12:30
Erinnern wir uns: Nachdem Werner (Elmar Wepper) und Henriette Wallner (Gila von Weitershausen) in "Der Traum vom Süden" ihre glückliche Ehe in eine tiefe Krise gestürzt hatten, leben sie nun in getrennten Wohnungen. Während die quirlige Henriette im gut gehenden Tortenladen ihrer Tochter Elke (Annika Kuhl) reichlich Beschäftigung und Erfüllung findet, kommt Werner mit dem Alleinsein nur schwer zurecht: Ihm fehlt eine Aufgabe. Daher schaut er fast täglich in seinem ehemaligen Geschäft nach dem Rechten - sehr zum Unmut seines Sohnes Thomas (Ole Puppe), der den noblen Herrenmodeladen vom Vater übernommen hat. Bei Elkes stimmungsvoller Hochzeit mit dem Schriftsteller Sebastian (Wanja Mues) erkennt Werner, dass es nur einen Weg aus seiner Misere gibt: Er muss Henriette um jeden Preis zurückgewinnen! Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Schwiegermutter Mimi (Nadja Tiller) macht er sich ans Werk. Dabei bekommt er jedoch unerwartete Konkurrenz in Gestalt des reichen Abdul Al Hakim (Peter Sattmann), der für eine königliche Hochzeit in Saudi Arabien Hunderte von Torten bei Henriette und Elke bestellen möchte. Aber nicht nur das: Schon bei der ersten Begegnung scheint es zwischen Henriette und dem adeligen Gesandten zu funken. Während Werner mit großer Mühe ein romantisches Abendessen vorbereitet, um Henriette zu überraschen, fährt der überaus charmante Weltmann Al Hakim gleich schweres Geschütz auf und lässt Henriette und Elke zu einem luxuriösen Dinner chauffieren. Auch die folgenden "Verkupplungs"-Versuche von Mimi, Elke und Thomas bringen nicht den erhofften Erfolg. Henriette hält ihren Ehemann auf sicherer Distanz. Dann aber beobachtet Werner seine Frau mit Al Hakim in einer vermeintlich eindeutigen Situation - und plötzlich erwacht in dem linkischen Werner ein kämpferisches Temperament, das weder er selbst noch Henriette für möglich gehalten hätte.
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
14:25
Luenas Leiden Sie war immer tapfer, sie hat gekämpft und stets versucht, sich ihre Schmerzen nicht anmerken lassen. Doch längst kann sie ihre Leiden nicht mehr verstecken. Tumore am ganzen Körper, kahle Stellen im Fell, ein starker Juckreiz. Löwendame Luena ist schwerkrank, eine Heilung nicht in Sicht. Das Löwendrama ist nun Chefsache: Zoodirektor Jörg Junhold muss eine endgültige Entscheidung treffen, aber die fällt ihm schwer. Er hat Kuratoren, Cheftierpfleger und den Tierarzt zusammengerufen, um gemeinsam herauszufinden: Was ist das Beste für Luena? Große Pläne Mit Hilfe von acht Weintrauben und einem Affen will Johannes Großmann vom Max-Planck-Institut untersuchen, ob Schimpansen Pläne für die Zukunft schmieden. Dazu stellt er Schimpansendame Jahaga eine Aufgabe: In kürzester Zeit soll sie die Trauben aus acht unterschiedlichen Röhren bugsieren. Das Problem: Sie braucht für jede Röhre, jede Traube ein eigenes, selbst gebasteltes Werkzeug. Um das in der vorgegebenen Zeit zu schaffen, muss sie die Stöckchen im Voraus fertigen und bereitlegen. Ist Jahaga so vorausschauend? Das Haus am See Eigentlich war alles perfekt geplant. Christoph Urban hatte eigens für Edelgard und Gerd ein Haus bauen lassen, hatte es liebevoll eingerichtet und ein exklusives Grundstück direkt am Seeufer für die beiden reserviert. Dort sollten sie für Nachwuchs sorgen. Doch es kam anders. Noch bevor die beiden Brillenpinguine das exklusive Domizil überhaupt entdeckten, war schon Waltraud eingezogen - ein Single! Edelgard und Gerd blieb nur eine Blockhütte mitten in der Kolonie. Doch da nun endlich jeder ein Heim hat, ist wieder Frieden in die Siedlung eingezogen und alle können mit den Brutvorbereitungen beginnen. Alle? Was macht eigentlich Single Waltraud in ihrem Haus am See?
15:15
16:00
Neues von hier
16:30
Gäste zum Kaffee
17:00
Neues von hier & Leichter leben
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Die Erdmännchen Jan und Henry hören ein seltsames Geräusch, das sich genauso anhört wie ein Schneemann, der gerade ein Zirkuskunststück einstudiert. Sie ahnen nicht, dass sie kurze Zeit später selbst auf einer Bühne stehen werden.
19:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Alle wollen sie raus - doch wer bekommt diesmal den Freifahrtschein in ein neues Leben? Vorgestellt werden Hunde, Katzen und andere Tierheimbewohner, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich umzuziehen.
