Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25

TV Programm für MDR Thüringen am 06.10.2026

Jetzt

MDR aktuell 17:45

MDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.

Danach

Wetter für 3 18:05

Wetter für 3

Wetterbericht

Die Wetterschau für Mitteldeutschland

Brisant 18:10

Brisant

Boulevardmagazin

Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.

Unser Sandmännchen 18:54

Unser Sandmännchen

Gute-Nacht-Geschichte

Der Eisbär auf meiner Schmusedecke hat ein Problem: Die Sonne scheint und er schwitzt so sehr! Werden seine Freunde eine Lösung finden und ihm helfen können?

MDR THÜRINGEN JOURNAL 19:00

MDR THÜRINGEN JOURNAL

Regionalmagazin

Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.

MDR aktuell 19:30

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Einfach genial 19:50

Einfach genial: Häuser aus Holzbausteinen

Infomagazin

Ein ganzes Haus aus Holz-Bausteinen bauen? Was erstmal wie ein Kinder-Traum klingt, soll nach Max Wörner aus dem Raum Stuttgart bald Wirklichkeit werden. Gemeinsam mit Architekt Werner Grosse hat er ein modulares Holzbausystem entwickelt. Die einzelnen Holz-Bausteine, die sogenannten "Bricks", werden wie herkömmliche Mauersteine übereinandergestapelt. Ein Stecksystem sichert die Stabilität: So wird ein Brick auf den anderen gesteckt und anschließend mit mehreren Holz-Dübeln fixiert. Künftig sollen so Gebäude jeder Größe entstehen können. Um Ressourcen zu schonen, will Max für seine Bausteine nur Schad- und Schwachholz verwenden - also Holz, das ansonsten meist verbrannt werden würde.

Marktcheck checkt 20:15

Marktcheck checkt: ADAC

Infomagazin

Die ADAC-Pannenhilfe testet eine Familie zusammen mit der "Marktcheck checkt"-Reporterin und dem Mobilitätsexperten Andreas Keßler. Dazu wurden Pkw mit technischen Problemen präpariert. Neben dem ADAC wurden auch die Helfer der Mitbewerber gerufen. In mehreren simulierten Pannensituationen geht es vor allem um die Wartezeit, bis die alarmierten Helfer eintreffen, und die Qualität des Services. Eine neue Herausforderung für die "Gelben Engel" sind E-Autos. Hier musss sich der ADAC beweisen, ob er die bekannte Stärke der Pannenhilfe auch in Zukunft beweisen kann. Eine repräsentative Studie zeigt, dass fast jeder den ADAC kennt, doch viele Leistungen des Clubs sind weit weniger bekannt als die "Gelben Engel". Neben dem Pannendienst vertreibt der ADAC unter anderem auch Versicherungen und Finanzprodukte, Reise- und Freizeitangebote und Medien. "Marktcheck checkt" vergleicht die ADAC-Mitgliedsbeiträge sowie -Versicherungstarife mit denen der Konkurrenz. Zudem wird die Beratungsqualität in ADAC-Filialen geprüft.

Deutschlands Längster - Der Rennsteigtunnel 21:00

Deutschlands Längster - Der Rennsteigtunnel: Zwischen Hightech und Wildnis

Dokumentation

Nebelfetzen ziehen über den Thüringer Wald. Vor dem Portal des Rennsteigtunnels herrscht ungewohnte Stille. Wo sonst Tag und Nacht tausende Fahrzeuge über die A71 rollen, sind die Fahrspuren leer. Der Tunnel ist gesperrt. Für Steffen Meier von der Autobahn GmbH beginnt jetzt eine besondere Schicht. Gemeinsam mit Spezialisten, Technikern und den Teams der Autobahnmeisterei fährt er in Deutschlands längsten Straßentunnel ein. Was nun folgt, bekommen Autofahrer normalerweise nie zu sehen: eine hochkomplexe Welt aus Wartung, Kontrolle und Präzisionsarbeit tief unter dem Rennsteig. Fast acht Kilometer lang ist das Bauwerk. Tausende Leuchten, hunderte Kameras, Notrufeinrichtungen, Lüftungs- und Sicherheitssysteme müssen regelmäßig überprüft, gewartet und instandgesetzt werden. Was in einem gewöhnlichen Tunnel Routine ist, erreicht hier eine andere Dimension. Seit rund 20 Jahren sorgt Steffen Meier dafür, dass im Rennsteigtunnel alles funktioniert. Doch er ist nur einer von vielen Menschen, die rund um die Uhr für Sicherheit sorgen. Der Film begleitet Marko Gottschalk von Deutschlands einziger eigenständiger Tunnelfeuerwehr während eines 24-Stunden-Dienstes und erlebt hautnah, wie sich Einsatzkräfte auf den Ernstfall vorbereiten. In der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Bad Köstritz trainiert er Freiwillige Feuerwehren für Einsätze in Tunnelanlagen, und schickt Spezialkräfte der Tunnelfeuerwehr in die Schweiz zu einem außergewöhnlichen Training unter realitätsnahen Bedingungen. Auch Matthias Dresselt und seine Kollegen in der Zentralen Betriebsleitstelle Thüringen öffnen ihre Türen. Von hier aus überwachen sie den Verkehr, reagieren auf Störungen und behalten jede Bewegung im Tunnel im Blick. Ein Arbeitsplatz, an dem Sekunden entscheidend sein können. "Deutschlands Längster - Der Rennsteigtunnel" blickt hinter die Kulissen eines Bauwerks, das die meisten Menschen nur wenige Minuten lang durchfahren. Der Film führt in sonst verschlossene Betriebsräume, hinab in die technischen Katakomben und in die gewaltigen Lüftungszentralen, die als unsichtbare Lunge des Tunnels arbeiten. Konstrukteure und Verantwortliche des Tunnelbaus erinnern sich an die Herausforderungen eines Jahrhundertprojekts und erzählen, wie aus einer kühnen Idee eines der bedeutendsten Verkehrsbauwerke Deutschlands wurde. Doch die Geschichte endet nicht unter der Erde. Gemeinsam mit Ralf Kirchner vom Naturpark Thüringer Wald erkundet der Film das Leben auf dem "Dach" des Bauwerks, begleitet die Auswilderung eines Luchses und entdeckt artenreiche Bergwiesen. Dabei wird sichtbar, wie eng Technik, Landschaft und Naturschutz rund um den Rennsteigtunnel heute miteinander verbunden sind. Eine Entdeckungsreise zwischen Hightech und Wildnis, zwischen Adrenalin und Artenvielfalt, zwischen Menschen, die Verantwortung tragen, und einem Bauwerk, das längst mehr ist als nur eine Verkehrsverbindung.

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Palast der Republik - Honeckers Traum aus Marmor und Asbest 22:10

