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TV Programm für MDR Thüringen am 05.04.2026

MDR THÜRINGEN JOURNAL 04:10

MDR THÜRINGEN JOURNAL

Regionalmagazin

Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.

Madeira - Wo der Ozean die Berge formt 04:40

Madeira - Wo der Ozean die Berge formt

Land und Leute

Heimatgeschichten 05:15

Heimatgeschichten: Osterfeuer

Familienserie

Nach über zwanzig Jahren zieht es Mia, eine Frau um die vierzig, wieder zurück in ihre Heimatstadt Bautzen. Sie will ihren Sohn Jon besuchen, der gerade sein Arztpraktikum an einer Bautzener Klinik absolviert. Auch Oleg, im selben Alter wie Mia, verschlägt es nach Bautzen. Er besucht hier seine Eltern. Beide treffen sich zufällig und reden über alte Zeiten und alte Freunde. Dabei erzählt Mia auch von ihrer alten Liebe Grischan, einem gemeinsamen Schulfreund von beiden. In ihrer Jugendzeit hatte sie ein Verhältnis mit ihm, aus dem beider Sohn Jon hervorgegangen ist. Zufällig wohnt Jon im Landgasthof von Grischan. Mia bereitet diese Situation leichte Sorgen. Oleg offenbart ihr, dass er sich damals zwischen beide gestellt hatte, da auch er sehr verliebt in Mia war. Mia ist betroffen und tief enttäuscht von Oleg. Beide beschließen, erst einmal zu Grischans Landgasthof zu fahren. Dort angekommen, erfahren sie zufällig, dass sich Grischans Tochter, die 21-jährige Conny, mit Jon verloben wird. Mia bricht bei dieser Nachricht bestürzt zusammen, doch keiner außer Oleg kann ihre Reaktion nachvollziehen. Mia denkt schwer betroffen darüber nach, den anderen die Umstände zu erklären. Kurz darauf stellt sich jedoch heraus, dass Conny eigentlich nur Grischans Adoptivtochter ist. Einer Verlobung steht somit nichts mehr im Wege. Ihr Geheimnis über Jons Vater gibt sie aber nicht preiß, auch dem leiblichen Vater nicht. Da sich nun doch alles zum Guten gewendet hat, wittert auch Oleg nochmal seine Chance. Er macht Mia einen Heiratsantrag, den sie glücklich annimmt.

Oh, diese Jugend! 06:00

Oh, diese Jugend!

TV-Komödie

Franz Bach will für seinen VEB ein Laienspiel mit dem Titel "Oh, diese Jugend!" einstudieren. Weil sich Tochter Sabine aber in den halbstarken Pepe verliebt und auch Atze und Täve wieder ihre Streiche spielen, hat Vater Bach privat mehrfach Anlass zu diesem Ausruf.

Glaubwürdig 07:40

Glaubwürdig: Veronika Scheffel

Kirche und Religion

Veronika Scheffel steht zum ersten Mal bei den Passionsspielen zum Palmsonntag auf der Bühne - vor ausverkauftem Haus in der Kirche von Küllstedt. Seit Jahren fiebern alle diesem Ereignis entgegen. Eigentlich wollte sie nur Kostüme nähen - doch dann bekommt sie sogar eine Sprechrolle. Jetzt kann sie dazu beitragen, die christliche Botschaft, die ihr so sehr am Herzen liegt, an viele Menschen weiterzugeben. Der Zauber der Passionsspiele liegt für sie darin, diese Botschaft in die heutige Zeit zu holen. Veronika ist im katholisch geprägten Eichsfeld aufgewachsen, doch zunächst verlässt sie ihre Heimat. Sie geht nach Frankfurt am Main - in die Großstadt. Sie will raus aus dem Dorf, weltoffen sein. Sie lernt Krankenschwester - allerdings nicht ohne Anker: Ihr Mann stammt ebenfalls aus dem Eichsfeld und studiert in Frankfurt. Als das erste Kind geboren wird, ist beiden schnell klar: Wir wollen zurück ins Eichsfeld. Im Heimatort ihres Mannes, in Küllstedt, bauen sie ein altes Haus aus. Ihre Eltern leben nur wenige Kilometer entfernt in Silberhausen. Und jetzt ist ihre Welt wieder in Ordnung.

