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TV Programm für MDR Thüringen am 27.08.2026

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Magazin

Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.

Danach

artour 21:15

artour

Magazin

Von der Kittelschürze bis zum Rock-Konzert - so kontrastreich kann Kultur in Mittel- und Ostdeutschland sein. Die sehr unterhaltsam gestalteten Beiträge haben die Kunstwelt ebenso zum Thema wie deren Skandale.

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Kirche, Krieg und mein Gewissen 22:10

Kirche, Krieg und mein Gewissen

Dokumentation

Was bewegt junge Menschen, wenn sie den Musterungsbogen zum freiwilligen Wehrdienst erhalten? Viele fühlen sich vor existentielle Fragen gestellt und suchen Beratung. Für was leiste ich den Dienst an der Waffe? Lehne ich Waffengewalt ab? Lange waren die Kirchen eine Beratungsinstitution für Kriegsdienstverweigerung. Nun haben die Kirchen sich eine neue Friedensethik gegeben und auch ringen um ihre Haltung dazu. Melde ich mich freiwillig für den Wehrdienst oder lehne ich den Dienst an der Waffe ab? Junge Menschen stehen aktuell vor dieser Gewissensentscheidung. Was tun die Kirchen, um Orientierung bei dieser sehr persönlichen Entscheidung zu geben? Frieden durch Verhandeln oder Sicherheit durch militärische Verteidigungsfähigkeit, diese Frage wird intensiv und kontrovers in den Kirchen diskutiert. Wie stehen katholische und evangelische Christen in Ost und West angesichts der aktuellen politischen Lage zu Aufrüstung, Wehrdienst und Verweigerung? Und um was geht es den betroffenen jungen Männern, die derzeit die Musterungsbögen erhalten?

Ramstein - Die Doku 22:40

Ramstein - Die Doku

Dokumentation

Das Unglück von Ramstein hat sich tief ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben. Auch 34 Jahre später sind Überlebende und Helfer zum Teil schwer gezeichnet. Und sie klagen an: Damals wurden Sicherheitsregeln missachtet, die Rettungsmaßnahmen verliefen chaotisch, zuständige Politiker entzogen sich ihrer Verantwortung. Die Dokumentation geht in Interviews mit Experten und Politikern den vielen offenen Fragen rund um den Flugtag nach. Der Friedensforscher Erich Schmidt-Eenboom war ein beauftragter Experte im Ramstein Untersuchungsausschuss. Im Interview macht er dem amerikanischen Militär schwere Vorwürfe: "Man muss der US Air Force bescheinigen, dass sie geltende Vorschriften mit tödlichem Ausgang verletzt hat." Der Notarzt Klaus-Peter Wresch war mit dem Rettungshubschrauber Christoph 5 als einer der ersten am Unfallort auf der Airbase in Ramstein. Er sagt, das Notfallkonzept der Amerikaner war völlig unkoordiniert: "Es gab vor Ort keinerlei Einsatzleitung oder Planung. Uns wurden Verletzte, um die wir uns gekümmert hatten, aus den Händen gerissen und auf den nächsten Pritschenwagen geworfen." Und welche Verantwortung übernahmen die deutschen Behörden? Der damals zuständige Verteidigungsminister Rupert Scholz gibt sich im Gespräch hilflos: "Ich konnte mich ganz sicher nicht hinstellen und die Amerikaner öffentlich kritisieren. Die Amerikaner haben nach ihren Regeln gehandelt." Der Film verknüpft die politische Ebene mit der ganz persönlichen Geschichte von zwei Menschen, deren Leben durch das Unglück miteinander verbunden wurde. Roland Fuchs war mit seiner Familie auf dem Flugtag. Das abstürzende Flugzeug kam direkt auf sie zu. Fuchs erlitt Verbrennungen am ganzen Körper, seine Frau Carmen starb sofort. Die fünfjährige Tochter Nadine wurde schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert und starb zwölf Tage später. Die Bilder von damals kann er nicht vergessen: "Was sich in meinem Inneren abspielt, das kann man absolut nicht erklären. Das Trauma verändert sich, aber es bleibt." Der Krankenpfleger Christopher Söhnlein hatte damals seinen ersten Arbeitstag auf der Intensivstation. Ihm wurde die Tochter von Rolands Fuchs anvertraut, er pflegte sie bis zu ihrem Tod. Seitdem macht er sich schwere Vorwürfe: "Du hast Patienten bekommen, von denen man annahm, dass sie durchkommen und sie haben bei dir nicht überlebt. Das ist das letzte Gefühl. Ein richtiges Schuldgefühl." Die Filmemacher Benjamin Arcioli und Hans Jakob Rausch begleiten Christopher Söhnlein während einer Traumatherapie. Sie zeigen in ihrer Dokumentation, mit welchen Methoden die Verletzungen der Seele gelindert werden können, wie Roland Fuchs mit seinem Verlust umgeht und woraus er und Christopher Söhnlein heute Kraft schöpfen.

Schumann: Klavierkonzert a-Moll 23:25

Schumann: Klavierkonzert a-Moll: Bach-Wettbewerb 2025

Konzert

Der Leipziger Bach-Wettbewerb feierte 2025 den 75. Jahrestag seines Bestehens. Erstmals fand er 1950 anlässlich des 200. Todestages Johann Sebastian Bachs statt. Damals - kurz nach Gründung der beiden deutschen Staaten - wurde der Wettbewerb noch in gesamtdeutschen Vorentscheiden sowie einem Finale in Leipzig ausgetragen. In der Jury saß damals auch Dmitri Schostakowitsch. Tatjana Nikolajewa gewann und Schostakowitsch widmete ihr einige Jahre später seine eigenen 24 Präludien und Fugen, zu denen er durch den Bach-Wettbewerb inspiriert worden war. Inzwischen hat sich der Wettbewerb neu ausgerichtet. Fortan findet er jährlich in nur einem Fach statt, 2025 machte das Klavier den Auftakt. 27 Kandidatinnen und Kandidaten aus 13 Nationen traten in Leipzig gegeneinander an. Das große Finale fand im Leipziger Gewandhaus statt. Finalistin Mariamna Sherling spielte neben Bachs Chromatischer Fantasie und Fuge Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 54. Begleitet wurde sie vom MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Enrico Delamboye. Internationaler Bach-Wettbewerb 2025 Preisträgerkonzert aus dem Gewandhaus zu Leipzig Mariamna Sherling am Klavier