Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
Ob Beziehungsdramen, Intrigen oder Schichsalschläge - die zahlreichen Protagonisten rund um das Hotel "Drei Könige" durchleben alle Facetten des menschlichen Zusammenlebens und müssen sich immer wieder beweisen.
In der beliebten Telenovela rund um das Hotel "Fürstenhof" geht es stets um Liebe mit Hindernissen. Auf tragische Weise können Paare nicht zueinanderfinden. Nicht selten sind dabei Intrigen im Spiel.
Ob Beziehungsdramen, Intrigen oder Schichsalschläge - die zahlreichen Protagonisten rund um das Hotel "Drei Könige" durchleben alle Facetten des menschlichen Zusammenlebens und müssen sich immer wieder beweisen.
In der beliebten Telenovela rund um das Hotel "Fürstenhof" geht es stets um Liebe mit Hindernissen. Auf tragische Weise können Paare nicht zueinanderfinden. Nicht selten sind dabei Intrigen im Spiel.
Das Team der jungen Assistenzärzte bekommt ein neues Mitglied: Elly Winter. Die quirlige junge Frau hat früher im Johannes-Thal-Klinikum als OP-Schwester gearbeitet und nun ihr Medizinstudium beendet. Werden die einstigen Kollegen sie in ihrer neuen Rolle akzeptieren? Elly bekommt gleich die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen, als der ehemalige Landarzt Dr. Volker Staffler ins Klinikum kommt. Nachdem Dr. Staffler beim Holzhacken mit dem Beil abgerutscht ist und sich dabei an der Hand verletzt hat, wird er von Dr. Matteo Moreau und Elly behandelt. Doch als er einige Zeit später wieder entlassen werden soll, treten bei dem pensionierten Mediziner plötzlich rätselhafte Symptome auf. Matteo und Elly versuchen, dem auf den Grund zu gehen. Schließlich beweist Matteo den richtigen Riecher und kommt hinter die Ursache der Symptome. Als Patientin Susanne Albrecht für eine Nachuntersuchung ins Johannes-Thal-Klinikum kommt, wird Dr. Niklas Ahrend auf ihren Lebensgefährten Jochen Hoffmann aufmerksam. Jochen klagt seit längerem über häufige Kopfschmerzen und zeigt weitere Symptome für eine mögliche Erkrankung. Zur Abklärung ordnet Niklas deswegen eine MRT-Untersuchung an. Die Auswertung der Untersuchung bringt schockierende Ergebnisse für das Paar und auch für die Ärzte. Die Diagnose will Jochen jedoch nicht so einfach akzeptieren.
In Ostfriesland ist starker Nordwestwind angesagt. Für Albert Smidt bedeutet das Hochwasseralarm. Er sorgt sich um seine Ländereien auf der anderen Deichseite seines Pferdehofs. Denn dort steht ein Auto, das nicht mehr anspringt und dringend abgeschleppt werden muss. Bei Nina Bartl auf dem Gschwandtnerhof gibt es nicht nur Kühe, sondern auch Nandus und Emus. Aus den großen Eiern der Laufvögel will Nina heute Eierlikör herstellen. Doch die Tiere machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Nirgendwo im Gehege ist ein Ei zu finden. Aber natürlich hat die Landwirtin einen Plan B. Heuschober gehören zum Spreewald wie Gurken und Kähne. Deshalb packen die Kahnfährleute aus Lübbenau mit an, wenn Spreewaldbauer Sebastian Kilka einen sechs Meter hohen Heuschober baut. Die riesigen Heuballen werden - wie alles im Spreewald - per Kahn transportiert. Da müssen die Touristenkähne schon mal warten. Auf dem Hof von Jonas Schulze-Niehoff steht die Kartoffelsaat bevor. Doch der Alltag als Landwirt birgt unvorhersehbare Herausforderungen. Wetter, Boden und Timing können zum Problem werden und machen die Routinearbeit zu einem spannenden Unterfangen für Jonas, Ronny und David. Auf Hof Woeste im Sauerland steht heute das Projekt "Komposttoilette" an. Diese soll an den Gewächshäusern bei den Gemüsefeldern zum Einsatz kommen. Aber zuerst muss Lewis Zierke sie noch fertig bauen und sicher mit dem Gabelstapler zum Bestimmungsort transportieren. Und dann muss das selbstgebaute WC auch noch von Marie Woeste abgesegnet werden. Für Sabine Nußbaum aus der Ahreifel ist es ein spannender Moment: Das Jungvieh kommt zum ersten Mal auf die Weide. Ihre Tiere waren monatelang im Stall, kennen keine Zäune und wissen nicht, wie weit sie gehen dürfen.
