14:25
Unter Mutterschutz Drei lange Monate haben Sarafine und ihr Baby Naima im geschützten Stall verbracht. Die Kleine kennt mittlerweile jeden Winkel, ist bereit für Neues. Bernd Langer öffnet die Pforten auf die Anlage, damit Mutter und Kind da draußen mal ordentlich auslüften. Ein Abenteuer für das Kleine. Für die Mutter allerdings ganz schön stressig, schließlich muss sie jetzt für zwei aufpassen. Wie wird Sarafine reagieren - auf die neue Umgebung mit schaulustigen Zoo-Besuchern? Aufbruch in die Welt Der kleine Giraffenbulle - erst vor einer Woche hat er seine Verwandten kennengelernt. Nun steht dem Kleinen eine neue Herausforderung bevor. Nichts Geringeres als die große Welt der Savanne. Wie wird der Kleinste der Gefleckten sich in der Weite Afrikas zurechtfinden? Winzling entdeckt Winzigen Nachwuchs gibt es im Gondwanaland im Revier von Sylke Einert - seit zwei Wochen sind die Sakis Aka und Pitti glückliche Eltern. Das Kleine hängt bestens getarnt an der Mama und ist kaum zu erkennen. Sylke will die junge Familie auf der Anlage besuchen und hat sich mit reichlich Futter eingedeckt, um ihnen möglichst nahe zu kommen. Doch zuvor müssen die Riesenotter mit ihren Jungen - die Mitbewohner aus dem Erdgeschoss - die Anlage verlassen. Als es soweit ist, gibt Christian Patzer "grünes Licht". Werdende Mutter Seit Monaten herrscht im Elefantentempel größte Anspannung. Wann wird Hoa endlich ihr Jungtier zur Welt bringen? Vorbereitet ist alles, doch Hoas Baby hat's nicht eilig. Langsam machen sich die Pfleger allerdings Sorgen: Es ist höchste Zeit und Hoa ist mit ihren 26 Jahren eine Spätgebärende. Doch dann tut sich plötzlich etwas auf der Elefantenanlage. Die anderen Kühe werden unruhig und auch Hoa verändert sich. Ist es endlich soweit?
15:15
Vier Kandidaten spielen gegen einen Quizchampion, den "Jäger". Dabei müssen sie im Kampf gegen die Zeit Wissensfragen beantworten. Der "Jäger" versucht sie hingegen zu verlocken.
16:00
Neues von hier
16:30
Gäste zum Kaffee
17:00
Motorroller sind wie gemacht für die Stadt: wendig, sparsam, leicht zu parken - und sie versprühen dieses besondere "Bella-Italia"-Gefühl. Dominiert wird der Roller-Sektor nach wie vor vom Platzhirsch Vespa. Doch der Markt bietet mehr als den italienischen Klassiker. Welche Alternativen gibt es? Können moderne E-Roller wie Niu überzeugen? Lohnt sich der Blick auf den Gebrauchtmarkt? Und was ist mit der legendären Schwalbe, dem Kult-Moped aus der DDR? Mobilitätsexperte Andreas Keßler nimmt den aktuellen Roller-Markt unter die Lupe.
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Was für ein warmer Tag! Rita und das Krokodil gehen ins Schwimmbad. "Es gibt Regeln im Schwimmbad, Krokodil! Kein Essen, nicht vom Beckenrand springen, und ... Oh nein, keine Tiere erlaubt!" Rita geht alleine hinein. Aber Ritas Schwimmente ist kaputt. Wie kann sie jetzt mit den anderen Kindern schwimmen? Ein treibendes Krokodil kommt zu Hilfe.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Lastenrad oder Reiserad? Stadt oder Gelände? Warum nicht alles in einem! Marcel Sayle aus München hat ein Fahrrad erfunden, das den Spagat schaffen soll: wendiger Alltagshelfer im Großstadtverkehr und robustes Bike für Offroad-Abenteuer. Seine Innovation: ein tiefliegender Lastenkorb hinter dem Fahrersitz, möglich durch eine eigens entwickelte Umlenknabe. Ergebnis: mehr Stabilität, bessere Kontrolle - selbst bei voller Beladung. YouTuber Felix Kuffner (@felixtestetbikes) prüft das Multifunktionsfahrrad im Stadtverkehr und auf unebenem Gelände. Fahrradexperte Hannes Neupert beurteilt die technischen Kniffe. Hält die Erfindung, was sie verspricht?
