04:25
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
04:55
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:25
05:55
Der Psychologe Paul (Christoph Schechinger) hat eine besondere Spezialisierung: Im Gespann mit seinem Therapiehund Käthe betreut er Patienten mit einer tiergestützten Therapie. Ihre Hilfe fordert die Krankenhauspflegeleiterin Hildegard (Mariele Millowitsch) an, um Patienten in schwierigen Situationen zu unterstützen. Pauls besonderes Interesse gilt der Wachkomapatientin Maria Thalbach (Muriel Baumeister), die wie durch ein Wunder nach fünf Jahren aufgewacht ist und in der Reha besser vorankommt als gedacht. Ausgerechnet jetzt steht ihr ein schwerer Rückschlag bevor, denn es gibt wenig Aussicht, dass sie den Platz aus ihrem früheren Leben wieder einnehmen kann. Ihr Mann Johannes (Stephan Szász) lebt mit einer neuen Frau zusammen, zu der ihre Tochter Johanna (Amely Trinks) ganz selbstverständlich "Mama" sagt. Dass die Achtjährige keinen Kontakt mit ihrer leiblichen Mutter wünscht, setzt Maria schwer zu. Damit sie ihren Kampfgeist nicht verliert, sind Paul und Käthe nun besonders gefordert. Auch der Psychologe sehnt eine Rückkehr herbei: Er erwartet seine Frau Erina (Nadja Bobyleva), eine international gefeierte Star-Ballerina, nach langer Zeit zurück. Allerdings weiß Paul, dass alles anders sein wird.
07:25
"Anker der Hoffnung" heißt ein Projekt von Marlen und Wolfgang Söder am Stadtrand von Magdeburg. Das Plattenbauviertel Neu-Olvenstedt ist ein typischer sozialer Brennpunkt: Hohe Armut, Arbeitslosigkeit und Migration. Dort versuchen die beiden seit über 20 Jahren den Menschen zur Seite zu stehen - in ihrem Begegnungszentrum "Blickwechsel". Ob Hausaufgabenhilfe, Sprachunterricht, ein Café oder handwerkliche und kreative Angebote: Die beiden bringen die Menschen zusammen, egal welchen Glaubens. Der Verein ist gelebte Ökumene. Marlen und Wolfgang Söder geht es darum, Zeit für die Menschen zu haben, Berührungsängste abzubauen und ins Gespräch zu kommen. Einmal im Monat feiern sie einen Gottesdienst. Die Besucher beten und singen und essen im Anschluss gemeinsam. Eigentlich nichts Besonderes - doch für viele ist der Blickwechsel e.V. ein zweites Zuhause. "Wir wollen Lebensfreude vermitteln und den Menschen Hoffnung geben. Das spielt in unserer Arbeit die wichtigste Rolle.", sagt Marlen Söder. Deshalb experimentieren sie auch mit neuen Formen von Kirche, an anderen Orten und zu anderen Zeiten, wie in ihrem Projekt "Anker der Hoffnung".