Knigge für Jackie und Jockel Ausgestattet mit Bürsten, Hufreinigungsutensil und Geschirr schreiten Pflegerin Martina Molch und Azubi Hendrik im Eselgehege zur Tat. Da Esel äußerst wehrhafte Tiere sind und sprichwörtliches Symbol für Eigensinn, ist es wichtig, ihnen immer wieder klar zu machen, dass das ABC für Fell-Hygiene, Fußpflege und Wohlverhalten zum Alltag im Eselleben gehört. Ob Jockel und Jackie das auch so sehen? Familientrennung bei den Affen Von den Dianameerkatzen gibt es Erfreuliches zu vermelden, die Familie hat sich um eine kleine Tochter vergrößert. Doch dieser Zuwachs hat auch eine schmerzliche Seite. Um Mutter und Baby ein wenig Ruhe zu gönnen, müssen Vater und ältere Tochter täglich für ein paar Stunden ins Nachbargehege umziehen. Manchmal geht diese Trennungsaktion ruck zuck, manchmal ist es problematisch. Werden Vater und Erstgeborene heute ein Einsehen haben? Futterdiebe am Ententeich Eine Reiherkolonie bereitet Hubertus Schmuck und Steffen Thiess Kopfzerbrechen. Die Reiher fressen einigen Zoo-Bewohnern die Nahrung weg. Besonders leidet darunter ein Storchenehepaar. Eine bedenkliche Situation ist entstanden, denn die Tiere könnten verhungern. Also entschließen sich Hubertus und Steffen, eine groß angelegte Jagd auf das geflügelte Pärchen zu starten, um es an einen besseren Ort umzusetzen. Doch werden die Störche den Häschern auch ins Netz gehen?
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
Dr. Maria Weber und Dr. Kai Hoffmann können ihrem Patienten Steven Sonders gute Nachricht überbringen: Endlich sind die Spenderorgane da. Steven leidet an einem angeborenen Herzfehler und soll gleichzeitig ein neues Herz und eine neue Lunge bekommen. Extra für diese spektakuläre OP ist Mikko Rantala aus dem Erfurter Johannes-Thal-Klinikum angereist. Doch schon bei der ersten Voruntersuchung wird deutlich, dass Steven keinen Lebensmut mehr hat und deshalb die Operation ablehnt. Paolo da Silva treibt derweil die komplette Station mit seiner mitgebrachten Ukulele in den Wahnsinn. Zudem sucht er noch Abnehmer für seine zwei Karten für ein bestimmt großartiges Ukulele-Orchester, zu dem er krankheitsbedingt nicht mehr gehen kann. Schließlich kann er Arzu Ritter und Darren Macneil überzeugen, die Karten anzunehmen. Kurz vor Konzertbeginn verlässt Darren jedoch der Mut. Kathrin Globisch wurde wegen ihres Erfolgs im Fall Amira Mendes zur "Leipzigerin des Jahres" gewählt. Roland Heilmann kann seine Verstimmung darüber nur schlecht verbergen, schließlich hat er mit Felimedis entscheidenden Anteil an diesem Erfolg - denkt er.
