04:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
04:30
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:00
05:55
Georg Leitner (Thomas Unger) kann es kaum erwarten, sein neues Leben in die Hand zu nehmen. Am liebsten möchte er Marie Huber (Catherine Bode) überreden, mit dem gemeinsamen Baby zu ihm auf den Hof zu ziehen und eine Familie zu werden. Das ist für die selbstbewusste Bäuerin jedoch undenkbar: Sie vertraut ihm immer noch nicht - und außerdem hat Marie ihre eigene Alm! Eine noch härtere Nuss ist ausgerechnet Georgs Bruder: Florian (Matthi Faust) will verhindern, dass Georg ihn ausbezahlt und den Hof als Alleinerbe fortführt. Auf ein Gespräch lässt sich der zutiefst gekränkte Florian nicht ein. Über ihren ersten Erfolg vor Gericht kann sich Lisa Huber (Theresa Scholze) nur kurz freuen. Leider zeigt sich ihr Ex-Chef als schlechter Verlierer: Dr. Kendrich (Mathias Herrmann) möchte dafür sorgen, dass sie ihre Zulassung als Anwältin verliert. Als Mila Leitner (Nadja Sabersky) in privater Angelegenheit bei Lisa auftaucht, um ihren Vater zur Besinnung zu bringen, muss sie sich ihrer unglücklichen Liebe stellen. Begegnungen mit ihrem "Ex" Florian sind alles andere als kalkulierbar. Unterdessen steht Karl Leitner (Christoph M. Ohrt) bei seinem neuen Job im Jugendamt vor einer schweren Aufgabe: Er muss eine Familie finden, die zwei syrische Jungen aufnimmt. Wenn es ihm nicht gelingt, werden die Brüder Abed (Mohsen Al Ramadan) und Mohammed (Mouaataz Al Ramadan) getrennt. Der Erbschaftsstreit zwischen Georg und Florian zieht in der Leitner-Familie weite Kreise: Bis zur Wiedereröffnung des stillgelegten Hofs müssen alle Angehörigen ohne Einkommen und Perspektive klarkommen. Thomas Unger und Matthi Faust stehen im Zentrum von "Brüder", dem siebten Film von "Daheim in den Bergen". Auch auf der Huber-Alm läuft der Neuanfang alles andere als rund. Die beiden Schwestern - gespielt von Catherine Bode und Theresa Scholze - haben einige Fragen zu klären. In der Episodenhandlung der beliebten Reihe geht es um zwei syrische Jungen, die ihre Eltern auf der Flucht verloren haben und dringend eine Familie brauchen.
07:25
"Zwischen Himmel und Erde" - das ist das Thema der diesjährigen "Miester Kirchenlesenacht" für Kinder. Mit der Initiative schlägt Dagmar Siegert-Libberoth aus der Altmark schon zum 15. Mal zwei Fliegen mit einer Klappe: "Kindern vorzulesen, ist emotional und die Kirche ein schöner Kulturraum für alle, ob Christen oder nicht." Es ist ein außergewöhnlicher Anblick, wenn mehrere Dutzend Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren mit Schlafsäcken und Taschenlampen in die Kirche einziehen und den Geschichten lauschen, die ihnen vorgelesen werden. Dagmar Siegert-Libberoth hat dafür gesorgt, dass das vor allem Männer tun. Denn laut einer Studie lesen über die Hälfte der Väter ihren Kindern selten oder niemals etwas vor. Zwischendurch in den Pausen gibt es Lagerfeuer, Spiele, warme Würstchen und viel Spannendes zu entdecken. Der 53-Jährigen liegt besonders die Jugendarbeit in ihrer Gemeinde am Herzen. Als sie selbst noch Kind war, fand sie Halt bei einer Diakonisse im Dorf. "Da kam man an, war willkommen und von Anfang an Teil der Gemeinschaft, wie ein zweites Zuhause. Die Verbindung ist nie abgerissen." Was sie dort erlebt und erfahren hat, möchte sie weitergeben, nicht nur mit der Lesenacht. Seit ihrer Jugend unterstützt sie das Kirchspiel in ihrer Heimat und hält die Gemeinde mit ihrem Engagement zusammen.
