19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Niue ist eine der größten Koralleninseln der Welt und zugleich mit 1.510 Einwohner eines der kleinsten Länder der Erde. Da sie knapp östlich der Datumsgrenze liegt, beginnt und endet ein jeder Tag auf der Erde hier zuallerletzt. Das Leben auf der Insel ist geprägt von pazifischer Gelassenheit, traditionellen Umu-Erdöfen, Vanilleschoten und strengen Gottesdiensten am Sonntag, zu denen die Frauen in Weiß und mit Hut, die Männer im Anzug erscheinen. Doch sollte die Bevölkerung weiter schrumpfen, könnte die Existenz des Gemeinwesens gefährdet sein.
20:15
Am 05.09.2006 sitzen die Bewohner der Kaimberger Straße in Gera vor den TV-Geräten, als es plötzlich knallt. Alles wackelt, alles klirrt und plötzlich ist es still. Die ersten Menschen, die reagieren, sind Silke Zschiegner, Thomas Berger und André Kölbel, die mit der Besitzerin des Cafés "Merci" Cathleen Grzeski in deren Lokal sitzen. Sie stürmen auf die Straße und sehen nur Staub und Dreck, bis sie realisieren, dass es in der Kaimberger Straße 4c eine Gasexplosion gegeben hat. Die beiden oberen Geschosse sind zerstört. Doch sie rennen in das Haus und versuchen, den Menschen, die dort leben, zu helfen, kommen aber nicht weit. Schnell ist die Feuerwehr aus Gera-Liebschwitz mit Steffen Höntsch und Silvio Wedel vor Ort. Bald ist klar: Ein Kind fehlt und befindet sich noch im Haus. Der knapp zweijährige Robin Lippold wird vermisst. Zum Glück gelingt es der Feuerwehr, ihn zu retten. Später erweist sich der Bewohner der Dachgeschosswohnung als Schuldiger der Gasexplosion, die er selbst nicht überlebt. Außerdem gab es 13 Verletzte, drei beschädigte Pkw und Schäden an drei Nachbarhäusern.
21:00
Dieser Einsatz wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben: Ein Wanderer hat sich beim Abstieg des Hochkaltergipfels verstiegen und findet sich plötzlich in einer gefährlichen Steilwand wieder, aus der er einen Notruf absetzt. Die alarmierten Bergretter der Bergwacht Ramsau machen sich sofort auf den Weg. Alles läuft nach Plan: Bereits beim Anflug mit dem Helikopter sichten sie den verirrten Wanderer und lassen sich in seiner Nähe absetzen. Doch dann eskaliert die Situation: Statt den Anweisungen der Retter zu folgen, kommt ihnen der Mann in der Steilwand entgegen und bringt sich dabei selbst in höchste Gefahr! Und auch an einem anderen Einsatztag wird es hektisch: Ein Bergwanderer erleidet auf dem Abstieg vom Watzmannhaus eine schmerzhafte Kniescheibenverletzung. Jetzt ist nicht nur körperlicher Einsatz, sondern auch medizinisches Fachwissen von den Rettungskräften der Bergwacht gefragt. Doch noch ist unklar, ob der Patient mit dem Helikopter gerettet werden kann oder die Bergretter ihn mit der Gebirgstrage ins Tal tragen müssen. Die Doku bietet einen Einblick in den Alltag von Bergretterinnen und Bergrettern der Bergwachten Ramsau und Grainau und Begleitung bei ihren teils gefährlichen Einsätzen in den bayerischen Alpen.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Hannes, ein Surfer mit Querschnittlähmung, zeigt eindrucksvoll seine Entschlossenheit, sich von Nichts aufhalten zu lassen. "Das Meer ist offen für jeden. Ob du das im Stehen oder im Liegen machst, mit Brett oder ohne Brett. Es spielt keine Rolle. Es geht nur darum, dass du deine Erfüllung darin findest", sagt Hannes Laing. Fritzi, eine erfahrene Surflehrerin, engagiert sich dafür, anderen das Surfen beizubringen. Adriani, ein blinder Surfer, beweist Hingabe und Mut. Und Pia, eine Rollstuhlfahrerin, reist zusammen mit ihrer Freundin Malin nach Portugal und findet im Surfen Freude und Heilung. "Open Ocean" ist mehr als nur ein Film über das Surfen: Er ist eine inspirierende Reise und nimmt die Zuschauer mit, um zu erleben, wie Menschen mit unterschiedlichen Herausforderungen Barrieren überwinden, um ihrer Leidenschaft nachzugehen.