Der hochgradig schwerhörige Joshua Keller wird nach einem Skateboard-Unfall mit Verdacht auf eine Schlüsselbeinfraktur in die Sachsenklinik eingeliefert. Der Junge ist Philipp schon bekannt, nimmt er doch schon seit Monaten Untersuchungen bei Joshua vor, um ihm ein Cochlea-Implantat zur Verbesserung seines Gehörs einsetzen zu können. Doch als Joshuas alleinerziehende Mutter Sybille Keller aufgewühlt zu ihrem Sohn kommt, erfährt Philipp, dass diese gar nichts von den Untersuchungen wusste. Darüber hinaus wird klar, dass Sybille die Schulmedizin und damit auch den geplanten den Eingriff vehement ablehnt. Philipp darf Joshua nun nicht mehr wie geplant behandeln. Dieser fühlt sich jedoch von Philipp im Stich gelassen und versucht alles, um ihn dazu zu bringen, die Operation ohne die Zustimmung seiner Mutter durchzuführen. Seit dem Überfall wird Kris Haas von Schwindel und Übelkeit verfolgt, vor allem nachts. Lilly kann zwar neurologische Ursachen ausschließen, rät ihm aber dringend, sich psychologische Hilfe zu holen. Doch davon will Kris nichts hören. Lieber versucht er, sich beim Boxtraining mit Kai abzureagieren. Ausgerechnet dabei erleidet Kris eine weitere Panikattacke. Nachdem Kathrin Globisch und Roland Heilmann ihre Unstimmigkeiten um Kathrins Preis so gut wie beigelegt haben, flammen sie durch eine Patientin erneut auf. Hausmeisterin Jennifer Weigner, die mit Schmerzen im Thorax und im linken Arm in die Notaufnahme kommt, konfrontiert sowohl Kathrin als auch Roland mit eigenwilligen Ansichten.
Matthias (Devid Striesow) ist endlich angekommen: Nicht nur, dass er demnächst in Regensburg seine Stelle als neuer Verwalter der Walhalla antritt. Auch hat er sich entschlossen, mit der lebensfrohen Flugbegleiterin Diana (Anna Maria Mühe) den Rest seines Lebens zu verbringen. Die beiden schweben im siebten Himmel. Sie war es, die ihm nach langer Krise neuen Lebensmut gab, sie hat seinem angeschlagenen Selbstbewusstsein wieder auf die Sprünge geholfen. Denn da gab es Lily: Damals, in der Oberstufe, als die Gefühle Sturm liefen, da glaubte Matthias, keine andere Frau je mehr so lieben zu können wie seine attraktive Schulkameradin. 25 Jahre ist das jetzt her, das zehrende Verlangen blieb unerfüllt und er mit gebrochenem Herzen zurück. Und jetzt, am Tag seiner Hochzeit, erlebt der potenzielle Bräutigam eine große Überraschung: Am Traualtar erscheint nicht der ursprünglich vorgesehene Pastor, sondern eine kurzerhand eingesprungene Gemeindepfarrerin. Matthias traut seinen Augen nicht: Es ist Lily (Jeanette Hain)! Diese hat sich mittlerweile dem Kirchendienst verschrieben und Jan (Barry Atsma) geheiratet, ebenfalls ein alter Schulkamerad. Nach dem ersten Schock dieses unverhofften Wiedersehens findet Matthias seine Fassung zurück, die Hochzeit geht wie geplant vonstatten. Man ist schließlich erwachsen geworden - und beschließt, sich in unverfänglicher Viererrunde zum Abendessen zu treffen. Bald entsteht eine herzliche Freundschaft zwischen allen Beteiligten. Diana ahnt nicht, was ihren Bräutigam und die gut aussehende Pfarrerin verbindet, auch Jan macht sich keine Gedanken. Doch so sehr Matthias auch dagegen ankämpft: Der tiefe Funke der einstigen Zuneigung glüht noch immer, mit jeder Begegnung gewinnt er an neuer Intensität. Auch Lily muss erkennen, wie sehr sie sich zu Matthias hingezogen fühlt. Schließlich passiert es: Beide lassen sich auf eine leidenschaftliche Affäre ein. Das hat Folgen: Die vier Freunde verabreden sich immer seltener, Schuldgefühle und Gewissensbisse belasten die heimlich Liebenden. Als sie ihren Ehepartnern schließlich reinen Wein einschenken, kommt es zum erwarteten Eklat. Lily und Jan sind zutiefst getroffen. Doch sie reagieren anders, als es Matthias und Lily erwartet haben.
