04:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
04:30
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:00
Berge oder Meer - wandern oder entspannen? Jedes Jahr quält einen die gleiche Frage, wenn es an die Urlaubsplanung geht. Die Aussichten auf die schönsten Plätze dieser Welt könnten eine Entscheidung leichter machen.
05:40
Zwei bäuerliche Betriebe, ein florierender Hotelgasthof - die Huber-Töchter und Leitner-Söhne leben ihre Träume, stehen jedoch unter Dauerstrom. Eigentlich darf nichts hinzukommen oder schiefgehen. Ein neuer MS-Schub stellt die Pläne von Marie (Catherine Bode) infrage, den Sommer zu dritt mit Georg (Thomas Unger) und der kleinen Fritzi (Sophie Beck) auf der geliebten Alpe zu verbringen. Ihr Partner Georg ist für sie da, wird aber auch auf dem Leitnerhof gebraucht. Auf ihre Schwester Lisa (Theresa Scholze) kann Marie nicht zählen. Die Ex-Anwältin hat als Pächterin des Walserhotels eine neue Bestimmung gefunden - und sich verändert. Dass sie zu wenig sowohl an ihre Ursprungs-Familie als auch an ihre große Liebe Florian (Matthi Faust) denkt, führt zu einer Beziehungskrise. Während letzterer sich wutentbrannt eine Auszeit nimmt, sucht ein auffällig hilfsbereiter Gast die Nähe der Hotelchefin. Allerdings lässt sich der faszinierend geheimnisvolle Sören (Karim Chérif) nicht in die Karten schauen. Und auch die Hotelbesitzerin Margot Walser (Martina Gedeck), deren Besuch Lisa erwartungsvoll entgegenfiebert, reist mit einer Überraschung an.
07:10
Er ist Katholik, Berufssoldat und Retter der evangelischen Kirche im Dorf Seeben - Halle/ Saale. Den "Retter" würde Markus Kaltenhäuser nicht gelten lassen: "So etwas geht nur in Gemeinschaft", sagt er. Und doch setzt er sich sehr für die Sanierung der spätromanischen Dorfkirche ein. Das hat mit seinem Glauben zu tun. Der heute 52-Jährige wächst in einer streng katholischen Familie auf. Sein Traumberuf Förster wird ihm - damals in der DDR - verwehrt. Nach dem Fall der Mauer holt er sein Abitur nach, wird jedoch nicht Forstingenieur, sondern geht zur Bundeswehr. "Meine erste selbständige Lebensentscheidung. Die Eltern standen Kopf", sagt er. Es ist ein Schritt, den Markus Kaltenhäuser nie bereute. Der Stabsfeldwebel arbeitet heute in Leipzig als IT-Spezialist für die Bundeswehr. Mit seiner Familie wohnt Markus Kaltenhäuser in Seeben. Obwohl seine Frau keiner und er der katholischen Kirche angehören, integrieren sie sich hier in die evangelische Gemeinde. "Sie ist nah und lebendig. Nur das Gotteshaus, das war eben sehr marode. Das konnte ich nicht mit ansehen. Die Kirche musste das Zentrum im Dorf bleiben." So kommt es, dass sich Markus Kaltenhäuser - gemeinsam mit dem Freundeskreis der Gemeinde - seit mehr als fünfzehn Jahren um den Erhalt dieser Kirche kümmert. Wenn die viele Arbeit ihm über den Kopf wächst, fährt er zum benachbarten See. "Ich bin Taucher. Unter Wasser ist es so still, dass ich hier sehr gut zur Ruhe und zu Gott finden kann. Das gibt mir Kraft."