07:30
Wenn Thomas Kundt kommt, geht es darum, Spuren zu beseitigen: Spuren des Todes und Spuren eines gelebten Lebens. "Hinter jeder Tür ein Schicksal" - so sieht er seine Arbeit. Der Tatortreiniger und Desinfektor betritt Wohnungen, in denen Menschen einsam gelebt haben und auch so gestorben sind. Ihr Tod blieb oft tage-, manchmal monatelang unentdeckt. Was den 45-Jährigen am meisten beeindruckt, sind die Schicksale, die für ihn beim Ausräumen der Wohnungen offenbar werden. Oft ist er der letzte Zeuge eines einsamen, von Brüchen geprägten Lebens. Und das berührt ihn sehr. Deshalb hat Thomas Kundt eine klare Botschaft an die Gesellschaft: Lasst niemanden zurück, kümmert Euch um Eure Nachbarn! "Du kannst nicht jeden retten", sagt er, "aber einmal was machen, das kann jeder." Thomas Kundt ist heute Tatortreiniger und Desinfektor. Vor zehn Jahren hat er sich dafür entschieden, in diese Branche einzusteigen. Damals hatte er ein anderes Leben mit einem Job als Finanzberater. Und dem Hobby, bei Haushaltsauflösungen nach besonderen Dingen zu stöbern. So ganz zufrieden war er mit seiner Aufgabe nicht und auch privat war vieles im Umbruch. Zufällig trifft er einen Kriminalbeamten, der ihn auf eine Idee bringt: Wenn du Haushaltsauflösungen magst, könntest du auch Leichenfundorte reinigen? Thomas Kundt sagt Ja und nimmt den ersten Auftrag an. Er lernt dazu, bildet sich weiter und findet einen tiefen Sinn in der oft harten Arbeit, die aber immer ein Ergebnis und viele neue Eindrücke beschert. Er steigt die in die Geschichten der oft einsam Verstorbenen ein und beendet diese mit dem Ausräumen ihrer Wohnungen. Wie kann Thomas Kundt mit dem Tod als Auftraggeber weiterleben und arbeiten? Ist es für ihn möglich, die Geschichte des Verstorbenen zu verstehen? Der Film zeigt den Menschen hinter dem Tatortreiniger, was ihn treibt und wie er seiner Arbeit sehr öffentlichkeitswirksam Sinn verleiht.
08:00
Tan Çaglar ist Deutscher, seine Eltern sind Türken. Er ist mit beiden Kulturen groß geworden: Geboren in einer türkischen Familie, aufgewachsen in Deutschland - was bedeutet das für ihn und seine kulturelle Identität? Der Schauspieler und Comedian taucht dazu noch einmal in seine Vergangenheit ein. Er trifft Menschen, die ihm geholfen haben, mit den Stigmata als Sohn türkischer Gastarbeiter und mit einer Geh-Behinderung zurechtzukommen. Allen voran seine liebevollen Eltern, die in mancherlei Hinsicht deutscher als deutsch seien. Kindheit und Jugend waren geprägt von vielen Arztbesuchen und dem Bangen um die Fähigkeit, laufen zu können. Tan war der erste Schüler mit Migrationshintergrund auf der Katholischen Schule in Hildesheim. Doch was wäre, wenn er in Deutschland, wo er sich zu Hause fühlt, nicht mehr willkommen ist, wo wäre dann seine Heimat? Welche Rolle spielt dabei die Behinderung? Der Film begleitet Tan Çaglar auf sehr persönliche Weise zurück zu seinen Wurzeln und in seinem Hadern um Identität. Zwischen Blasmusik und Bratwurst wird er sein von Integrationserfahrung geprägtes Comedy-Programm aufführen. Seine Mutter wird ihm erzählen, wie die Eltern die Integration der Familie in Deutschland vorangetrieben haben und welche Rolle er dabei spielte. Der heute 44-Jährige spricht auch über seine Depression, die ihn geprägt hat, nachdem er nicht mehr laufen konnte. Und darüber, was ihm dabei geholfen hat, seinen Weg in ein Leben mit dem Rollstuhl zu finden und der zu werden, der er heute ist. Tan Çaglar trifft schlussendlich auf seine Schauspielkollegin Mai Doung Kieu, die in Vietnam geboren und in Chemnitz aufgewachsen ist. Denn die beiden vereint die meist gemeinsame Erfahrung der zwei Kulturen - bei allen Unterschieden, über die sie sprechen.
