17:00
Neues von hier & Leichter leben
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Dr. Brumm macht, was er immer macht, wenn ihm beim Heimwerken das passende Werkzeug fehlt: nach einer einfachen Lösung suchen. Also versucht er, ein zu langes Holzbrett mit der bloßen Pfote zu kürzen. Doch dafür muss erst noch ein wenig trainiert werden. Zuerst mit Pottwal und dann sogar mit professioneller Hilfe. Das Brett ist am Ende noch immer etwas zu lang, aber eine einfache Lösung findet Dr. Brumm trotzdem.
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
20:15
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
21:15
Von der Kittelschürze bis zum Rock-Konzert - so kontrastreich kann Kultur in Mittel- und Ostdeutschland sein. Die sehr unterhaltsam gestalteten Beiträge haben die Kunstwelt ebenso zum Thema wie deren Skandale.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Es ist ein archaischer anatomischer Mythos: die Idee von einem Häutchen, das die Vagina verschließt und bei der ersten Penetration reißt. Dieser Mythos begrenzt Frauen seit Jahrhunderten in ihrer Lebensführung und verweigert ihnen die sexuelle Selbstbestimmung. In streng patriarchal denkenden Familien wird die Ehre der Familie mit der Jungfräulichkeit ihrer Töchter in Zusammenhang gebracht. Dass die Jungfräulichkeit anhand des sogenannten Jungfernhäutchens medizinisch nicht nachweisbar ist, wissen wenige. Und doch hält sich dieser Mythos hartnäckig. Warum können wir uns davon nicht befreien? Warum beeinflusst ein Irrglaube unser Leben? Diese überfälligen Fragen thematisiert die Doku "Mythos Jungfernhäutchen" (BR/MDR/rbb), für die sich die junge Journalistin Ninve Ermagan auf eine filmische Recherchereise begibt. Ninve Ermagan trifft auf die gynäkologische Chefärztin Mandy Mangler, die alles dafür tut, diesem Irrglauben ein Ende zu setzen. Sie unterhält sich mit Frauen wie Yasemin Toprak, die von ihrer streng gläubigen Familie verstoßen wurde und trifft mit Anne Fleck eine bekennende Jungfrau. Aber auch die Männer des Berliner Vereins "Heroes" kommen zu Wort, die mit Schulungen Menschen unterstützen, die nicht länger nach überholten patriarchalen Regeln leben wollen. Und sie interviewt die engagierte Lehrerin Sina Krüger, die es geschafft hat, dass überholte Darstellungen in Lehrbüchern für deutsche Schulen korrigiert wurden. Die Recherche zeigt auch, dass gesellschaftliche Aufklärung dringend angezeigt ist: Denn noch immer werden auch in Deutschland schmerzhafte "Hymenrekonstruktionen" angeboten, werben Firmen mit Kunstblutkapseln für eine vorgetäuschte "Wiederherstellung von Jungfräulichkeit", werden Frauen mit dem Anspruch der Jungfräulichkeit unter Druck gesetzt und zu schmerzhaften Eingriffen gezwungen.
22:55
Die Oper "Der Freischütz" sei die schönste und märchenhafteste aller Opern, jubelten die Kritiker, als Carl-Maria von Weber im Jahr 1821 sein Meisterstück in Berlin uraufführte. Neben der wunderbaren volksliedhaften Musik brillierte das Werk mit seiner gruseligen und packenden Geschichte, die tief im Böhmerwald spielte, in der Wolfsschlucht, wo der verzweifelte junge Jäger im Pakt mit dem Teufel die verruchten Freikugeln gießt, um nach dem gelungenen Probeschuss endlich die geliebte Förstertochter heiraten zu dürfen. Doch in Wirklichkeit lag die legendäre Wolfsschlucht in Thüringen, genauer gesagt im Hainichwald, wo die Sage vom Freischütz ("Elbel") schon seit dem 30-jährigen Krieg kursiert. Das will Janine Strahl-Oesterreich auf ihren Streifzügen durch Wälder und Flure, durch Rüstkammern und Archive in Mitteldeutschland beweisen. Am Ende ist klar: Nicht nur der Hainichwald stand für die Oper "Der Freischütz" Pate, sondern auch die Jagdwaffen aus Suhl, die Dübener Heide in Sachsen und ein junger Leipziger Ratsherr, der heimlich Spukgeschichten schrieb.
23:40
Zum Auftakt des MDR-Musiksommers 2002 gab es unter Leitung von MDR-Chefdirigent Fabio Luisi ein romantisches Openair-Konzert auf Schloss Friedenstein in Gotha. Dabei erklangen unter anderem Ouvertüre und Wolfsschluchtszene aus Carl Maria von Webers Oper "Der Freischütz". Es musizierten das MDR SINFONIEORCHESTER und der MDR RUNDFUNKCHOR unter Leitung von Fabio Luisi. Solisten waren der Tenor Herbert Lippert, und der Bass Jukka Rasilainen.