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TV Programm für MDR Sachsen-Anhalt am 03.05.2026

Jetzt

Brisant 18:05

Brisant

Boulevardmagazin

Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.

Danach

Wetter für 3 18:50

Wetter für 3

Wetterbericht

Die Wetterschau für Mitteldeutschland

Unser Sandmännchen 18:52

Unser Sandmännchen

Gute-Nacht-Geschichte

Frau Elster beobachtet, wie sich Herr Fuchs mit einem alten Fotoapparat an Sträuchern zu schaffen macht. Durch ihre Neugier wird es nichts mit einer Aufnahme der Knospen. Doch beinah verrät sich Herr Fuchs.

MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE 19:00

MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE

Regionalmagazin

In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".

MDR aktuell 19:30

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Kripo live - Tätern auf der Spur 19:50

Kripo live - Tätern auf der Spur: Findet Felix - Das gestohlene Baby

Recht und Kriminalität

Dresden, 1984: Ein fünf Monate altes Baby verschwindet plötzlich aus einem Kinderwagen vor dem "Centrum"-Warenhaus. Heute wäre Felix 41 Jahre alt - und lebt vermutlich unter falschem Namen irgendwo in Russland. Die Dokumentation "Findet Felix! - Das gestohlene Baby" rollt einen der rätselhaftesten Entführungsfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte neu auf - und begleitet eine Familie, die die Suche nach ihrem Sohn seit über vier Jahrzehnten nicht aufgibt. Mit Hilfe von Cold-Case-Ermittler, DNA-Datenbanken, KI-Technologie und alten Stasi-Akten führt die Spur von Dresden über sowjetische Militärverwaltungen bis ins heutige Kaliningrad.

Die Oder 20:15

Die Oder

Landschaftsbild

Sie kommt nicht im Walzertakt daher wie die Donau und putzt sich nicht mit Burgen wie der Vater Rhein. Die Oder ist ein verschwiegener Fluss und gehört doch zu den großen europäischen Strömen. Mit fast 900 km ist sie die Nummer 14 unter den europäischen Flüssen. Auf ihrer Reise verbindet sie Landschaften voller Schönheit und eigener Würde. Sie entspringt im mährischen Odergebirge im heutigen Tschechien, fließt dann durch Polen bis nach Deutschland und wieder zurück nach Polen - und mündet schließlich über das Stettiner Haff, um die Inseln Usedom und Wollin herum, in die Ostsee. Abgesehen von der Quell-Region fließt die Oder zu großen Teilen durch eiszeitliche Sedimente. Keine Gebirge zwingen sie zu härterer Erosionsarbeit. Im Gegenteil: Idyllisch und gemächlich mäandert sie durch bezaubernd weite Landschaften und eben diese Freiheit, dieser unbegrenzte Blick, zieht heute immer mehr Touristen an. Auf kleinen Ausflugsbooten bestaunen sie die naturbelassenen Ufer, schippern von Hafen zu Hafen, oder radeln am Oderradweg entlang, um sich kleine und große Oderstädte anzuschauen. Axel Bulthaupt begibt sich in dieser Folge seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise entlang der Oder. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. In Breslau erkundet er die Ufer rechts und links des Flusses, die hier von studentischem Leben und entspannter Atmosphäre geprägt sind. Vom kleinen Hafen in Cigacice aus schippert Axel Bulthaupt mit Bootsbauer und Käpten Piotr über die Oder. Auf einer sogenannten Galeere, einem Schiff, das Piotr selbst gebaut hat und mit dem er Gästen die Schönheiten der Landschaft vom Wasser aus zeigt. Und da etwas überhalb des Ortes Wein angebaut wird, geht es natürlich auch um das flüssige Gold der Region. In Eisenhüttenstadt trifft er auf eine Wasserbau- und Schifferfamilie, die sich dem Erhalt der Wasserstraße zur Aufgabe gemacht hat. Fischfrikadellen und Fischbratwurst gibt es bei einem Oderfischer flussabwärts. Über die Oder als trennenden und verbindenden Fluss redet Bulthaupt mit Philip, der heute in Frankfurt/Oder lebt. Geboren wurde er in Polen. Philip kennt beide Seiten des Flusses wie seine Westentasche. Im Oderhaff schließlich lernt er hautnah den spannenden und verantwortungsvollen Beruf des Lotsen kennen.