Die Geheimnisse der Akten 07:45

Die Geheimnisse der Akten: Der Vatikan öffnet seine Archive

Dokumentation

Anfang März 2020 hat der Vatikan die geheimen Archive aus der Zeit Papst Pius XII. für Historiker und Wissenschaftler geöffnet. Jetzt ist es möglich, auf eine Persönlichkeit zu blicken, die während der dunkelsten Periode des 20. Jahrhunderts Oberhaupt der Katholischen Kirche war. Mit zum Teil unveröffentlichtem Archivmaterial sowie Neuaufnahmen aus dem Vatikan und Deutschland befasst sich diese Dokumentation mit Eugenio Pacelli, so sein bürgerlicher Name, einem der kontroversesten Protagonisten der jüngeren Kirchengeschichte. Als Botschafter des Heiligen Stuhls in Deutschland und als Kardinalstaatssekretär des Vatikan beobachtete Eugenio Pacelli Hitlers Aufstieg zur Macht. Im Jahr 1939 begann seine Amtszeit als Papst Pius XII. Alsbald wurde er mit der Vernichtung der Juden, der Deportation von Minderheiten und Oppositionellen im Dritten Reich konfrontiert. Bis heute ist nicht zuverlässig geklärt, welche Rolle Pius XII in dieser Zeit gespielt hat. War er wirklich, wie vielfach behauptet wird, ein Zögerer und Zauderer, der vor der Verantwortung vor allem gegenüber bedrängten Juden, zurückgewichen ist? Die Öffnung der Vatikanarchive soll Licht in dieses Dunkel bringen. Renommierte Kirchenhistoriker sind der Meinung, dass der Pontifex durch sein bedachtsames Auftreten bewusst vor der Weltöffentlichkeit kaschierte, dass er viele Menschenleben während der NS-Zeit rettete, in Rom und anderswo. Schon jetzt sprechen Tausende von Dokumenten, darunter Briefe, Tagebücher und Berichte von noch lebenden Zeitzeugen für diese Interpretation. Die Arbeit der Wissenschaftler in den Archiven könnte weitere Gewissheit bringen.

MDR Garten 08:30

MDR Garten

Pflanzen

Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.

Unser Dorf hat Wochenende 08:55

Unser Dorf hat Wochenende: Ganzig

Dokumentation

Das lange Osterwochenende steht vor der Tür. In Ganzig, einem kleinen Dorf zwischen Riesa und Oschatz, wird kräftig gewirbelt. Die rund 250 Einwohner bereiten ihr Osterbunnen-Fest vor. Mit allerlei Frühjahrsputz rund um die Festwiese und bunter Oster-Deko in vielen Gärten. Der Heimatverein kümmert sich um den Brunnen, der auf einem Anhänger mit frisch geschnittenem Hollunder verziert wird. Auch Traktoren werden für den Fest-Umzug geschmückt. Natürlich auch mit Pils und Grillwurst zur Stärkung. Im Dorfgemeinschaftshaus proben die Kinder eine Aufführung und bemalen Eier. Mit den Feiertagen beginnt für viele die Saison. Autotuner wienern ihre Schätzchen für die erste Ausfahrt des Jahres und schrauben gemeinsam am neuen Projekt. Ein 26-jähriger Schafzüchter fiebert dem Weidetrieb entgegen. Zum ersten Mal verlassen die Lämmer den Stall und toben auf der saftigen Weide. Der Imker macht die Bienenkästen startklar, die Kirchturmuhr wird auf Sommerzeit justiert. Die Freizeit-Kicker vom Sportverein müssen dann nicht länger ihr Flutlicht anknipsen. Bemerkenswert, was die nur 250 Einwohner in Ganzig gemeinsam alles hinbekommen.