22:55
Für immer mehr Menschen ist Ernährung längst mehr als Essen - sie wird zum Ausdruck von Identität, Moral und Selbstoptimierung. Die Dokumentation begleitet ihre Protagonisten hautnah und zeigt, wie Essensregeln zu festen Ritualen, Verboten und stillen Glaubenssätzen werden können. Was als harmloser Wunsch nach Gesundheit beginnt, entwickelt sich für manche zu einer strikten Ordnung, die Halt geben soll - und am Ende doch ins Wanken gerät. Im Zentrum stehen Menschen, deren Leben vollständig unter dem Einfluss ihrer Ernährungsphilosophie steht. Der bekannte Veganismus-Influencer Niko Rittenau und seine Partnerin Katharina leben kompromisslos pflanzlich - bis Katharina schwer erkrankt und ihr gemeinsames Fundament zu bröckeln beginnt. Für Niko, der für viele als moralische Instanz gilt, wird der Verlust seiner Gewissheiten zu einer existenziellen Prüfung. Die Zwillinge und Influencerinnen Anabel und Maria treiben sich jahrelang zu einem perfekten Körper an: Kalorien-Zählen als ständige Kontrollinstanz, Proteinregeln wie Gebote, jeden Tag Training am Limit. Doch dann kapitulieren ihre Körper - und damit auch ihr Weltbild. Heute versuchen sie, ein normales Essverhalten zurückzuerobern, während sie anderen als Coaches helfen. Aber die Gefahr, wieder in alte Muster zu abzugleiten, ist allgegenwärtig. Der Journalist Nils Binnberg rutscht über Low-Carb in eine Orthorexie: Jede Mahlzeit wird zur Prüfung, jedes Lebensmittel zu einer Frage von Reinheit oder Schuld. Sein Leben schrumpft auf einen Katalog von Regeln, bis er erkennt, dass er eine Essstörung entwickelt hat. Nun kämpft er Schritt für Schritt darum, Essen wieder ohne Angst zuzulassen. Der Film taucht ein in die Welt moderner Ernährungsüberzeugungen und offenbart, wie Essverhalten heute Identität, Zugehörigkeit und moralische Orientierung stiftet, ähnlich wie Religion früher. Eine spannende Reise zu Menschen, die im Essen Sinn suchen und dabei riskieren, sich selbst aus den Augen zu verlieren.
23:55
Am 05.09.2006 sitzen die Bewohner der Kaimberger Straße in Gera vor den TV-Geräten, als es plötzlich knallt. Alles wackelt, alles klirrt und plötzlich ist es still. Die ersten Menschen, die reagieren, sind Silke Zschiegner, Thomas Berger und André Kölbel, die mit der Besitzerin des Cafés "Merci" Cathleen Grzeski in deren Lokal sitzen. Sie stürmen auf die Straße und sehen nur Staub und Dreck, bis sie realisieren, dass es in der Kaimberger Straße 4c eine Gasexplosion gegeben hat. Die beiden oberen Geschosse sind zerstört. Doch sie rennen in das Haus und versuchen, den Menschen, die dort leben, zu helfen, kommen aber nicht weit. Schnell ist die Feuerwehr aus Gera-Liebschwitz mit Steffen Höntsch und Silvio Wedel vor Ort. Bald ist klar: Ein Kind fehlt und befindet sich noch im Haus. Der knapp zweijährige Robin Lippold wird vermisst. Zum Glück gelingt es der Feuerwehr, ihn zu retten. Später erweist sich der Bewohner der Dachgeschosswohnung als Schuldiger der Gasexplosion, die er selbst nicht überlebt. Außerdem gab es 13 Verletzte, drei beschädigte Pkw und Schäden an drei Nachbarhäusern.