07:15
Die junge US-Amerikanerin Lauren Leiderman lebt gemeinsam mit ihrem Mann und zwei Kindern seit 2019 in Görlitz. Sie hat es geschafft, eine ganze Stadt in Bewegung zu bringen. Wie ist ihr das gelungen? Was hat sie getan? Sie forschte zur jüdischen Geschichte. Dabei stieß sie mit Hilfe des Yad Vashem Instituts in Jerusalem auf ein Foto, das eine Lawine ins Rollen brachte. Es zeigt die junge Görlitzerin Eva Goldberg, Susanne Ledermann und Anne Frank. Durch Recherchen beim Holocaust Museum New York entdeckte Lauren Leiderman außerdem das Poesiealbum der kleinen Eva Goldberg. Dieses erzählt die Flucht der damals Neunjährigen aus Görlitz in die USA. Neben vielen Eintragungen von Verwandten und Schulkameradinnen enthält es auch ein Foto und Worte ihrer Freundin Anne Frank. Das Album wurde zum Dreh- und Angelpunkt für Lauren Leidermans weltweite Recherchen. Es gelang ihr, über 120 Nachkommen ausfindig zu machen und diese miteinander zu verbinden - durch soziale Medien und persönliche Treffen anlässlich jüdischer Gedenkwochen, bei Stolpersteinlegungen und Schulprojekten. Alle gemeinsam sind sie nun "The Görlitz Family". Als Lauren Leiderman ihre Recherchen anstellte, konnte sie nicht ahnen, wie schnell und dramatisch sich die Situation in Israel verändern würde. Aktuell erleben die Nachkommen der Görlitzer Juden, dass ihre Häuser von Bomben getroffen werden und sie durch den Krieg im Nahen Osten in ihrer Existenz bedroht sind.
08:00
Psychose, Alkoholsucht, Ess-Störung, Panikattacke und Suizidgedanken: Die Reportage bietet einen ungeschminkten und berührenden Einblick in den Alltag einer psychiatrischen Akutstation. Barbara Jost und ihr Team kümmern sich in den Kreiskliniken Groß-Umstadt um psychiatrische Notfälle. Wer kommt in die Psychiatrie? Und wie behandelt man psychiatrische Erkrankungen? Die Erfahrung zeigt: Psychische Erkrankungen können jeden treffen. Ein ehemaliger Steward wird eingeliefert. Er hört Stimmen, die ihm befehlen, sich nicht mehr zu bewegen und nichts mehr zu essen oder zu trinken. Dabei muss er regelmäßig und dringend seine Medikamente nehmen, damit seine Psychose nicht immer weiter das Kommando übernimmt. Auch die Magersüchtige L. will weiterhin keine Nahrung zu sich nehmen und versucht, das psychiatrische Team auszutricksen.
08:30
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
08:55
"Craft-Bier, das gibt es bei uns schon immer", sagt Petra Elliger, die Chefin des Museumsbrauvereins von Hohenfelden. Seit 500 Jahren hat das Dorf Braurecht, und wenn in der kalten Jahreszeit die Kessel im historischen Brauhaus dampfen, landet sehr starkes Bier in den Flaschen. Der Verein trifft sich am Freitagnachmittag, um die alten Gerätschaften und das alte Haus auf Vordermann zu bringen - und dabei wird auch das eine oder andere eigengebraute Bier verkostet. Hohenfelden hat neben dem Brauhaus auch die alte Schule und einen traditionellen Bauernhof. Offen für Besucher als Museum, aber hier wird auch gelebt. Franziska Zschäck wohnt auf dem Bauernhof und kümmert sich um die Tiere, bevor sie zur Arbeit geht. Sie ist die Leiterin dieses Touristenmagnets. Am Ortsrand gibt es mit dem Freilichtmuseum quasi ein zweites Dorf. Bestehend aus Häusern der vergangenen Jahrhunderte, die anderswo verfallen würden, vom Verein abgebaut und hier wieder aufgebaut werden. Hohenfelden ist aber alles andere als ein gestriger Ort: im Kindergarten gibt es regelmäßig Physikunterricht der experimentellen Art. Aus der Übung der Feuerwehr wird ein kleines Dorffest und der Reiterhof hat sich ein neues Konzept ausgedacht. Und was es Neues im Dorf gibt, das erfahren die Hohenfelder jeder Woche bei Kaffee und Kuchen auf der "Schnatterbank" mitten im Dorf.
