15:15
16:00
Neues von hier
16:30
Gäste zum Kaffee * Frank Schäfer (Berliner Kultfriseur) & Alexander G. Schäfer (Schauspieler), Söhne von DDR-Schauspieler Gerd E. Schäfer
17:00
Neues von hier & Leichter leben
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
18:54
Mia findet ihr Zimmer langweilig und ärgert sich über den Teddy mit dem kaputten Ohr. Also erfindet sie eine ALLESNEUMACHMASCHINE, die wirklich alles neu macht - Spielzeug, Zimmer, Opas Sessel, ja sogar die Leute in der Stadt! Doch plötzlich türmt sich mitten im ganzen Neuen ein riesiger Müllberg auf. Das wollte Mia nicht, also drückt sie den Rückwärtsknopf. Zum Glück hat Opa Nadel und Faden, und schon ist der Teddy wieder wie neu.
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Das "Biwak"-Team ist zurück im heimischen Elbsandsteingebirge. Auf einer Trekkingtour, die in Mitteleuropa ihresgleichen sucht: Auf dem 105 Kilometer langen Forststeig, der durch die einsamsten und abgelegensten Winkel der Sächsisch-Böhmischen Schweiz führt: "Dorthin zu gehen, wo andere noch nicht sind oder waren, das war ja schon immer Philosophie unserer Sendung", sagt "Biwak"-Moderator Thorsten Kutschke, und: "Dass dies auch in unserem Heimatgebirge möglich ist und wie intensiv man dabei auch Einsamkeit und Abenteuer erleben kann, das hat uns erstaunt bei den Filmarbeiten." Neu im "Biwak"-Team und mit auf Tour zwischen den Trekking-Hütten und Biwak-Plätzen auf dem grenzüberschreitenden Pfad ist Christine Pesch, die für die Social-Media-Kanäle des MDR ein Videotagebuch produziert. Geklettert wird im Sandstein auch: Mit Weltstar Adam Ondra aus der Tschechischen Republik, mit einem sächsischen "Überfall-Kommando" und mit zwei jungen Bergsteigerinnen aus Dresden, die zuletzt einen spektakulären Gipfelerfolg am berühmten Trango-Tower im pakistanischen Karakorum-Gebirge feiern konnten. Neben einem Expeditionsbericht von einer spektakulären Highline über dem höchsten Wasserfall der Erde, dem Salto Ángel in den Tafelbergen von Venezuela, gibt es auf einem Tafelberg der Sächsischen Schweiz die Begegnung mit einer begeisterten Landschaftsmalerin. Kernstück der fünfteiligen Staffel ist aber der Forststeig als abenteuerlicher Weg beiderseits der sächsisch-böhmischen Grenze: "Die Herausforderung sind auf diesem Weg nicht nur Streckenkilometer und Höhenmeter", verrät Thorsten Kutschke: "Es geht auch darum, unterwegs Wasser zu finden, sich ums Essen zu kümmern und tatsächlich auch immer die Augen offen zu halten, damit man sich auf der sehr spartanisch ausgeschilderten Route nicht verläuft."
20:15
21:00
Grenzenlose Freiheit, Abenteuer, im direkten Kontakt mit den Elementen: Seit Generationen finden Menschen Erholung vom Alltag beim Faltbootfahren. Die Begeisterung für das Leben in der Natur nimmt seit Jahren immer weiter zu. Wer ein Kanu oder einen Camper kaufen möchte, muss oft mit langen Wartezeiten rechnen. Michelle Wehnert und David Dang aus Leipzig bauen sich deshalb selbst einen Van aus und lassen tausende Follower bei Instagram daran teilhaben. Nun wollen sie sich einen weiteren Traum erfüllen. Die erste große Reise nach Schweden steht an und für die Paddeltouren auf den Seen Skandinaviens hat das junge Paar einen Klassiker ins Auge gefasst: das Kult-Faltboot aus Pouch. Seit mehr als sechs Jahrzehnten prangt der Name "Pouch" auf den legendären Kanus, die zu DDR-Zeiten nahezu jedes Gewässer im Osten bevölkern. Ob Spreewald, Masuren oder Schwarzes Meer - für viele Generationen bleiben ihre Ferien mit dem blauen "RZ 85" unvergesslich. Doch nur wenige kennen die bewegende Geschichte des Ortes Pouch, in dem die Kultboote immer noch gebaut werden. Knapp 2000 Einwohner zählt die Gemeinde Pouch heute. Der kleine Ort ist idyllisch gelegen, auf einer schmalen Landzunge zwischen Muldestausee und Goitzsche, ein Naturparadies, umgeben von Wasser. Doch an maritimes Flair war in Pouch lange