04:20
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
04:50
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:20
05:40
Mit viel Liebe hat Oma Jantzen (Margarete Haagen) aus ihrem alten Gutshof das "Pony-Hotel Immenhof" gemacht - mit tatkräftiger Unterstützung von Dick (Angelika Meissner), Dalli (Heidi Brühl) und Jochen von Roth (Paul Klinger). Nun fehlt nur noch eines: die Gäste. Dicks Freund, der Grafiker Ralf (Raidar Müller), bietet an, einen flotten Werbeprospekt zu gestalten, während Jochen nach Hamburg fahren will, um mit einem großen Reisebüro zu verhandeln. Auch die Teenager Dick, Dalli und Ethelbert (Matthias Fuchs) möchten die Werbetrommel für den Immenhof rühren. Gemeinsam reiten sie nach Lübeck und verteilen Ralfs Prospekte, die sie zuvor allerdings gehörig "aufgepeppt" haben: Plötzlich verfügt der Immenhof über einen Swimming Pool und andere luxuriöse Einrichtungen. Ganz klar, dass die ersten Gäste empört wieder abreisen, als sie keine der versprochenen Annehmlichkeiten auf dem Pony-Hof vorfinden. Da Jochen glaubt, Ralf habe die Flunkereien in den Prospekt geschrieben, kommt es zu einem schweren Streit zwischen den beiden. Nun fürchtet Dick, dass unter dem Disput auch Ralfs Liebe zu ihr leiden könnte. Unterdessen hat das Waisenkind Fritzchen (Roland Kaiser) den zweiwöchigen Gratisurlaub auf dem Immenhof gewonnen. Und es dauert nicht lange, bis alle den putzigen Jungen in ihr Herz geschlossen haben. Wenig später kommen schließlich auch die ersten regulären Gäste auf den Immenhof. Da gibt es die attraktive Gisela (Christiane Jansen), die schon bald mit Dicks Freund Ralf flirtet; den gewichtigen und stets hungrigen Herrn Ottokar (Herbert Kiper) mit seiner Frau Käthe (Maria Paudler); und die zickige Künstlerin Fräulein Madler (Helen Vita). Um alle Gäste zufriedenzustellen, müssen Oma Jantzen, Dick und Dalli sich mächtig ins Zeug legen - denn mit Herrn Weskamp (Hubert von Meyerinck) ist auch der Chef des Hamburger Reisebüros angereist, um den Immenhof höchstpersönlich zu inspizieren.
07:10
Die Reihe porträtiert Menschen, die sich nach christlichem Leitbild für andere engagieren oder schon Außergewöhnliches durchlebt haben. Begleitet werden sie dabei bei ihrem ganz gewöhnlichen Alltag.
07:15
Geringe Wertschätzung, Privatisierung, Überstunden, Personalmangel, Schichtdienste, Rückenprobleme - Aussagen über den Pflegeberuf, die einen düsteren Zustand beschreiben. Und tatsächlich: Die Not ist groß. Das Pflegesystem, aber vor allem die Menschen, die in Pflegeberufen arbeiten, sind am Limit. Doch obwohl die Probleme auf der Hand liegen, entscheiden sich immer wieder junge Frauen und Männer für eine Ausbildung in einem Pflegeberuf. Auch Annika (20), Lara (21), Celine (20), Belana (22), Neele (18) und Janis (20) machen in Magdeburg eine generalistische Pflegeausbildung. In dem Film erzählen Sie von ihrer Motivation, von Verantwortung, Freundschaft, Erwachsen werden und den Umgang mit Ängsten und Druck. Nach und nach gewähren die Auszubildenden Einblicke in ihre Geschichten: Wie wehrt man sich gegen sexuelle Übergriff im Job? Was, wenn Heimbewohner und Heimbewohnerinnen sterben? Wie umgehen mit den hohen Erwartungen der Eltern? Und wie den Glauben an Gott bewahren, wenn man tagtäglich mit schweren Schicksalen konfrontiert wird? "Die Pflegeklasse" erzählt von Hoffnung, Engagement, Leidenschaft und jungen Leuten, die bereit sind, für Veränderungen zu kämpfen.