07:30
Eine junge Frau, Anfang 20: Auf dem Rücken trägt sie ihr Kind. Für ihn, ihren Sohn, hat sie den qualvollen Weg auf sich genommen. Den Weg in die Freiheit - illegal, vom Sudan nach Deutschland. Unter Einsatz ihres Lebens. Weit ist sie gekommen. Was soll jetzt noch passieren, mitten in Europa? Ein Schleuser hat sie zu den Schienen gebracht. Es sind nur wenige Kilometer bis nach Deutschland. Der Schleuser hat das Geld genommen, aber er hat nicht gesagt, dass die Bahngleise noch befahren sind. Als die junge Frau den Zug bemerkt, ist es schon zu spät. Sie stürzt und überlebt nur knapp. Ihr Sohn auf Ihrem Rücken rettet ihr das Leben. Das Kind ist tot. Eine Geschichte aus Gundula Brunners Berufsalltag. Mehr als 20 Jahre hat Gundula in ihrer Heimatstadt Dresden als Anwältin für Migrationsrecht gearbeitet und für das Bleiberecht von Menschen gekämpft. Menschen, die in Not waren und deshalb aus ihrer Heimat fliehen mussten. Dabei hat sie unzählige erschütternde Lebensgeschichten gehört, vor Gericht gegen Vorurteile gekämpft, zuhause Familienpflichten erfüllt und sich zudem ehrenamtlich engagiert. Im Januar 2022 wird Gundula alles zu viel. Sie bricht zusammen. Nach dem Burnout zieht sie sich aus ihrer Kanzlei zurück und muss sich fragen: Wie soll es weitergehen? Wird sie jemals wieder als Anwältin arbeiten können? Gundula packt Ihre Koffer und geht auf eine schicksalhafte Reise. Sie besucht Frauen und Männer, für die sie gekämpft hat. Haben sie es geschafft in Deutschland anzukommen oder war Gundulas Einsatz umsonst? Eine Reise, die Gundulas Zukunft entscheiden und ihr Leben verändern wird.
08:00
In "Das kann ich auch!" stellen wir fünf beeindruckende Menschen vor, die trotz körperlicher, geistiger oder seelischer Einschränkungen ihren Weg in die Arbeitswelt suchen. Sie erzählen uns ihre berührenden Lebensgeschichten und zeigen uns, wie sie trotz aller Hürden ihren Alltag meistern. Wir erfahren, welche Hoffnungen sie antreiben und was sie sich für ihr Leben wünschen.
08:30
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
08:55
Burgtonna hat seinen berühmten Zahn wiederbekommen. Vor über 300 Jahren fanden Bauern beim Sandschürfen hier den Stoßzahn eines Urelefanten, was damals die Gelehrten noch nicht wussten. Anfangs wurde sogar ein Einhorn als früherer Träger des Stoßzahns vermutet. Der fossile Steinzeitfund des Europäischen Waldelefanten ist nun das wertvollste Ausstellungsstück des Dorfmuseums. Die Stiftung Schloss Friedenstein in Gotha hat es als Leihgabe ins neue Dorfmuseum gegeben. Auch sonst ist das Dorf in heller Aufregung, denn das Dorfjubiläum steht bevor. 1150 Jahre alt ist Burgtonna und das wird im Juni eine ganze Woche lang gefeiert. Der Kindergarten schließt sich gleich mit an, denn der wird 70. So liegt es nahe, den Nachwuchs in die Vorbereitungen miteinzubeziehen, bei denen erneut Geschichte geschrieben wird. Der große Stein, der 1974 zum 1100 Dorfgeburtstag gesetzt wurde, kommt weg und macht Platz für einen neuen. Wenn nur wenige hundert Meter vom Kindergarten entfernt ein Bagger den gewaltigen Stein weghievt, sind die Kleinen natürlich Zeugen. Ralf Baumgarten, der Steinmetz, nimmt uns danach mit in seine Werkstatt, wo er zwischen seinen Aufträgen an dem neuen Stein arbeitet. Am Samstagvormittag haben Feuerwehr und Schwimmbadfreunde einen gemeinsamen