13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
14:25
Spaßverderber Nach der Geburt von Tapir Baru vor drei Monaten scheint Laila wieder in die Hitze zu kommen. Kindsvater Copashi hatte seither auf der abgetrennten Anlage ausharren müssen, um die Mutter-Kind-Bindung nicht zu stören. Doch nun plant der Zoo ein Rendezvous. Damit das Tête-à-tête ungestört über die Bühne gehen kann, soll Sohnemann Baru abgelenkt werden. Aber der kleine Racker hat seinen eigenen Kopf. Pfauennest Christoph Urban lässt sich seit geraumer Zeit öfter auf dem Zoo-Parkplatz blicken. Der Grund: Eine Pfauenhenne hat dort in einer Heckenrabatte ihr Nest gebaut und fünf Eier gelegt. Als Christoph gerade mal nicht da ist, schlüpfen tatsächlich zwei Küken. Ruben Holland und Marcel Alaze "retten" die Jungvögel und setzen sie samt Mutter in ein Extra-Gehege neben der Tierklinik. Die restlichen drei Eier lassen sie von Christoph Urban durchleuchten. Ein Glas Amaretto Neue Aufgabe für den Kraken - ein Honigglas mit lebenden Garnelen öffnen. Klingt wie ein alter Hut. Allerdings hatten seine Vorgänger dabei nicht mit anderen Fischen im Becken zu kämpfen. Die sind nämlich auch total scharf auf das Lebendfutter und behindern Amaretto in der Drehbewegung. Lothar hat Mitleid und lockert den Deckel. Der Krake öffnet, platziert sich so, dass er alle Garnelen allein fressen kann, hockt sich ins Glas und kommt nicht wieder raus.
15:15
16:00
Neues von hier
16:30
Gäste zum Kaffee
17:00
Ob Familienurlaub oder Reise im besten Alter: Eine gut ausgestattete Reiseapotheke gehört ins Gepäck. Dr. Luise Lotte Kramer erklärt, welche Medikamente und Hilfsmittel für Kinder, Erwachsene und ältere Menschen unverzichtbar sind und worauf bei der Vorbereitung besonders geachtet werden sollte.
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Mia möchte Mama beim Abendbrotmachen helfen. Sie baut eine ABENDESSENMACHMASCHINE. Frisch, lecker und gesund soll das Essen werden, also macht sie sich auf den Weg, Möhren zu ernten. Doch die Kaninchen auf dem Feld sehen das anders, und die Möhren gehören ohnehin dem Bauern. Also drückt Mia den Rückwärtsknopf und besorgt das Abendessen lieber frisch beim Gemüsemann.
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
"Unser Dorf hat Wochenende" ist wieder auf Dorftour. Diesmal besuchen wir Freibadretter in den mitteldeutschen Dörfern. In Böhlitz im Landkreis Leipzig haben die rund 700 Dorfbewohner das schicke Freibad vor der Schließung gerettet. Der Gemeinde fehlten die finanziellen Mittel. Dank schneller Vereinsgründung und bewilligten Fördermitteln ist das vereins- und gemeindegeführte Freibad wieder in die Saison gegangen. Etliche Arbeitsstunden haben die Böhlitzer gemeinsam geschrubbt, Maschinen und Materialien von den Unternehmen im Dorf bekommen. Die etablierten Dorfvereine Feuerwehr, Heimatverein, Turn- und Sportverein ziehen mit. Gut 40 Mitglieder zählt der Freibadverein. Sie teilen sich die Aufgaben im Freibad. Rasenpflege, Beckenreinigung, Müll oder Aufsicht. Der Schwimmmeister übernachtet sogar im Gelände. Mit extra Feierlichkeiten, wie einem Oktoberfest oder der Videoübertragung eines Konzertes generiert der Freibadverein zusätzliche Einnahmen. Das Bad schreibt schwarze Zahlen und wird den Böhlitzern wohl noch lange erhalten bleiben. Welche klugen Ideen andere Dörfer in Mitteldeutschland hatten, um ihre Freibäder zu retten, zeigen wir auch in dieser Dorftour zu den Freibadrettern.
20:15
Der Aufstieg des Leipzigers Thomas Wagner vom BWL-Studenten zu einem der größten Reisevermittler Deutschlands klang lange wie eine Erfolgsgeschichte wie aus dem "Silicon Valley". Der Film rekonstruiert die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines einstigen Vorzeigeunternehmers, der seine Firma mit umstrittenen Methoden zum Marktführer machte und schließlich selbst zum Opfer eines Wirtschaftskrimis um abgezweigte Millionen und Falschgeld wurde. Vom Studenten zum Internet-Millionär: Thomas Wagner wurde mit Firmen wie "Ab-in-den-Urlaub.de" oder "fluege.de" zu einem der größten Reisevermittler Deutschlands. Doch nach Jahren ungebremsten Wachstums häufen sich in Wagners Imperium ab 2010 die Probleme: Kunden beschweren sich über versteckte Gebühren, Manager und Weggefährten verlassen das Unternehmen, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Steuerhinterziehung. Der einst gefeierte Gründer steht mit dem Rücken zur Wand und verfällt schließlich auf einen aberwitzigen Rettungsplan, der in einer Katastrophe endet. Wagner kommt auf dem Rückflug von einem missglückten Kreditgeschäft beim Absturz einer Privatmaschine ums Leben. Das weitverzweigte Firmenimperium mit zuletzt 1200 Mitarbeitern geht in die Insolvenz.