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
Gute Unterhaltung Menschenaffen, die sich langweilen, machen entweder Dummheiten oder fangen Streit untereinander an. Die sinn- und anspruchsvolle Beschäftigung ihrer Schützlinge ist den Pflegern ein wichtiges Anliegen. Doch seit einiger Zeit ist diese Sorge passé, dank einer Idee von Frank Schellhardt. Gemeinsam mit einem ausführenden Handwerksbetrieb hat er den vollautomatischen Stocherkasten entwickelt. Mittels einer Zeitschaltuhr purzeln regelmäßig frische Pellets in den "leer gepuhlten" Kasten und das heißt: Spaß rund um die Uhr. Da wird selbst Bimbo, imposanter Chef des 10-köpfigen Orang-Clans, zum "Knobelfan". Und nicht einmal die erotischen Offerten seiner Damen können seinen Spieltrieb bremsen. U1 für Bärenbabys Zwei kleine Lippenbären wachsen abgeschirmt von der Außenwelt im Schutze ihrer Mutterstube heran. Jetzt ist es Zeit für den ersten Arztbesuch. Heike Hachicho trennt die Bärchen für kurze Zeit von ihrer Mutter Lina und Zootierarzt Dr. Bernhard kommt zum Hausbesuch. Die U1 für kleine Bären: Wiegen, Impfen, Personalausweis und natürlich Geschlechtsbestimmung. Ob Jungen oder Mädchen - das wird noch nicht verraten. Lange Löffel Hinter den Kulissen der Flamingolagune ist neues Leben eingezogen. Vier rosa Löffler aus Hamburg. Sie werden die Lagune um einiges farbiger gestalten. Doch vorher steht eine Fangaktion an. Christoph Urban und Ruben Holland wollen die Vögel kennzeichnen und alles genauestens dokumentieren. Dabei haben sie es auch auf die kuriose Schnabelform der Löffler abgesehen. Ob man am Löffel etwas ablesen kann?
Vier Kandidaten spielen gegen einen Quizchampion, den "Jäger". Dabei müssen sie im Kampf gegen die Zeit Wissensfragen beantworten. Der "Jäger" versucht sie hingegen zu verlocken.
Neues von hier
Gäste zum Kaffee
Kleine Verletzungen durch Gartenarbeit wie Hautkratzer, Dornenstiche oder Splitter werden oft unterschätzt - doch sie können im schlimmsten Fall zu einer lebensgefährlichen Blutvergiftung (Sepsis) führen. Worauf sollte man bei der Gartenarbeit unbedingt achten, um sich davor zu schützen? Zeigen rote Linien auf der Haut wirklich eine Blutvergiftung an oder sind es ganz andere Vorzeichen? Wie kann man Wunden so versorgen, damit sie sich nicht entzünden? Welche Schutzimpfungen sind für Gartenfreunde Pflicht?
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Die Wetterschau für Mitteldeutschland
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
Timmi landet mit seiner Rakete auf dem Regenplaneten, schaut aus der Luke, zieht seine Gummistiefel an, nimmt seinen Schirm und Teddynaut steigt nach unten. In einem kleinen Häuschen sitzen die Bewohner, die sich vor dem Wasser fürchten. Da hat er eine Idee. Gummistiefel! Zurück zu seiner Rakete vervielfacht er seinen Regenschirm und die Gummistiefel mit seinem Doppel-Moppler und gibt sie den Bewohnern, die nun ohne Angst aus ihrem Haus kommen können.
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
anschl.: das MDR-Wetter
Menschen. Ideen. Erfindungen.
