04:10
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
04:40
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
05:10
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:40
Berge oder Meer - wandern oder entspannen? Jedes Jahr quält einen die gleiche Frage, wenn es an die Urlaubsplanung geht. Die Aussichten auf die schönsten Plätze dieser Welt könnten eine Entscheidung leichter machen.
05:55
Nina Kern (Katrin Saß), Ende zwanzig, soll das Erziehungsrecht für ihre drei Kinder entzogen werden. Seit der Scheidung von ihrem Mann vor drei Jahren ist sie keiner geregelten Arbeit nachgegangen, hat die Nächte mit zweifelhaften Freunden durchbummelt und ihre Kinder vernachlässigt. Vor die Wahl gestellt, ihr Leben gründlich zu ändern oder die Kinder zu verlieren, die aufgrund einer einstweiligen Verfügung in ein Kinderheim eingeliefert worden sind, entscheidet sich Nina für die Kinder. Zwei Bürgen, die man ihr von Amts wegen an die Seite stellt, sollen dafür sorgen, dass sie sich entsprechend bewährt. Herr Müller (Jaecki Schwarz), Bauingenieur, ein stinknormaler Kleinbürger, übernimmt den "gesellschaftlichen Auftrag" nur widerwillig und schmeißt ihn auch wieder hin, als sich das "Erziehungsobjekt" als schwierig erweist. Frau Behrend (Monika Lennartz), Musikschullehrerin, alleinstehend, übernimmt die Aufgabe aus christlicher Verantwortung, bei ihr findet Nina auch Mitgefühl und Güte, aber im Grunde stoßen da zwei Welten zusammen. Nina kann probeweise ihr jüngstes Kind, Mireille, betreuen, und sie hat einen neuen soliden Freund, Werner (Jan Spitzer). Dann kommen aber wieder die alten "Bekannten", die mit lärmender Fröhlichkeit bei ihr einbrechen, und die guten Vorsätze sind vergessen. Sie verliebt sich in den attraktiven Heiner (Christian Steyer), für den sie nur eine Zufallsbekanntschaft ist. Werner ist danach nicht mehr bereit, mit ihr zusammenzuleben. Nina ertränkt ihren Kummer im Alkohol. Frau Behrend ist es, die auch in dieser Situation zu ihr hält. Nina wird klar, dass sie endlich Verantwortung für ihr Leben übernehmen muss. Das schließt für sie auch ein, Jacqueline, mit der sie besondere Schwierigkeiten hat, zur Adoption freizugeben.
07:25
Michael Dihlmann will kein Held sein, sondern einfach nur Bauer. Er bewirtschaftet mehr als 500 Hektar Ackerland in der West-Ukraine. Seit dem Krieg ist das schwierig und gefährlich. Doch er bleibt! "Es geht darum, die Getreideernte zu retten. Dieser Krieg ist ein Verbrechen mit globalen Auswirkungen. Hunger in Afrika zum Beispiel. Viele meiner ukrainischen Kollegen sind auch in den direkt umkämpften Gebieten auf ihren Feldern geblieben, sitzen in Schusswesten auf den Traktoren. Sie sind die wahren Helden." Die Arbeit in der Ukraine begann er vor zehn Jahren - als zweites Standbein. Zu Hause ist der 53-Jährige in Busch - ein winziges Altmarkdorf in der Nähe von Stendal. Hier betreibt er mit seiner Familie einen Biohof. Das Ganze hat Tradition. Die Dihlmanns sind seit dem 16. Jahrhundert Bauern und wirtschaften schon immer nachhaltig. Deshalb setzt sich Michael Dihlmann auch aus Überzeugung für erneuerbare Energien ein. Über die Initiative "Wische Energie" macht er sich für Wind- und Solarstrom stark. Dafür wird er von Menschen aus der Region auch kritisiert. Michael Dihlmann hält dagegen - mit Geduld und mit Fakten. "Ich gehe direkt auf die Leute zu. Das funktioniert. Ökologie geht uns alle an, wir haben nur eine Erde!"