Arbeitseinsatz vor. Während die Kameraden beginnen, das abgestandene Wasser aus dem Becken zu pumpen, bekommt das Bademeisterhäuschen einen neuen Anstrich. Im Bürgerhaus ist wieder Knirpsenflohmarkt. Der Andrang ist jedes Mal groß, denn der Nachwuchs kann hier nachhaltig und kostengünstig für die neue Saison eingekleidet werden. Für das Flohmarktteam ein enormer Aufwand, denn es bündelt das Verkaufen, was eine aufwendige Sortieraktion vorher und danach mit sich bringt. Am Nachmittag geht es ruhiger und hochkonzentriert zu, wenn sich der Schachverein zum Training trifft. Der Sonntag ist der Tag zum Bäumepflanzen im Privatwald in der Fahner Höhe, den eine Forstbetriebsgemeinschaft bewirtschaftet. Klangvoll endet das Wochenende in der Kirche von Burgtonna, eine der wenigen, die in der DDR gebaut wurden. Hier singt der Chor "Klangfreude" sein Repertoire an geistlichen und weltlichen Liedern a capella in der Kirche. Das geht unter die Haut.
09:20
In Butuceni wird einmal jährlich ein Open-Air Opernfestival veranstaltet. Anatolie Botnaru, Weinbauingenieur, Rechtsanwalt und Unternehmer, hat den Event auf die Beine gestellt. Der 52-Jährige lebt seit 14 Jahren in dem kleinen Ort. Er hat hier verlassene Häuser im traditionellen Stil restauriert und damit ebenso großen Erfolg bei internationalen Touristen wie mit seinem Restaurant. Hier hält Olesea Cojocaru die Küche mit Hilfe der Dorffrauen am Laufen. Sie kochen nach bewährten Rezepten und keltern Wein aus alten Reben. Einst galt das schmale Land, das heute im Westen an Rumänien grenzt und ansonsten von der Ukraine umschlossen ist, als "Obstgarten der Sowjetunion". Die fruchtbare Schwarze Erde Moldawiens gehört zu den besten Böden der Welt. Das weiß auch Sergiu Turcanu, der schon in China und in der Türkei gelebt hat. Jetzt züchtet er mitten in der Hauptstadt Chisinau Kräuter, Paprika- und Chiliraritäten aus aller Welt. Und Grigore hat nach Jahren im Ausland im elterlichen Weinberg eine Zukunft für sich entdeckt. Und mit der Besinnung auf alte Rebsorten gleichzeitig eine Nische in dem auf Masse setzenden moldawischen Weinbau gefunden. Seit Anfang des Jahrtausends hat rund ein Sechstel der Bevölkerung auf der Suche nach einem besseren Leben Moldawien verlassen. Menschen wie Anatolie, Olesea, Sergiu und Grigore widersetzen sich der harschen Realität in dem armen Land und entwickeln neue lohnende Perspektiven in der Heimat.
10:00
1526 gründete der Reformator Philipp Melanchthon das erste Gymnasium in Nürnberg. Nach ihm gründeten viele reformatorisch bewegte Fürsten Schulen - auch Kurfürst Moritz von Sachsen: St. Afra in Meißen, St. Augustin in Grimma und die Landesschule Pforta nahe Naumburg. Das Ziel: jungen Menschen die Pforten zum Leben öffnen. Letzteres ist das Leitmotiv der Landesschule Pforta bis heute. Zum Teil noch in den Mauern des alten Zisterzienserklosters leben rund 450 Schülerinnen und Schüler, die sich sprachlich, musikalisch oder naturwissenschaftlich spezialisieren. Im Gottesdienst wird es darum gehen, wie es gelingt, seinen Platz in der Welt zu finden. Predigt und Liturgie gestalten Schülerinnen und Schüler mit Pfarrer Daniel Schilling-Schön. Es singt der Mädchenchor der Schule unter Leitung von Frank Meinhardt, der Jugendchor unter Annabelle Weinhart, an der Orgel wird die Schülerin Johanna Heinemann zu hören sein.
