18:05
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Plumps belauscht die Frösche. Sie schwappen ihn dafür Wasser in sein Lauscheohr. Die Hummel hat Plumps und die Frösche beobachtet. Sie lacht den bestraften Plumps aus.
19:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
20:15
Er ist unbestritten ein Weltstar und doch weiß man wenig über ihn. Terence Hill verabscheut Gewalt, ist gläubiger Christ und als solcher liebt und schätzt er die Natur. Und er passt einfach in keine Schublade. Seit über 50 Jahren ist der Leinwand-Frauenschwarm mit ein und derselben Frau verheiratet. Der Western-Cowboy, der atemberaubend schnell seinen Colt schwingt, hasst Waffen und ist ein erklärter Pazifist. So leicht und souverän er in vielen Rollen auftritt: Der Mensch Terence Hill ist eher zurückhaltend, ja fast schüchtern und mag nichts weniger, als im Rampenlicht zu stehen. Und er hat viele Jahre immer wieder daran gezweifelt, ob Schauspielerei der richtige Beruf für ihn ist. Es sind vor allem diese Gegensätze, die den Künstler ungewöhnlich und einzigartig machen. Das Porträt kehrt an die wichtigsten Stationen und Orte seines Lebens zurück, die den Menschen und Künstler geprägt haben. Rom, Lommatzsch, Gubbio, die Wüste von Tabernas in Spanien und Stockbridge in Massachusetts sind Schlüsselorte. Zu Wort kommen Freunde, Kollegen, Wegbegleiter und Fans. Aus ihren Erzählungen, den heutigen Orten und Filmausschnitten entsteht ein facettenreiches Mosaik, das sich zu einem erstaunlichen, überraschenden und beeindruckenden Bild des Menschen Terence Hill verdichtet. Terence Hill kennen die meisten Menschen als wortgewandten, schlitzohrigen Filmpartner von Bud Spencer. Die Actionkomödien des Filmduos haben einen Mythos begründet, der bis heute Millionen Menschen weltweit begeistert. Aber der Privatmensch Terence Hill ist das Gegenteil von dem, was er in diesen Rollen verkörpert. Bescheiden, öffentlichkeitsscheu und geprägt von festen, christlichen Werten. Die Dokumentation folgt dem wechselvollen, von Schicksalsschlägen begleiteten Werdegang des Schauspielers und Filmemachers. Zu Wort kommen Wegbegleiter, Freunde und Kollegen von Terence Hill, die ein intensives und erstaunliches Bild von einem Menschen zeichnen, von dem sein Biograf Ulf Lüdeke sagt: "Ich kenne niemanden, der ein schlechtes Wort über Terence Hill verloren hat."
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg
22:25
Immer liegt ein Baby in der Wiege von Elke Baumann. Als Kurzzeitpflegerin kümmert sie sich um Säuglinge, deren Zukunft ungewiss ist und die ihr vom Jugendamt in Obhut gegeben werden. 87 Babys hat Krisenmutter Elke Baumann aus Marzahn-Hellersdorf schon betreut. Für eine begrenzte Zeit schenkt sie den Kindern Liebe und Aufmerksamkeit. Der Reporter und Moderator Arndt Breitfeld hat die Berlinerin ein dreiviertel Jahr mit der Kamera begleitet. Er ist dabei, wenn Elke Baumann wieder ein neues Baby aufnimmt, wenn potenzielle Dauerpflegeeltern zu Besuch kommen und das Kind zum ersten Mal in Augenschein nehmen, aber auch, wenn sie das Kind am Ende wieder abgeben muss. Der Dokumentarfilm zeigt am berührenden und zugleich beeindruckenden Beispiel von Elke Baumann, welche emotionale Leistung sogenannte Krisenmütter vollbringen.
22:55
"Mutter unter Vertrag" porträtiert Zhana, eine Mutter, die in Tiflis aus existenzieller Not zur Leihmutter wird. In Georgien, wo der Kinderwunschmarkt praktisch unreguliert ist, bietet sie ihren Körper für 14.000 US?Dollar an. Das Geld braucht sie dringend, um ihrer leiblichen Tochter Elene ein stabiles Leben zu ermöglichen. Was eigentlich als einmalige Chance gedacht war, entwickelt sich über die Jahre zu einem Kreislauf. Der soziale Druck auf Leihmütter ist hoch, und viele Frauen verheimlichen ihre Tätigkeit sogar vor der eigenen Familie. In der Öffentlichkeit gelten sie als "Kinderverkäuferinnen" - ein Stigma, das sie zur Unsichtbarkeit zwingt. Regisseurin Ketevan Vashagashvili kennt Zhana seit vielen Jahren. Sie begleitet sie mit großer Nähe auf dem Weg durch ihre dritte Leihmutterschaft - und zeigt eindrücklich die Auswirkungen auf das Leben von Mutter und Tochter. Der Film dokumentiert nicht nur Zhanas Ängste, Kämpfe und Hoffnungen, sondern auch das fragile Verhältnis zu Elene. Die Gespräche über Leihmutterschaft, Verantwortung und Zukunft bleiben schwierig - auch nach Jahren. "Mutter unter Vertrag" ist ein emotionaler Film über Mutterschaft, Aufopferung und gesellschaftliche Ausgrenzung. Er gibt einer Frau eine Stimme, die zwischen Fürsorge und sozialem Stigma den Kampf für ein besseres Leben nicht aufgibt.