nicht zu denken. Das berühmte Faltboot entsteht hier ab 1953 quasi auf dem Trockenen, in einer der dreckigsten Regionen Europas. Martina Brück wächst hier auf und erlebt, wie die unberührte Natur, die ihre Heimat einst umgab, bereits ab den 1950er Jahren im großen Stil dem Kohle- und Bernsteinabbau zum Opfer fällt. Bäume werden gerodet, Siedlungen verschwinden, die Erde wird aufgerissen. Bald ist Pouch von einer Mondlandschaft umgeben. Staub und Schmutz prägen den Alltag der Menschen. Aus den Chemiebetrieben in Bitterfeld und Wolfen ziehen giftige Wolken in die umliegenden Dörfer. Ausgerechnet von hier wird in Form eines stoffbespannten Faltboots der Traum von Freiheit in die ganze DDR geliefert. Klein und leicht passt es in jeden Trabant und bestimmt die Ferien abenteuerhungriger Menschen. Klaus Billmann kauft sich bereits 1956 das erste Faltboot - seitdem ist es aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken. Inzwischen hat er fast ganz Osteuropa aus seinem "Reisezweier" gesehen. Das Boot aus Pouch ist zum Kultobjekt geworden und das Werk, das sich inzwischen im benachbarten Bitterfeld befindet, ist auch heute noch die erste Adresse für Faltboot-Enthusiasten. Helmar Becker ist selbst leidenschaftlicher Wassersportler und führt die Bootswerft seit 2018 als neuer Geschäftsführer in die Zukunft. Er tritt damit in die Fußstapfen von Ingolf Nitschke, der das Traditionsunternehmen seit den Achtzigerjahren durch einige heftige Stürme gesteuert hat - oft begleitet von Existenzängsten, Hoffnungen und gravierenden Veränderungen.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Bei den Olympischen Spielen 1976 - also vor nunmehr 50 Jahren - feiern Kornelia Ender, Waldemar Cierpinski und die DDR-Fußballer in Montreal große Erfolge. Dabei geschieht das in ganz unterschiedlichen Rollen. Die Schwimmerin war als große Favoritin nach Kanada gereist und wird mit vier Olympiasiegen zum Superstar. Der Läufer aus Halle, über die Hindernisstrecke mehr oder weniger erfolgreich und im Jahr zuvor aus der Nationalmannschaft aussortiert, überrascht alle mit seinem Sensationserfolg im Marathon. Ähnliches gelingt dem DDR-Kollektiv im Fußball. Nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Brasilien droht Sportboss Ewald den Kickern mit der sofortigen Heimreise. Doch das Team von Trainer Georg Buschner steigert sich von Spiel zu Spiel und bezwingt im Finale den WM-Dritten Polen mit 3:1. Die Doku "Goldfieber: DDR-Sportler im Medaillenrausch" zeichnet den spannenden Weg der Athletin und Athleten zum Olympiasieg nach und beschreibt die besonderen Umstände im "Sommer ihres Lebens".
22:55
Laura (Penelope Cruz) kehrt mit ihren beiden Kindern für die Hochzeit ihrer Schwester Ana (Inma Cuesta) in ihr kastilisches Heimatdorf zurück. Dass ihr Ehemann Alejandro (Ricardo Darín) wegen dringender Geschäfte in Buenos Aires bleiben musste, ist der einzige Wermutstropfen bei der ausgelassenen Feier ihrer Großfamilie. Als in der Nacht plötzlich ihre 16-jährige Tochter Irene (Carla Campra) verschwindet, beginnt für Laura ein Alptraum. Die Kidnapper lassen unmissverständlich wissen: Wenn die Polizei eingeschaltet wird, bedeutet das für die Geisel den Tod. Lauras Jugendliebe Paco (Javier Bardem) und ihr Schwager Fernando (Eduard Fernández) stehen der verzweifelten Mutter in dieser schweren Situation bei. Nicht nur die Sorge um das Mädchen, sondern auch ein schrecklicher Verdacht versetzt die Familie in zusätzliche Unruhe: Jemand aus ihrem Kreis muss den Kidnappern geholfen haben. Auch das Lösegeld aufzubringen, erweist sich schwieriger als gedacht. Alejandro, inzwischen aus Argentinien nachgereist, ist längst nicht mehr der erfolgreiche Geschäftsmann von früher. Nun richten sich Lauras Hoffnungen auf Paco, dem sie einst das Land für sein florierendes Weingut zu einem Freundschaftspreis verkauft hat. Nur er kann die geforderte Summe aufbringen.