08:30
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
08:55
09:20
Wirkstoff, Duft und intensiver Geschmack: was in den Kräutern steckt, haben die indigenen Stämme Südamerikas entdeckt, lange bevor die spanischen "conquistadores" den Kontinent in Besitz nahmen. In den abgelegenen Regionen Südamerikas ist ein Leben ohne Kräuter auch heute nicht denkbar. Sie sind für viele die einzige Medizin. Die Kenntnisse über die Heilkräfte der Natur werden seit über 2.000 Jahren von Generation zu Generation weitergegeben. In Bolivien begleitet der Film den Ethnobiologen Rainer Bussmann, der auf seinen Expeditionen genau dokumentiert, welche Kräuter die Menschen gegen welche Krankheiten einsetzen. Der deutsche Forscher hat die letzten 15 Jahre in der Region verbracht und widmet seine ganze Arbeit dem Erhalt dieses unschätzbaren Wissens. Durch den globalen Trend zur Naturmedizin gibt es einen wachsenden Markt für Heilpflanzen. Mehr als 70.000 Pflanzenarten werden weltweit gehandelt. In Peru ist dadurch ein neuer Erwerbszweig entstanden. Der Zuschauer lernt José Ingamani und seine Familie kennen. Die Ingamanis sammeln für eine Schweizer Kosmetikfirma die Wurzeln der hochempfindlichen Ratanhia und garantieren den Auftraggebern aus Europa ein nachhaltiges Ernteverfahren. Dafür campieren sie wochenlang in der Steppe. Aus ihrer Ernte wird später ein antibakterieller Wirkstoff gewonnen und zu Zahnpasta verarbeitet. Der Film folgt der Spur der Kräuter quer durch den Kontinent. In Patagonien entlockt die Pharmakologin Silvia Gonzalez einem winterharten Kraut betörendste Düfte, während der Spitzenkoch Martin Molteni in Buenos Aires in alten botanischen Büchern nach Kräuter entdeckt, die seine preisgekrönten Menüs einzigartig machen. Die Argentinier scheinen süchtig zu sein nach dem Kräutertee "Mate". In der Region Misiones haben Kleinbauern sich zusammengeschlossen, um ihn so herzustellen, wie die Guarani-Indianer vor 2.000 Jahren: geräuchert über offenem Feuer. Dank der Delikatesse haben die Mate-Farmer und ihre Familien wieder eine Zukunft. Hoch über dem Titicacasee wird der Zuschauer Zeuge einer Zeremonie der Kallawaya, den legendären Andenheilern. Seit der Zeit der Inka-Hochkultur stimmen diese Medizinmänner die Götter mit Opfergaben milde und verschreiben ihren Patienten Kräuter wie die Muña muña, deren ätherische Öle gegen Magenprobleme helfen. Was die Muña muña so wirksam macht haben Forscher bis heute nicht genau entschlüsseln können. Das unscheinbare Kraut enthält über 10.000 Inhaltsstoffe.
10:05
Die schöne Penelope (Silvana Mangano) wartet seit mehr als zehn Jahren auf ihren geliebten Gemahl Odysseus (Kirk Douglas), Herrscher über die Insel Ithaka, dessen List die Einnahme Trojas durch die Griechen nach jahrelangem Krieg möglich machte. Dafür verfluchte ihn die trojanische Priesterin Kassandra (Elena Zareschi) mit dem Zorn Poseidons, der Odysseus und seine Gefährten über die Meere irren lässt. So gilt Odysseus als verschollen und die Bewerber um Penelopes Hand und die Macht über Ithaka tummeln sich seit Jahren aufdringlich in ihrem Haus. Sohn Telemach (Franco Interlenghi), zum jungen Mann herangewachsen, will seinen Vater suchen, doch Penelope bittet ihn, zu ihrem Schutz zu bleiben. Inzwischen wird Odysseus als Schiffbrüchiger an den Strand der Insel der Phaiaken gespült, wo ihn die schöne Königstochter Nausikaa (Rossana Podestà) findet. Sie verliebt sich in den heldenhaften Unbekannten, der sein Gedächtnis verloren hat. Unglaubliches hat er bis dahin schon erlebt: Nach der Abreise von Troja war Odysseus mit seinen Gefährten erst in einen schweren Sturm und dann in das Reich von Polyphem (Umberto Silvestri) geraten, Poseidons Sohn. Diesem einäugigen Riesen konnten sie nur entkommen, indem sie ihn betrunken machten. Auch dem tödlichen Gesang der Sirenen entgingen sie mit einer List, aber den Liebeskünsten von Circe (Silvana Mangano) widerstand Odysseus nicht. Seine Gefährten mussten ohne ihn weiterfahren. Doch dann erkannte Odysseus seinen Liebeswahn und baute ein Floß, um Circe und ihren Lockungen zu entfliehen. Das brachte ihn zu jener Insel, wo er schiffbrüchig anlandete. Gepflegt und genesen, wieder wissend, wer er ist und wohin er gehört, bittet er Alkinoos (Jacques Dumesnil), den König der Phaiaken, ihm ein Schiff für die Heimfahrt zu geben. Auf Ithaka angekommen, verkleidet sich Odysseus als Bettler, um zu sehen, ob Penelope ihn noch immer liebt.
