14:00
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
16:00
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
16:50
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
16:55
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
18:00
"Ich weiß nicht, ob es Hoffnung gibt", sagt Fischer János Tóth resigniert. Obwohl Viktor Orbáns Regierung 2014 die kommerzielle Fischerei in Ungarn verboten hat und János seinen Beruf an der Theiß seitdem nur noch sehr eingeschränkt ausüben kann, verliert er kein gutes Wort über den Machtwechsel in Ungarn. Ganz anders seine Enkelin Martina. Sie schöpft erstmals Hoffnung. Die 21-jährige Anglistikstudentin ist unter Orbán aufgewachsen und war fest entschlossen, ihre Heimat bei der erstbesten Gelegenheit zu verlassen - gegen den Willen ihres Großvaters. Doch seit Péter Magyars Wahlsieg im April will sie sehen, ob in Ungarn ein politischer und gesellschaftlicher Neuanfang tatsächlich möglich ist. Wenn ja, will sie bleiben.
18:15
Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht - den Goldzug von Waldenburg, 100 Meter lang, voll beladen mit Nazi-Raubkunst, dem Bernsteinzimmer gar und mit Goldbarren? In Waldenburg, dem heute polnischen Walbrzych, etwa 65 Kilometer südwestlich von Breslau gelegen, folgen Touristen bis heute mit großem Interesse seinen Spuren. Auch Beate Werner begibt sich in der Sendung "Unterwegs bei Sachsens Nachbarn - mit dem Goldzug nach Schloss Fürstenstein" unter die zahllosen Waldenburger Schatzsucher. Sie stellt und beantwortet Fragen wie: Warum wird der Goldzug ausgerechnet in Waldenburg vermutet? Was wurde aus der weltweit mit großem Medienecho begleiteten Goldzug-Suche von 2015/2016? Dabei wird die Moderatorin fündig: Sie entdeckt gigantische Hohlräume untertage, den sogenannten "Komplex Riese", den Hitlers Lieblingsarchitekt Albert Speer mit Dynamit und Beton von KZ-Häftlingen in und um Waldenburg und ins nahe Eulengebirge bauen ließ. Und sie gräbt eigenhändig nach der verschollenen, knapp sieben Meter langen und einst 3,5 Millionen Goldmark teuren Perlenkette der Waldenburger Fürstin Daisy von Pleß! Auch das Schloss Fürstenstein - mit seinen 400 Zimmern das spektakulärste, größte und repräsentativste Schloss in ganz Schlesien - entging dem Jagdfieber der "Unterwegs"-Moderatorin nicht. Schließlich wurde auch dieser Prachtbau von der Bauwut der Nazis nicht verschont und mit einem einen Kilometer langen Stollen "unterkellert". Was verbirgt sich hinter den Schloss-Mauern aus Goldstuck über Tage und den Beton-Wänden untertage? Schloss Fürstenstein war als Führerhauptquartier vorgesehen. Noch heute zeigen sie hier jene Räume, die speziell für den Diktator ausgestattet wurden. Erfahren Sie mit Beate Werner von den wahren Schätzen des Schlosses und warum Schokolade hier besonders begehrt ist.
18:45
Als junger Mann ist er sich sicher: Ich werde Priester. Doch es kommt anders: "Ich war Mitte 20, als mir ein Freund offen sagte, dass ich nicht dafür geschaffen sei, allein zu leben." Er hatte Recht. Rafael Ledschbor geht nach dem Abschluss seines Theologiestudiums in Erfurt in die sorbische Heimat zurück. Hier lernt er seine Frau kennen und gründet eine Familie. Heute arbeitet der inzwischen 59-Jährige als Redakteur für die Zeitung "Katolski Posol" (Katholischer Bote). Die wöchentliche Ausgabe erscheint in sorbischer Sprache. Wie ein rasender Reporter berichtet er über kleine und große Ereignisse. "Von der Papstwahl bis hin zu alltäglichen Dingen, die in winzigen Dörfern der Lausitz geschehen. Am liebsten porträtiere ich Menschen." In seinen Artikeln geht es um Glauben und Vielfalt. Weil ihm das am Herzen liegt, ist er auch an der Errichtung eines großen Denkmals in der Nähe von Bautzen beteiligt. Zwei Slawenapostel symbolisieren die Christianisierung der Sorben. "Geschichte trifft hier auf Zukunft. Auf dass wir uns im geeinten Europa zu Kirche und Vielfalt bekennen." Weil viele Besucher herkommen und alles schön sein soll, mäht Rafael Ledschbor mit seinem Traktor regelmäßig die große Rasenfläche vor dem Denkmal. Eine Menge Arbeit! Sein Beichtvater hat ihm deshalb vor einem halben Jahr zu regelmäßigen und stressabbauenden Spaziergängen geraten. Gerade mal einen hat er bisher geschafft.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54
