12:15
Die größten Legenden, unvergessene Stars und die emotionalsten Geschichten - ausgesucht aus tausenden Gästen. Michael Gwisdek, Kati Witt, Andreas Kieling, Johannes Heesters, Matthias Reim und viele mehr - freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit großen Persönlichkeiten von damals und heute. Die "Riverboat-Klassiker" - das sind überraschende und unvergessene Sternstunden des Talks.
14:13
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:15
Es ist das Weihnachtsland schlechthin - das Erzgebirge. Hier wird gedrechselt, geschnitzt, geklöppelt und musiziert, was das Zeug hält. Der Inbegriff von Weihnachtsromantik. Im Sommer, wenn warm der Duft des Heus aus den Tälern steigt, wenn die Blumen auf den geschützten Naturwiesen in den schönsten Farben blühen, wenn die hohen Tannen oben am Kammweg in sattem Grün erstrahlen und die klaren Bergbäche zum Erfrischen einladen, dann zeigt sich das Erzgebirge von einer ganz anderen Seite: Natur pur, mit klarer Luft, intakter Umwelt und einem fröhlichen Menschenschlag, der es durch die Wirren und Entbehrungen der Geschichte zu einer erstaunlichen Kreativität gebracht hat. Eine Landschaft, die sich seit Kurzem mit dem Titel UNESCO Weltkulturerbe schmücken darf. Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Sommerreise durch das Erzgebirge. Los geht's ganz oben: an der Fly Line auf dem Fichtelberg. Von dort fliegt man völlig tiefenentspannt durch die Bäume ins Tal. Auch für Axel ein ganz neues Erlebnis. In Blockhausen trifft er Andreas Martin, seines Zeichens Weltmeister mit der Kettensäge, auch genannt, der Sauensäger. Seine Spezialität sind nämlich Wildschweine in allen Größen und Formen. Einzeln und als Familie. Auf einer Waldlichtung hat er sich seinen ganz eigenen Traum von Freiheit erfüllt. In Eppendorf im Osterzgebirge kehrt er im Trakehnerhof ein. Hier kocht Steffi Kerber-Reichel, die schon als kleines Mädchen in der Küche saß und der Oma über die Schultern geschaut hat. Dabei lernte sie alles über Buttermilchgötzen, Grüne Klitscher und Rouladen. Mit 19 wurde sie als jüngstes Team-Mitglied in die Deutsche Koch-Nationalmannschaft aufgenommen. Überhaupt, die Weltmeisterdichte hier oben im Gebirge ist enorm. In Bockau läuft ihm Denise Herrmann über den Weg, Biathlonweltmeisterin 2019, und immer wieder gerne unterwegs in den Wäldern der Heimat. Auch wenn sie heute in Ruhpolding lebt und trainiert. Im sagenhaft schönen Schwarzwassertal erzählt der Grüne Graben von der Geschichte des Bergbaus. Ungefähr in der Mitte des Tals stößt Axel Bulthaupt auf das Pappschild mit dem Hinweis auf das "Waldcafé von Kaffee Kurt". Unter einer großen Zeltplane sitzt Kurt auf einem Felsen, mahlt Bohnen und verkauft Rucksackkekse und an die Wanderer und Mountainbiker auf dem Kammweg. Auf dem Marktplatz von Annaberg begeistern derweil Helga und Frank mit ihren selbst gefertigten Puppen Groß und Klein. Sie sind mit ihrem kleinen Puppentheater schon um die ganze Welt gereist und haben Fans auf allen Kontinenten. Im Kurgarten von Bad Schlema testet Axel das Therapie-Häuschen von Jürgen Schmidgen. Die Luft aus einem Bienenstock hilft bei Asthma und Atemwegserkrankungen. Mit einer Inhalationsmaske atmet man die Bienenluft ein. In Bad Schlema klingen wunderschöne Melodien aus dem Haus von Vicente Patiz. Der gelernte Polizist hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Er macht Weltmusik. Musik, die er von seinen vielen Konzertreisen durch die Welt mit nach Hause bringt.
15:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
15:50
Das Märchen der Brüder Grimm erzählt von einem jungen Mann, der als Junge von Zuhause weggelaufen war und nun zurückkehrt, um zu bekennen, dass aus ihm ein Meisterdieb geworden ist. Seine Eltern wollen ihn gleich wieder fortschicken, denn sie fürchten, dass er am Galgen landet. Doch Robert stellt sich dem Grafen, und dieser gibt ihm eine Chance, da er sein Pate ist. Er stellt ihm drei Aufgaben: Robert soll das gräfliche Leibpferd aus dem Stall stehlen, dem Grafenehepaar nachts das Betttuch unter dem Leib wegnehmen und dazu der Gräfin den Trauring vom Finger und den Pfarrer und den Küster aus der Kirche stehlen. Wenn es ihm gelingt, alle Aufgaben zu bewältigen, hat er nicht nur die Freiheit gewonnen, sondern auch die Anerkennung seiner Familie.
16:50
Rotkäppchen wird von der Mutter in den Wald geschickt zur Großmutter, die krank im Bett liegt. "Aber pass auf und geh nicht vom Weg ab", hatte ihr die Mutter noch gesagt. Und folgsam wie immer hatte Rotkäppchen auch diesmal versprochen, sich genau an die Gebote der Mutter zu halten. Aber es war so schön im Wald, die Sonne, die Blumen dufteten. Wie würde sich die Großmutter über einen bunten Blumenstrauß freuen. Einen ganzen Arm voll pflückt Rotkäppchen für die kranke Großmutter und beachtet dabei gar nicht mehr, was rundherum geschieht. Aber der Wolf lauert hinter dem Gebüsch und beobachtet genau, was Rotkäppchen macht. Schon lange hat er auf dieses kleine zarte Ding gewartet. Geschwind läuft er zur Großmutter, frisst sie und legt sich in ihr Bett. Als nun Rotkäppchen kommt und sich voller Sorge nach dem Befinden der Großmutter erkundigen will, verschwindet es auch im Handumdrehen im Wolfsbauch. Vollgefressen und müde schläft der grausame Räuber im Bett der Großmutter ein, schnarcht, dass die Bäume wackeln. Das Häschen, Rotkäppchens bester Freund, holt Hilfe. Die Mutter und ihr Vater, der Jäger, befreien schließlich die alte Frau und Rotkäppchen und lassen den Wolf mit Wackersteinen zurück.
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Pitti schießt den Fußball in Schnatterinchens Primelbeet. Moppi meint: "Das gibt Ärger!", aber Pitti erfindet eine echte Pittiausrede.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
20:15
Kristallklares Wasser, malerische Küstenorte, jahrtausendealte Geschichte und eine Küche, die zu den spannendsten Europas zählt - Istrien überrascht auf vielfältige Weise. Auf ihrer Reise durch die größte Halbinsel Kroatiens entdeckt Stephanie Müller-Spirra eine Region, die mediterrane Leichtigkeit mit kulturellem Reichtum und beeindruckender Natur verbindet. Am Kap Kamenjak, dem wilden Südzipfel Istriens, beginnt das Abenteuer. Im Kajak gleitet Stephanie Müller-Spirra über türkisfarbenes Wasser entlang einer zerklüfteten Küste, wo Wind, Meer und Karstgestein seit Jahrtausenden eine einzigartige Landschaft formen. Es ist der perfekte Auftakt für eine Reise, die weit mehr bereithält als traumhafte Badebuchten. Denn hinter der Küste offenbart sich eine Region voller Geschichten. In den verwinkelten Gassen von Rovinj, den antiken Monumenten von Pula und den historischen Plätzen von Porec wird sichtbar, wie Römer, Venezianer und die österreichisch-ungarische Monarchie das Gesicht Istriens geprägt haben. In Pula trifft Stephanie Müller-Spirra den Musiker Marko Puriši?, vor