11:00
Die Optikerin Sarah Urban (Simone Thomalla) ist buchstäblich eine "Augenweide". So heißt ihr Brillengeschäft, in dem sie das Mauerblümchen Vera (Jessica Kosmalla) als Gehilfin beschäftigt. Aus der gescheiterten Ehe mit ihrem Mann Ralf (Simon Licht) hat Sarah die Konsequenzen gezogen. Sie erzieht ihren achtjährigen Sohn Benny (Mitja Daniel Krebs) alleine und ist nicht mehr auf der Suche nach der großen Liebe. Sarah lässt sich grundsätzlich nur noch mit Männern ein, die einen Ehering tragen. Da kommt der verheiratete Urologe Eberhard (Mathieu Carrière), der die Brille seiner Frau abholen will, gerade recht. Doch als Eberhard sich nach den ersten Rendezvous als notorischer Putzteufel erweist, der mit Sarah exotische Phantasien in einer anrüchigen Absteige ausleben will - und dabei nicht einmal über das Vorspiel hinauskommt -, ist Sarah erst einmal bedient. Vielversprechender scheint da der Fotograf Dario (Ralf Richter) zu sein, der Sarah mit rauem Halbwelt-Charme becirct. Doch auch Dario erweist sich als Aufschneider, der an der langen Leine seiner reichen, älteren Gattin Wanda (Ingrid von Bergen) lebt. Sohn Benny steht den Liebschaften seiner Mutter sowieso skeptisch gegenüber. Er hängt an seinem Vater und schafft es, dessen zickige Geliebte Regina (Dorkas Kiefer) zu vergraulen. Als Sarah bei einer Party mit ansehen muss, wie ihr Exmann sich mit ihrer Gehilfin Vera amüsiert, kommt es zu einer unerwarteten Eifersuchtsszene.
12:25
Große Legenden, unvergessene Stars oder Sport-Ikonen - sie alle waren im Riverboat zu Gast. Ob Dieter Bohlen, Angela Merkel oder Hape Kerkeling - unzählige Menschen haben bei uns schon aus dem Nähkästchen geplaudert. Wir lachen noch einmal mit der 2006 verstorbenen Komikerin Elisabeth Volkmann und sie erklärt, was ihre verrückten Hüte mit Lady Di zu tun hatten. Der großartige Travestiekünstler Georg Preuße lässt noch einmal seine wundervolle Kunstfigur Mary zu Wort kommen. Die "Riverboat - Klassiker" - überraschende und unvergessene Sternstunden des Talks aus fast 33 Jahren "Riverboat".