21:00
Sie steht für Freiheit, Sehnsucht und Heimat - 520 Kilometer lang, führt sie einmal quer durch den Osten Deutschlands und ist inzwischen stolze 84 Jahre alt. Eine Straße, die zu DDR-Zeiten F96 hieß - sie verbindet Menschen, Orte und Abenteuer zwischen Zittau in Sachsen und Sassnitz auf Rügen. Der Film erzählt in zwei Teilen nicht nur Asphaltgeschichte, sondern blickt links und rechts auf Region, Landschaft und Menschen, die zu einem Zwischenstopp einladen. Detlef Aagaard aus Glienicke erlebt als kleiner Junge, wie die 96 unmittelbar von der deutschen Teilung betroffen ist. Quer über die Straße geht die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg. Der Stacheldrahtzaun verläuft direkt vor seinem Elternhaus. Unerträglich für seine Eltern. Fünf Monate lang buddelt der Vater gemeinsam mit Freunden vom Wohnzimmer aus einen Tunnel, nur mit Schaufeln und bloßen Händen. Den Sand verstecken sie überall dort, wo Platz ist, in Schränken und Schubladen. Detlef Aagard ist 11 Jahre alt als die Familie 1963 durch den Tunnel in den Westen flüchtet. Nach der Wende kehrt er in sein Elternhaus zurück und lebt dort heute noch. Die Leipzigerin Christine Schimanski hat es wegen der guten Luft ans Ende der B96, nach Sassnitz auf Rügen verschlagen. 1969 landet sie hinter der Rezeption im Rügen-Hotel. Schweden, Sachsen, DDR-Prominenz und FDGB-ler geben sich hier die Klinke in die Hand. Das Rügen-Hotel gilt als Devisenbringer und ist eine der begehrtesten Adressen im Norden der DDR. Ludwig Jatzwauk und Wolfgang Wittrien aus dem sächsischen Königswartha organisieren im Sommer 1989 mit ihrem Oldtimer-Club Feuerfest Wetro eine erste Oldtimer-Rallye von Zittau nach Sassnitz. Immer entlang der legendären F96, wie die Straße damals noch hieß. Für die 150 Teilnehmer gab es damals kein nobles Hotel, die Oldtimerfahrer müssen sich mit einem schlichten Zeltplatz zufrieden geben. Essen und Getränke tauschen sie bei den Einheimischen gegen Probefahrten mit den Oldtimern ein. Inzwischen ist alles ein bisschen komfortabler geworden, aber immer noch, alle vier Jahre machen sich die Oldtimerfreunde auf zu ihrer großen Fahrt bis hoch zum Ostseestrand.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Rügen - kilometerlange weiße Sandstrände, glanzvolle Bäderarchitektur, die Seebrücke von Sellin. Sechs Millionen Übernachtungen werden hier pro Jahr gebucht. Deutschlands größte Insel hat Karibik-Flair. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg ist Rügen nicht die Insel der Urlauber. Jeder zweite Bewohner ist ein Flüchtling. Rügen ist "Umschlagplatz" für Vertriebene. Mondäne Hotels und reetgedeckte Pensionen werden zu Notunterkünften für die Menschen. Trotzdem spricht man 1946 offiziell von "der ersten Nachkriegssaison an der Ostseeküste". Sieben Jahre später beginnt "die planmäßige Entwicklung des Feriendienstes der Gewerkschaft beim Aufbau des Sozialismus". Mit der so genannten "Aktion Rose" werden 1953 private Hotel- und Pensionsbesitzer und Geschäftsleute enteignet und verhaftet. Aus Privatbesitz wird Volkseigentum. FDGB-Urlauber ziehen ein. Das Kurhaus Binz allerdings hat einen Sonderstatus. Wie es damals auf Rügen war, darüber berichten die Menschen, die hinter den Tresen und Essenausgaben standen. Sie erzählen von zentraler Einweisung, von Essen in drei Durchgängen, davon, wie Mangelwirtschaft mittels Fantasie kaschiert wurde. "Auch wenn das Bier dünn und das Eis wässrig ist, es ist doch Urlaub an der Ostsee!"
22:55
Würzburg, 1961. DDR-Flüchtling Hansen (Alfred Müller) arbeitet für die Handelsgesellschaft "Concordia". In Wahrheit ist er jedoch ein Agent des Ministeriums für Staatssicherheit. Und auch die "Concordia" ist nicht das, was sie vorgibt, sondern die nachrichtendienstliche Abteilung des US-Militärs. Hier werden Pläne für eine Übernahme der DDR geschmiedet. Der Einmarsch steht unmittelbar bevor. Hansen soll die Pläne aus dem Tresor seines Vorgesetzten Major Collins (Helmut Schreiber) stehlen. Sicherheitschef Colonel Rock (Hans Lucke) ahnt, dass es in Würzburg einen Maulwurf geben muss und hat Hansen im Visier. Dieser besteht jedoch sogar einen Lügendetektor-Test. Als Collins in einem unachtsamen Moment verrät, dass die wichtigsten Papiere im Kühlschrank statt im Safe lagern, nimmt Hansen sie an sich, um den gesicherten Kühlschrank in die DDR zu bringen. Die Amerikaner haben seine Flucht bereits bemerkt und sämtliche Wege in den Osten abgesperrt.