Viechereien 09:20

Viechereien

TV-Komödie

Alma Krause ist stolze Besitzerin eines reinrassigen französischen Bullys. Auch sonst pflegt und hegt sie etliche Zwei- und Vierbeiner in ihrer Wohnung - ganz so, wie man es von einer Tierarztwitwe erwartet. Ihr Neffe Heinz ist dagegen etwas aus der Art geschlagen. Nicht was die Liebe zu Tieren betrifft, das würde auch schlecht zu einem werdenden Tierarzt passen, aber für eine Kleintierpraxis, wie sie der selige Onkel betrieb, scheint er gar keine Ambitionen zu haben. Eine Zukunft als "Bazillenscheuche" im Kuhstall möchte ihm wiederum Tante Alma ersparen. Und sie ergreift ihre entsprechenden Maßnahmen.

Oh, diese Tante 10:40

Oh, diese Tante

Familienfilm

Heinz ist inzwischen wohlbestallter Tierarzt in Klückow und bei seiner Jana in recht festen, wenn auch zunächst noch nicht immer gegenwärtigen Händen. Und nun - da Tante Alma die Sorge um den geliebten Neffen langsam los wird - sieht Dr. Kröpelin endlich seine Chance für gekommen: Er macht Alma einen Heiratsantrag. Sie wäre durchaus nicht abgeneigt, gäbe es nicht sein "blutrünstiges" Hobby, die Jagd. Eine Zweisamkeit auf dem Hochsitz ist für Alma nach wie vor keine erstrebenswerte Perspektive. Doch je mehr sie sich weigert, desto fester verbeißt sich Kröpelin in seine Absicht, sie trotz allem zu ehelichen, koste es, was es wolle. Und es kostet ihn sehr viel, ehe es so weit ist, nämlich die vollständige Kapitulation mit allen Konsequenzen. Verzicht auf sein Hobby, Umzug nach Berlin und so weiter und so fort. So kommt es zu neuen Komplikationen für das ungleiche Paar, die allen Beteiligten viel Nerven kosten, aber für Alma und Kröpelin zu einem verdienten Happy End führen.

Das fliegende Klassenzimmer 12:15

Das fliegende Klassenzimmer

Kinderabenteuer

Im Internat der bayrischen Kleinstadt Kirchberg laufen die Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier auf Hochtouren und die Tertianer proben fleißig ihr Theaterstück "Das fliegende Klassenzimmer". Der begabte Autor des Stückes, Johnny (Peter Kraus), wird dabei tatkräftig von seinem besten Freund Martin (Peter Tost), dem starken und immer hungrigen Matz (Bert Brandt jr.), dem zarten, ängstlichen Uli (Knut Mahlke), dem gescheiten Sebastian (Axel Arens) und dem musikalischen Ferdinand (Michael Verhoeven) unterstützt. Doch die vorweihnachtliche Stimmung wird getrübt, als ihr Klassenkamerad Rudi (Michael von Welser) samt der Diktathefte von den rivalisierenden Schülern der Kirchberger Realschule entführt wird. Daraufhin bitten die Jungs ihren väterlichen Freund, den "Nichtraucher" alias Dr. Robert Uthofft (Paul Klinger), um Rat. Uthofft, der allein in einem alten Eisenbahnwaggon außerhalb der Stadt lebt, schlägt ihnen statt einer Klassenkeilerei einen gepflegten Zweikampf vor, der jedoch später in einer wilden Schneeballschlacht endet - aber auch mit Rudis geglückter Befreiung. Zurück im Internat werden die Jungs für ihr Fehlen von ihrem geliebten Hauslehrer Dr. Johannes Bökh (Paul Dahlke) - genannt "Justus, der Gerechte" - zu einer Stunde Hausarrest in seinem Zimmer verdonnert. Bökh, der ebenfalls das Kirchberger Internat besuchte, erzählt ihnen von seinem treuen Freund aus Kindertagen, den er leider aus den Augen verloren hat und schmerzlich vermisst. Martin und seine Freunde haben eine Vermutung, um wen es sich bei Bökhs verschollenem Freund handeln könnte. Aber das bleibt nicht die einzige Weihnachtsüberraschung.