Kobaltblau, Pfauenauge und Schwämmeltechnik - dafür ist Lausitzer Keramik bekannt. Ein Hingucker, der spülmaschinen- und mikrowellentauglich ist. Denn die Lausitzer "Töppe" werden bei rund 1.300 Grad gebrannt. Damit sind Glasur und Farbe widerstandsfähig gegen fast alles - außer Bruch. Wie die Menschen, die sie formen, gestalten, verkaufen. Innungsmeister Karl Louis Lehmann und seine Brüder töpfern schon in sechster Generation. Ihre Töpferei in Neukirch ist eine Institution. Nach der Wende, als sich in der Lausitz vieles veränderte, krempelte die Familie die Ärmel hoch, zog den Töpfermarkt in Neukirch groß auf. 60 Millionen neue Kunden warten auf uns - so ihre Devise. Sie investierten und überlebten. Doch jetzt ist die Zukunft wieder ungewiss. Die nächste Generation studiert gerade, hat andere Berufe, überlegt noch. Weniger traditionelles Handwerk, dafür eine moderne Töpferei hatte Andreas Kannegießer vor 30 Jahren im Sinn. Bis dahin war die Lausitzer Keramik "Bückware". Zu DDR-Zeiten standen die Menschen am Vorabend des Verkaufstages Schlange, zogen für den nächsten Tag Nummern. Heute haben die Kannegießers eine Druckgussanlage, eine CNC-Fräse, Eindrehmaschinen für Teller, Schüsseln, Becher und einen Henkel-Roboter. Ihre Keramik zieht in die Welt hinaus, geht an Kunden in den USA oder Japan. Ein Einzelkämpfer alter Schule ist dagegen Michael Jürgel aus Pulsnitz. Der 72-Jährige töpfert stets barfuß auf einer 150 Jahre alten Scheibe, die er selbst antreibt. Angestellte kann er sich nicht leisten, nur die Familie hilft aus. Jürgel will das traditionelle Handwerk erhalten. Iris Schöne aus Großschönau weicht im Design von der typischen Lausitzer Keramik ab. Keine Schwämmeltechnik, kein Pfauenauge. Die Farbsegmente in der Glasur entstehen erst beim Brand und der ist immer ein Ereignis. Einen vollen Tag den Ofen einräumen - mit Zollstock und Wasserwaage, einen Tag brennen, das Feuer kontrollieren, danach eine Woche warten. Und wieder einen Tag lang ausräumen. Auch Iris Schöne arbeitet allein, holt sich nur zum Brennen Unterstützung. Egal ob Einzelunternehmerin oder großer Handwerksbetrieb - die Töpferscheiben werden sich weiterdrehen. Die Keramik aus der Lausitz liegt im Trend, stillt die Sehnsucht der Menschen nach handgemachten Dingen. Und so treffen sich am ersten Oktoberwochenende wieder Tausende auf dem Töpfermarkt in Neukirch.
anschl.: das MDR-Wetter
1945 - das Jahr zwischen Krieg und Frieden. Zwischen Tod und Überleben. Ein Schicksalsjahr für eine ganze Generation, auch in Mitteldeutschland. Unser Film will den Blick schärfen auf dieses Jahr 1945 - denn es bedeutete nicht automatisch Frieden und Sicherheit. 75 Jahre nach Kriegsende befragen die Autoren und Filmemacher Susanne Köpcke und Jan Lorenzen die letzten Zeitzeugen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu ihren Erinnerungen und Erlebnissen. Sie alle waren damals noch Kinder. Aufgewachsen im Geist des Nationalsozialismus, verfolgt oder begünstigt vom System, geprägt von fast sechs Kriegsjahren, sprechen viele in dieser Produktion das erste Mal offen vor einer Kamera über ihre Schrecken, ihre Kindheit, ihre Wendepunkte. Eingebrannt in ihre Erinnerungen haben sich für alle die Bombennächte in den Luftschutzkellern von Magdeburg, Dresden oder Nordhausen. Der totale Verlust von Sicherheit und Kindheit ist traumatisierend. Manfred Schröter aus Nordhausen muss nur wenige Tage nach dem Bombardement mit zur Leichen-Identifizierung. Da ist er zehn Jahre alt. "Ja und da lag einer meiner Klassenkameraden, tot auf dem Bürgersteig. Das geht mir immer wieder nahe, wenn ich darüber spreche. Ich habe ihn sofort erkannt an seinem Pullover. Aber er hatte keinen Kopf mehr. Und so was bleibt hängen. Ja. Das ist so eins, von den Dingen, die in meinen nächtlichen Wanderungen dann immer mal wieder auftauchen." Gudrun Haarmann war im Januar 1945 zehn und floh Hals über Kopf mit ihrer Mutter und den Schwestern aus Schlesien vor der heranrückenden Roten Armee. Ihre traumatischen Fluchterlebnisse, der Verlust der Heimat und ihres