17:00
Neues von hier & Leichter leben
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Mia will die Mondkaninchen füttern und baut dafür eine MONDKANINCHENFÜTTERMASCHINE, die sie direkt zum Mond bringt. Doch statt Kaninchen findet sie dort nur Raketen und Roboter - viel zu viel Trubel für kleine Nagetiere. Enttäuscht fliegt Mia zurück, doch zu Hause entdeckt sie eine Überraschung: Irgendjemand hat ihre Möhren angeknabbert.
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Moritz Schüller und Max Huber aus München haben einen neuartigen Getränkekühler entwickelt. Ihre Idee: Flaschen mithilfe rotierender Bewegung und gezieltem Luftstrom kühlen. Das Herzstück ihrer Erfindung ist ein patentiertes Luftleitsystem, das die kühle Luft gezielt um die Flasche führt und diese für eine gleichmäßige Kühlung dabei rotiert. So kühlt das Gerät mithilfe von trockener Luft und erzwungener Konvektion Getränke - je nach Flaschen- oder Dosen-Typ - in drei bis sieben Minuten von 21 Grad Raumtemperatur auf weniger als 9 Grad Celsius herunter. Toni Schinderling, Ingenieur und Sachverständiger für Kältetechnik, nimmt die Erfindung kritisch von der technischen Seite unter die Lupe. Und ein professioneller Sommelier macht zusammen mit einigen Wein-Fans den Anwendungstest in Sachen Kühlleistung und Praxistauglichkeit. Kann der Kühler eine sinnvolle und effiziente Kühlmethode für Getränke werden?
20:15
21:00
Eine Schule der Chöre - mit dieser Spezialisierung ist das Landesgymnasium für Musik in Wernigerode deutschlandweit einzigartig. Alles begann im Jahr 1951 mit der Gründung eines gemischten Chors an der Gerhard-Hauptmann-Schule in Wernigerode. Durch zahlreiche Rundfunk- und Plattenaufnahmen wurde der Chor schnell bekannt und gewann viele Preise bei nationalen sowie internationalen Wettbewerben. 1973 erhielt er den Ehrentitel "Rundfunk-Jugendchor". Um diese Tradition zu bewahren und weiterzuentwickeln, wurde nach der Wende das Landesgymnasium für Musik gegründet. An der Schule gibt es inzwischen fünf Chöre, die für alle Schülerinnen und Schüler obligatorisch sind. Konzertreisen führten die jungen Sängerinnen und Sänger bereits in die USA, nach Großbritannien, Italien, Israel und Japan. Robert Göstl, ehemals Professor an der Hochschule für Musik in Köln, ist seit 2021 der neue Leiter des Rundfunk-Jugendchors. "Ich habe eine Schule und einen Chor vorgefunden, in denen mit bewundernswerter Disziplin gearbeitet wird. Besonders fasziniert haben mich der Lernwille und die Neugier der jungen Sängerinnen und Sänger. Da war mir dann doch sehr schnell klar, dass ich hier richtig bin", so Robert Göstl. Wer das ehemalige Fürstin-Anna-Lyzeum in Wernigerode früh am Morgen betritt, erlebt wunderbare Klänge. Noch bevor der Unterricht beginnt, versammeln sich die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulflur und singen gemeinsam mehrstimmig Bach-Kantaten oder Volkslieder. Auch aus den Klassenzimmern ertönt Gesang. Die Freude am gemeinsamen Singen ist in dieser Schule überall zu spüren. Sie gehört zur DNA dieser besonderen Gemeinschaft und zur Geschichte des Landesgymnasiums für Musik in Wernigerode. "Was die Schüler aus dem gemeinsamen Singen mitnehmen, ist die Erkenntnis, dass man nur in der Gemeinschaft stark ist. Sie lernen die Texte gemeinsam, die Melodien gemeinsam und dieses Miteinander ist das, was die Schüler über das Abitur hinaus mittragen", sagt Isabell Hirschelmann, ehemalige Schülerin am Landesgymnasium für Musik und heute Musik- und Mathelehrerin. Heute lernen und singen rund 300 Schülerinnen und Schüler am Landesgymnasium. Einige von ihnen kommen täglich aus der Region, andere wohnen im schuleigenen Internat. Für den Film der Sendereihe "Der Osten - Entdecke wo du lebst" hat ein Kamerateam drei Monate lang hinter die Kulissen eines der besten Musikgymnasien Deutschlands geblickt. Es war dabei, als der Kinderchor ein Musical aufführte, für das er ein halbes Jahr lang geprobt hatte. Es begleitete die Sängerinnen und Sänger des Rundfunk-Jugendchors zu umjubelten Aufführungen und erlebte den Schul- und Internatsalltag. Der Film ermöglicht Einblicke in das Leben an einer einzigartigen Schule, die Generationen junger Sängerinnen und Sänger geprägt hat und weit ins Land hineinwirkt.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Der Potsdamer Platz war einst das Aushängeschild Berlins als Weltstadt. Mondänität, Amüsierlust und Prostitution waren hier in den "Goldenen" Zwanziger Jahren zu Hause. Der verkehrsreichste Platz Europas galt als Ausdruck der Moderne. Doch dann kam der Krieg, kam die Teilung. Die Mauer zerschnitt den Platz. Ein Niemandsland - eine tote Zone mitten in der Stadt. Unter der Oberfläche Geisterbahnhöfe und ein unterirdisches Labyrinth aus Tunneln, Bunkern und Schächten. Der Potsdamer Platz war ein Symbol für die Teilung Deutschlands. Nach der Wiedervereinigung wurde er wieder zum Ort der Superlative - die größte innerstädtische Baustelle Europas, der modernste Platz Deutschlands. Wohl kaum ein Platz Europas hat sein Gesicht mehrfach so radikal verändert. Der Film erzählt die geheimnisvollen Geschichten des Ortes. Was verbarg sich im Untergrund, in den unzähligen Tunneln und Geisterorten unterhalb von Mauer und Stacheldraht? Und wieso flüchteten knapp 200 Menschen hier über die Mauer in den Osten? Die Geschichte des Potsdamer Platz ist die Geschichte einer versunkenen, zerstörten Welt und gleichzeitig die vom Phönix aus der Asche.
22:55
Früher hatte Daniel noch Ambitionen: "Du kannst werden, was du willst." Doch irgendwann hatte er genug von der angeblichen Freiheit des Westens, die Selbstverwirklichung fordert und doch nur Selbstausbeutung bedeutet. Heute konzentriert er sich auf sein privates Glück mit Jenny und ihrem sechsjährigen Sohn Jonathan und arbeitet als Fahrer in der Firma von Jennys Vater. Für Frank chauffiert er reiche, arabische Medizintouristen durch die Gegend. Die Ironie, dass Daniel mit diesem Job die scheinbar unumstößliche kulturelle Ordnung vom herrschenden, weißen Westen auf den Kopf stellt, entgeht ihm nicht. Eine neue Familie aus Katar reist zum Herzcheck des Patriarchen an. Sein Zustand ist ernster als gedacht, eine OP wird anberaumt. Auf der Suche nach etwas Spaß und Ablenkung bestimmt dessen Lieblingstochter Naadirah Daniel zu ihrem Fahrer. Die kluge, junge Frau reizt ihn mehr, als sich Daniel zunächst eingestehen möchte. Sie beginnt, Daniels Lebensentwurf zu hinterfragen und seine alte Suche nach dem richtigem Leben im Falschen bricht auf. Eines Nachts verschwindet Naadirah und Daniel wird auf die Suche nach ihr geschickt.