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TV Programm für MDR Sachsen am 04.08.2026

Jetzt

Brisant 18:10

Brisant

Boulevardmagazin

Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.

Danach

Unser Sandmännchen 18:54

Unser Sandmännchen

Gute-Nacht-Geschichte

Opa ist traurig, weil er eine Geschichte von früher erzählen wollte, sie aber vergessen hat. Da hat Mia eine Idee: Sie baut eine OPASGESCHICHTENVONFRÜHERMASCHINE. Die Maschine funktioniert sogar so gut, dass Opa plötzlich immer jünger wird - bis Mia lieber den Rückwärtsknopf drückt.

MDR SACHSENSPIEGEL 19:00

MDR SACHSENSPIEGEL

Regionalmagazin

Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.

MDR aktuell 19:30

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Einfach genial 19:50

Einfach genial: Wassersport-Innovation: Surfen ohne Wind und Wellen?

Infomagazin

Wassersportler und Ingenieur Jan Grebe vom Starnberger See in Bayern ist Surf-Fan. Da ihm meist Wind und Wellen auf dem Binnengewässer fehlen, hat er nach einer Lösung gesucht, die ganz unabhängig von äußeren Bedingungen funktioniert. Das Ergebnis von über 30 Jahren Entwicklungsarbeit ist ein neues Wassersportgerät zum sogenannten Pump-Foiling. Bei dieser Wassersportart gleitet man durch rhythmische Beinbewegungen auf einem speziellen Surfbrett mit Unterwasser-Tragflächen (Foil) und schwebt ab einem bestimmten Zeitpunkt in der Luft wie bei einem Tragflügelboot.

Umschau 20:15

Umschau

Infomagazin

Vom Zentralstadion zur RB-Arena 21:00

Vom Zentralstadion zur RB-Arena: Die Geschichte der Leipziger Riesenschüssel

Dokumentation

Als "Stadion der Hunderttausend" ließ der in Leipzig geborene DDR-Staats- und Parteichef Walter Ulbricht das Zentralstadion 1955/56 errichten: seinerzeit die größte deutsche Sportarena. Die wurde aus den Bomben-Trümmern Leipzigs gebaut. Mit Loren auf schmalen Gleisen karrte man das Erbe des Krieges auf den sumpfigen Baugrund. 23 Meter hoch geriet der Zuschauerwall und war mit seinen steilen Treppen der Schrecken für alle Sportlerinnen und Sportler, die hier beinhartes Ausdauertraining absolvieren mussten. Zugleich machte die imposante Schüssel - flankiert von der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) und dem Schwimmstadion - Leipzig zur Sporthauptstadt der DDR. Obwohl Radsport-Idol und Amateur-Doppelweltmeister Täve Schur kurz vor der Einfahrt in den Stadiontunnel so schwer stürzte, dass sein Rad gewechselt werden musste, überwiegen bei dem heute 93-Jährigen die positiven Erinnerungen an das Zentralstadion Leipzig. "Das war eine Explosion, wenn man da reinfuhr, hunderttausend Verrückte, das brodelte!" Legendär war auch die Stimmung bei den Europapokalspielen des 1. FC Lok Leipzig in den 80er Jahren. "Da bin auch ich auf die Sitzbank gesprungen, so aufgeregt waren wir", erinnert sich die ehemalige Direktorin des Sportmuseums Leipzig, Dr. Gerlinde Rohr. Ob Fritz Walter, Diego Maradona oder Alain Giresse - die Großen des Weltfußballs gastierten auf dem Grün des Leipziger Zentralstadions. Und der Sportjournalist Uwe Karte präsentiert eine DDR-Illustrierte mit seinem Geburtsdatum als Ausgabetag. Auf deren Titel prangt der portugiesische Wunderspieler Eusébio - auch er kickte im Zentralstadion. Das Ende des "Stadions der Hunderttausend" war ein Neuanfang. 2006 sollte auch in Leipzig die Fußball-WM steigen. "Dafür wurde ein modernes Stadion benötigt", erklärt der Investor Michael Kölmel. Weil der gigantische Zuschauerwall des Zentralstadions nicht abgerissen werden konnte - die Kosten dafür waren nicht darstellbar - wurde die künftige Arena in den Wall hineingebaut und ist über Brücken erreichbar. "Eine wunderbare Lösung", findet RB-Klub-Repräsentant und einstiger Weltklasse-Torhüter Perry Bräutigam. Für nunmehr 47.000 Zuschauer ist die Leipziger RB-Arena FIFA-tauglich ausgebaut. Und sie steht noch immer an jener Stelle, wo einst die Leichtathletinnen Karin Balzer und Petra Felke Weltrekorde aufgestellt haben. Große Sportgeschichte, große Namen, der Blick zurück und in die Gegenwart - all das erzählt die Folge aus der Reihe "Der Osten - Entdecke wo du lebst".

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Strandleben 22:15

Strandleben: Die Geschichte der deutschen Seebäder an der Nordsee

Dokumentation

Eine faszinierende Zeitreise durch 200 Jahre deutscher Nordseebäder: Der Film zeigt, wie das heilsame Nordseeklima den Grundstein für den Badetourismus legte und die Inseln grundlegend veränderte. Historisches Material erzählt von Sturmfluten, Kriegsjahren, dem Aufschwung der 50er und 60er sowie dem Kampf gegen Erosion. Ein spannender Blick auf die Geschichte einer der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands. Auch an der Nordseeküste leitet die medizinische Erkenntnis, dass das besondere Reizklima, der Jod- und Salzgehalt der Luft, das Meerwasser, der Schlick im Watt und die langen Sandstrände für das gesundheitsfördernde Baden bestens geeignet sind, den Wandel zum Badeort ein. 1797 wird auf Norderney das erste deutsche Nordseebad eröffnet. Das Leben hat sich mit dem Ansturm der Touristen radikal verändert. Wohnten noch vor 250 Jahren ausschließlich Fischer und Bauern auf den von Ebbe und Flut geprägten, schwer erreichbaren Eilanden, spielen heute Landwirtschaft und Fischerei praktisch keine Rolle mehr. Stattdessen dominieren Hotels und Pensionen nun die verkehrstechnisch bestens erschlossenen Inseln - fast alle haben sogar einen eigenen Flugplatz. Die Nordseeinseln haben eine wechselvolle Geschichte. Mehr als einmal zerstörten Sturmfluten ganze Ortschaften. Im Zweiten Weltkrieg wurden sie zu Festungen ausgebaut, weil sie gezielten Bombenangriffen ausgesetzt waren. In den 50er und 60er Jahren erleben die westdeutschen Seebäder als Kurorte am Meer großen Aufschwung. Die Nordseebäder haben im Stadtbild immer noch mit Bausünden der 60er Jahre zu kämpfen - und gegen Sturmfluten und Erosion. Seit Jahrhunderten wandern die friesischen Inseln durch Meeresströmungen, Ebbe und Flut sowie den Wind stetig nach Osten. Heute müssen teure und mächtige Befestigungen die Inseln in ihrer Lage halten, um Hotels, Kuranlagen und Sanatorien für die Gäste zu erhalten. Von keiner anderen Entwicklung hat die Küstenregion an Nord- und Ostsee so nachhaltig profitiert wie von der Gründung der Seebäder. Sie gehören heute zu den beliebtesten Urlaubszielen und sind einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren an der Nord- und Ostseeküste. Insgesamt werden pro Jahr über 40 Millionen Übernachtungen und mehr als 60 Millionen Tagesausflügler registriert. Die zweiteilige Dokumentation ist ein Streifzug durch die Geschichte der deutschen Seebäder und beleuchtet mit viel historischem Material den Wandel über 200 Jahre.

...und deine Liebe auch 23:00

...und deine Liebe auch

Drama

Berlin kurz vor dem 13. August 1961. Das Mädchen Eva (Kati Székely) steht zwischen den Brüdern Ulli (Armin Mueller-Stahl) und Klaus (Ulrich Thein), zwei Arbeiterjungen, deren Weltbilder gegensätzlich sind. Klaus ist für das schnelle Geld, das er als Taxifahrer im Westen verdient, und für ein sorgloses Leben. Ulli ist ernster, etwas schüchtern und hat einen festen politischen Standpunkt. Am 13. August ist Klaus plötzlich der Weg nach West-Berlin versperrt, und Ulli steht mit der Waffe in der Hand an der Grenze. Bei Eva macht der selbstsichere Klaus das Rennen, doch als das Mädchen schwanger wird, will er sich der Verantwortung entziehen. Eva fühlt, dass ihre Hingabe an Klaus nicht auf wahrer Liebe beruht. Immer mehr fühlt sie sich zu Ulli hingezogen. Sie muss eine Entscheidung treffen, zumal Klaus bei einem Fluchtversuch festgenommen wird und ins Gefängnis kommt.