20:15
21:00
Klaus Heinl ist einer der größten Spargelbauern in der Altmark. "Meine ganze Familie hat schon immer Gemüse angebaut, auch Spargel. Aber halt in kleineren Dimensionen und ich bin dann 1996 in die Altmark gekommen und hab hier die tollen Ackerflächen und Böden gesehen. Und da bin ich geblieben." Der Zugezogene aus Franken und große Fan des altmärkischen Bodens baut innovativ an, so dass er schon als einer der Ersten im März ernten kann. Mit seinen Innovationen tritt er quasi in die Fußstapfen von August Huchel, der in Osterburg 1929 die erste deutsche Spargelhochzuchtgesellschaft gründete und dessen Einfluss bis heute den Spargelanbau in Europa prägt. Dabei forschte und entwickelte Huchel vor allem zur Ertragssteigerung des edlen Gemüses und zu einzelnen Sorten. Sein Andenken wird in Osterburg bis heute lebendig gehalten. Allen voran Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose und der kürzlich verstorbene Kreismuseumsleiter Frank Hoche. Sie möchten August Huchel sogar ein Denkmal setzen: "Osterburg ist ja die Stadt des Spargels und dann kommt es uns natürlich auch sehr recht, dass August Huchel sich Osterburg für die Gründung der Spargelhochzuchtgesellschaft ausgesucht hat. Das passt natürlich sehr gut und wir feiern ja hier bis heute einmal jährlich unser Spargelfest", berichtet Klaus-Peter Gose stolz. Dieses wird zwar in diesem Jahr wegen Corona ausfallen, aber im Spargelschälen ist der Lokalpatriot gerade durch dieses Fest geübt und stellt dies beim Kochen einer Altmärkischen Hochzeitssuppe - natürlich mit Spargel - unter Beweis. Zu DDR-Zeiten war das "Weiße Gold" ein beliebtes Tauschmittel. Familie Zacharias erinnert sich noch genau wie das damals genau ablief: "Körbeweise haben wir den Spargel aus unserem Osterburger Kleingarten nach Berlin gefahren und gegen andere Sachen getauscht." Denn im typischen DDR-Gemüsehandel suchte man Spargel vergebens. Noch heute baut Familie Zacharias ein paar Reihen im Garten an, jetzt aber nur für den Eigenbedarf. Und ihre Schwiegertochter ist sogar die amtierende Spargelkönigin. Mitte Februar hat Spargelbauer Klaus Heinl seine Tochter Laura zur Unterstützung auf dem Spargelfeld dabei. Sie studiert Landwirtschaft in Halle und soll mal in den Hof und das Spargelgeschäft einsteigen. Souverän fährt sie mit dem Traktor Folien über die aufgehäuften Spargelbeete aus und auch sie ist Fan der weißen Stangen. "Spargel gehört für mich von klein auf zu meinem Leben und ich esse ihn immer noch gern." Auf über 6 Hektar werden jetzt die Wurzeln zugedeckt und es wird im wahrsten Wortsinn angeheizt. Erst Ende März wird der Spargel auf den Feldern von Tim Garlipp und seinem Sohn Arne zugedeckt. Sie bauen traditionell weiter im Freiland an. Auch sie starteten den Spargelanbau 1996. Tim Garlipp lernte vor der Wende noch im Gemüseanbau einer LPG und kaufte dann nach der Wende einen der Höfe dieser landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft. Nach und nach wurde auch Familie Garlipp zu einem der größeren Spargelanbauer der Altmark. Sie ernten allerdings später und von Hand. Das geht nur mit Unterstützung von rund 80 Saisonarbeitskräften aus Rumänien. Diese Familien- und Spargelgeschichten erzählt Jana Lindner in ihrem Film in der Reihe "Der Osten - Entdecke wo du lebst".