07:45
Hannes, ein Surfer mit Querschnittlähmung, zeigt eindrucksvoll seine Entschlossenheit, sich von Nichts aufhalten zu lassen. "Das Meer ist offen für jeden. Ob du das im Stehen oder im Liegen machst, mit Brett oder ohne Brett. Es spielt keine Rolle. Es geht nur darum, dass du deine Erfüllung darin findest", sagt Hannes Laing. Fritzi, eine erfahrene Surflehrerin, engagiert sich dafür, anderen das Surfen beizubringen. Adriani, ein blinder Surfer, beweist Hingabe und Mut. Und Pia, eine Rollstuhlfahrerin, reist zusammen mit ihrer Freundin Malin nach Portugal und findet im Surfen Freude und Heilung. "Open Ocean" ist mehr als nur ein Film über das Surfen: Er ist eine inspirierende Reise und nimmt die Zuschauer mit, um zu erleben, wie Menschen mit unterschiedlichen Herausforderungen Barrieren überwinden, um ihrer Leidenschaft nachzugehen.
08:30
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
08:55
Malschwitz/Malesecy liegt nördlich von Bautzen, ganz idyllisch in der Oberlausitzer Teich- und Heidelandschaft, ein sorbisches Dorf mit großer Tradition und erstaunlich guter Nahversorgung auf dem Lande. Der 600-Einwohner-Ort wird in diesem Jahr sein 800-Jähriges feiern. Sorbisch wird, trotz etlicher Bemühungen im Alltag, allerdings nur noch im Kindergarten gesprochen. Aber vielleicht geht von dieser Generation doch wieder ein Wandel aus - zumindest werden die Kinder und die Domowina-Ortsgruppe traditionell den Maibaum setzen und das Ganze mit Gesang und Tänzen feiern. Was die Leute im Ort schätzen, ist die gute Infrastruktur und Nahversorgung: neben Kita, Grund- und Oberschule gibt es zwei Dorfläden, eine Landbäckerei, die mit Urgetreide bäckt, den Fleischer, Friseur, eine Arztpraxis und eine Sparkassenfiliale in der ehemaligen Feuerwehrwache. Und das weit über die Dorfgrenzen hinaus geschätzte Fitness-Studio. Für "Unser Dorf hat Wochenende" treffen wir die Initiatoren der 800-Jahr-Feier: sie testen aus, wie die QR-Code-geführte Sightseeing-Tour durch den Ort funktioniert. Der Feuerwehr-Nachwuchs trainiert, wie man das Löschwasser am schnellsten aus dem Teich holt. Und die 30 Jugendlichen der Jungen Gemeinde bauen gemeinsam ein Boot für den großen Jubiläums-Festumzug. Schlusspunkt des Wochenendes ist die Konfirmation in der Malschwitzer Kirche.
09:20
Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet Lebensräume für viele Spezialisten. Blubbernde Schlammvulkane, sogenannte Mofetten, bezeugen den vulkanischen Ursprung des Gebirges. Wie auch die Basaltsäulen am Scheibenberg oder die Granitfelsen der Greifensteine, die durch tektonische Verschiebungen auf Gebirgshöhe gehoben und vom Zahn der Zeit freigelegt und geschliffen wurden. Dazwischen ein überraschender Artenreichtum in Fauna und Flora. In Kaltluftinseln der über 1200 Meter hohen Kammlagen gedeiht in den kurzen Sommern subarktische und alpine Vegetation. Das Bärtierchen überlebt hier sogar tiefgefroren. Der mikroskopisch kleine Achtbeiner kann Frost wie in einem "Dornröschenschlaf" überstehen. Sobald sich der Aggregatzustand des Wassers ändert, erwacht das Tier wieder zum Leben. Werden, Wachsen und Vergehen im Erzgebirge sind geprägt durch die Macht des Wassers. Es hat das Gestein geschliffen, Höhlen und Kerbtäler gefräst, Hochmoore entstehen lassen. Und damit eine Vielzahl an Nischen für vielfältigste natürliche Existenz: wie die Wasserspinne, die nur im Wasser lebt oder den Hochmoorgelbling, der ohne Rauschbeeren nicht existieren kann. Der Film von Uwe Müller offenbart das Wechselspiel von Geologie und Biologie. In einem faszinierenden Gebirge, das verschiedene Naturschutzgebiete in Sachsen und Böhmen zu einem Naturpark verbindet.