MDR aktuell 13:43

MDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.

Die Berge der Oberlausitz 13:45

Die Berge der Oberlausitz

Land und Leute

Die Berge der Oberlausitz sind keine Giganten. Sie überragen nicht einmal die 800-Meter-Marke. Aber sie sparen nicht an Reizvollem, an Sagenhaftem, wie Axel Bulthaupt auf seiner Tour zwischen Polen, Tschechien und Bautzen erfährt. So kann man hier die etwas unbekannten "Sonnenheiligtümer" entdecken. Das sind Steinformationen aus Granit, die Ralf Herold magisch angezogen haben und von denen er behauptet, sie wurden einst als steinzeitliche Kalender genutzt - das Stonehenge der Oberlausitz. Axel Bulthaupt trifft außerdem den Tausendsassa Peter Krowiorsch, der drechselt, Musik macht, Karate betreibt und der die Oberlausitz auch mit einem kritischen Auge betrachtet. Denn hier wohnt ein Menschenschlag, dem man nachsagt, dass er ein Granitschädel sei - stur, beharrlich und nicht leicht von seinem Weg abzubringen. Ob dies alles zutrifft, will Axel Bulthaupt bei seiner Reise durch die Oberlausitz herausfinden. Er begegnet zum Beispiel Carola Arnold, die traditionelle Oberlausitzer Küche neu interpretiert. Und Richard Miethe, der dem, durch den Borkenkäfer zerschundenen Wald, eine neue Chance gibt. Und er trifft ein Bruderpaar, das das Obersorbische weit über die Grenzen der Oberlausitz hinweg bekanntgemacht hat. Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise durch die Bergwelt der Oberlausitz. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Der Film ist voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.

Die Geschichte von der Gänseprinzessin und ihrem treuen Pferd Falada 15:15

Die Geschichte von der Gänseprinzessin und ihrem treuen Pferd Falada

Märchenfilm

Prinzessin Aurinia begibt sich mit ihrer Ziehschwester Liesa, die sie als Dienerin begleitet, auf den Weg zum Schloss von König Ewald. Dessen Sohn Ivo wurde sie einst versprochen, um den Bund zweier friedlicher Königreiche zu besiegeln. Unterwegs zwingt die heimtückische Liesa die Prinzessin zum Rollentausch, denn sie will selbst Königin werden. Im Schloss angekommen, versucht Aurinias treues Pferd Falada, die falsche Braut zu entlarven. Liesa lässt Falada köpfen und den Kopf über dem Finsteren Tor aufhängen. Während Aurinia als Gänsemagd mit ihrer Schar jeden Tag dort hindurchziehen muss und dem sprechenden Pferdekopf ihr Leid klagt, wird im Schloss die Hochzeit vorbereitet. Aber König und Prinz sind misstrauisch geworden angesichts der Grausamkeit der vermeintlichen Prinzessin, und Ivo verliebt sich in die freundliche Magd Aurinia. Mithilfe des Hirtenjungen Kürdchen gelingt es, den Betrug aufzudecken, und Liesa bekommt ihre gerechte Strafe. Falada erwacht zu neuem Leben und Aurinia feiert mit Prinz Ivo Hochzeit.

MDR aktuell 16:35

MDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.