20:15
Abstürze, Notrufe, Rettungsaktionen: Bergsport boomt und damit auch die Zahl der Einsätze für die Bergwacht. Längst geht es dabei nicht nur um Hochgebirgstouren. Auch in den heimischen Mittelgebirgen geraten Wanderer und Kletterer in teils lebensgefährliche Situationen. Seit 2019 hat sich die Zahl der Bergwachteinsätze nach Wanderunfällen in der Sächsischen Schweiz fast verdoppelt. "Leute, die hier wandern gehen, sind häufig unvorbereiteter, als sie es früher waren. Früher waren sie sich der Sache ein bisschen mehr bewusst", beobachtet Anne Lochschmidt von der Sächsischen Bergwacht. Outdoorsport liegt im Trend. Immer mehr Menschen zieht es hinaus in die Natur und die Berge. Dafür sprechen auch die wachsenden Mitgliederzahlen der Alpenvereine. Mehr Menschen verursachen auch mehr Unfälle. Aber woran liegt es, wenn doch Ausrüstung immer besser, Informationen immer genauer und scheinbar immer leichter zugänglich werden? "exactly"-Reporterin Julia Schönfeld, selbst leidenschaftliche Bergsportlerin, und ihr Team gehen der Faszination Berge auf den Grund, beleuchten aber auch die Schattenseite des Booms. Ihre Suche nach Antworten beginnt bei der Bergwacht in der Sächsischen Schweiz. Dort ist auch Stefanie vor einem Jahr verunglückt. Die geübte Kletterin stürzte damals mehrere Meter tief und musste per Helikopter gerettet werden. Mit ihren Seilpartnern geht sie nun zum ersten Mal wieder zurück an den Fels und den Ort des Unglücks. Auch die Schwestern Anne und Judith packte vor wenigen Jahren das Bergfieber. Höher, schneller, weiter - so das Motto anfangs, bis ein Absturz die Gipfeljagd unterbrach und ihren Blick auf die Berge und ihren Umgang damit verändert hat. Aber wie reagiert man richtig bei einem Ernstfall, wenn es keinen Handyempfang gibt, keine rettende Hütte in der Nähe ist? Inzwischen gibt es spezielle Outdoor Erste-Hilfe-Kurse und Reporterin Julia Schönfeld hat einen solchen absolviert. Zunehmend wird auch die Nutzung von Navigations-Apps als Grund für Unfälle und Notfälle genannt. Weil sie trügerische Sicherheit vermitteln und unerfahrene Personen auf Wege führen, die sie schnell überfordern. Woher genau kommen diese Routen? Und wer trägt Verantwortung, wenn die Technik in die Irre führt? In der Sendung kommen auch Hersteller von Navigationsapps zu Wort und sprechen darüber, welche Rolle künstliche Intelligenz zukünftig beim Bergsport haben wird. Nicht zuletzt verändert auch Social Media unsere Wahrnehmung der Berge. Spektakuläre Bilder machen Gipfel zum Erlebnisziel, die Risiken bleiben dabei oft unsichtbar. Einige Regionen haben bereits reagiert. So wurde auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, vor einem Jahr ein zweites Gipfelkreuz errichtet, welches für alle gefahrenlos erreichbar ist. Mehr als 16-mal ist Content Creator Adrian Fusco alias "Alpine Summits" bereits am Original gewesen. "Die Videos laufen gut, muss man sagen, weil einfach viel Aufmerksamkeit auf dem Berg liegt." Er dokumentiert Bergtouren für seine Follower. Doch was sagt er zu Social Media Trends, die dazu aufrufen, den Berg ohne Vorbereitung zu besteigen? "Unfälle am Berg" - eine "exactly"-Reportage über die Sehnsucht nach dem Gipfel, die Schattenseiten des Bergbooms und die eigene Verantwortung, die mit jedem Schritt in die Natur einhergeht.