10:05
Der Frieden zwischen Apachen und Armee ist in Gefahr: Nach einem brutalen Überfall auf eine Siedlerfarm wurden am Tatort die Leichen zweier Apachen gefunden. Damit scheint bewiesen, dass sie den mühsam ausgehandelten Waffenstillstand gebrochen haben. Zur gleichen Zeit kehrt der legendäre Trapper Old Shatterhand (Lex Barker) nach langer Zeit in den Westen zurück. Von dem kleinen Tom (Leonardo Putzgruber), der den Überfall beobachtet hat und sich nun bei Paloma (Daliah Lavi) versteckt, erfährt er, dass in Wahrheit eine Bande weißer Banditen hinter der Sache steckt. Zu ihrem Schutz bringt Shatterhand Tom und Paloma in das Städtchen Golden Hill - nicht ahnend, dass sich dort auch die Banditen unter Führung des skrupellosen Dixon (Rik Battaglia) aufhalten. Als wenig später der Armeetreck des erfahrenen Captain Bradley (Guy Madison) in der Wüste überfallen wird, deutet erneut alles auf kriegerische Apachen hin. Allein Old Shatterhand spürt sofort, dass auch diesmal die vermeintlichen Beweise Teil der infamen Intrige sind. Wer aber sollte einen Grund haben, den anstehenden Friedensvertrag zu vereiteln? Während der kauzige Sam Hawkens (Ralf Wolter) in Golden Hill den Schutz von Tom und Paloma übernimmt, begibt Shatterhand sich mit dem Apachenhäuptling Winnetou (Pierre Brice) auf die Suche nach den wahren Schuldigen. Bald finden sie heraus, dass ein Stamm kriegerischer Komantschen mit Dixons Bande gemeinsame Sache macht. In einem Zweikampf auf Leben und Tod muss Winnetou sich deren Häuptling stellen. Unterdessen wollen die Banditen den kleinen Tom für immer zum Schweigen bringen. Schließlich erkennt Old Shatterhand, dass Dixon nur ein Handlanger ist. Bei dem wahren Drahtzieher der blutigen Überfälle handelt es sich um ein ranghohes Mitglied der US-Army. Trotz aller Bemühungen von Old Shatterhand und Winnetou scheint der Plan des Schurken aufzugehen: Es droht ein vernichtender Krieg zwischen der Armee und den Apachen.
12:00
Stars, Legenden, Emotionen
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
Mit knapp 3.000 Kilometern Länge ist die Donau der zweitgrößte und zweitlängste Fluss in Europa und führt vom Schwarzwald bis ans Schwarze Meer. Als Urlaubs- und Ausflugsregion wenig überlaufen ist der deutsche Abschnitt - von der Quelle bis nach Regensburg. Hier entwickelt sich die junge Donau vom kleinen Quellbach bis hin zum großen Strom. "Wunderschön"-Reporter Ramon Babazadeh begibt sich auf eine erlebnisreiche Entdeckertour. Ramons Reise startet beim "Ursprung" der Donau in Donaueschingen. Etwas weiter überrascht ihn die sogenannten "Schwarze Donau", ein besonderes Naturphänomen, bei dem das Wasser versickert und unterirdisch weiterfließt. Im Naturpark Obere Donau erlebt Ramon die junge Donau im "Schwäbischen Grand Canyon". Im Fürstlichen Park Inzigkofen macht er eine Zeitreise in die Welt der Adeligen, die damals in einem extra angelegten Landschaftsgarten flanierten und gepflegte Picknicks veranstalteten. Auch für die Besucher heute ist diese romantische Gartenarchitektur ein Highlight. Um die Natur von einer ganz anderen Seite und hautnah zu erleben, campiert Ramon eine Nacht mitten im Wald - ganz allein. Was sich wie wildes Zelten anhört, ist tatsächlich ein Angebot des Naturparks Obere Donau. In Ulm erfährt er, wie schwer es ist, eine traditionelle "Ulmer Schachtel" zu steuern, und auf dem Donauradweg trifft er einen Rad-Weltreisenden, für den gerade die deutsche Donau ein ganz besonderes Reiseziel ist. Landschaftlicher Höhepunkt der Reise ist der spektakuläre Donaudurchbruch bei Kelheim, hier schlängelt sich der Fluss durch eine enge Passage mit steil aufragenden Felsen.