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Straßen voller Autos und rauchende Schornsteine - das sind in Nachkriegs-Deutschland Symbole des Fortschritts. Die Deutschen nehmen Smog und verschmutzte Flüsse billigend in Kauf. Hauptsache, die Wirtschaft wächst. Doch als Luft und Wasser immer schmutziger werden, lassen sich die Probleme nicht mehr ignorieren. "Der Himmel über der Ruhr muss wieder blau werden!", fordert Willy Brandt 1961 in seinem Wahlkampf. Seine sozial-liberale Regierung setzt zu Beginn der 70er Jahre ein Sofortprogramm für den Schutz von Luft und Wasser auf. Mit der Ölkrise wird dieser Politik ein schwerer Dämpfer verpasst: Während der Rezession treten die Interessen der Industrie erneut in den Vordergrund. 1983 überrascht Schwarz-Gelb unter Helmut Kohl mit einer ambitionierten Luftreinhaltepolitik - eine Reaktion auf den Wahlerfolg der Grünen, die zum ersten Mal in den Bundestag eingezogen sind. Mit neuen Regelungen ergreift die Politik Maßnahmen, die Deutschland in Europa zum Vorreiter für saubere Luft machen. In der DDR steht der Naturschutz schon in den 60ern in der Verfassung - doch das ist nur Fassade. Erich Honecker will über die Umweltpolitik die internationale Anerkennung der DDR vorantreiben. Zugleich leugnet die SED, dass gravierende Umweltprobleme überhaupt existieren. Dabei sind Smog, Waldsterben und Wasserverschmutzung an vielen Orten unübersehbar. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wollen die erschreckenden Zustände nicht länger hinnehmen. Ihre Demonstrationen und Baumpflanzaktionen werden zu einer der Keimzellen des friedlichen Widerstands. Nach der Wiedervereinigung zeigt sich das dramatische Ausmaß der Umweltschäden in den neuen Bundesländern. Doch wirtschaftliche Belange stehen wieder einmal an erster Stelle. Andere Industriestaaten überholen die Bundesrepublik mit ihren Nachhaltigkeitsstrategien. Immer häufiger drohen der Bundesregierung Sanktionsmaßnahmen der EU, weil sie Umweltschutzregelungen nicht umsetzt. Alois Glück, damals Staatssekretär im bayerischen Umweltministerium, bedauert die Versäumnisse: "Mit dem Rückblick muss ich sagen, dass wir, unsere Generation, dabei mächtig versagt hat auf Kosten jetzt der jungen Generation und der Nachkommen." Als 2005 mit Angela Merkel eine ehemalige Umweltministerin Kanzlerin wird, gilt sie rasch als "Klima-Kanzlerin". Doch ausgerechnet sie macht den Atom-Ausstieg zunächst wieder rückgängig - bis der GAU von Fukushima auch die promovierte Physikerin zur Abkehr von der Kernenergie bewegt. Deutschland bleibt ein ambivalentes Land, was Umweltschutz betrifft: mal wegweisend, mal Musterschüler, und dann doch wieder den Schlüsselindustrien treu. "Schwarz Rot Grün" beleuchtet die Entwicklung der deutschen Umweltpolitik vom Wirtschaftswunder bis heute - mit wichtigen Playern von damals, wie den ehemaligen Umweltministern Klaus Töpfer und Jürgen Trittin.
22:55
Nach dem Orginal-Drehbuch "El amor menos pensado" von Juan Vera, Daniel Cúparo