12:30
Nachdem Werner Wallner (Elmar Wepper) und seine Frau Henriette (Gila von Weitershausen) 25 Jahre lang mit großem Erfolg ihr Modehaus in Hamburg geleitet haben, wollen sie sich nun einen Lebenstraum erfüllen: Das glückliche Paar hat sich ein idyllisches Haus in Málaga gekauft, um fortan unter südlicher Sonne das Leben zu genießen. Für die Kinder der beiden kommt diese Nachricht völlig unerwartet. Sohn Thomas (Ole Puppe) wird die Leitung der Firma übertragen, während die alleinerziehende Tochter Elke (Maja Schöne) das elterliche Einfamilienhaus überschrieben bekommt. Allerdings gestaltet sich der fröhliche Start ins neue Leben für Henriette und Werner ziemlich turbulent. In Málaga angekommen, erleben sie eine böse Überraschung: Weil der Transporter unterwegs liegen geblieben ist, haben sie ein Haus mit Meerblick, aber ohne Möbel - und wegen akuten Wassermangels tröpfelt aus sämtlichen Wasserhähnen nur rostig-braune Brühe. Nach 25 Jahren reibungsloser Eheroutine droht der Traum vom Süden für das harmonische Paar zum Albtraum zu werden. Anstatt das Leben und die Liebe zu genießen, bekommen Henriette und Werner wegen jeder Kleinigkeit den größten Krach. Ihre neureichen Nachbarn, das Makler-Ehepaar Doris (Katharina Schubert) und Achim Höppner (Neithardt Riedel), sorgen für zusätzliche Verwicklungen, da die aufreizende Doris hemmungslos mit Werner flirtet. Mit tatkräftiger Hilfe ihrer alten Freunde Vera (Monika Peitsch) und Erich (Dietrich Hollinderbäumer) scheint es Henriette und Werner zunächst zu gelingen, ihre kleine Ehekrise zu überwinden. Als aber das lang ersehnte Weihnachtsfest alles andere als besinnlich verläuft, platzt Henriette der Kragen. Hals über Kopf kehrt sie nach Deutschland zurück, um mit Tochter Elke einen Hochzeitstorten-Salon zu eröffnen. Werner bleibt alleine im gemeinsamen "Traumhaus". Es dauert allerdings nicht lange, bis die beiden merken, dass sie ohneeinander einfach nicht auskommen.
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
14:25
Große Anspannung Was ist nur mit Luena? Die große, alte Dame des Leipziger Zoos bereitet Jörg Gräser und Tierarzt Dr. Bernhard schon seit Wochen Kopfzerbrechen. Die 16-jährige Angola-Löwin hat stark abgebaut. Doch nicht nur das. Über den Körper verteilt haben sich merkwürdige Beulen gebildet, ständig muss sie sich kratzen. Der Tierarzt will nun nachsehen, was es mit den Verdickungen auf sich hat. Dazu muss Luena in Narkose - für die betagte Dame schon die vergangenen Male eine große Belastung. Und jetzt, in ihrem Zustand? Wie wird Luena den Eingriff wegstecken? Zeig her, deine Füße Das kleine Okapi Abeni ist kräftig gewachsen. Reicht ihrer Mutter schon bis zum Hals. Jetzt erkundet Abeni schon vorsichtig das Vorgehege. Für das Okapimädchen gibt es noch viel zu lernen. Die fremden Geräusche, unbekannte Lebewesen, der Gang auf die Waage und all die Pfleger, die sich um ihr Wohlergehen sorgen. Momentan trainieren Roland Männel und Anita Färber das Berühren am Fuß, sie wollen demnächst schon ihre Klauen schneiden. Zum ersten Mal und ganz behutsam - und mit viel frischem Salat. Die Belohnung zeigt ihre Wirkung: 110 Kilo bringt das scheue Tier auf die Waage. In Familie Heute wollen die Pfleger die Familie richtig zusammenführen. Eine ungewöhnliche Angelegenheit, denn Kedua ist noch recht jung für ein solches Treffen. Aber der Countdown läuft und die Pfleger sind mächtig aufgeregt. Zu Recht, wie sie später feststellen müssen. Eine Familienzusammenführung mit Schwierigkeiten.
15:15
16:00
Neues von hier
16:30
Gäste zum Kaffee
17:00
Neues von hier & Leichter leben
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Das Schaf auf meiner Schmusedecke hat ein Problem: seine Wolle ist geschoren und jetzt friert es! Werden seine Freunde eine Lösung finden und ihm helfen können?
19:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Vom Alltags-Auto zum Wohnmobil in wenigen Minuten - geht das? Erfinder Marcel Graf aus Rothenburg in Sachsen hat ein klappbares Campingmodul entwickelt, das Vans zum Camper werden lässt. Camping boomt in Deutschland: Rund 21 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren sind Camperinnen und Camper - besonders beliebt ist dabei der Urlaub mit dem klassischen Wohnwagen. Aber: Wohnmobile sind sowohl in der Anschaffung als auch in der Haltung kostspielig. Dafür suchte Marcel Graf einen Ausweg. Als Handwerker fährt er einen Van - zum Camping ist der allerdings zu klein. "Ich wollte etwas erfinden, das ich von Montag bis Freitag als Handwerker-Auto nutzen kann - und am Wochenende dann als Wohnmobil light." Er entwickelt eine Campingbox, die den Innenraum bei Bedarf erweitert - inklusive Bett und Fenster. Sind die Ferien vorbei, soll sich das Modul so platzsparend zusammenklappen lassen, dass es einfach im Keller zu verstauen ist.
20:15
Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal ist mit seinen 91 Metern eines der höchsten Monumentalbauten Europas. Wie ein steinerner Wächter aus einer anderen Zeit beherrscht es die Silhouette der Stadt und erinnert an die blutigste Schlacht des 19. Jahrhundert. Rund 90.000 Menschen verlieren damals ihr Leben. Der Völkerschlacht 1813 war Anfang vom Ende der Vorherrschaft Napoleons in Europa. Sie führte zur Neuordnung der deutschen Staaten. Seit Dezember 2025 gestaltet der britische Kurator Crawford Matthews die Zukunft des Denkmals. Der Mittdreißiger löst einen Kurator ab, der vier Jahrzehnte lang die Inhalte bestimmte. "Ich glaube, als Historiker kann man kaum eine bessere Stelle finden", sagt er und außerdem habe er sich auch ein bisschen in Leipzig verliebt. Die Dokumentation begleitet ihn bei seinen ersten Schritten und fragt: Welche Geschichte kann dieses Denkmal künftig erzählen? Das Völkerschlachtdenkmal wird 1913 eingeweiht. Es ist vom nationalistischen Denken seiner Entstehungszeit geprägt. Im Laufe seiner Geschichte wird der Monumentalbau immer wieder als gigantische Kulisse für Propaganda missbraucht. Von den Nationalsozialisten als Sinnbild für die Unbezwingbarkeit der deutschen Volksgemeinschaft - in der DDR als Mahnmal für die Deutsch-Sowjetische Freundschaft und gegen Militarismus. Doch trotz der ihm zugeschriebenen Bedeutung zerfällt der Bau im Laufe der Zeit. Nach der Wiedervereinigung zeigt sich das volle Ausmaß der Schäden. Für Michael Jänisch, der als Ingenieur die gesamte Restaurierung betreute, war es eine der anspruchsvollsten Aufgaben seines Lebens. Er hatte weder genaue Baupläne noch entsprechende Vorgaben, stattdessen stößt er mit seinen Kollegen in den Katakomben auf ein Tunnelsystem. Sind das die geheimen Tunnel der Nazis, um die sich bis heute Gerüchte ranken? Die Dokumentation taucht ein in die Geheimnisse und Mythen rund um dieses außergewöhnliche Bauwerk und beantwortet wichtige Zukunftsfragen: Wie kann dieser Denkmal-Koloss für künftige Generationen erlebbar werden und für welche Themen steht das "Völki" eigentlich in der heutigen Zeit?
21:00
In diesem Outdoor-Museum werden Kühe gezüchtet. Hühner gackern unter DDR-Peitschenlampen. Über dem Parkboden galoppieren Stuten mit ihren Fohlen - unten drunter liegen 26 Wettiner aus der mittelalterlichen Frühzeit Sachsens begraben. Vielleicht sind es auch 27. Ganz genau weiß das niemand. Das Problem: Die Wettiner selbst haben die Klosterkirche samt Grabsteinen über ihren Ahnen abgerissen. Und die Historiker rätseln bis heute, wie viele Markgrafen nebst Ehefrauen und Kindern in Altzella exakt beerdigt sind. Der Klosterpark Altzella steckt voller Überraschungen. Sein romanisches Eingangsportal steht 1,60 Meter tief in der Erde. Und wirkt dennoch hoch und imposant. Die Katastrophe, die aus dem florierenden, immens reichen und für Mitteldeutschland sehr bedeutsamen Kloster eine Ruine machte - das war die Reformation. Martin Luthers Thesen zerstreuten die zuletzt noch 60 Mönche in alle Winde. Und die Nachgeborenen nutzten Altzella wie einen Steinbruch, trugen die Mauern einfach ab, um woanders wieder neu zu bauen. Ab 