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Sportschau Bundesliga am Sonntag 22:00

Sportschau Bundesliga am Sonntag

Sport

dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg

Zeitenwende - DDR Medien zwischen Aufbruch und Untergang 22:25

Zeitenwende - DDR Medien zwischen Aufbruch und Untergang

Medien

September 1989. Eine kleine Gruppe des Neuen Forums in Leipzig beschließt: Wir wollen eine Zeitung gründen. Die Idee: das Informationsmonopol der SED-Medien zu brechen. Die ersten Flugblätter und kleineren Hefte werden noch illegal gedruckt und finden auf den Montagsdemos reißenden Absatz, erinnert sich Peter Fräbel, der zum Gründungsteam gehörte. Dann fällt die Mauer. Bis zur legalen Zeitungsgründung ist es jetzt nicht mehr weit. Am 1. Februar 1990 erscheint in Leipzig die erste Ausgabe von "Die Andere Zeitung", kurz DAZ. Offiziell registriert und genehmigt - aber völlig frei von Zensur und Reglementierung. Eine komplett neue Erfahrung für Macher und Leser. Und kein Einzelfall. Ein wahrer Gründungsboom setzt ein und erfasst bald jeden Winkel der DDR. So auch in Thüringen. Eine Gruppe engagierter Bürger gründet gemeinsam mit dem Verleger des Westfalen-Blattes aus Bielefeld binnen kürzester Zeit die "Thüringer Tagespost" mit mehr als einem Dutzend Lokalausgaben. Die junge westdeutsche Journalistin Gerlinde Sommer ist von Anfang an mit dabei, im Schulterschluss mit Gothaer Bürgern. Eine Ost-West-Kooperation auf Augenhöhe. Reißenden Absatz finden im Osten aber von Anfang an auch die Erzeugnisse der vier größten Zeitschriften-Verlage der Bundesrepublik. Die "Großen Vier" - Gruner + Jahr, Springer, Burda und Bauer - wollen gar die Exklusiv-Lieferanten westdeutscher Printprodukte für die Noch-DDR werden. Sie gehören außerdem zu den zahlreichen Bietern, die um die auflagenstarken regionalen Zeitungen aus dem Besitz der ehemaligen DDR-Staatspartei SED buhlen. Die SED-Zeitungen in den 14 DDR-Bezirken und Ostberlin sind zwar ideologisch vorbelastet, mit bis zu 600.000 Abonnenten aber wirtschaftlich äußerst lukrativ. Ein ungleiches Ringen beginnt. Auch dem Fernsehen der DDR steht eine Zeitenwende bevor. Zunächst langsam, später immer schneller wird der Sender in Adlershof umgekrempelt. Chefposten, Redaktionen und Formate verändern sich und entstehen zum Teil neu. Der Journalist und MDR-Moderator Andreas Brückner erinnert sich daran. Eine nie gekannte Freiheit erfasst viele, die hier arbeiten. Doch der Ruf des DDR-Fernsehens als Sprachrohr der Regierung bleibt, die Verstrickungen mit SED und Stasi sind zu belastend. Die Tage des DDR-Fernsehens sind gezählt und es ist klar: Der Sender wird abgewickelt. In nicht einmal zwei Jahren - von 1989 bis 1991 - erlebt Ostdeutschland Aufbruch, Niedergang und Neugründungen seiner Medien. Diese Ereignisse wirken nach bis in die Gegenwart. "Zeitenwende - DDR-Medien zwischen Aufbruch und Untergang" geht auf Spurensuche in die Jahre, in denen die Medienlandschaft in Ostdeutschland neu gestaltet wurde.

Der Wahrheit verpflichtet 23:10

Der Wahrheit verpflichtet

Dokumentarfilm

Dmitri Muratow, der Chefredakteur und Gründer der unabhängigen russischen Zeitung "Nowaja Gaseta", wurde 2021 für seinen Kampf für Meinungs- und Pressefreiheit mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die Dokumentation schildert die Arbeit Muratows und seines Teams. Deren mutige Ermittlungen haben einen hohen Preis gefordert: Sechs Journalisten und Journalistinnen sind dabei ums Leben gekommen. Vor kurzem wurde Jélena Milàschina in Tschetschenien brutal zusammengeschlagen. Angesichts der zunehmend angespannten Situation in Russland entschied Muratow, die Print-Ausgabe seiner Zeitung vorläufig einzustellen. Kurz danach entzogen die Gerichte Muratow die Lizenz. Viele Mitarbeiter Muratows arbeiten inzwischen aus dem Exil für die von ihnen neu gegründete digitale "Nowaja Gaseta Europa". Anfang September 2023 wurde Dmitri Muratow in Russland als "ausländischer Agent" eingestuft. Er zieht dagegen vor Gericht und kämpft weiterhin für die Meinungsfreiheit in Russland.