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TV Programm für MDR Sachsen-Anhalt am 13.10.2026

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Der Torhüter: Jürgen Croy, die Nummer 1 der DDR 22:10

Der Torhüter: Jürgen Croy, die Nummer 1 der DDR

Dokumentation

Er gilt als einer der besten deutschen Torhüter aller Zeiten und dazu als das unbestrittene Symbol für Vereinstreue: Jürgen Croy feiert am 19. Oktober 2026 seinen 80. Geburtstag. Trotz des von der DDR-Sportführung geforderten Wechsels zu einem staatlich geförderten Schwerpunktclub blieb er seiner Stadt und seinem Verein ein Leben lang treu. Mit der BSG Sachsenring Zwickau holte er zweimal den FDGB-Pokal und stieß 1976 sensationell bis ins Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger vor. Mit 94 Länderspielen ist Jürgen Croy der unangefochtene Rekordtorwart der DDR-Nationalmannschaft. Unvergessen sein weiter Abwurf bei der Weltmeisterschaft 1974, der das historische 1:0-Siegtor durch Jürgen Sparwasser gegen die Bundesrepublik Deutschland einleitete. Bei den Olympia 1976 führte er die DDR-Auswahl mit herausragenden Paraden zur Goldmedaille, nachdem er bereits 1972 in München Bronze gewonnen hatte. Jürgen Croy wurde dreimal "Fußballer des Jahres" - 1989 folgte zudem die Kür zum "Besten DDR-Fußballer aus 40 Jahren". Nach seiner aktiven Karriere blieb er dem Sport zunächst als Trainer treu. Mit der Wiedervereinigung engagierte er sich als Bürgermeister für Kultur, Schule und Sport in seiner Heimatstadt und war danach langjähriger Manager der Stadthalle in Zwickau. Der Film "Der Torhüter: Jürgen Croy, die Nummer 1 der DDR" zeichnet Leben und Karriere des in Zwickau-Planitz geborenen Fußballers nach, der bis heute für Generationen von Fußballern Vorbild ist.

Danach

Die leisen und die großen Töne 22:55

Die leisen und die großen Töne

Tragikomödie

Thibaut Desormeaux (Benjamin Lavernhe) ist ein gefeierter Dirigent und Komponist klassischer Musik. Eine Leukämie-Diagnose verändert sein Leben von einem Tag auf den anderen. Bei der Suche nach einem Stammzellenspender erfährt Thibaut, dass er nicht der leibliche Sohn seiner Mutter Claire (Anne Loiret) ist und auch mit seiner Schwester Rose (Mathilde Courcol-Rozès) nicht biologisch verwandt ist. Stattdessen gibt es einen Bruder, von dem er bislang nichts wusste: Jimmy Lecocq (Pierre Lottin), aufgewachsen bei seiner Adoptivmutter Claudine (Clémence Massart) in der nordfranzösischen Industrieregion. Für den Beschäftigten einer Fabrikkantine ist es ein Schock, als plötzlich ein Bruder vor ihm steht - und ihn um lebensnotwendige Hilfe bittet. Nach der Transfusion nimmt Thibaut seine Karriere wieder auf und ermutigt Jimmy, sein musikalisches Talent zu entfalten. So lernt der Klassikstar dessen Amateurorchester kennen. Durch Jimmys Freundin Sabrina (Sarah Suco), die mit der Gewerkschaft gegen eine Fabrikschließung kämpft, erlebt Thibaut die Sorgen der Arbeiterschaft. Doch auch sein Kampf ist noch nicht gewonnen.