16:35
Von einer weiten Handelsreise bringt der Kaufmann seiner jüngsten Tochter Constance das von ihr erbetene Geschenk mit: ein singendes, springendes Löweneckerchen - eine Lerche. Aber an das Geschenk ist eine schreckliche Bedingung geknüpft. Der Kaufmann muss das erste lebende Wesen, das ihm bei seiner Rückkehr entgegenkommt, dem ursprünglichen Besitzer des Löweneckerchens ausliefern. Und dieser Besitzer ist ein Löwe! Unglücklicherweise ist es Constance, die jüngste Tochter des Kaufmanns, die den Vater bereits am Stadttor begrüßt. Der Kaufmann will lieber sterben, als seine Tochter dem Löwen auszuliefern. Doch Constance verlässt heimlich das Haus und macht sich auf den gefahrvollen Weg zum Löwen. Dort entdeckt sie, dass sich der Löwe jeden Tag von Mittag bis Mitternacht in einen schönen jungen Prinzen verwandelt. Erlöst werden kann er aber nur durch die bedingungslose Liebe einer Frau. Constance ist bereit, ihm diese Liebe zu geben. Doch ihre Liebe wird für sie nicht nur gefährlich, sondern auch auf manche harte Probe gestellt.
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Pitti möchte gern reiten, aber die Ente will weder Pferd noch Kamel im Gartenhaus unterbringen. Also beschließt Pitti, auf der Regentonne zu reiten. In der Aufregung verwechselt er Reiten mit Fliegen und fliegt mit der Tonne davon.
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
20:15
Auf einer Länge von 413 Kilometern schlängelt sich die Saale durch einige der schönsten Landschaften Deutschlands. Sie entspringt mitten im Wald im Fichtelgebirge in Oberfranken, fließt vorbei an Hof, um bei Blankenberg die Grenze zu Thüringen zu überwinden. Hier versorgt sie die so genannten Saalekaskaden mit Wasser und speist den Hohenwarte- und den Bleilochstausee. An Saalfeld, Rudolstadt und Jena vorbei geht's zu den Dornburger Schlössern, vorbei an Naumburg mit seinen berühmten Weinlagen bis zum Blütengrund. Dort stößt die Unstrut dazu. Weißenfels, Bad Dürrenberg und Merseburg folgen und schließlich Halle. Ehe die Saale bei Barby in die Elbe fließt, bereichert sie noch das Stammschloss der Wettiner und die Stadt Bernburg. Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendung auf eine abenteuerliche Reise von der Quelle bis zur Mündung der Saale. Er trifft auf einen Quellhistoriker, einen Saale-Fährmann, der Einheimische und Touristen über die Bleilochtalsperre bringt, und zwei Schlossbesitzer, die aus einem alten Gemäuer am Fluß wieder einen stattlichen Wohnsitz gemacht haben und nun darin auch noch eine Jagdschule einrichten wollen. Von den Uhlstädter Flößern lässt sich Axel Bulthaupt in die Geschichte und das Jahrhundertealte Handwerk der Flößer einweihen. In Plinz begegnet er einem Künstlerpaar, eigentlich studierte Architekten, die sich in einem winzigen Weiler ihren Lebenstraum erfüllt und dort einen "Garten der Stille" geschaffen haben. Voller lustiger Figuren. Offen für jeden. Mit einem Geologen geht es ins Wasser - zum Gold-, und über die Felder zum Schatzsuchen. In Naumburg lernt er eine der letzten Bürstenmacherinnen kennen, darf bei der Weinernte helfen und trifft in Halle die "Saaleschwimmer", eine lustige Truppe, die auch noch bei eisigen Temperaturen ihrem Hobby frönt. Diese Reise entlang der Saale ist voller Überraschungen. Eine sagenhafte Tour mit einzigartigen Entdeckungen, tollen Bildern vom Boden und aus der Luft und mit ganz besonderen Menschen.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
Getrieben von Antisemitismus und Rassismus will am 9. Oktober 2019 ein junger Mann aus einem Dorf in Sachsen-Anhalt Jüdinnen und Juden töten. Er greift an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, eine voll besetzte Synagoge und den Imbiss "Kiez Döner" in Halle/Saale an. Inspiriert von dem Blutbad, das nur wenige Monate zuvor ein Rechtsterrorist im neuseeländischen Christchurch anrichtete, hat auch er ein Massaker geplant. Zwei Menschen werden getötet, zwei auf seiner Flucht im nahegelegenen Wiedersdorf schwer verletzt und Dutzende traumatisiert. "Der Anschlag - Terror in Halle und Wiedersdorf" zeichnet den 9. Oktober 2019 aus Perspektive der Betroffenen nach. Nicht der Attentäter, der sich mit seiner Tat zum Helden einer weltweit vernetzten rechtsextremistischen Community machen wollte, wird in den Fokus gerückt, sondern die Opfer seiner Tat. Die Filmemacher treffen sie in Halle, Berlin, Paris und Tel Aviv.
23:30
Das Freiheits- und Einheitsdenkmal vor dem Berliner Humboldt-Forum ist unvollendet. Das Projekt stieß von Anfang an auf große Widerstände: Ist der Zeitpunkt richtig? Der Ort? Können wir uns das leisten? Was gedenken wir, wenn wir ein Denkmal errichten? Wer errichtet es? Nach fast 10 Jahren Diskussion beschloss der Bundestag am 9. November 2007 die Errichtung. Der Entwurf "Bürger in Bewegung" des Architekturbüros Milla & Partner sollte gebaut werden. Eine 50 Meter lange begehbare Schale, als lebendige Metapher für Demokratie: Jeder zählt, jeder bringt sein Gewicht ein. Viele Menschen auf einer Seite bringen die Schale in Bewegung. Dann begann der Bau. Doch im Jahr 2025 steht der Sockel leer, Stahlteile rosten in einer Halle, die Architekten sind insolvent. Über ein Jahrzehnt begleiteten die Filmemacher Jens Becker und Dietmar Ratsch das Bauvorhaben. Ein Blick hinter die Kulissen eines scheinbar endlosen Projekts - und ein Gleichnis für die unvollendete Deutsche Einheit. Der Film zeigt den Kampf gegen Statik, Behörden und unvorhersehbare Hindernisse - ein Marathon im Schneckentempo, eine Geschichte voller Drama, Posse und Hoffnung. Ein Blick auf die Berliner Mitte, der die deutsche Gegenwart widerspiegelt nach 35. Jahren Deutsche Einheit.