09:20
Baia Abuladze ist Winzerin. Anfang September erwartet die Georgierin den Höhepunkt des Jahres - die Weinlese. Schon als Kind war der Weinberg der Familie für Baia Abuladze ein magischer Ort. Hier will sie nun ihren Traum verwirklichen und als Biowinzerin neuen Wein mit den alten Traditionen verbinden. Dafür hat sie vor sechs Jahren ihre Festanstellung in der Hauptstadt Tiflis aufgegeben und ist zu ihren Wurzeln in ihr Heimatdorf Meore Obcha im Westen Georgiens zurückgekehrt. Mutig und ideenreich beginnt sie, das überlieferte Handwerk und die Tradition der Alten zu adaptieren. Unterstützung findet sie dabei zuerst durch ihren Großvater. Sie gründet ihr Unternehmen "Baia's Wine" und setzt auf die Familie. Gemeinsam produzieren sie 7.000 Flaschen Wein im Jahr. Nun sollen es zum ersten Mal 10.000 werden! Organisch angebaut und ausgebaut in den alten Quevris, den in die Erde eingelassenen Tongefäßen. Unternehmerinnen wie Baia künden vom Wandel in Georgien. Eine Generation, die ihre Chance nutzt. Sie sucht nach Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft und vertraut den Stärken der Anderen. Wenn es schwierig wird für Baia, macht sie es, wie der Floh und die Ameise in ihrem Lieblingsmärchen. Um die Freundin von einem Ufer ans andere zu bringen, mobilisiert der Floh die Hilfe aller Tiere, der großen und der kleinen. So überwinden sie das Hindernis. Ob und wie das der 27 Jahre alten Winzerin bei der neuen Ernte gelingt und wie Geschwister, Eltern und der Großvater im Familienunternehmen zusammenarbeiten, davon erzählt dieser poetische Film aus einer wundervollen Welt.
10:05
Ronja (Kerstin Linden) weiß nun, was es bedeutet, Räuber zu sein! Sie will auf keinen Fall in die Fußstapfen ihres Vaters treten. Im Dorf sind die Lebensmittel noch vor Wintereinbruch knapp. Die neue Vogtin Smavis (Agnes Rase) lässt einen Essensdieb an den Pranger stellen. Um sein Leben zu retten, nimmt ihn Mattis (Christopher Wagelin) in seine Bande auf. Während der Hauptmann seinen Rivalen Borka (Sverrir Gudnason) schwächen möchte, freundet sich seine Tochter heimlich mit dessen Sohn Birk (Jack Bergenholtz Henriksson) an.
10:50
Mattis (Christopher Wagelin) und seine Bande setzen ihren Feinden auf der Nordseite der Burg immer härter zu. Der Winter naht, doch Borka (Sverrir Gudnason) und seine Männer können keine Vorräte mehr anlegen! Während der Hass zwischen den Vätern weiter wächst, treffen sich Ronja (Kerstin Linden) und Birk (Jack Bergenholtz Henriksson) heimlich. Als Wilddruden aus der Luft angreifen, verlaufen sich die Kinder im dichten Wald. Ronja ahnt nicht, dass ihr jemand eine Falle stellen möchte.
11:35
Stars, Legenden, Emotionen
13:33
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
13:35
Die Gegend südlich des Rennsteigs ist vor allem ländlich geprägt. Der Thüringer Wald und Ausläufer des Thüringer Schiefergebirges mit verwunschenen Tälern und fast 1000 Meter hohen Berggipfeln prägen die Region. Es sind keine Berge der Superlative aber sie haben ihren eigenen Reiz. Und das Vessertal zählt zu den schönsten Tälern des Landes. Wildromantisch. Kanada lässt grüßen. Wie eine Lebensader durchzieht die Werra, die nahe dem Rennsteig entspringt, die Landschaft. Echte Großstädte sucht man vergebens und vermisst sie auch nicht. Dafür findet man malerische Dörfer mit den für diese Gegend typischen Fachwerk- oder Schindelhäusern. Seinerzeit lebten die Menschen vom Handwerk, großflächige Landwirtschaft machte das Höhenklima unmöglich. Axel Bulthaupt begibt sich in dieser Folge seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise südlich des Rennsteigs. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Drei junge Männer aus Schmalkalden, die sich in ihrer Freizeit dem Gerstensaft verschrieben haben. "Gebraut von Menschen nicht Maschinen" - das steht an der Tür ihrer Braumanufaktur. Und das Brauen hat in Schmalkalden eine lange Tradition. Schon zu Luthers Zeiten gab es mehr als 200 sogenannte "Freihäuser" in der Stadt, also Bürger, die das Braurecht hatten und ihr eigenes Bier brauen durften. Außerdem soll es an die 20 Gasthöfe in der Stadt gegeben haben. Eine Dame aus Sonneberg, deren Rupfentiere heute als Designobjekte in der ganzen Welt zu Hause sind. Dabei hatte alles doch früher einmal als therapeutisches Spielzeug angefangen. Zwei ehemalige Grenzer am innerdeutschen Todesstreifen, der eine aus Bayern, der andere aus Thüringen. Heute betreiben sie gemeinsam den "Grenzerstammtisch" und tauschen Geschichten aus alten Tagen aus. Ein ehemaliges Gaswerk im kleinen Örtchen Schneidemühle ist Wohn- und Arbeitsort einer ungewöhnlichen Glaskünstlerin. Sie erzählt Geschichten mit Glas. Ihre filigranen Glasobjekte erinnern an Wesen aus der Tiefsee oder bizarre Fundstücke aus dem Wald. Bis zu 7 Meter große Raumskulpturen fertigt sie in ihrer Werkstatt. Einst war sie hier, südlich des Rennsteigs, mit dem Gewehr auf dem Rücken in der Loipe unterwegs zum nächsten Schießstand. Olympisches Gold, Weltmeistertitel, Weltcupsiegerin - Kati Wilhelm war eine der erfolgreichsten deutschen Biathletinnen. In ihrem Heimatort Steinbach-Hallenberg probiert Axel Bulthaupt ihren Urfladen, eine Mischung aus Flammkuchen und Pizza - mit einem herzhaften Teig, der an Sauerteig erinnert. Und natürlich geht es bei dieser Reise auch um Mundart und Klöße. Die Region südlich des Rennsteigs: eine sagenhafte Gegend voller Überraschungen. Und ein Film voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
15:05
Sie ist eine der Ältesten in Thüringen. Zur Wende 1989 war sie ziemlich gebrechlich. Aber ihre Schönheit war noch zu erahnen. Mancher verliebte sich in sie, mancher liebte sie schon immer. Und da Liebe und Fürsorge bekanntlich Wunder wirken, blühte sie auf, die Stadt - Arnstadt. Nicht ein großer Visionär, sondern viele engagierte Menschen haben das bewirkt. Eine Stadtplanerin zum Beispiel, die sich voller Ideen an die Veränderungen macht, ein Heimkehrer, der es mit dem großen Arnstädter "Spittel" aufnimmt. Gemeinsamkeit ist das Geheimnis, das die fast verfallene Oberkirche am Leben hält. Am vielleicht ältesten Ort der uralten Stadt saniert ein Mann mit seiner Familie mit Geduld, langem Atem und viel Arbeit ein Kloster. Dann ist da noch eine "Schlossherrin", die im Schloss wahre "Verwandlungsschätze" hebt. So wird ein wüster Garten wieder zu einer Burganlage, ein verfallenes Wohnquartier zum romantischen Bummel-Gässchen, eine Handschuhfabrik zum Hotel und ein hundertjähriger Wasserturm zu einer "Krone der Stadt". Der wunderbare Wandel von Arnstadt ist ein Beispiel in der vierteiligen Staffel über die Geschichte der Wiedergeburt unserer Städte. Die Sendereihe "Der Osten - Entdecke wo du lebst" macht deutlich, wie sich das Lebensumfeld in Ostdeutschland in den letzten Jahrzehnten von Grund auf verändert hat. Vor allem die ersten Jahre nach der Deutschen Einheit waren geprägt durch den abrupten Niedergang der ostdeutschen Industrie. Schrumpfende Städte, Abwanderung, Überalterung waren die Folgen. Dort wo industrielle Kerne erhalten werden konnten und neue Industriestandorte dazukamen, wuchsen Hoffnung und neue Arbeitsplätze. Wo städtebauliche Sanierung griff und die Tristesse verschwand, stabilisierten sich die Bevölkerungszahlen und es entwickelte sich ein neues Lebensgefühl - eben "wunderbar verwandelt".