11:50
Große Geschichten, spannende Persönlichkeiten und einzigartige Begegnungen, die "Riverboat - Klassiker" bringen unvergessene Highlights zurück auf den Bildschirm. Bülent Ceylan sorgt für scharfsinnigen Humor, Inge Meysel begeistert mit ihrer unverwechselbaren Persönlichkeit, Béla Réthy blickt hinter die Kulissen großer Sportmomente, Gunther Emmerlich überzeugt mit Witz und Charme, Lang Lang entführt in die Welt der klassischen Musik und Beatrice Egli bringt Leichtigkeit und Lebensfreude ins Studio. Die "Riverboat - Klassiker" mit Gänsehautmomenten und humorvollen Plaudereien.
13:48
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
13:50
Die Wirklichkeit des Landlebens holt Dennis und Sabrina ein - nachts rauben ihnen ungebetene Mitbewohner den Schlaf: Siebenschläfer haben das Haus erobert. Der Stress wächst, Sabrina fühlt sich überfordert, dann gibt es auch noch Schwierigkeiten beim Kaminprojekt. Victoria steht unter Druck. Um ihren Hof zu retten, muss sie den Bürgermeister überzeugen. Doch dann trifft sie ein harter Schlag: Schwein "Ratze" hat einen Tumor - niemand weiß, ob es überlebt. Andi und Stella sind aus Bayern und Österreich in die Thüringische Einsamkeit gezogen. Ihr für mehr als eine halbe Million gekaufter Campingplatz steht unter einem guten Stern, meinen sie: Vollmondenergie. Verrückte Idee oder vielversprechendes Investment - schon bald müssen sie die ersten Raten zurückzahlen.
14:20
Andi und Stella stehen vor einer großen Entscheidung: ein hoher Kredit, enorme Verantwortung - und dann kommt plötzlich auch noch der Regen durch das marode Dach. Die Vision vom eigenen Ausflugsziel wird zur Belastungsprobe. Andreas und Bernd haben ihren 16-Stunden-Tag als Manager in Zürich hinter sich gelassen. Nie mehr wollen sie am Schreibtisch arbeiten, ab jetzt sind sie Selbstversorger und Hobbybauern im Schwarzwald - mit Tieren, Natur und einem völlig neuen Alltag. Alina und Pascal kommen nur langsam mit dem Renovieren voran. Pascal hat Stuttgart für das Dorfleben aufgegeben, doch auf der Baustelle gibt es Spannungen. Ein Ausritt mit Alinas Pferd bringt ihnen kurz Luft vom Stress - und erinnert sie daran, warum sie das alles tun.