15:30
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
15:35
Siebenundzwanzig Jahre hat die Hexe Irrfriede geschlafen, jetzt ist sie hellwach, um finstere Pläne auszuhecken. Durch ihre Kristallkugel sieht Irrfriede, wie König Johannes seinen Zauberbeutel öffnet, dessen unerschöpflicher Geldsegen die Finanzen des Reiches sichert. Diesen Beutel muss Irrfriede haben! Auf ihrem Besen reitet die Hexe ins Schloss, der Raub des Beutels ist ein Kinderspiel. Doch die Zauberin hat sich zu früh gefreut. Der Beutel funktioniert nur mit einem Zauberspruch, der in einen Ring eingraviert ist, den der König stets bei sich trägt. Irrfriede verwandelt sich in eine schöne Frau und begibt sich erneut ins Schloss, wo sie rasch das Vertrauen des Königs erschleicht. Der Diebstahl des Beutels wurde inzwischen bemerkt, Johannes setzt einen hohen Preis für die Wiederbeschaffung aus: seine Tochter, Prinzessin Blanka. Die beiden Landstreicher Griffig und Pfiffig bieten dem König ihre Dienste an, hinterlassen bei ihrer tölpelhaften Suche nach dem Beutel aber nur Chaos. Zu allem Überfluss spukt es im Schloss. In den verzweigten Kaminschächten des Schlosses hält der Herr der Flammen die Koboldin Melusine gefangen. Der junge Prinz Peter aus dem Nachbarkönigreich verkleidet sich als Kaminfeger und besiegt den Herr der Flammen. Von der befreiten Melusine erfährt Prinz Peter, dass die Hexe Irrfriede den Beutel gestohlen und es nun auf den Ring vom König abgesehen hat. Mit einer List gelingt es Prinz Peter, die Hexe zu entlarven. Wutentbrannt verwandelt die Zauberin den jungen Prinzen zu Eis.
17:00
Pinocchio kehrt nach Hause zurück, aber Geppetto ist nicht mehr da. Also macht er sich auf die Suche nach seinem Vater, denn inzwischen bereut Pinocchio, dass er weggelaufen ist. Von einem Krämer erfährt er, dass Gepetto aufs Meer hinaus gerudert ist. Also rudert er ihm hinterher. Wenig später findet sich Pinocchio im Bauch eines riesigen Fisches wieder, wo er unerwartet auf Geppetto trifft. Gelingt es Pinocchio und Geppetto aus dem Fischbauch zu entkommen?
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Ist der Frosch der Froschkönig? Das Küken muss es wissen. Plumps fängt den Frosch, damit das Küken ihn küssen kann. Der Frosch ergreift die Flucht. Ist Plumps vielleicht auch ein Prinz?