15:35
Ziemlich abrupt werden Martha, Mikkel und Mats aus ihrer Urlaubsvorfreude gerissen, statt Familienurlaub in Italien ist plötzlich Notprogramm angesagt. Ihre Mutter hatte in New York einen Unfall, der Vater muss zu ihr und alle befreundeten Familien sind verreist. So bleibt für die drei Stuttgarter Großstadtkinder nur Oma Inge hoch im Norden - eine Großmutter, die sie bislang nicht kennen und die ihre Enkel mit einem Luftgewehr begrüßt. Seit vielen Jahren lebt Inge allein in ihrem reetgedeckten Haus an der Schlei. Hier gibt es weder einen Telefonanschluss noch eine Straßenanbindung. Nichts davon fehlt der eigenbrötlerischen alten Frau. Seit Jahren herrscht zwischen ihr und den Eltern von Martha, Mikkel und Mats Funkstille; und doch dürfen die Enkel bleiben. Einfach wird das nicht. Denn bei "Frau Oma", wie die fremde Inge von dem kleinen Mats genannt wird, geht es schroffer zu als gewohnt. Martha ist die Älteste, sie fühlt sich verantwortlich für ihre Brüder und versucht tapfer, das Beste aus der Zeit zu machen. So knackt das Trio nach und nach die harte Schale der Oma und kommt in Sommerbys analoger Welt an, die so viel zu bieten hat: Martha steuert allein das Boot, um Marmelade auszuliefern. Mikkel kümmert sich mit Mats um die Hühner, alle finden Freunde und gemeinsam werden sie unerwartet zu Helden, als ein Makler die mittlerweile liebgewonnene Sommeridylle bedroht.
16:50
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
17:00
Die schöne Prinzessin muss ohne ihre Mutter aufwachsen. Ihr Vater liebt sie, aber seine Liebe besteht darin, sie vom wahren Leben und allen Herausforderungen fernzuhalten. Da er sich als König um die Regierungsgeschäfte kümmern muss, hat die Amme die Erziehung der Prinzessin übernommen. Oft mit sich allein, wächst diese zu einer hochmütigen und hartherzigen jungen Frau heran. Als ihr Vater sie verheiraten will, lehnt sie alle Freier ab. Sie hat nur einen Wunsch: Sie will das singende, klingende Bäumchen besitzen. Doch sie weiß nicht, dass dies nur erklingt, wenn man wirklich liebt. Der junge Prinz, der sich gleich bei der ersten Begegnung in die Prinzessin verliebt hat, will ihr den Wunsch erfüllen. Das Bäumchen aber wird von einem Waldgeist bewacht und der überlässt dem Prinzen das Bäumchen nur gegen ein Versprechen: Liebt ihn die Prinzessin nicht, gehört er ihm mit Haut und Haaren. Da das Bäumchen in Gegenwart der Prinzessin nicht singt und klingt, verliert der Prinz seine Freiheit und muss fortan für den Waldgeist arbeiten. Doch die Prinzessin gibt keine Ruhe und schickt sogar ihren Vater auf die Suche nach dem Bäumchen. Auch der König schließt mit dem Waldgeist einen Pakt: Leben gegen Leben. Und so holt sich der Waldgeist auch die Prinzessin in sein Reich. Dort begegnen sich Prinz und Prinzessin wieder. Doch von Liebe ist nichts zu spüren. Die Prinzessin ist weiterhin zickig, hochmütig, übellaunig und beleidigend.
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Herr Fuchs hat einen Apfelbaum im Garten. Eines Tages beschließt er, die Früchte zu ernten. Aber wie soll er ohne die Elster, die sich seit Tagen nicht sehen ließ, an die oberen Früchte kommen? Schließlich holt er den Kescher seines Großvaters aus dem Schuppen. Nun erntet er und wirft die Früchte kurzerhand von oben in das Körbchen. Manchmal wirft er daneben und als die Elster um die Ecke kommt, trifft er auch sie. Darüber gerät sie außer sich.