14:50
Der kleine Fischerjunge Lütt Matten will genau wie die Erwachsenen Fischen, fängt aber nichts. Als er mit leeren Händen vom Fischzug nach Hause kommt, wird er von den anderen verspottet. Sogar sein Vater macht sich lustig über ihn. Nur seine Freundin Mariken hält zu ihm. Da hört Lütt Matten die Legende von der weißen Muschel, die vor langer Zeit einmal geholfen hat, den armen Fischern den Fisch herbeizusingen. Und so macht sich Lütt Matten auf die abenteuerliche Suche nach der magischen weißen Muschel, um es allen zu beweisen.
16:05
mit Wetter
16:10
Der König hat das Regieren satt und träumt davon, endlich nur noch ungestört vor sich hin dösen zu können. Also sucht er einen Mann für seine liebe Tochter Blanka, und glaubt, mit dem Prinzen Hynek die richtige Wahl getroffen zu haben. Doch die Prinzessin hat sich bereits entschieden. Sie liebt den Jäger Ondrej. Der König darf von ihrer Liebe nichts wissen. Heimlich treffen sich die beiden am Seerosenteich und beratschlagen, wie sie den Vater überzeugen können. Ondrej ist nicht nur sehr liebenswert sondern auch klug. Er lässt sich von seinem Vater in ein Bärenfell nähen und verschafft sich Eintritt in die königlichen Gemächer, um eine Tanzvorstellung zu geben. Und dieser "Bär Ondrej" schafft es auch - durch eine List - die schöne Königstochter zu heiraten.
16:55
Eine anhaltende Dürre hat das Dorf heimgesucht. Die Feldquelle versiegt, Wiesen und Felder vertrocknen, die Tiere verdursten. Der junge Andrees will den Dorfbewohnern helfen und die Regentrude, die in einen tiefen Schlaf gefallen ist, wieder erwecken. Während sich Mutter Stine und der alte Schäfer des Spruchs zu erinnern versuchen, mit dem die Regentrude aus dem Schlaf geholt werden kann, treibt der Feuermann sein Unwesen. Nur der gemütliche Wiesenbauer und der finstere Moorbauer lachen sich ins Fäustchen. Ihre Scheunen füllen sich mit duftendem Heu und die blanken Taler klappern in ihren Truhen. Nicht zuletzt deshalb hat der habgierige Moorbauer ein Auge auf Maren, die schöne Tochter des Wiesenbauern, geworfen. Doch diese liebt den tüchtigen, aber sehr armen Andrees. Gemeinsam wollen die beiden der Herrschaft des Feuermanns ein Ende bereiten. Der Wiesenbauer verspricht Maren die Heirat mit Andrees, wenn er den Feldquell binnen 48 Stunden wieder zum Sprudeln bringt. Ausgerüstet mit einem Zauberspruch und einem geheimnisvollen Trank macht sich das junge Paar auf den Weg.
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Kalli will mal ungestört eine Sandburg bauen. Als Kalli-Robinson auf einer einsamen Insel kann er das. Zum Glück ist die Insel dann gar nicht so einsam, sodass Kalli-Robinson noch zwei Freunde findet.