allem durch den Eurovision Songcontest international bekannt als Baby Lasagna. Zwischen den mächtigen Mauern des römischen Amphitheaters spricht er über seine Heimat und die besondere Verbundenheit der Menschen mit dieser Region. Je weiter die Reise ins Landesinnere führt, desto ursprünglicher zeigt sich Istrien. Im Ucka-Gebirge wandert Stephanie Müller-Spirra gemeinsam mit der Extrembergsteigerin Ines Papert durch eine raue Berglandschaft mit spektakulären Ausblicken auf die Adria. Zwischen dichten Wäldern und kleinen Dörfern rund um Buzet begibt sie sich anschließend auf die Suche nach einem der begehrtesten Schätze der Region: dem Trüffel. Dabei erlebt sie hautnah, wie eng Natur, Tradition und Kulinarik in Istrien miteinander verbunden sind. Genuss spielt auf dieser Reise eine besondere Rolle. Hochwertiges Olivenöl, charaktervolle Weine und kreative Küche machen die Region zu einem Paradies für Feinschmecker. Vor allem in Rovinj zeigt sich, wie selbstverständlich hier Tradition und Innovation zusammenfinden. Überall begegnet Stephanie Müller-Spirra Menschen, die ihre Heimat mit großer Leidenschaft gestalten und dabei ihre Wurzeln bewahren. Istrien ist eine Region voller Kontraste und überraschender Entdeckungen - ein Ort, an dem sich mediterranes Lebensgefühl, bewegte Geschichte und außergewöhnliche Natur zu einem Reiseerlebnis verbinden, das lange nachwirkt.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
"Im Nachhinein ärgert mich immer, dass dieses Leben in der DDR so schwarz-weiß gemalt wird. Das stimmt einfach nicht, es war nicht schwarz-weiß." Bettina Röder ist in Dresden geboren und aufgewachsen. Sie hat Pädagogik studiert, hat als Lehrerin gearbeitet und sie war Christin. Sie sagt, das eine habe das andere nicht ausgeschlossen und der Sozialismus war ihr ebenso wichtig wie der liebe Gott. Mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall reflektiert sie die Zeit als evangelische Christin in der DDR mit Abstand. Trotz der Schattenseiten ist sie überzeugt, das Leben in der DDR war für Christinnen und Christen facettenreich. Christsein in der Diaspora hat ihr Stärke, Mut und Hoffnung gegeben. Im Film erzählen Christen und Christinnen von ihrem Leben in einem atheistischen Staat.
22:30
Am Morgen des 18. August 1976 parkt der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz vor der Michaelskirche in Zeitz, befestigt zwei Transparente auf dem Dach seines Autos, übergießt sich mit Benzin und zündet sich an. Trotz der Rettungsversuche der herbeigeeilten Menschen erliegt er vier Tage später seinen schweren Verletzungen. Er hinterlässt eine Frau und zwei Töchter - sowie völlig verunsicherte DDR-Machthaber, die den Selbstmord zunächst vertuschen wollen. Schließlich wird Brüsewitz' Aktion als Tat eines geisteskranken West-Agenten diffamiert. Nach der Wiedervereinigung macht sich Autor Thomas Frickel auf in Brüsewitz' ehemalige Gemeinde Rippicha und trifft Zeitzeugen, die mit erstaunlicher Offenheit über ihren ehemaligen Pfarrer und die Ereignisse im Sommer 1976 sprechen. Der Film erzählt nicht nur vom Leben und Sterben des Menschen, Pfarrers und Aktivisten Oskar Brüsewitz, sondern auch von der DDR-Gesellschaft der 1980er Jahre und davon, wie die Menschen 15 Jahre und einen Systemwechsel später darauf zurückschauen. Auf vielschichtige Weise entsteht ein besonderes Zeitdokument.