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Mitten im Harz haben Sabrina und Christian einen ehemaligen Aussiedlerhof in ein Cottage verwandelt, das an die schottischen Highlands erinnert. Ohne Architekt und Bauplan, dafür mit viel Eigenleistung, Kreativität und Mut entstand ein außergewöhnliches Zuhause mit Natursteinfassade, Buntglasfenstern und handgefertigten Möbeln. Umgeben von Streuobstwiesen, Wald und Weiden leben die beiden hier ihren ganz persönlichen Entwurf vom Leben auf dem Land. Auch Susann verliebte sich auf den ersten Blick - allerdings in ein stark sanierungsbedürftiges Rittergut in Thüringen. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie daran, die historische Anlage vor dem Verfall zu bewahren. Selbst ein schwerer Brand konnte sie nicht aufhalten. Heute ist das Gut ein lebendiger Ort voller Geschichte und Begegnungen. Und nach dem Feuer fand Susann dort nicht nur neue Kraft, sondern auch einen neuen Lebensgefährten. Zwei besondere Häuser und zwei Geschichten, die zeigen, was entstehen kann, wenn Menschen das Besondere hinter bröckelnden Fassaden erkennen.
20:15
Er stand mitten im Leben und hatte noch viel vor - doch plötzlich hörte sein Herz auf zu schlagen. Wir erinnern an Achim Mentzel, Entertainer, Rock'n Roller und "Singende Spreewaldgurke". Freunde, Familie und bekannte Weggefährten erzählen seine Geschichte: von der Kindheit in Prenzlauer Berg über erste Auftritte, Bands und Solojahre bis zur "Achims Hitparade". Mit Archivmaterial entsteht das Porträt eines warmherzigen Allroundtalents und 50 Jahre Musikgeschichte. Wir erinnern an den beliebten Entertainer, Rock'n Roller, an die Stimmungskanone und "Singende Spreewaldgurke", wie er liebevoll genannt wurde. Mit viel bisher unveröffentlichtem Originalmaterial zeichnet diese Dokumentation sein wechselvolles und spannendes Leben nach. Von der Kindheit im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, wo er in den Ruinen der Nachkriegszeit aufwuchs. Über die ersten Auftritte Anfang der 60er Jahre mit wilder Rockmusik und kreischenden Fans auf der Straße. Seine ersten Erfahrungen im Diana Show Quartett, die Zeit im Alfons Wonneberg Orchester, in Fritzens Dampferband und dann als Solokünstler, geadelt mit der Moderation von "Ein Kessel Buntes". Und natürlich "Achims Hitparade", die ihn schließlich bundesweit bekannt machte und in viele große Shows im deutschen Fernsehen und schließlich ins Kino führte. Viele Weggefährten erinnern sich an den Freund und Kollegen, und schwärmen von dem warmherzigen, kompetenten, gebildeten und hoch musikalischen Allroundtalent Achim Mentzel: Udo Lindenberg, Nina Hagen, Florian Silbereisen, Stefanie Hertel, Frank Zander, Frank Schöbel, Maxi Arland, Gerd Christian, Lutz Jahoda, Wolfgang Lippert, Oliver Kalkofe und viele andere.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
Trong Hieu kennen alle in Vietnam unter dem Spitznamen "German Hot Guy", vor allem die zahlreichen weiblichen Fans sind verrückt nach ihm. In Vietnam ist er ein Superstar - und das als Deutscher. Wir begleiten seinen Weg zwischen zwei Welten, zwei Karrieren, zwei Identitäten, und tauchen gleichzeitig in die Herkunftsgeschichten der in Deutschland lebenden Vietnamesen und Vietnamesinnen ein. Unauffällig, angepasst und fleißig - vor allem aber: Unsichtbar! Bisher galten Vietnamesen als Vorbilder der Integration. Das lag auch an der Erziehung durch die Elterngeneration. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich jedoch ein Wandel im Selbstbewusstsein der vietnamesischen Diaspora vollzogen. Die Eltern sind aus verschiedenen Gründen und auf verschiedenen Wegen nach Deutschland gekommen: als Studenten, als sogenannte Boat-People, als Vertragsarbeiter, als Asylsuchende. Zu Letzteren gehört die Familie von Nguyen Trong Hieu, mit Künstlernamen (S)TRONG. 