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
20:15
Weite Horizonte, Stille und eine fast schon majestätische Schönheit - die Elbe zwischen Wittenberg und Lauenburg fließt ruhig und gemächlich durch das Land. Zumindest die meiste Zeit des Jahres. Kein Wunder - hier hat sie Platz. Die Elbe ist in Europa einer der letzten naturnahen Flüsse. Von Kanalisierung blieb der Strom in weiten Teilen verschont. Etwa 350 Flusskilometer liegen zwischen Wittenberg in Sachsen-Anhalt und Lauenburg in Schleswig-Holstein. Es ist die mittlere Elbe die hier als Tieflandfluss Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein durchfließt. Seit 1997 gehört dieser Abschnitt und die vom Wasser geprägten Landschaften rechts und links der Ufer zum Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe". Regelmäßig werden die sandigen Ufer, die angrenzenden Wiesen und Auwälder überschwemmt. In den Auenlandschaften leben seltene Tiere wie Seeadler, Störche und Fischotter. Auch der Elbebiber - nach der Wende fast ausgestorben - ist zurück und besiedelt die Ufer des Flusses und seine Nebenarme. Axel Bulthaupt begibt sich in dieser Folge seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise entlang der mittleren Elbe. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er begegnet Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Auf seiner sagenhaften Reise entlang der Elbe trifft Axel Bulthaupt auf Naturschützer, Bildgestalter, einen fahrradverrückten Gutshausbesitzer, eine tatkräftige Hafenmeisterin, einen Fährmann mit dem Herz auf dem richtigen Fleck, auf die gute Fee der Altmark und auf viele weitere interessante Zeitgenossen, die sich rechts und links der mittleren Elbe zuhause fühlen. Die Mittelelbe ist eine sagenhafte Landschaft, wild, oft noch unberührt und frei, und voller Überraschungen. Der Film ist voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg
22:25
Es dringen kaum noch Bilder und Nachrichten aus dem Land, das vor fünf Jahren noch von Freiheit geträumt hatte. Damals protestierten hunderttausende Menschen gegen die gefälschten Präsidentschaftswahlen und den Machthaber Alexander Lukaschenko. Das Regime schlug die Proteste gewaltsam nieder, wohl mit der Unterstützung von Wladimir Putin. Belarus wurde in den vergangenen Jahren von seinem Machtapparat immer stärker abgeschottet. Mittlerweile ist freie Berichterstattung nahezu unmöglich geworden. Es dringen kaum noch Bilder und Nachrichten aus dem Land an der Grenze zu Polen, das vor fünf Jahren noch von Freiheit geträumt hatte. Damals protestierten hunderttausende Menschen gegen die gefälschten Präsidentschaftswahlen und den Machthaber Alexander Lukaschenko. Das Regime schlug die Proteste mit brutaler Gewalt nieder, wohl unterstützt durch Russland. Die führenden Oppositionellen wurden inhaftiert oder mussten ins Ausland fliehen. Alexander Lukaschenko wurde noch abhängiger von Moskau, und wie Wladimir Putin schränkte er die Freiheiten seiner Bürger immer weiter ein. Die Exil-Belarussin Natalia Maksimava ist bestürzt über die Entwicklungen der letzten Jahre und vergleicht ihre Heimat mit einer Blackbox. Sie und andere Exil-Belarussen zeichnen das Bild eines Landes, das von Angst und Depression geprägt ist. Die Verwandten, die noch in Belarus leben, trauen sich kaum, Kontakt zu Familienangehörigen im Ausland zu halten. Erschütternd sind die Geschichten von politischen Gefangenen wie der Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikova, die 2021 zu elf Jahren Haft verurteilt wurde. Ihre Schwester Tatsiana Khomich kämpft dafür, dass das Schicksal der Inhaftierten nicht vergessen wird. Während das Regime die Angehörigen im Ungewissen lässt: Fast zwei Jahre lang erhielt die Familie keine einzige Nachricht von Maria Kolesnikova aus dem Straflager, erzählt Tatsiana Khomich. Erst im November 2024 darf der Vater von Maria Kolesnikova sie zumindest kurz in der Frauenkolonie treffen. Selbst das erscheint schon als Sensation. Im selben Straflager war auch die Fernsehjournalistin Darya Chultsova inhaftiert. "Es war die Hölle", so beschreibt sie den Haftalltag, der von harter Zwangsarbeit geprägt ist. Die politische Lage im Land spitzt sich weiter zu: Für den 26. Januar 2025 plant Lukaschenko vorgezogene Präsidentschaftswahlen, unterstützt durch die russische Militärpräsenz. Doch diese Wahlen sind von vornherein eine Farce. Der Film von Autorin Irene Langemann liefert eine erschütternde Bestandsaufnahme der Situation in Belarus.
