18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Mia träumt davon, den höchsten Berg zu besteigen - doch das ist gar nicht so einfach. Gut, dass sie ihre rote Tonne hat! Mia baut eine AUFDENBERGKLETTERMASCHINE und nimmt auch gleich Opa, Mama, das Baby Schniefsi und den Schrank mit. Mia schafft es, auf den Gipfel zu gelangen - fühlt sich dort aber sehr alleine. Rückwärts!
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Die Ostküste Grönlands ist nahezu unbewohnt und in weiten Teilen auch unberührt. Mit einem kleinen Expeditionsschiff besucht der MDR-Filmemacher die zwei kleinen abgeschiedenen Orte Ittoqqortoormiit und Tasiilaq. Zu ihnen führt keine Straße, kein Weg. Und selbst mit einem Kleinflugzeug kann man sie nicht erreichen. Es ist ein Leben zwischen grandioser Tundralandschaft voller Gletscher, Eisberge, Walen und Eisbären und großer zivilisatorischer Entbehrungen.
20:15
Was steckt hinter dem Hype um den Non-Food-Discounter aus den Niederlanden? "Action" ist der am schnellsten wachsende Non-Food-Discounter Europas - mit inzwischen mehr als 500 Filialen allein in Deutschland. Kaum eine Marke hat in den vergangenen Jahren so viele Neukunden angelockt - mit günstigen Preisen, wöchentlich wechselndem Sortiment und enormer Social-Media-Präsenz. Doch was steckt hinter diesem Erfolg? Wie schafft es "Action", so preiswert zu sein - und trotzdem immer wieder mit überraschender Auswahl zu punkten? Wie funktionieren Einkauf, Logistik und Eigenmarkenstrategie im Hintergrund? Und: Wie steht es um Qualität, Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen? Das SWR-Magazin geht diesen Fragen auf den Grund. Wie tickt das Unternehmen und was steckt hinter dem "Action"-Hype?
21:00
Verfall, Vergessen, Neubeginn. Die Geschichte der Kamelien im Landschloss Pirna-Zuschendorf ist ein Stück sächsische Kulturgeschichte. Ein Ort, der fast verschwunden wäre und heute als eine der bedeutendsten historischen Kameliensammlungen Deutschlands gilt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel das Landschloss zusehends. Dächer und Decken stürzten ein, die Gartenanlagen verwilderten. Der Abriss der Ruine schien nur noch eine Frage der Zeit sein. Doch 1988 wurde die Anlage gerettet, weil das VEG Saatzucht Zierpflanzen Dresden sie erwarb. Mit großem persönlichen Einsatz begannen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schloss und Park zu sichern, Pflanzen zu sammeln und historische Bestände wieder sichtbar zu machen. "Wir hatten viele Ideen für das Schloss. Doch gleich nach der Wende wurden wir liquidiert und unsere Leute von einem Tag zum anderen arbeitslos. Aber Pflanzen brauchen tägliche Pflege. Also gründeten wir einen Verein und lebten von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen", erinnert sich Matthias Riedel, der langjährige Leiter der Historischen Sammlung in Zuschendorf. Die Wurzeln der Kamelienleidenschaft reichen bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück. 1812 brachte Jacob Friedrich Seidel, Sohn eines Dresdner Hofgärtners, die ersten Kamelien nach Sachsen. Ein Jahr später gründete er gemeinsam mit seinem Bruder eine Gärtnerei - der Beginn einer unglaublichen Erfolgsgeschichte. Denn Dresden entwickelte sich damals zum führenden Kamelienzentrum Europas. Tausende Pflanzen reisten von hier aus nach Russland, Italien oder Spanien. Armgard Grüner erinnert sich an ihren Vater Herbert Seidel: "Er ist immer unterwegs gewesen. In den Balkan, nach Rumänien und nach Petersburg. Für den Export war das sehr wichtig. Und wenn er zuhause in Dresden war, dann ging es jedes Mal nur um die Heizung. Das war immer das Problem: Wenn Frost kam, musste der Vater in Herrgottsfrühe Aufstehen und sich um die Kamelien kümmern." Heute werden im und um das Landschloss Zuschendorf auf über sechs Hektar, darunter 1.800 Quadratmeter Glashausfläche, historische Zierpflanzen bewahrt: Kamelien, Azaleen, Rhododendren, Bonsai. Die Seidelsche Kameliensammlung steht unter Denkmalschutz, Teile der Bestände sind in der Deutschen Genbank gesichert. Gartenarchitektin Magret Scheerer leitet heute die botanische Sammlung in Zuschendorf:"Ich habe eines gelernt, nämlich dass man die Kamelien immerfort retten muss. Wenn Heizungen kaputt gehen, Gewächshäuser undicht sind, Mittel gekürzt werden. Für so eine Kamelie ist eigentlich nie genug Geld da. Uns fehlen dringend Gärtner - es ist ein einziger Kampf." Der Film begleitet die Menschen, die ein besonderes botanische Erbe bewahren. Er zeigt die aufwendige Pflege jahrhundertealter Pflanzen ebenso wie die traumhaft schönen Bilder der Blütezeit, fängt lebendige Kulturgeschichte ebenso ein, wie botanische Präzision und die stille Schönheit einer Pflanze, die Sachsen einst Weltruhm brachte.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Die Wende brachte den Interhotels der DDR Freud und Leid zugleich, zählten sie doch bis 1990 zum "Tafelsilber". Ihr Verkauf und Umbau wurde zu einer der spannendsten Wirtschaftsgeschichten der Nachwendezeit und galt seiner Zeit als größter Immobiliendeal Deutschlands. Kein anderes Geschäft der Treuhand erregte mehr Aufmerksamkeit und bleibt bis heute umstrittener als dieses. Hotels sind für viele Menschen Sehnsuchtsorte, in der Fremde Plätze der Geborgenheit. Sie stehen oft im Fokus, sind gerne Gegenstand von Presse und Klatschgeschichten. und die früheren Interhotels der DDR? Das Astoria in Leipzig ist heute eine Baustelle mit Zukunftsperspektiven, das Maritim in Halle geriet als Flüchtlingsunterkunft in die Schlagzeilen. Manche Hotels wurden luxussaniert und stehen für Glanz, Erfolg und Wohlstand wie das Bellevue in Dresden. Andere sind heute Bürogebäude wie der einst legendäre Erfurter Hof. Allen gemeinsam: ein Hauch von Glamour und Internationalität zu DDR-Zeiten und der Überlebenskampf im vereinten Deutschland. Manche haben es geschafft, andere warten auf ihre Erweckung, einige mussten untergehen. Es sind die Wirren der 90er Jahre, die Träume ungeübter Finanz-Jongleure, und die Hasardeure der Wendezeit, die ihre Spielchen oft auf dem Rücken der Hotelangestellten machten. Das Mitleid in der Bevölkerung bleibt mit Blick auf die Betroffenen zwiespältig, denn vor der Wende waren sie in den Interhotels eindeutig die Privilegierten, die ihre ostdeutschen Mitmenschen vor den Hoteltüren ihren Platz in der Werteskala gegenüber den Devisenbringern spüren ließen. Der Film befasst sich mit geschäftstüchtigen Immobilien-Managern, geschickten Bankern, prominenten Hotelgästen ebenso wie mit den Menschen, die in den Hotels arbeiteten: Köchen, Zimmermädchen, Portiers und zeigt den Transformationsprozess der zurückliegenden Jahrzehnte. Hoffnung, Glück und Enttäuschung lagen immer dicht beieinander.
22:55
Der ambitionierte Architekt David (Woody Harrelson) führt mit seiner Jugendliebe Diana (Demi Moore) eine glückliche Ehe. Als sie ihn überredet, seine Visionen in einem Traumhaus für beide umzusetzen, übernimmt sich das Paar finanziell. Um den drohenden Verkauf abzuwenden, beschließen sie, ein hohes Risiko einzugehen: In Las Vegas versuchen David und Diana ihr Glück - und verlieren! Im Casino lernen die beiden den Milliardär John Gage (Robert Redford) kennen, der ebenfalls eine Pechsträhne hat und Diana als Glücksbringerin an seine Seite bittet. Als sie für ihn eine Million Dollar gewinnt, lädt er das abgebrannte Paar zu einer exklusiven Abendgesellschaft ein. Überraschend bietet ihnen der weltgewandte Charmeur ein lukratives Geschäft an: eine Million US-Dollar für eine einzige Liebesnacht mit Diana. Was im ersten Moment unvorstellbar erscheint, wird immer mehr zur realen Option. Als Diana und David einwilligen, verdrängen die Liebenden, was sie der Pakt mit dem Verführer kosten kann. Denn: Gage geht es um mehr als eine Nacht!