1992 in einem Asylbewerberheim in Bad Kissingen geboren, will er schon von frühester Kindheit an unbedingt Musiker werden. Sein größter Traum ist es, in Deutschland berühmt zu werden, als erster deutscher Popstar mit vietnamesischen Wurzeln. Wir erleben ihn als talentierten Jungen, der Tanzwettbewerbe gewinnt und Britney Spears trifft - von ihr ermutigt wird unbedingt seinen Weg zu verfolgen - und als ehrgeizigen Erwachsenen, der in Hannover Musik studiert. In Vietnam bewirbt er sich, aus Langeweile beim Familienurlaub, ein einziges Mal beim DSDS-Pendant "Vietnam Idol" und - gewinnt fulminant! Über Nacht wird er zum Superstar in Vietnam. Dennoch versucht er beharrlich, in der deutschen Musikszene - in seiner Heimat - Fuß zu fassen. Fünfmal bewirbt er sich beim "Eurovision Song Contest", fünfmal wird er abgelehnt. Erst beim sechsten Mal schafft er es zum Vorentscheid, um dann doch nur als Vierter dazustehen. Aber (S)TRONG gibt nicht auf: "Was mich anspornt, ist anerkannt zu werden von der deutschen Gesellschaft". Er verkörpert wie kein anderer die zweite Generation der vietnamesischen Diaspora, die ähnlich erzogen wurde: Zu Hause vietnamesisch, aber außerhalb der Familie, in der Öffentlichkeit, so deutsch wie möglich. Dieser immanente Clash von Innen und Außen, Wir und Ihr, vietnamesisch sein und deutsch sein, zerriss diese zweite Generation innerlich. Was sie eint, ist die ständige Suche nach Zugehörigkeit, Identität und Heimat. In den letzten Jahren hat man den Eindruck, dass sie erstarkt sind und nun ihren Platz in der deutschen Gesellschaft einfordern. Sie sind nämlich beides: vietnamesisch und deutsch, und sie gehören zu Deutschland: die neuen Vietdeutschen. Ngo The Duc, der Restaurantmogul und Starkoch aus "Kitchen Impossible", kommt zu Wort wie auch die Schauspielerinnen Mai Duong Kieu, bekannt aus "Bad Banks", und Minh-Khai Phan-Thi, aktuell zu sehen in "Doppelhaushälfte". Dies ist die erste Dokumentation in Deutschland, die die facettenreichen Geschichten der vietnamesischen Diaspora aus der Innenperspektive erzählt. Sowohl die Regisseurin Minh An Szabó de Bucs als auch der Co-Regisseur und Kameramann Ngo The Chau teilen viele Erfahrungen in ihrer Herkunftsgeschichte mit den Protagonisten. Die Regisseurin Minh An Szabó de Bucs: "Dieser Film soll allen Menschen mit migrantischer Herkunft Hoffnung geben und die Kraft, unbeirrbar ihren Träumen zu folgen."
23:30
Die Regisseurin Jasmin Phan begibt sich zusammen mit ihrem Vater Thao auf eine Reise zurück in die Zeit seiner Ankunft in Deutschland vor 40 Jahren. Eine Spurensuche in die eigene Familiengeschichte, die Jasmin neue Facetten ihres Vaters offenbart und die Zeit der deutschen Wiedervereinigung von der Seite eines ehemaligen Vertragsarbeiters beleuchtet.
23:40
Anders zu sein oder sich nicht zugehörig zu fühlen ist für viele vietnamesisch deutsche und insbesondere für Yen Nguyen kein fremdes Gefühl. Instinktiv wird sie mit dem Gefühl übermannt, sich in der deutschen Kleinstadt der Masse anpassen zu wollen. Mehr weiß sein, mehr deutsche Freund*innen haben. Aus ihrem neuen Leben in Oslo - 900 km entfernt von der Familie, begibt sie sich auf die Reise zurück zu ihren Wurzeln: Yens Reise und Auseinandersetzung mit Selbstakzeptanz, Identität und Familie.
23:50
Als sein Sohn zum Studieren wegzieht, heuert der vietnamesische Obst- und Gemüsehändler Herr Nguyen kurzerhand Harry als Aushilfskraft an. Harry liebt Fußball, trinkt ein bisschen zu viel und ist chronisch pleite. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft.