18:05
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Plumps reitet im Plumpssee auf einem Schwan. Das gibt ihm so viel Selbstwertgefühl, dass er glaubt, er könne einfach alles, er sei überhaupt der Beste der Welt.
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
20:15
Urlaub an der bulgarischen Schwarzmeerküste: Das können Badeferien am populären Gold- oder Sonnenstrand sein, aber auch eine Reise durch ein geschichtsträchtiges Land, in dem einst Orient und Okzident aufeinandertrafen. Verschiedene Völker haben hier ihre Spuren hinterlassen. Es gibt geheimnisvolle Orte wie Pobiti Kamani, wo Tamina Kallert nach dem Stein der göttlichen Liebe sucht. Sie besichtigt die Festung Ovech aus dem 4. Jh., die auf einem Felsplateau in der Nähe von Varna liegt, und badet in einem Naturpool in Sweti Konstantin, der von Thermalquellen erwärmt wird. Sie erfährt, dass sehr heißes Essen in Bulgarien eher eine Beleidigung ist. Bei einem Besuch im Landesinneren kommt Tamina Kallert bei Oma Radka und ihren Freundinnen in Kontakt mit Bulgariens Folklore. Pauschaltouristen und Feierfreudige zieht es in die Seebäder am Goldstrand und am Sonnenstrand: In den Touristengebieten der bulgarischen Schwarzmeerküste sind die Strände in der Saison dicht bevölkert - genauso wie die vielen Restaurants, Bars, Kneipen. Aber es geht auch anders: Die antike Stadt Nessebar mit ihrem pittoresken Gassengewirr ist als UNESCO Weltkulturerbe unter Schutz gestellt. Die zwei Kilometer lange Klippe mit ihren 70 Meter hohen, roten Kalkfelsen ist das Wahrzeichen des Reservats Kaliakra. Dort findet man keine Hotels, nur viel Natur - und auf dem Meer gute Paddel-Bedingungen. Der Mündungsbereich der Kamtschija wirkt mit seinen von Lianen umschlungenen Eichen, Ulmen und Ahornbäumen, die bis zu 50 m aus dem Süßwassersumpf herausragen wie ein tropischer Regenwald. Varna, die drittgrößte Stadt Bulgariens, war einst als Perle am Schwarzen Meer bekannt und soll es wieder werden. Eine Vereinigung von Architekten sorgt dafür, dass die historischen Bauten wieder in altem Glanz erstrahlen. Im Archäologischen Museum liegt der "Goldschatz von Varna", der aus der Zeit 4500 v. Chr. stammt. Baltschik bietet zwar kaum Sandstrand, dafür liegt es malerisch an weißen Felsen und hat ein zauberhaftes Schloss. Das erzählt die Geschichte von Königin Maria Alexandrina Victoria, die Ende des 19. Jahrhunderts aus Edinburgh kam und in das Könighaus einheiratete, mit Georg V. sechs Kinder hatte und jahrelang einen Geliebten.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg
22:25
26. April 1986. Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert, ein Super-GAU mitten im Kalten Krieg. Das Sowjetsystem vertuscht und spielt auf Zeit. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus. Niemand ist auf so etwas vorbereitet, keiner weiß, was zu tun ist. Ein wahr gewordener Albtraum, der keine Grenzen kennt. Der Film erzählt unmittelbar ab dem Moment der Explosion, wie sich die Ereignisse überschlagen. Versucht man in Tschernobyl mit Feuerwehrleuten und Soldaten den größten anzunehmenden Unfall unter Kontrolle zu bringen, liefern sich Politiker in Deutschland einen Kampf um die Deutungshoheit der Lage. In der DDR wird verharmlost, die "Aktuelle Kamera" meldet kurz und knapp, was die Parteiführung sagt, die Bundesrepublik dagegen rund um die Uhr, auf allen Kanälen. Viele sind verunsichert, verlieren das Vertrauen, plötzlich kippt die Stimmung. Ein junger hessischer Umweltminister von den Grünen fordert den Atomausstieg und attackiert den Bundeskanzler. Zum 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe erzählt "Tschernobyl 86" erstmals zu 100 Prozent mit Archivmaterial aus dem Schreckensjahr 1986, direkt und nur mit Original-Kommentar. Zu erleben sind politische Akteure und Experten, die überfragt und überfordert sind; Menschen, die ihre Angst zeigen und entschlossene Männer und Frauen, die sich in Lebensgefahr begeben, um zu retten, was nicht zu retten ist. Vier Jahrzehnte später wirken diese Bilder erschreckend aktuell. Wieder verlaufen Grenzen und Konflikte zwischen Ost und West, wieder ist der Krieg zurück in Europa, belauern sich Atommächte gegenseitig und rüsten gegeneinander auf. Die Angst vor einer Gefahr, die man weder sehen, noch riechen, noch hören oder schmecken kann, ist mit dem Corona-Virus zurückgekehrt. Gesellschaftliche Polarisierung und Meinungsmache werden in Krisen zu Brandbeschleunigern. Die Angst vor dem unbekannten Schrecken entfacht eine Dynamik, die sich kaum beherrschen lässt. Nach "Gladbeck: Das Geiseldrama" (Netflix), "Schockwellen" und "Berlin 1945" (beide ARD) ist "Tschernobyl 86 - Der Super-GAU" der neue Dokumentarfilm von Regisseur Volker Heise.
23:55
Weißrussland und Tschernobyl 5 Jahre nach dem Gau. Ein "Klartext"-Text reist von Minsk aus auf verschlungenen Wegen und mit zunehmender Strahlendosis in die verbotene Zone. Es entstand eine Reportage, die von dem Ausmaß der Katastrophenschäden, vom unendlichen menschlichen Leid, von den tragischen Opfern, von Heldenmut, der dramatischen Zunahme von Strahlenkrankheit, besonders bei Kindern, berichtet.