Das Feuerzeug 16:40

Das Feuerzeug

Märchenfilm

Ein altes Feuerzeug, Kupfer, Silber und Gold entdeckt ein junger Soldat in einer hohlen Eiche. Und das gerade, als er sehnsüchtig darüber nachdenkt, wie er endlich den knurrenden Magen zum Schweigen bringen kann. Jetzt ist er reich. So reich, wie er nie zu träumen wagte. Jetzt kann er sich nicht nur satt essen, er kann auch von seinem Überfluss an Kinder und Arme abgeben; kann bewirten, wen er will. Stolz und glücklich blickt er auf seine neuen Freunde, vornehme Herren, die mit ihm tafeln. Wo aber sind die reichen Freunde, als das viele Geld eines Tages verbraucht ist? Ein Pfeifchen Tabak ist alles, was dem Soldaten geblieben ist. Als er es mit dem gefundenen Feuerzeug anzünden will, erscheinen zu seiner Verwunderung drei große Hunde, die ihm ihre Dienste anbieten. Mit ihrer Hilfe kann er die schöne Prinzessin befreien, doch als Dank dafür soll er gehenkt werden. Wieder helfen die Hunde und der dumme König wird samt Hofstaat zum Teufel gejagt. Jetzt endlich kann die Prinzessin den tapferen Soldaten heiraten, und für das Land beginnt eine glückliche Zeit.

MDR aktuell 18:00

MDR aktuell

Nachrichten

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Schloss Weesenstein 18:05

Schloss Weesenstein: Perle aus Sachsens Krone

Dokumentation

Über 3000 Schlösser, Burgen und Herrenhäuser gibt es in Sachsen und doch wird eines davon immer wieder die "Perle aus Sachsens Krone" genannt: Weesenstein. Ein Schloss, das den Keller im 5. und die Pferdeställe im 4. Stockwerk beherbergt. Ein Schloss, das jahrhundertelang Wohnstätte von Rittern, Fürsten und Königen war und das von oben nach unten gebaut wurde. Nirgendwo gibt es so viele original erhaltene Möbel und Einrichtungsgegenstände wie hier: von der wertvollen goldenen Ledertapete bis zum Nachttopf. Heute kann man hier Hochzeit feiern und die Brautpaare lassen sich vor der traumhaften Kulisse des Schlosses fotografieren. Kaum jemand weiß noch, dass hier während des 2. Weltkrieges Gemälde von Rembrandt, Tizian und Caspar David Friedrich aus der Dresdner Gemäldegalerie versteckt waren. Weesenstein erlangte spätestens im Jahr 2002 bundesweit traurige Berühmtheit, als der kleine Ort rund ums Schloss von der Jahrhundertflut nahezu zerstört wurde, als hier Menschen starben - und auch der barocke Schlosspark nur noch eine Schlammwüste war, die der sonst idyllische Fluss Müglitz hinterlassen hat. Der Film beschäftigt sich mit der bewegten Geschichte von Schloss Weesenstein und erzählt Geschichten der Menschen, die heute hier arbeiten und leben. Das MDR-Team trifft Fluthelfer von 2002, die sich an die Katastrophe und die mühsamen Aufräumarbeiten erinnern, erlebt aber auch den Alltag einer 90-jährigen Dame, die seit Jahrzehnten im Schloss wohnt und ist dabei, wenn die Gärtner 4000 Sommerblumen in die Beete des Schlossparks pflanzen. Die Kamera schaut auch hinter sonst fest verschlossene Türen und nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit durch die Geheimgänge der Burg bis hinauf in den Turm, wo die alte Uhr immer mal wieder gestellt werden muss, weil sie manchmal vor- oder nachgeht.

Wetter für 3 18:50

Wetter für 3

Wetterbericht

Die Wetterschau für Mitteldeutschland

Unser Sandmännchen 18:52

Unser Sandmännchen

Gute-Nacht-Geschichte

Fuchs und Elster haben sich zum Eierrollen verabredet. Herr Fuchs versteckt noch schnell sein Lieblingsosterei vor der Elster. Es kommt natürlich zum Streit.

MDR um 7 19:00

MDR um 7

Regionalmagazin

MDR aktuell 19:30

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Elefant, Tiger & Kids: Zoo-Praktikum backstage 19:50

Elefant, Tiger & Kids: Zoo-Praktikum backstage: Zombie-Spaß im Zoo

Zoo-Doku

Gruselalarm im Zoopark Erfurt! Yak und Trampeltier wagen sich mit unseren jungen Zoo-Praktikanten in den dunklen Wald. Doch dort lauern Hexen, Monster und seltsame Geräusche ... und dabei bleibt es nicht.