23:10
2020 stellt sich Swetlana Tichanowskaja überraschend dem autoritären Präsidenten Lukaschenko entgegen - anstelle ihres inhaftierten Mannes. Aus der unpolitischen Hausfrau wird die Stimme einer ganzen Nation. Nach den manipulierten Wahlen und der blutigen Niederschlagung der Proteste muss sie ins Exil. Der Film begleitet Tichanowskaja über Jahre exklusiv auf ihrem Weg. "The Accidental President - Swetlana Tichanowskaja" ist das Porträt der belarussischen Oppositionsführerin, einer Hausfrau und Mutter, die zur Exilpräsidentin von Belarus wird. Im Jahr 2020 plant Swetlanas Ehemann Sergej Tichanowski, für das Präsidentenamt zu kandidieren. Machthaber Alexander Lukaschenko, der als "Europas letzter Diktator" gilt, lässt Tichanowski jedoch festnehmen und inhaftieren. Aus Liebe und Loyalität zu ihrem Mann kandidiert Tichanowskaja an seiner Stelle. Im Vertrauen auf seinen Sieg lässt Lukaschenko ihre Kandidatur zu. Aber er unterschätzt die Opposition, denn Belarus sehnt sich nach Veränderung. Die von Swetlana Tichanowskaja und zwei weiteren Frauen geführte Wahlkampagne elektrisiert die Nation. Swetlana entscheidet die Wahl für sich, doch Lukaschenko weigert sich, nachzugeben. Wochenlang gehen Hunderttausende von Bürgern auf die Straße. Ihr friedlicher Widerstand wird blutig niedergeschlagen. Tichanowskaja geht nach Vilnius ins Exil und kämpft von dort aus weiter. Im Juni 2025 wird ihr Ehemann Sergej nach jahrelanger Haft freigelassen. Gegen den Machthaber Lukaschenko will auch er weiterhin Widerstand leisten. Der Film folgt Swetlana und ihrem jungen Team im Exil bei ihrem Einsatz für neue, freie und faire Wahlen. Sie trifft führende Politiker und Politikerinnen aus der ganzen Welt, um internationale Unterstützung zu gewinnen. Ihr Kampf für Gerechtigkeit im Angesicht des Staatsterrors ist die Geschichte einer Frau, die aus Liebe zu ihrem Mann, ihrem Land und dem Wunsch nach Demokratie zu einer Heldin wider Willen wird.
00:40
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
01:05
Sie sind seit jeher die Lebensadern des Landes. Flüsse, egal ob groß oder klein, sie verbinden Menschen, liefern Material, dienen zur Erholung und zum Fischfang. Wenn ihr Wasser zu niedrig ist, bekommen wir Probleme, wenn es zu hoch ist, sind Städte, Ufer und Menschen in Gefahr. Axel Bulthaupt ist unterwegs mit einem historischen Raddampfer auf der Elbe. Er zeigt seine schönsten Flussgeschichten der letzten Jahre. Die Truppe, die voller Begeisterung mit ihrem Bagger dafür sorgt, dass die Elbe befahrbar bleibt, den Schlauchbootfahrer auf der Mulde, mit dem man Abenteuer und Naturerlebnisse ausprobieren kann, den Goldsucher in der Saale, und viele andere, die rechts und links unserer Flüsse ihre Heimat gefunden haben. Sie alle erzählen von ihrer Liebe zur Natur, zu den Menschen und zu ihrem Fluss, der sie geprägt hat, und der ihren Alltag bestimmt.
02:35
Wenn Thomas Kundt kommt, geht es darum, Spuren zu beseitigen: Spuren des Todes und Spuren eines gelebten Lebens. "Hinter jeder Tür ein Schicksal" - so sieht er seine Arbeit. Der Tatortreiniger und Desinfektor betritt Wohnungen, in denen Menschen einsam gelebt haben und auch so gestorben sind. Ihr Tod blieb oft tage-, manchmal monatelang unentdeckt. Was den 45-Jährigen am meisten beeindruckt, sind die Schicksale, die für ihn beim Ausräumen der Wohnungen offenbar werden. Oft ist er der letzte Zeuge eines einsamen, von Brüchen geprägten Lebens. Und das berührt ihn sehr. Deshalb hat Thomas Kundt eine klare Botschaft an die Gesellschaft: Lasst niemanden zurück, kümmert Euch um Eure Nachbarn! "Du kannst nicht jeden retten", sagt er, "aber einmal was machen, das kann jeder." Thomas Kundt ist heute Tatortreiniger und Desinfektor. Vor zehn Jahren hat er sich dafür entschieden, in diese Branche einzusteigen. Damals hatte er ein anderes Leben mit einem Job als Finanzberater. Und dem Hobby, bei Haushaltsauflösungen nach besonderen Dingen zu stöbern. So ganz zufrieden war er mit seiner Aufgabe nicht und auch privat war vieles im Umbruch. Zufällig trifft er einen Kriminalbeamten, der ihn auf eine Idee bringt: Wenn du Haushaltsauflösungen magst, könntest du auch Leichenfundorte reinigen? Thomas Kundt sagt Ja und nimmt den ersten Auftrag an. Er lernt dazu, bildet sich weiter und findet einen tiefen Sinn in der oft harten Arbeit, die aber immer ein Ergebnis und viele neue Eindrücke beschert. Er steigt die in die Geschichten der oft einsam Verstorbenen ein und beendet diese mit dem Ausräumen ihrer Wohnungen. Wie kann Thomas Kundt mit dem Tod als Auftraggeber weiterleben und arbeiten? Ist es für ihn möglich, die Geschichte des Verstorbenen zu verstehen? Der Film zeigt den Menschen hinter dem Tatortreiniger, was ihn treibt und wie er seiner Arbeit sehr öffentlichkeitswirksam Sinn verleiht.
03:05
Tan Çaglar ist Deutscher, seine Eltern sind Türken. Er ist mit beiden Kulturen groß geworden: Geboren in einer türkischen Familie, aufgewachsen in Deutschland - was bedeutet das für ihn und seine kulturelle Identität? Der Schauspieler und Comedian taucht dazu noch einmal in seine Vergangenheit ein. Er trifft Menschen, die ihm geholfen haben, mit den Stigmata als Sohn türkischer Gastarbeiter und mit einer Geh-Behinderung zurechtzukommen. Allen voran seine liebevollen Eltern, die in mancherlei Hinsicht deutscher als deutsch seien. Kindheit und Jugend waren geprägt von vielen Arztbesuchen und dem Bangen um die Fähigkeit, laufen zu können. Tan war der erste Schüler mit Migrationshintergrund auf der Katholischen Schule in Hildesheim. Doch was wäre, wenn er in Deutschland, wo er sich zu Hause fühlt, nicht mehr willkommen ist, wo wäre dann seine Heimat? Welche Rolle spielt dabei die Behinderung? Der Film begleitet Tan Çaglar auf sehr persönliche Weise zurück zu seinen Wurzeln und in seinem Hadern um Identität. Zwischen Blasmusik und Bratwurst wird er sein von Integrationserfahrung geprägtes Comedy-Programm aufführen. Seine Mutter wird ihm erzählen, wie die Eltern die Integration der Familie in Deutschland vorangetrieben haben und welche Rolle er dabei spielte. Der heute 44-Jährige spricht auch über seine Depression, die ihn geprägt hat, nachdem er nicht mehr laufen konnte. Und darüber, was ihm dabei geholfen hat, seinen Weg in ein Leben mit dem Rollstuhl zu finden und der zu werden, der er heute ist. Tan Çaglar trifft schlussendlich auf seine Schauspielkollegin Mai Doung Kieu, die in Vietnam geboren und in Chemnitz aufgewachsen ist. Denn die beiden vereint die meist gemeinsame Erfahrung der zwei Kulturen - bei allen Unterschieden, über die sie sprechen.
03:35
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Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
04:25
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
04:55
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.