Vaters haben sich tief in ihre Seele eingebrannt. Jahrzehntelang kann sie nicht darüber sprechen. "Der Abschied von meinem Vater war für uns alle sehr schmerzhaft. Wir haben geweint, geschrien und alles und ihn nicht loslassen wollen, aber es musste halt sein. Es war ein Abschied ohne Wiedersehen - für immer!" Brigitte Büchsler hat heute noch die beiden Käthe-Kruse-Puppen, die ihr großer Bruder für sie im Januar 1945 aus der brennenden Magdeburger Wohnung rettete. "Für mich waren meine Puppen im Puppenwagen. Die standen jeden Abend an der Korridortür. Die hab ich dahin gestellt und wenn Alarm war, angezogen und dann in Keller runter und den Wagen konnte ich schon alleine tragen. Aber am 16. Januar war Alarm und dann kamen schon die Bomben und der Puppenwagen blieb stehen." Die "Kinder des Krieges" - Egal, wo sie das Kriegsende erlebten, ob in Nordhausen, Magdeburg, Dresden oder Aschersleben, nirgendwo bedeutete es das Ende der Angst, der Erleichterung oder Zuversicht. Ruza Orlean, das jüdische Mädchen aus Krakau, überlebte Auschwitz, kam von dort nach Aschersleben und musste in den Junkerswerken als Zwangsarbeiterin Flugzeuge für den deutschen Endsieg zusammenschweißen. Mit 17 erlebte sie hier am 18. April 1945 den Einmarsch der amerikanischen Truppen. Ruza Orlean wurde zwar befreit, aber danach war sie mutterseelenallein und heimatlos. Nach Wochen dann das unglaubliche Glück: sie findet in Frankfurt/Main ihre Schwester wieder. "Auf dem Weg, das werde ich nie vergessen, sind zwei, drei Mädchen gegangen und ich glaube ein amerikanischer Soldat. Mit einem Mal sage ich, das ist meine Schwester. Hab sie von hinten erkannt. Hab angefangen zu rufen: "Hella, Hella!" Hella war ihr Name. Sie hat sich umgedreht. So haben wir uns wiedergesehen. Sie hat auch nicht geglaubt, dass ich noch lebe." Auch nach Kriegsende dominierte der Kampf um' s Überleben. Die Kinder lernten zu "organisieren", zu funktionieren - und zu verdrängen. Ihre Spielplätze waren die Ruinen. Die Gefahr, der Hunger und die Not blieben ihr ständiger Begleiter. Als am 4. August in der ausgebrannten Kreuzkirche von Dresden die Trauermotette von Rudolf Mauersberger zum ersten Mal erklang, war auch der 12-jährige Reinhard Kluge mit dabei. Für den damaligen "Kruzianer" bis heute ein bewegender Augenblick. Elf seiner Schulkameraden waren bei der Bombardierung ein halbes Jahr zuvor gestorben. Und die Frage nach dem "Warum" treibt ihn noch immer um. "Ich bin auch fest davon überzeugt, dass Dresden natürlich alles andere war als eine Stadt, die unschuldig gewesen ist. Dresden war eine Nazistadt. Ein Zentrum des Nationalsozialismus in Sachsen, das ist überhaupt kein Zweifel. Auf der anderen Seite denke ich, meine elf Chorknaben waren nun bestimmt nicht schuldig."
Die Leipziger Informatikstudenten Frank Lettau (Götz Schubert) und Peter Galetzki, genannt Kamminke (Matthias Wien), haben für ihre Diplomarbeit gemeinsam ein Computerprogramm entwickelt. Damit kann ein Computer Fehler in seiner Software selbst finden und korrigieren. Die beiden sind nicht nur gleichzeitig in dieselbe Frau (Gerit Kling) verliebt, sondern sind auch engste Freunde. Die Aussicht, nach dem Studium durch die Arbeitsvermittlung getrennt zu werden, provoziert sie zu einer unüberlegten Konfrontation mit der Universitätsleitung: Sie fahren an der Uni einen Hochleistungscomputer zu Schrott. Zur Bewährung werden sie gemeinsam in die tiefste Provinz versetzt, in einen Betrieb im kleinen thüringischen Ort Finsterberg-Dodeleben. Dort geht alles einen ziemlich uneffektiven Gang, was nicht sein müsste, würde die Computeranlage genutzt. Doch dafür fehlt die richtige Software. Frank und Kamminke dürfen die Anlage nicht betreten. Mithilfe der Sachbearbeiterin Petra (Simone Thomalla), in die sich beide verlieben, gelangen sie dennoch hinein und bringen die Anlage mit ihrem Programm zum Laufen. Allerdings werden sie dabei gestellt und erhalten vom Generaldirektor eine Strafpredigt. Ihr Erfolg jedoch lässt ihn schnell umdenken, und er macht aus ihnen ein Jugendforscherkollektiv.