14:23
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:25
In der rauen Ostsee liegt "dat söte Länneken" - das "süße Ländchen" - Hiddensee. Wer einmal hier war, kommt immer wieder. Persönlichkeiten der Weltgeschichte wie der Schriftsteller Gerhard Hauptmann, Stummfilmikone Asta Nielsen oder Albert Einstein urlaubten auf der Insel. Heute folgen ihnen Jahr für Jahr knapp 50.000 Touristen. Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise über die Insel Hiddensee. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen: einen Meteorologen, Aussteiger, Fischer, Kutscher, Ranger und den Inselpfarrer. Axel Bulthaupt ist auf der Suche nach dem Geheimnis der Insel: Warum zieht ausgerechnet dieser, gerade mal 18 Quadratkilometer große Landstrich so viele Menschen in seinen Bann? Warum lassen sich seit über einhundert Jahren so viele Künstler hier inspirieren? Und wie schauen die Urgesteine der Insel auf ihre Heimat? Er trifft auf den Meteorologen Stefan Kreibohm. Seit 1998 liefert er für Fernsehen und Hörfunk Wettervorhersagen von der Insel. Dutzende Male pro Tag muss er für die Touristen die wichtigste Frage klären: Wie wird das Wetter? Tatsächlich enttäuscht er mit seiner Antwort sehr selten: Der Landstrich zählt zu den sonnenreichsten Deutschlands. Um sich auf der Insel fortzubewegen, muss auch Axel Bulthaupt zum Fahrrad greifen: Autos sind, bis auf wenige Ausnahmen, auf der Insel verboten. Daraus erwächst auch das besondere Geschäftsmodell der Familie Neubauer, die mit ihren Pferdefuhrwerken nicht nur Touristen über die Insel fährt, sondern die Hotels und Restaurants mit Lebensmitteln versorgt. Stets mit 2 Pferdestärken. Axel Bulthaupt trifft junge Aussteiger, die auf der Insel eine neue Heimat gefunden haben und Menschen wie Sabine Reichwein, deren Großeltern schon zur Sommerfrische nach Hiddensee kamen. Sie bewohnt das Hexenhaus, eins der ältesten Häuser der Insel. Obwohl die Familie in West-Berlin wohnte, war das Gebäude auch zu DDR Zeiten stets in Familienbesitz. Eine außergewöhnliche und nicht ganz spannungsfreie Konstellation. Natürlich geht es auch hinaus aufs Meer. Nur noch wenige Fischer üben ihr Handwerk auf Hiddensee aus. Einer von ihnen ist Steffen Schnorrenberg. Früh um vier Uhr zieht er auf der Ostsee seine Bahnen. Er ist auf Hiddensee geboren und kennt das Meer wie kein zweiter. Hiddensee verfügt über eine einzigartige Flora und Fauna. Die Insel gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Teile des Eilandes dürfen zum Schutz der Natur nicht betreten werden. Eine der Rangerinnen auf Hiddensee ist Dr. Christiane Wolff. Sie wacht über die Natur und bringt Touristen den einzigarten Landstrich näher. Mit Axel Bulthaupt geht es in die Heide. Kaum einer kennt die Insel so gut wie Konrad Glöckner, der Inselpfarrer. Axel Bulthaupt erlebt sogar eine Taufe in der Inselkirche im Ort Kloster.
15:55
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
16:00
Der arme, alte Geppetto staunt nicht schlecht, als die von ihm aus einem Stück Holz geschnitzte Figur plötzlich quicklebendig wird. Schnell sorgt Pinocchio im ganzen Dorf für Aufregung. Die Holzpuppe hat fast alles, was einen richtigen Jungen ausmacht. Vor allem einen gesunden Appetit und jede Menge Unsinn im Kopf. Mit der Wahrheit nimmt es Pinocchio nicht immer so genau. Doch bei jeder Lüge wird seine Nase länger und länger. Pinocchio schwänzt die Schule, rührt den Direktor des Puppentheaters, Mangiafuoco, zu Tränen und stürzt sich von einem Abenteuer in das andere. Auf einer fantastischen Reise macht Pinocchio Bekanntschaft mit Füchsin und Kater, zwei zwielichtigen Gesellen, gelangt in das märchenhafte Wunderland, wird in einen Esel verwandelt - und findet sich schließlich sogar im Bauch eines riesigen Fisches wieder. Einen Traum verfolgt er dabei mehr als jeden anderen: endlich ein richtiger Junge zu werden, ein Junge aus Fleisch und Blut.
17:00
Pinocchio macht auf seiner fantastischen Reise Bekanntschaft mit Füchsin und Kater, zwei zwielichtige Gesellen, die ihm sein Gold wegnehmen wollen und ihn auf das vermeintliche Feld der Wunder locken, wo Pinocchio seine Goldmünzen vergraben soll, damit daraus ein Münzbaum wächst. Nachdem Pinocchio um sein Geld betrogen wurde, gelangt er mit einer wundersamen Kutsche ins märchenhafte Wunderland und wird dort in einen Esel verwandelt. Wird Pinocchio nun immer ein Esel bleiben müssen?