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Sie wollten immer schon mal nach Afrika? Na, dann nichts wie los! Wenn Sie Glück haben, sind Sie mit dem eigenen Auto in ein paar Stunden da! Sie könnten auf dem Weg dahin noch schnell in Rom Halt machen. Oder Sie fahren über Kanada!? Oder Sie machen einfach beides - ist an einem Tag locker zu schaffen. Denn all diese Orte liegen in Ostdeutschland. Genauso wie Philadelphia, Krakau und noch viele mehr. Eine Gruppe von Trabifans aus Thüringen hat sich jetzt vorgenommen, diese Doppelgänger-Orte zu besuchen - im Trabant von Thüringen bis an die Ostsee! Wir nehmen Sie mit auf eine "Weltreise der ganz besonderen Art". Die Idee zu dieser außergewöhnlichen Tour stammt von Katrin. Die Thüringerin hat in ihrer Zeit als Fernfahrerin entdeckt, dass viele ferne Orte "Doppelgänger" in Deutschland haben. Das hat sie ihren Freunden im Trabiclub Mühlhausen erzählt - und schnell war die Idee zu dieser Sommerreise geboren. Patenkind Fynn ist Katrins Beifahrer, in einem weiteren Trabant sitzt Katrins guter Freund Matthias mit Sohn Luka. Die Truppe komplett macht Enrico in seinem Trabant Kombi. Alle Erwachsenen sind Mitglieder im Trabant-Club Mühlhausen. Und alle übernachten während der Tour in Original-Trabi-Dachzelten. Im Konvoi geht es über Kanada, Lichtenstein und Amerika in Sachsen. Dann folgen Neu-Seeland und Sibirien in der Lausitz. Über Philadelphia und Krakau führt sie ihr Weg weiter nach Kamerun, Waterloo, Rom, Afrika und Strasburg, bis die Truppe endlich am Strand der Ostsee angelangt ist. Alles ist gut durchgeplant. Doch mit einem rechnet die Truppe nicht: noch vor Kanada macht der Trabi von Katrin schlapp. Schnell werden befreundete Schrauber zur Hilfe gerufen, aber alle Rettungsversuche für die knapp dreißigjährige Rennpappe scheinen zwecklos. Müssen die fünf Trabifans etwa aufgeben, noch bevor das Abenteuer richtig angefangen hat? "Mein Sommer im Trabant" - eine aufregende Reise inklusive Pannen, Wetterkapriolen und improvisierte Nachtlager.
20:15
Der Schwarzwald fasziniert mit einer einzigartigen Landschaft. Er weckt eine tiefe Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und einer heilen Welt. Für die Menschen, die hier leben, ist es mehr als das. Deutschlands höchstes Mittelgebirge ist ihre Heimat. Damit das so bleibt, suchen viele von ihnen neue Wege ohne die jahrhundertealten Traditionen und Bräuche dabei zu vergessen. Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise durch den Schwarzwald. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Am Wilden See, umgeben von dichten, urigen Wäldern trifft er sich mit einer Rangerin des Nationalparks. Sie erzählt von ihrer Kindheit auf dem Abenteuerspielplatz Schwarzwald. Und sie nimmt ihn mit zu einem ganz besonderen Platz, der Klosterruine Allerheiligen. Im Christophstal gibt es schließlich ein typisches Schwarzwälder Gericht: Linsen mit Spätzle. Vor 18 Jahren hat ein alt eingesessener Bio-Weinbauer den Schritt gewagt und Trüffelbäume gekauft und eingepflanzt. Trüffelbäume sind mit Sporen versetzte Setzlinge, z.B. Haselnussbäume. Axel Bulthaupt spricht mit dem Trüffelbauer über die vielen Hürden und Schwierigkeiten dieses Projektes. Denn damals hat niemand daran geglaubt, dass Trüffel im Schwarzwald überhaupt wachsen können. Mit Trüffelhund Alba geht's auf die Suche. Typisch für Freiburgs Altstadt sind die vielen engen Gassen und kleinen Bächle. Seit dem 13. Jahrhundert gibt es das verzweigte Wassernetz von knapp 16 Kilometer Länge. Im Mittelalter wurde so der Bedarf an Brauchwasser innerhalb der Stadtmauern gedeckt. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Verunreinigung der Bächle per Verordnung verboten. Geblieben ist bis heute ein einzigartiges Wahrzeichen mit kristallklarem Wasser. Auf dem Feldbergturm, dem höchsten Punkt des Schwarzwaldes trifft Axel einen Maler, der hier sein Atelier hat und dessen Lieblingsmotiv die weltberühmten Schwarzwaldhöfe sind. Die Grube Clara ist eine der mineralienreichsten Gruben weltweit. Seit 110 Jahren werden dort Erze abgebaut. Jedes Jahr kommen Mineralienjäger aus der ganzen Welt und suchen auf der Abraumhalde nach einzigartigen Mineralien. In einem kleinen Tal, tief im Wald begegnet Axel einem Köhler. Die Funktionsweise eines Meilers ist eine komplexe Angelegenheit. Überliefert wurde die Bauweise von Generation zu Generation. Lukas, so heißt der Köhler, erzählt von diesem uralten Handwerk und warum diese Tradition noch heute zum Schwarzwald gehört. Im Jostal trifft er einen der letzten Handgraveure weltweit. Er fertigt Schmuckstücke für Königshäuser und Hollywooddiven. Und natürlich geht es auch um die weltberühmte Kuckucksuhr. Und um ihre Neuinterpretation. Der Schwarzwald ist eine sagenhafte Gegend voller Überraschungen. Der Film ist voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
Jörg von Beyhme steht in seinem Wald voller toter Bäume und kann es nicht fassen: "Wir hatten einmal 150 Hektar gesunden Fichtenbestand. Jetzt sind zwei Drittel davon tot. Das ist eine Katastrophe. Ich würde am liebsten einfach mal weglaufen." Im staatlichen Wald sieht es nicht besser aus. Oberförster Ronny Eckhardt durchstreift einen dunklen Fichtenwald auf dem Kamm des Thüringer Waldes bei Oberhof. "Es ist die schlimmste Katastrophe für unseren Wald. Die größte des Jahrhunderts, die wir so noch nie erlebt haben. Die Angst geht um, auch um den Job." Der deutsche Wald ist nach drei Dürresommern und einer katastrophalen Verbreitung des Borkenkäfers schwer angeschlagen. Auch das Geschäft mit dem Holz funktioniert nicht mehr. "Die Sägewerke zahlen nichts mehr. Der Markt ist überschwemmt von Schadholz, das macht die Preise kaputt", klagt Jörg von Beyme. Seine Familie musste ihre Forstmaschine verkaufen, um den Betrieb halbwegs rentabel zu halten. Jetzt schauen alle auf den ältesten Sohn der Familie - der wird den Betrieb einmal erben, aber schon heute muss Vater Jörg entscheiden, wie aufgeforstet werden muss. Er träumt von einem Neuanfang für den Wald, den später seine Kinder- und Kindeskinder genießen können. Aber welche Bäume trotzen dem Klimawandel? "Echt"-Moderator Sven Voss und Forstexperte Prof. Dr. Müller von der TU Dresden suchen gemeinsam nach Antworten für den Wald im Südharz. Die Buche war Jörg von Beymes großer Hoffnungsträger, aber leider hält sie die Trockenheit nicht aus und auch sie ist inzwischen vom Borkenkäfer befallen. Sogar die Eichen lassen derzeit die Äste hängen. Welche heimischen Baumarten sind in Trockenzeiten überhaupt noch für Deutschland geeignet? Oder sollten wir auf nichtheimische Baumarten wie die Douglasie setzen? Oder müssen wir intelligenter und besser jagen, damit das Wild nicht die jungen Baumpflanzen wegfrisst. Wie können wir die natürliche Verjüngung des Waldes unterstützen? "Echt" dokumentiert die größte Waldkrise des Jahrhunderts und fragt nach der Zukunft des Waldes. Der Wald in Mitteldeutschland stirbt viel schneller, als selbst engagierteste Klimaschützer dachten. Welche Konzepte können unseren Wald zukunftssicher machen, wie muss er neu gemischt werden? Welche Formen des Waldumbaus und der Aufforstung sind wirklich nachhaltig?
22:30
Wie rettet man einen sterbenden Wald? Diese Frage stellt sich die junge Försterin Jennifer Kruspe beinahe jeden Tag. Über fünf Jahre hinweg begleitet der Dokumentarfilm sie bei dem Versuch, ihr Revier, die Hörselberge im Thüringer Wald, fit gegen Trockenheit, Hitze, Stürme, Brände und Schädlinge zu machen. Denn nur ein gesunder Wald liefert den begehrten Rohstoff Holz. In einem der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Waldgebiete Deutschlands entfaltet sich dabei ein vielschichtiges Drama: das Ringen zwischen Gemeinden, Pächtern, Jägern und Försterin: ein Abbild deutscher Wirklichkeit im Kleinen. Der Wald ist längst zum Symbol unserer Zeit geworden: für Verlust und Verletzlichkeit, aber auch für Hoffnung, Erholung und Achtsamkeit. "Mein Wald. Fünf Jahre zwischen Mythos und Holz" zeigt, wie der Wald stirbt und wie viel Kraft es kostet, damit neues Leben heranwächst.