Europäische Sehnsuchtsziele, die Sie kennen sollten 20:15

Europäische Sehnsuchtsziele, die Sie kennen sollten

Tourismus

Italien, Portugal, die Türkei: Überall in Europa gibt es Orte, die viele Menschen einmal sehen wollen - es sind Sehnsuchtsorte. Manche liegen auch in der Schweiz, in Tschechien oder Dänemark. Andere Tausende Kilometer weit entfernt. Island zum Beispiel ist für viele eines dieser Sehnsuchtsziele. Vulkane haben das Land entstehen lassen. Überall gibt es "Hotspots", Badeseen mit 40 Grad warmem Wasser. Nur darin, sagen die Isländer, können sie die kalten Winter überstehen. Im portugiesischen Küstenort Nazaré gibt es zu manchen Zeiten die höchsten Wellen der Welt: für Profi-Surfer ein Sehnsuchtsort. Auch der Montblanc, mit mehr als 4.800 Meter der höchste Gipfel der Alpen, hat es den Menschen angetan. Heute können Abenteuerlustige mit der Seilbahn bis auf 3.800 Meter fahren. Wer noch höher hinauf will, muss eine Bergsteigerausrüstung dabei haben. Städte, Landschaften, Naturspektakel: Es gibt so viele schöne Orte in Europa. die Sehnsucht nach ihnen ist immer erlaubt.

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Sportschau Bundesliga am Sonntag 22:00

Sportschau Bundesliga am Sonntag

Sport

dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg

Stalins Cola 22:25

Stalins Cola: Das süße Geheimnis der Sowjetunion

Dokumentation

Wie wäre die Weltgeschichte wohl verlaufen, wenn nicht Coca-Cola eines der populärsten Getränke der Welt geworden wäre, sondern eine Konkurrenz-Limonade aus der Sowjetunion? Hätte der Kalte Krieg ein anderes Ende gefunden, wenn Coke nicht zum begehrenswerten Symbol der Freiheit geworden wäre, sondern stattdessen eine kommunistische Brause "made in USSR" die Menschen im Westen verzaubert hätte? Sowjetdiktator Josef Stalin soll 1952 ein Erfrischungsgetränk in Auftrag gegeben haben, das besser sein sollte als die amerikanische Coca-Cola. Der vielfach ausgezeichnete Filmemacher Stefan Tolz hat sich auf die Suche nach dem Rezept dieser kommunistischen Superbrause gemacht und ist über mehrere Jahre den Spuren von "Stalins Cola" gefolgt. Zentrale Figur in seinem spannend erzählten Dokumentarfilm ist der georgische Limonadenfabrikant Mitrofan Lagidze, der über Jahrzehnte den Geschmackssinn der Sowjetbürger prägte. Seine Rezepturen finden sich bis heute in vielen Erfrischungsgetränken in den Nachfolgestaaten der UdSSR. Doch wie schon der Erfinder von Coca-Cola kein reicher Mann wurde, so schöpften auch aus Lagidzes Kreationen den Profit andere ab: Oligarchen und Großkonzerne für Lebensmittelaromen kämpfen um sein Erbe und haben selbst in den USA versucht, Coca-Cola, Pepsi & Co. Konkurrenz zu machen. Der Schöpfer von "Stalins Cola" war in vielen Dingen seiner Zeit voraus: Mitrofan Lagidze legte schon früh Wert auf ausschließlich natürliche Zutaten und verzichtete auf Konservierungsstoffe. Die dadurch bedingte geringe Haltbarkeit und die Realität der sozialistischen Planwirtschaft verhinderten aber eine Verbreitung über die Grenzen der UdSSR hinaus. Den "kalten Krieg" der Erfrischungsgetränke entschieden folglich die Amerikaner für sich: Coca-Cola wurde auf der ganzen Welt zum Begriff. Dagegen kennen die meisten Menschen bis heute weder den Namen noch den Geschmack von Lagidzes Limonaden.