20:45
Die Preise an den Tankstellen kennen seit Wochen nur eine Richtung: nach oben. Diesel 2,50 Euro, Super an die 2,40 Euro. Viele, die aufs Auto angewiesen sind, gerade auf dem Land, können die Kosten kaum noch stemmen. Speditionen, Pflegedienste und andere Branchen schlagen Alarm, ebenso wie Pendlerinnen und Pendler. Diese Belastung empfindet auch eine große Mehrheit in der MDRfragt-Gemeinschaft. Acht von zehn Teilnehmenden haben das so angegeben. Und 89 Prozent der Befragten fordern ein staatliches Eingreifen, um die galoppierenden Preise in den Griff zu bekommen. Nach langem Zögern hat die Bundesregierung beschlossen, einzugreifen. Bis zu 17 Cent pro Liter weniger soll der Sprit kosten - ab 1.Oktober und befristet erst mal bis zum Jahresende. Ein Tankpreisdeckel soll folgen. In Nachbarländern wie Luxemburg oder Belgien gibt es dieses Instrument schon lange. Allerdings wird der Tankrabatt durch eine Steuersenkung finanziert; er wird für den Staat also sehr teuer. Außerdem gilt er für alle - er entlastet also auch Autofahrerinnen und -fahrer, die sich die Teuerung sehr wohl leisten könnten. Dieses "Gießkannen-Prinzip" wird kritisiert. Hinzu kommt die Befürchtung, dass die Mineralölkonzerne den Rabatt nicht eins zu eins an die Tankstellen-Kundschaft weitergeben. Und wer viel Geld in ein E-Auto steckt oder umweltfreundlich mit der Bahn fährt, finanziert den Tankrabatt durch seine Steuern mit, hat aber selbst nichts von der Entlastung. Auch in der MDRfragt-Gemeinschaft stehen Tankrabatt und Tankpreisdeckel nicht auf den vorderen Plätzen der bevorzugten Maßnahmen. Deutlich mehr Befragte sprechen sich für ein schärferes Kartellrecht und eine Übergewinnsteuer für die Mineralölkonzerne aus. Pläne dafür existieren in der Politik aber nicht. Kommen die Maßnahmen der Bundesregierung noch zur rechten Zeit - und reichen sie aus? Sind sie gerecht? Bekämpfen sie nur Symptome, aber keine Ursachen? Über diese und andere Fragen diskutiert Susann Reichenbach mit folgenden Gästen: - Lars Rohwer (CDU), MdB, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, - Steffi Lemke (Bündnis 90/Die Grünen), MdB, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Naturschutz, - Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer Wirtschaftsverband Fuels und Energie (en2x) sowie - Sebastian Eichfelder, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Professor für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre. Bürgerreporter Stefan Bernschein spricht mit von den hohen Tankkosten besonders Betroffenen sowie Mitgliedern der MDRfragt-Gemeinschaft.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Bei einem Brand im Magdeburger Unternehmen Richter kommt die Frau des Juniorchefs ums Leben. Wenige Stunden später wird in einem Hotel in Warnemünde die Leiche des Wirtschaftsprüfers Andreas Janssen gefunden. Die Kommissare in Magdeburg und Rostock ahnen zu Beginn der Ermittlungen nicht, dass es zwischen beiden Fällen einen Zusammenhang gibt. Als Brandstifter gerät Kai Förster ins Visier der Magdeburger Hauptkommissarin Doreen Brasch und ihres Kollegen Jochen Drexler. Der kürzlich entlassene Mitarbeiter der Firma Richter war in einer Gruppe von Aktivisten tätig, die gegen die Richter GmbH und deren Produktion elektronischer Bauteile für Kriegswaffen protestierte. In Warnemünde finden die Rostocker Ermittler eine sechsstellige Summe an Bargeld in Janssens Hotelsafe, das zweifelsohne ein Mordmotiv gewesen sein könnte. Hauptkommissarin und Profilerin Katrin König ermittelt in diesem Fall ohne ihren Kollegen Alexander Bukow, der vom Dienst suspendiert ist. Gemeinsam mit den Kommissaren Pöschel und Thiesler macht sie sich auf die Suche nach Heiko Steiner, der beim Poker im Spielcasino eine größere Summe an Janssen verloren hatte und in einen heftigen Streit mit ihm geraten war. Hauptkommissar Jochen Drexler verfolgt derweil eine weitere Spur. Auf den Überwachungsvideos vom Tag des Brandes in der Firma Richter hat er seinen ehemaligen Kollegen Ferdinand Frey erkannt. Zudem stellt sich heraus, dass Frey Janssen kurz vor dem Mord in Warnemünde aufgesucht hat. Frey war in den 1990er-Jahren mit der Aufarbeitung von Betrugsfällen im Zusammenhang mit der Währungsunion beschäftigt und kennt Janssen aus der Zeit, als dieser Mitarbeiter der Treuhandanstalt war. Auch Herbert Richter, Eigentümer der Magdeburger Firma, gerät zunehmend unter Verdacht. Der Tote aus Warnemünde war sein Wirtschaftsprüfer. Doch warum ist Janssen nun tot und wer ist für den Brandanschlag in Magdeburg verantwortlich?
23:40
Auferstanden aus Ruinen erhebt sich Olafs Klub erneut in den Humor-Himmel empor und holt Ostdeutschlands vorzeigbarsten Gastgeber und -nehmer Olaf Schubert zurück an den Tresen der abwegigen Abendunterhaltung. Bei diesem künstlerischen Drahtseilakt unterstützen ihn diesmal Kinderskeptiker Hinnerk Köhn mit einer differenzierten Diskussion über die menschliche Vermehrung, die unfreiwillige Phallusfoto-Millionärin Lara Ermer mit menstruationspolitischer Stilkritik auf sagenhaftem Niveau, Mikro-Immobilienmakler Henning Wexler mit einer erfrischend cholerischen Bewertung des zeitgenössischen Wohnungsmarktes, Gelegenheitsmutter Mareike Richter mit pädagogisch streitbaren Tipps zur ergebnisoffenen Erziehung von männlichem Nachwuchs und der nihilistische Neu-Norweger Nikita Miller mit euphorisierenden Gedanken über das unpraktische Leben in schlechter Gesellschaft.