Herr Fuchs angelt und wird durch die lauthals durch den Wald trällernde Elster gestört. Herr Fuchs verbietet sich den ruhestörenden Lärm. Frau Elster ist beleidigt, denn diese Übungen gehören zur Ausbildung in der Musikschule. Sie empfielt Herrn Fuchs, diese ebenfalls zu besuchen.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Niederschmalkalden hat etwas, das man nicht überall findet: ein Dorfgefühl, das ansteckt. In der neuen Folge von "Unser Dorf hat Wochenende" zeigt der kleine Ort im Süden Thüringens, wie viel Energie, Humor und Herz in einer Gemeinschaft stecken können - und warum ausgerechnet ein einfaches Kartoffelgericht die Menschen hier so begeistert. Niederschmalkalden feiert an diesem Wochenende das Zamettefest, ein Dorffest rund um ein "Arme-Leute-Essen", das früher auf jedem Tisch stand. Dafür pellen, schnippeln und brutzeln die Niederschmalkalder an den Dorfmühlen mit Herz und Hingabe für das einzig wahre "Zamette". Wobei, welches Rezept das einzig wahre ist, das ist so eine Sache. Aber Niederschmalkalden hat noch mehr zu bieten. Die Bäckerei Hess hält mit Buttercremetorte und alten Getreidesorten die Backtradition lebendig. Die Lederwaren-Manufaktur Handschuch sorgt mit edlen Mappen für eine würdevolle Erscheinung von Dokumenten. Sie ist eine von drei Firmen dieser Art in Deutschland. Der Dorfkümmerer und Friseurweltmeister Nico Wolfram bringt nicht nur frische Haarschnitte ins Dorf, sondern mit dem Verein "DorfKULT" auch frische Ideen. So soll im Wäldchen "Pappenholz" zum Beispiel ein Abenteuerweg wachsen, mit Niedrigseilgarten, Wildnis-Spots und Waldlaboren. Der Jugendclub wird vom Kirmesverein als Treffpunkt für Kinder und Jugendliche wiederbelebt. Dorfchronisten und Kirchgemeinde sorgen mit QR-Codes dafür, dass die Vergangenheit lebendig bleibt und Besucher wie Einheimische das Dorf neu entdecken können. All diese Menschen, Projekte und Geschichten laufen beim "Zamettefest" zusammen, bei dem "DorfKULT" und Karnevalsverein für Unterhaltung sorgen. Es ist ein Fest, das zeigt, wie viel Kraft in Gemeinschaft steckt. Es wird gekocht, gelacht, musiziert, erzählt und gefeiert. Und am Ende gehen alle mit vollen Bäuchen und Herzen nach Hause.
20:15
Legendäre Künstler mit legendären Shows präsentiert Wolfgang Lippert in diesem bunten Kessel. Da sind Helga Hahnemann mit ihrer "Topp-Musike" und Sketchpartner Rolf Herricht genauso dabei wie Udo Jürgens und Louis Armstrong mit ihren Sensationskonzerten im Friedrichstadt-Palast. Auch Dean Reed hat sich zu seinen Shows außergewöhnliche Kollegen eingeladen. Für Katja Ebstein waren ihre Shows auch immer Gelegenheit, Haltung zu zeigen. Und für Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler bot raffinierte Technik ganz neues Showfeeling in spektakulären Kulissen. Dagmar Frederic konnte in der Personality-Show "Heute Abend Nr.1" live ihr ganzes Können zeigen. Und Weltstars wie Shirley Bassey und Joe Cocker ziehen eine Show mit Beatles-Hits ab.
22:13
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
22:15
Hoch die Tassen! Vor allem jene, die Olaf Schubert nicht mehr im Schrank hat. Seine vergnüglichen Tresentalks mit seinen Gästen sind nicht weniger als kleine Meisterwerke des absurden Humors. In Olafs Klub werden bedeutungslose Fragen zelebriert, Philosophisches banalisiert und Sinnloses zementiert. Antworten sind erwünscht, aber es geht auch ohne. Wer zu tief ins Glas dabei schaut, merkt schnell: Im skurrilen sächsischen Gehirn von Olaf Schubert will man nicht wohnen. Aber Samuel Beckett seine Oma würde sofort einziehen.
22:45
Zwei rätselhafte Morde und die Suche nach einer geraubten Fabergé-Spieluhr aus dem Besitz der Zarenfamilie - der aktuelle Fall ist eine Herausforderung für das kriminalistische Genie von Kommissar Bäckström (Kjell Bergqvist). Seinem ermordeten Erzfeind Eriksson (Jens Hultén) weint er zwar keine Träne nach, dennoch scheint ihn dieser weiter zu begleiten. Von seinem kulturbeflissenen Freund Gurra (Anders Mossling) lässt er sich in die Geheimnisse des verschwundenen Kunstobjekts einführen, auf dem ein unheilvoller Fluch zu liegen scheint: Die Pinocchio-Figur ging im 20. Jahrhundert in die Hände von Berühmtheiten wie Mussolini oder Churchill und wurde bereits 1958 schon einmal geraubt. Überrascht stößt Bäckström darauf, dass die Familie von Polizeichef Toivonen (Pekka Strang) in die Ereignisse verwickelt scheint.
23:30
Evert Bäckström (Kjell Bergqvist) hat die Situation überreizt. Obwohl er nicht mehr tatverdächtig ist, ist sein Ruf ruiniert. Die Presse fällt ihrem ehemaligen Helden in den Rücken und somit bleibt es an ihm, seine Reputation wieder aufzubauen. Der selbstsichere Chefermittler lässt seinem Vorgesetzten Toivonnen (Pekka Strang) keine andere Wahl, als ihn nach Finnland zu begleiten, wo er Erickssons Mörder und Kunsträuber vermutet. Dort veranstaltet der Adlige Sigge Blåfield (Carl-Kristian Rundman) eine exklusive Vortragsveranstaltung. Zur Überraschung der erlesenen Zuhörerschaft kündigt Bäckström an, einen Lügner zu entlarven.