1800 entstand ein Landschaftspark. Mit den Klosterruinen als malerische Blickpunkte. Sichtachsen für die Ewigkeit. Nutztiere gibt es aber immer noch. "Damit erhalten wir die Anmutung und Lebensart des einstigen Klosters", sagt der Historiker Dr. Peter Dänhardt. Und die Museologin Ina Schumann betont: "Im Kloster findet man Seelenfrieden und innere Ruhe." Dabei lassen sie es hier auch krachen: Beim Blues- und Rockfestival "brennt die Hütte". Und zur Blumen- und Gartenschau finden zehntausend Besuchende ins ehemalige Kloster, kaufen winterharte Kiwis und trinken im gotischen Weinkeller Meißner Wein. Die Kräuterfee Koreen Vetter bietet Kurse im Klostergarten an: "Das Currykraut hilft gegen Bluthochdruck und eignet sich für eine vorzügliche Marinade." Der größte Weidenbaum Deutschlands steht hier. Ebenso eine uralte Betsäule, unter der Harfen-Solist Stefan Weyh an warmen Sommertagen aufspielt. Und das Alphorn bläst. In der historischen "Schreiberei" können Kalligraphie-Fans Kurse buchen, bei denen mit Gold gearbeitet wird. Dem Publikum öffnet sich eine faszinierende Welt - seit über 850 Jahren gewachsen, geschändet und wieder auferstanden.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Im November 1989, das Land ist in Aufruhr, die Mauer schon offen, bricht ein Fernsehteam vom DDR-Jugendmagazin Elf99 auf, um eines der letzten großen und bestgesichertsten Geheimnisse der DDR zu erkunden: Die Waldsiedlung nahe Wandlitz. Mitten im Wald - hinter hohen Mauern - wohnte hier seit 1960 die SED-Führungselite: von Ulbricht über Honecker bis zu Stasichef Mielke. Eine Enklave der Macht. Abgeschirmt vom Volk und rundumversorgt - von der Stasi. Die Miete zwischen 400 - 800 DDR-Mark beinhaltete alles: die Kosten fürs Dienstpersonal von der Putzfrau, über Koch, Kellner, Schneider oder Friseur. Auch private Tankfüllungen werden bezahlt. Jeder Wunsch ist hier Befehl. "Wandlitz" wird zum Symbol für ein Privilegien-System, das die Kluft zwischen SED-Elite und Bevölkerung zeigt. Die Öffnung des "geheimnisvollen Ortes Waldsiedlung Wandlitz" ist zum Sprengsatz für die endgültige Demontage der Mächtigen geworden. Wer wohnte hier? Und wie? Was trieben die Mächtigen hinter diesen Mauern? Wie gingen sie miteinander um? Wer kungelte mit wem? Und warum zog hier niemand freiwillig wieder aus? Die Dokumentation begibt sich an den historischen Ort mitten im Wald - heute Adresse einer der größten Reha-Kliniken Brandenburgs. Auf der Spurensuche begleitet der Film den früheren Bereitschaftspolizisten Paul Bergner, der nach dem Mauerfall als Gärtner in der Waldsiedlung arbeitete. Zeitzeugen wie Lothar Herzog, der Kellner und persönliche Steward von Erich Honecker, und Bernd Brückner, Honeckers Personenschützer, erinnern sich an ihre Dienstherren. Und die Historiker Jürgen Danyel und Elke Kimmel analysieren diese "Landschaft der Macht". Die Waldsiedlung Wandlitz - ein Symbol für den Missbrauch von Macht. Und die Angst der Mächtigen, dass das Volk sie bei diesem Missbrauch - irgendwann - entlarvt.
22:55
Ostberlin, 1988: Kurz vor dem Abitur fliegt die 17-jährige Suzie von der Schule und muss sich im Kabelwerk Oberspree als Zerspanungsfacharbeiterin bewähren. Ein zufälliges Foto in der Straßenbahn früh um halb fünf öffnet ihr die Tür in die glamouröse Welt der Mode von VHB Exquisit und wird für sie zur Chance, dem sozialistischen Fabrikalltag zu entkommen. Sie landet auf dem Cover des Modejournals SIBYLLE, der "VOGUE des Ostens", und taucht in die schillernde Subkultur des Undergrounds ein, wo der schwule Rudi und seine Freunde mit Leidenschaft und Fantasie ihre eigene Mode aus Duschvorhängen und Leder erfinden. Sie verliebt sich in den rebellischen Fotografen Coyote, dessen sinnliche Bilder alle verzaubern, aber trotzdem nicht gedruckt werden. Auf seiner "Indian" fliegen sie zusammen ans Meer und Suzie erlebt die Freiheit, von der sie immer geträumt hat. Doch während sie zum ostdeutschen Supermodel aufsteigt, will Coyote heimlich mit ihr in den Westen fliehen, bringt sich ihre kleine Schwester vor Sehnsucht fast um und Suzie soll ihre Freunde verraten. Suzie muss sich entscheiden: Welchen Preis ist sie bereit zu zahlen?