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Frau Elster kommt in die Küche zu Herrn Fuchs, um Salz zu borgen. Im Gefäß befindet sich Zucker und in der Brauseflasche Speiseöl. Gegen das anfängliche Sträuben von Herrn Fuchs dringt Frau Elster darauf, dass alles an seinen Platz kommt.
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Der endemische Drachenblutbaum ist das Wahrzeichen der Insel am Horn von Afrika, die offiziell zu Jemen gehört. Defacto aber übt seit vielen Jahren die jemenitische Regierung keine Macht mehr auf der Insel aus. Die liegt in den Händen des Emirates Abu Dhabi. Und das schottet die Insel weitestgehend ab. Einen frei im Internet buchbaren Flug nach Socotra gibt es nicht. Ein Besuch bedarf gewisser Genehmigungen. Zudem ist die Inselgesellschaft inzwischen stark islamisch geprägt.
20:15
Fjorde und Wasserfälle, Gletscher und Hochebenen: An der Seite von Tamina Kallert wird der Westen Norwegens zu einem faszinierenden Naturkino für die Augen. Und erst recht für die Ohren: Denn das WDR Funkhausorchester unterstreicht die atemberaubenden Bilder mit einem außergewöhnlichen Sound, komponiert von dem Australier Gordon Hamilton. Eine neue Zusammenarbeit feiert Premiere. Entstanden ist ein Film, der regelrecht unter die Haut geht, zugleich die erste "Wunderschön"-Produktion in Ultra High Definition (UHD). Die Stationen der Reise sind Fjaerland am Jostedalsgletscher, das Weltkulturerbe Nærøyfjord, die Aussichtsplattform Stegastein und der Nationalpark Hardangerwidda, Europas größte Hochebene. In Bergen trifft Tamina Kallert die norwegische Star-Violinistin Ragnhild Hemsing. Norwegens Westen ist modern und zugleich nahe an der eigenen Vergangenheit. Tamina Kallert erkundet die Bautechnik der 850 Jahre alten, hölzernen Stabkirche Borgund und spricht mit den "Bewohner:innen" eines Wikinger-Freilichtmuseums über den Glauben an Troll-Geister. Sie trifft einen Hotelbesitzer, der sich selbst als "Nationalromantiker" bezeichnet, und eine Biobäuerin verrät, wie man in nur sechs Monaten ausreichend Gemüse hochzuziehen kann. In Bergen geht es um das ehemalige Hanse-Viertel Bryggen und um den Komponisten Edvard Grieg. Stargeigerin Ragnhild Hemsing spielt auf der Hardangerfiddel und erklärt Tamina Kallert den Aufbau des norwegischen Nationalinstruments. Die Fjorde im Westen Norwegens sind UNESCO Weltnaturerbe - und die Norweger begreifen sie als Geschenk, auf das man gut aufpassen muss. Das tun sie. Auf dem engsten und schönsten Fjord, dem Nærøyfjord zwischen Flam und Gudvangen, fährt Tamina Kallert mit der ersten Elektrofähre der Welt: lautlos und ohne Abgase. Das Bücherdorf Fjaerland liegt am Fuß des Jostedalsbreen, des zweitgrößten Gletschers in Europa. Hier hält sie 1.000 Jahre altes Eis aus der Wikingerzeit in den Händen, das vom Gletscher heruntergespült wurde. Der von Einheimischen und Touristen mitgetragene Respekt vor der Natur macht das "Jedermannsrecht" möglich: Übernachten in der Natur und Fischen im Salzwasser ist jederzeit überall erlaubt.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
Es sind Frauen, die beruflich erfolgreich sind und mitten im Leben stehen. Und doch haben sie ein Geheimnis in sich getragen: Sie sind oder waren alkoholabhängig. So wie die Schauspielerin Mimi Fiedler, die Geschäftsfrau Sandra Fricke, die Journalistin Nathalie Stüben oder die dreifache Mutter Gaby Guzek. Die überwiegende Zahl der Betroffenen sind nicht gesellschaftliche Außenseiterinnen, sondern Berufstätige und Mütter. Und das Problem gewinnt an Dringlichkeit.