Palast der Republik - Honeckers Traum aus Marmor und Asbest

Dokumentation

Er war immer mehr als nur ein Gebäude: Der Palast der Republik sollte die DDR in neuem Glanz zeigen. Kaum etwas erinnert heute mehr an ihn - nur die Erinnerungen seiner Besucher an ein leuchtendes Traumhaus und den schmerzhaften Akt der Schließung. Seit seiner Eröffnung am 23. April 1976 war der Palast der Republik immer mehr als nur ein Gebäude: Sein Bau war das Symbol für eine DDR in neuem Glanz, modern und weltoffen. Ein sozialistischer Tempel der Pop und Politik, Propaganda und Spektakel in einem Haus versammelte. Mit "Brot und Spiele" buhlte der Staat um Anerkennung bei der Bevölkerung, die das Angebot auskostete und den leuchtenden Glaspalast dennoch als "Honeckers Lampenladen" verspottete. Trotzdem zog dieses Traumhaus als einzigartige Mischung aus Parlamentsgebäude, Gemäldegalerie und Kulturhaus mit Disco und Bowlingbahn die Massen an wie kaum eine andere Einrichtung. Im Schnitt besuchten fast zehntausend Besucher pro Tag das Haus. Hier gab es, was es sonst nicht gab: Radeberger Bier, Weine aus Meißen und sogar Cocktail "Manhattan" für 3,55 Mark der DDR. 1990 wurde der Palast der Republik wegen Asbestbelastung geschlossen und später saniert, bis von ihm nur noch ein Stahlgerippe übrigblieb. Im wiedervereinten Deutschland begann eine Debatte um Erhalt oder Abriss des Gebäudes. 2002 beschloss der Bundestag, dass der von Asbest befreite Rohbau des Palastes dem Nachbau des Berliner Schlosses als Humboldt Forum weichen soll. Für nicht wenige ehemalige DDR-Bürger war der Abriss des Republikpalastes der offensichtliche und schmerzhafte Beweis für den Umgang der Bundesrepublik mit dem DDR-Erbe. Die Dokumentation erzählt nicht nur vom Aufstieg und Fall eines symbolträchtigen Gebäudes, sie widmet sich einem einmaligen historischen Ort, der wie kaum ein anderer die wechselvolle Geschichte des geteilten und wiedervereinten Deutschlands spiegelt. An Zeiten im "Volkspalast" erinnern sich neben vielen anderen der Sänger Frank Schöbel, die Journalistin Elke Bitterhof und der Politiker Gregor Gysi.

Bürgschaft für ein Jahr 22:55

Bürgschaft für ein Jahr

Drama

Nina Kern (Katrin Saß), Ende zwanzig, soll das Erziehungsrecht für ihre drei Kinder entzogen werden. Seit der Scheidung von ihrem Mann vor drei Jahren ist sie keiner geregelten Arbeit nachgegangen, hat die Nächte mit zweifelhaften Freunden durchbummelt und ihre Kinder vernachlässigt. Vor die Wahl gestellt, ihr Leben gründlich zu ändern oder die Kinder zu verlieren, die aufgrund einer einstweiligen Verfügung in ein Kinderheim eingeliefert worden sind, entscheidet sich Nina für die Kinder. Zwei Bürgen, die man ihr von Amts wegen an die Seite stellt, sollen dafür sorgen, dass sie sich entsprechend bewährt. Herr Müller (Jaecki Schwarz), Bauingenieur, ein stinknormaler Kleinbürger, übernimmt den "gesellschaftlichen Auftrag" nur widerwillig und schmeißt ihn auch wieder hin, als sich das "Erziehungsobjekt" als schwierig erweist. Frau Behrend (Monika Lennartz), Musikschullehrerin, allein stehend, übernimmt die Aufgabe aus christlicher Verantwortung, bei ihr findet Nina auch Mitgefühl und Güte, aber im Grunde stoßen da zwei Welten zusammen. Nina kann probeweise ihr jüngstes Kind, Mireille, betreuen, und sie hat einen neuen soliden Freund, Werner (Jan Spitzer). Dann kommen aber wieder die alten "Bekannten", die mit lärmender Fröhlichkeit bei ihr einbrechen, und die guten Vorsätze sind vergessen. Sie verliebt sich in den attraktiven Heiner (Christian Steyer), für den sie nur eine Zufallsbekanntschaft ist. Werner ist danach nicht mehr bereit, mit ihr zusammenzuleben. Nina ertränkt ihren Kummer im Alkohol. Frau Behrend ist es, die auch in dieser Situation zu ihr hält. Nina wird klar, dass sie endlich Verantwortung für ihr Leben übernehmen muss. Das schließt für sie auch ein, Jacqueline, mit der sie besondere Schwierigkeiten hat, zur Adoption freizugeben.