07:30
Wenn Helene Lutz morgens um 5 Uhr im Melkstand steht, beginnt ein Tag, der oft mehr Stunden bräuchte, als er hat. Die 34-Jährige ist bereit, Verantwortung zu übernehmen - für Tiere, Felder, Mitarbeitende, für einen ganzen Hofbetrieb. Gemeinsam mit ihrem Bruder Simon und ihrem Partner Wichard will sie Gut Wulfsdorf in Schleswig-Holstein in die Zukunft führen. Doch noch liegt vieles in den Händen ihres Vaters Georg, der den Hof mit seiner Frau seit den 1980er-Jahren zu einem weithin bekannten Demeter-Betrieb aufgebaut hat. Für Georg Lutz ist der Hof über Jahrzehnte zu seinem Lebenswerk geworden, das tief mit ihm verbunden ist. Das Loslassen fällt ihm schwer. Er kann sich nicht vorstellen, wie seine Kinder den Hof unter heutigen Bedingungen, mit ihren eigenen Bedürfnissen und begrenzter Zeit, führen wollen. Für die jüngere Generation sind Familie und Freiräume wichtiger geworden - und die Größe des Betriebs mit mehr als 80 Beschäftigten fordert vollen Einsatz. Seit vier Jahren versuchen dennoch alle gemeinsam, die Übergabe zu regeln, doch im Betriebsalltag mit langen Tagen, nie endender Arbeit und wenig Zeit für echten Austausch bleibt der entscheidende Schritt aus. Es hakt zwischen den Generationen. Deshalb holt die Familie nun Unterstützung. Ingrid Meichelböck kennt aus eigener Erfahrung, wie schwer Übergänge in landwirtschaftlichen Betrieben sind und wie selten offen gesprochen wird. Sie arbeitet als Mediatorin in landwirtschaftlichen Betrieben. Unter ihrer Anleitung kommen alle Beteiligten an einen Tisch und suchen nach Lösungen. Nach langer Zeit des Aufschiebens entsteht plötzlich der Moment, den keiner erwartet hat: Die Familie einigt sich auf ein Datum: den 1. Juli 2025. Ein Tag, der die Richtung vorgibt und dem Übergang endlich Form geben soll. Aber werden sie das gemeinsam schaffen? Denn immer noch sind viele Fragen offen: Rechtsform, Finanzen, Zuständigkeiten. Und dennoch setzt der gemeinsame Termin einen Prozess in Gang: Die Geschwister und Wichard haben bereits ein erstes gemeinsames Projekt umgesetzt, eine Eisbude mit Milch vom eigenen Hof. Georg ist stolz. Die Kinder spüren Rückenwind. Doch dann kommt die Erntezeit, viele neue Probleme sind zu lösen und der Alltag lässt wieder wenig Zeit für den Blick in die Zukunft. Der Weg zur Hofübernahme ist ein ständiges Vor und Zurück - zwischen Loslassen und Neuanfang. Und eine Familie steht vor der Herausforderung, einen neuen gemeinsamen Weg für Gut Wulfsdorf zu finden, aber auch als Familie in Harmonie zu leben.
08:00
Paul ist 17 und gerade mit der Schule fertig, ein offener cooler Typ, ein Entertainer. Dabei hatte er es nicht immer leicht im Leben. Eine Sehbehinderung, kognitive Einschränkungen und eine schwierige Kindheit. Seine Pflegemutter hat ihn gefördert, wo es nur geht und sie hat ihm die Musik nah gebracht. Deshalb war der Chor in der Blindenschule in Chemnitz immer sein Highlight. Wegen seiner großen Begeisterung fürs Singen darf er trotz Ausbildungsbeginn nun mit diesem Chor nochmal beim Jubiläum des inklusiven Traumkonzerts mitmachen - zum Ende des Kulturhauptstadtjahres, vor vielen hundert Gästen und auch dem Ministerpräsidenten. Die Organisatorin des Konzerts Petra Liebetrau hat noch eine Überraschung für ihn in petto. Louisa ist 16 und bei einer tauben Mutter und einem schwerhörigen Vater zwischen Lautsprache und Gebärdensprache groß