22:45
In Deutschland werden laut WHO 13,4 Liter reiner Alkohol pro Kopf im Jahr getrunken. In Russland sind es im gleichen Zeitraum 11 Liter. Der Film beobachtet vier "funktionierende" junge Alkoholiker - zwei Frauen und zwei Männer, jeweils zwei in Deutschland und in Russland. Sie führen ein normales Leben, nur wenn man sie genauer beobachtet, merkt man, dass alle vier alkoholabhängig sind. Trotz sehr unterschiedlicher Lebensrealitäten und Gründe für ihre Sucht gewähren die Protagonisten einen Einblick in die Mechanismen der Abhängigkeit und zeigen mit ihren Erfahrungen die Sackgassen und die Auswege aus der Sucht, die überall auf der Welt ähnlich sind. Boris ist erst 27 und arbeitet als Koch in der russischen Provinzstadt Tambov. Er trinkt aus Langeweile, obwohl er weiß, dass der Alkohol seine dürftige Existenz immer mehr ruiniert. Er schafft es, neun Monate nicht zu trinken, doch das Gefühl, nichts Grundsätzliches in seinem Leben ändern zu können, wird er nicht los. Seine neue Stelle als Chef-Koch könnte allerdings der Beginn eines Bewusstseinswandels sein - vielleicht braucht es nicht viel mehr, als eine feste Aufgabe im Leben, um auch das Trinken zu beherrschen? Lisa wohnt in München, ist 35, arbeitet als Moderatorin, träumt aber von einer großen Schauspielkarriere. Sie vermutet, dass ihre Misserfolge in Beruf und Liebe am Alkohol liegen. Nach nur zwei Monaten Nüchternheit gibt sie auf, der Alkohol macht ihr einfach zu viel Spaß. Bis zum Ende des Films hält sie an der Hoffnung fest, einen Mittelweg zwischen Absturz und Abstinenz zu finden. Denn ganz ohne Alkohol zu leben, würde bedeuten, der Realität der eigenen Träume ins Auge sehen zu müssen. Jenya aus St. Petersburg ist 42 und schafft es kaum, ihr Gymnastik-Studio am Laufen zu halten. Ihre beiden kleinen Söhne rauben ihr viel Kraft und sie will ernsthaft aufhören zu trinken. Sie besucht verschiedene Therapien, Hypnose, Meditationen und will gründlich verstehen, warum sie den Alkohol braucht. Am Ende des Films hört sie auf zu trinken, genauso entschieden, wie sie 20 Jahre zuvor ihre Heroinsucht überwunden hat. Thomas ist 33 und befindet sich in einer Suchtklinik in Chemnitz, nachdem seine Frau ihn mit der Tochter verlassen hat. Er gibt sich Mühe in der Therapie, fängt neue Beziehungen an und hofft auf einen Neuanfang. Aber nach einem Monat zu Hause wird er rückfällig. Anstatt zu verzweifeln, versucht Thomas aus diesem Rückschlag zu lernen. Denn festen Boden unter den Füßen zu gewinnen, ist ein harter Kampf. Obwohl Alkoholmissbrauch hierzulande noch immer ein Tabuthema zu sein scheint, ist das Trinken derart mit unserem Alltag verschmolzen, dass wir blind dafür geworden sind: Solange wir funktionieren, trinken wir. Solange wir trinken, funktionieren wir. Der Film zeigt, wie es jenen geht, die diesen Mechanismus zu durchbrechen versuchen und welche Wege aus der Abhängigkeit möglich sind.