Kobaltblau, Pfauenauge und Schwämmeltechnik - dafür ist Lausitzer Keramik bekannt. Ein Hingucker, der spülmaschinen- und mikrowellentauglich ist. Denn die Lausitzer "Töppe" werden bei rund 1.300 Grad gebrannt. Damit sind Glasur und Farbe widerstandsfähig gegen fast alles - außer Bruch. Wie die Menschen, die sie formen, gestalten, verkaufen. Innungsmeister Karl Louis Lehmann und seine Brüder töpfern schon in sechster Generation. Ihre Töpferei in Neukirch ist eine Institution. Nach der Wende, als sich in der Lausitz vieles veränderte, krempelte die Familie die Ärmel hoch, zog den Töpfermarkt in Neukirch groß auf. 60 Millionen neue Kunden warten auf uns - so ihre Devise. Sie investierten und überlebten. Doch jetzt ist die Zukunft wieder ungewiss. Die nächste Generation studiert gerade, hat andere Berufe, überlegt noch. Weniger traditionelles Handwerk, dafür eine moderne Töpferei hatte Andreas Kannegießer vor 30 Jahren im Sinn. Bis dahin war die Lausitzer Keramik "Bückware". Zu DDR-Zeiten standen die Menschen am Vorabend des Verkaufstages Schlange, zogen für den nächsten Tag Nummern. Heute haben die Kannegießers eine Druckgussanlage, eine CNC-Fräse, Eindrehmaschinen für Teller, Schüsseln, Becher und einen Henkel-Roboter. Ihre Keramik zieht in die Welt hinaus, geht an Kunden in den USA oder Japan. Ein Einzelkämpfer alter Schule ist dagegen Michael Jürgel aus Pulsnitz. Der 72-Jährige töpfert stets barfuß auf einer 150 Jahre alten Scheibe, die er selbst antreibt. Angestellte kann er sich nicht leisten, nur die Familie hilft aus. Jürgel will das traditionelle Handwerk erhalten. Iris Schöne aus Großschönau weicht im Design von der typischen Lausitzer Keramik ab. Keine Schwämmeltechnik, kein Pfauenauge. Die Farbsegmente in der Glasur entstehen erst beim Brand und der ist immer ein Ereignis. Einen vollen Tag den Ofen einräumen - mit Zollstock und Wasserwaage, einen Tag brennen, das Feuer kontrollieren, danach eine Woche warten. Und wieder einen Tag lang ausräumen. Auch Iris Schöne arbeitet allein, holt sich nur zum Brennen Unterstützung. Egal ob Einzelunternehmerin oder großer Handwerksbetrieb - die Töpferscheiben werden sich weiterdrehen. Die Keramik aus der Lausitz liegt im Trend, stillt die Sehnsucht der Menschen nach handgemachten Dingen. Und so treffen sich am ersten Oktoberwochenende wieder Tausende auf dem Töpfermarkt in Neukirch.
Menschen. Ideen. Erfindungen.
MDR hilft
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
Auf der Suche nach einem Haus für sich und ihre sechs Kinder haben Kathrin und Martin 2005 ein altes Jagdhaus in der Nähe von Dessau gefunden, das zu DDR-Zeiten als Genesungsheim genutzt wurde. Das historische Gebäude war zwar eindrucksvoll, aber auch ziemlich heruntergekommen und sanierungsbedürftig. Doch die Familie hat das Abenteuer gewagt und das alte Jagdhaus Jahre lang saniert und so zu ihrem Zuhause gemacht.
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".