geworden. Auch sie ist taub. Im Chor Happy Hands bringt sie Musik auf ihre eigene Weise zum Ausdruck: mit ihren Händen. Bei den Proben diskutiert Louisa schon mal leidenschaftlich mit dem Chorleiter über bestimmte Gebärden - schließlich ist es ihre Sprache. Doch genau die trennt sie auch oft von anderen. Nur wenige können Gebärdensprache, viele haben Berührungsängste im Kontakt mit tauben Menschen. Wenn Louisa auftritt, öffnet sich für sie ein Raum, in dem sie nicht isoliert, sondern Teil einer Gemeinschaft ist. Zu der gehört auch Sindy in diesem Jahr. Die 29-Jährige ist durch ihren älteren Freund Uwe zum Chor "Motus" gekommen. Sie stand noch nie auf einer großen Bühne. Entsprechend aufgeregt ist die zurückhaltende Chemnitzerin, die in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen arbeitet. Hier holt sie Uwe, ganz Gentleman, oft ab. Neben ihrer Leidenschaft für die Musik haben sie nur noch Augen füreinander und träumen von einer gemeinsamen Wohnung. Die Dokumentation begleitet Paul, Louisa, Sindy und Uwe durch ihren Alltag: in der Schule, zuhause, im Proberaum. Sie zeigt ihre kleinen Siege und großen Zweifel, ihr Suchen und ihr Wachsen. Und sie führt zu einem Höhepunkt, der alle zusammenbringt: einem Konzert, das mehr ist als nur Musik. Denn hier musizieren sie gemeinsam mit der Chemnitzer Philharmonie vor großem Publikum. Ein Film über Mut, Sprache und Musik - und darüber, wie junge Menschen ihren eigenen Klang im Leben finden.
08:30
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
08:55
09:20
Der Sulcis-Archipel liegt vor der Südwestküste Sardiniens und umfasst die Inseln Sant'Antioco, San Pietro und mehrere kleine unbewohnte Inseln. Auf beiden Inseln gibt es viel zu entdecken. Die Tierwelt des Sulcis-Archipels ist einzigartig: Hier leben die größten Muscheln des Mittelmeeres, Rosaflamingos sind heimisch, und jedes Jahr ziehen Tausende Rotflossen-Thunfische vorbei. Sant'Antioco ist die Hauptinsel des Archipels und die viertgrößte Italiens. Seit dem 5. Jahrtausend vor Christus ist die Insel besiedelt. Verschiedene Eroberer hinterließen ihre Spuren: Archäologische Funde und Grabstätten von Phöniziern, Karthagern und Römern können auf Sant'Antioco besichtigt werden. Nicht nur kulturell, auch landschaftlich hat die Insel einiges zu bieten: auf der einen Seite flache, lagunenartige Ufer, weite Salzwiesen, in denen der Rosaflamingo lebt, und wunderschöne Sandstrände. Auf der anderen Seite felsige und steile Küstenabschnitte. Unter Wasser erstreckt sich auf dem Meeresboden zwischen Sant'Antioco und Sardinien eine große Wiese aus Neptungras, eine Art Wald im Meer. In ihr lebt die größte Muschel des Mittelmeers: die vom Aussterben bedrohte Pinna nobilis. Die Gewinnung und Verarbeitung der Fäden aus der Pinna nobilis, Byssus oder Muschelseide genannt, hat auf Sant'Antioco eine jahrtausendealte Tradition. Auf der kleineren Insel San Pietro lebt der Großteil der über 6.000 Einwohner im Hafenstädtchen Carloforte, das zu einem der schönsten Orte Italiens gekürt wurde. Auf San Pietro findet immer noch die Mattanza, der traditionelle Thunfischfang, statt. Jedes Jahr im Frühjahr werden Tausende Rotflossen-Thunfische auf dem Weg zu ihren Laichgebieten mit dieser alten Fangmethode gefischt, mit großen Reusen, Muskelkraft und handwerklichem Geschick. Ein Highlight, dem viele Einheimische und Touristen beiwohnen.
10:05
Nach seiner erneuten Entlassung aus dem Gefängnis hat Egon Olsen (Ove Sprogøe) natürlich wieder einmal einen unglaublich intelligenten Plan. Der Ganove hat in seiner Zelle den kompletten Fahrplan der dänischen Staatseisenbahn auswendig gelernt. Mit seinen trotteligen Kumpanen Benny (Morten Grunwald) und Kjeld (Poul Bundgaard) gibt er sich als Bahnarbeiter aus und entführt mit einer gestohlenen Lokomotive einen gepanzerten Güterwaggon mit Goldbarren. Mit der Beute will die Bande Schifffahrtsaktien erwerben und eine ganz legale Karriere im Reedereigewerbe starten. Dank Egons präziser Kenntnis der Abfahrtszeiten der Züge läuft alles wie am Schnürchen. Auf einem Nebengleis will die Bande die kostbare Fracht umladen, doch leider hat Kjeld entgegen Egons Anweisungen einen alten, klapprigen Lkw besorgt, der unter der Last der Goldbarren zusammenbricht. Unverrichteter Dinge muss Egon mit seinen einfältigen Gehilfen wieder abziehen. Im zweiten Anlauf scheint die Olsenbande mehr Glück zu haben. Doch als Egon den Waggon mit den Goldbarren scheinbar zielsicher durch das Gleislabyrinth des Kopenhagener Bahnhofs leitet, kommt es beinahe zu einem Zusammenstoß mit einem Schnellzug. Die Staatsbahn hat just an diesem Tag den Sommerfahrplan eingeführt, sodass alle Berechnungen Egons hinfällig sind. Jetzt gibt es nur noch eine Möglichkeit, den Waggon in Sicherheit zu bringen. Egon schließt die Signalanlage kurz, worauf bei der dänischen Eisenbahn das totale Chaos ausbricht.
11:45
Die MDR-Talkshow aus Leipzig
13:43
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
13:55
Der König hat das Regieren satt und träumt davon, endlich nur noch ungestört vor sich hin dösen zu können. Also sucht er einen Mann für seine liebe Tochter Blanka, und glaubt, mit dem Prinzen Hynek die richtige Wahl getroffen zu haben. Doch die Prinzessin hat sich bereits entschieden. Sie liebt den Jäger Ondrej. Der König darf von ihrer Liebe nichts wissen. Heimlich treffen sich die beiden am Seerosenteich und beratschlagen, wie sie den Vater überzeugen können. Ondrej ist nicht nur sehr liebenswert sondern auch klug. Er lässt sich von seinem Vater in ein Bärenfell nähen und verschafft sich Eintritt in die königlichen Gemächer, um eine Tanzvorstellung zu geben. Und dieser "Bär Ondrej" schafft es auch - durch eine List - die schöne Königstochter zu heiraten.
14:40
Zum Lohn für eine gute Tat findet der Schusterjunge Klaus beim Holzhacken im Wald eine goldene Gans. Sie hat eine merkwürdige Eigenschaft: Jeder, der sie berührt, bleibt an ihr hängen. Als nun Klaus mit seinem prächtigen Vogel des Weges kommt, wollen Neugierige ihn anfassen und habgierige Menschen sich eigenhändig von der Echtheit des goldenen Gefieders überzeugen. Aber o weh, sie kommen nicht mehr los! Unserem Klaus macht das natürlich viel Spaß, und er beschließt, mit diesem komischen Aufzug aufs Schloss zu ziehen. Dort lebt eine traurige Prinzessin, die bisher zu allen Späßen nicht einmal gelächelt hat. Deshalb hatte der König versprochen, seine Tochter dem zur Frau zu geben, der diesen Bann brechen würde. Als Klaus mit seinem Anhang erscheint, bricht die Prinzessin in herzliches Lachen aus. Doch der König ist nicht gewillt, sein Versprechen zu halten, denn ein Schusterjunge als Schwiegersohn will ihm gar nicht gefallen. Erst soll Klaus noch zwei Aufgaben lösen. Er soll dem König helfen, seine Schätze in Sicherheit zu bringen und den Prinzen Störenfried, der die Prinzessin rauben will, in die Flucht jagen. Mit viele Geschick, Mut und Witz löst Klaus die Aufgaben. Jetzt bleibt dem König nichts weiter übrig, als endlich sein Wort zu halten.
15:40
Ein größenwahnsinniger, rücksichtsloser Fürst setzt alles daran, seine Macht auszubauen. Besonders dienlich soll ihm dabei eine Zaubermütze sein, die ihm ein umtriebiger Trödler und seine Komplizin versprechen. Die beiden Halunken vermuten die magische Kappe bei einem Mützenmacher, den der Fürst daraufhin verhaften lässt. Vitek, der Sohn des Mützenmachers, und seine Freunde Hynek und Majda kommen den Gaunern jedoch zuvor. Sie finden den Hut auf dem Dachboden, begreifen schnell, wie man mit ihm umgeht, und nutzen die Zauberkraft gegen den Fürsten.
15:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
15:50
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Das kleine Teufelchen (Kito) wird schnell wütend, und deswegen will niemand mit ihm befreundet sein - bis auf zwei gutmütige Ochsen (Maja). Doch als er ihnen mit der Gerte droht, wenden auch die sich von ihm ab. Wird der Teufel es schaffen, sich zu ändern, oder wird er für immer alleine bleiben?
19:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
20:15
Zwischen Julischen Alpen und Adriaküste findet man in Slowenien, im Herzen Europas, eine spektakuläre Vielfalt: hohe Berge, glasklare Seen, Weinregionen, eindrucksvolle Höhlen und mediterrane Küstenorte. Stephanie Müller-Spirra entdeckt mitten im Indian Summer den Westen Sloweniens. Die Reise beginnt mit einem Rundflug über die Julischen Alpen, bevor sie den Pericnik-Wasserfall besucht. Auf kleinen Islandpferden geht es weiter zum glasklaren Bohinjer See, dem Ort, so glauben es die Slowenen, wo Gott seinen Ruhestand verbringt. Slowenien begeistert auch kulinarisch - etwa mit Ana Ros im Soca-Tal bei Kobarid. Sie gehört zu den bekanntesten Köchinnen der Welt, ihr Restaurant Hisa Franko ist mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Wem der Herbst in Slowenien zu ruhig ist, macht einen Abstecher nach Ljubljana. Die Hauptstadt zählt zu den kleineren Europas und verbindet historische Architektur mit jungem Stadtleben. Stephanie Müller-Spirra entdeckt mit einheimischer Unterstützung die Kulturszene und den Alltag der lebendigen Stadt, in der sich vieles um die Legende von Jason und dem Drachen von Ljubljana dreht. Außerdem geht es für Stephanie Müller-Spirra tief unter die Erde in die Skocjan-Höhlen. Dort hat der Fluss Reka einen der größten bekannten unterirdischen Flusscanyons der Welt geschaffen - ein UNESCO-Welterbe, das man auf geführten Wegen zu Fuß erkunden kann. Weiter Richtung Süden wird die Luft milder, die Landschaft hügeliger, und man spürt die Nähe zu Italien. Die Grenzregion erlebt Stephanie Müller-Spirra mit dem Fahrrad im Vipava-Tal und mit einer Tanzcompagnie in Nova Gorica und Gorizia, zwei Städte direkt an der Grenze, die über Jahrzehnte getrennt waren und heute wieder eng zusammengewachsen sind. Die Reise endet an der Adria. Sloweniens Küste ist nur 46 Kilometer lang. Stephanie Müller-Spirra besucht die Moon Bay im Strunjan-Naturpark. Von den rund 80 Meter hohen Klippen reicht der Blick weit über den Golf von Triest, an guten Tagen bis nach Venedig. In Piran, einem malerischen Küstenort mit venezianisch geprägter Altstadt, erinnert der Glockenturm der Kirche St. Georg als kleinere Nachbildung des Markus-Campanile an die lange venezianische Geschichte der Stadt. Im Herbst geht es hier ruhiger zu als im Sommer - perfekt für einen Stadtbummel durch die engen Gassen.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg
22:25
Als nach 1990 Rumäninnen und Rumänen auf der Suche nach Arbeit ins Ausland gingen, wurde das für viele Familien zur Zerreißprobe. Vor allem in ländlichen Gegenden blieben nicht nur verwaiste Dörfer zurück, sondern auch Kinder, die bei ihren Großeltern aufwuchsen, und alte Menschen ohne Angehörige. Auch Antoanela Andonescu, kurz Coca genannt, verließ Rumänien in den 1990er Jahren. In Italien arbeitete sie als Altenpflegerin, immer mit dem Gedanken: "Je härter ich arbeite, desto schneller kann ich zurückkehren." Doch das dauerte. Ihre Schwestern folgten ihr, das Zuhause wurde zur Erinnerung. Als Coca schließlich in ihre Heimat, die ostrumänische Kleinstadt Bicaz, zurückgeht, bringt sie Ersparnisse mit und eine neue Idee von Verantwortung: Sie eröffnet ein Pflegeheim - für all die alten Menschen, die allein in Rumänien geblieben sind. Fast alle Bewohnerinnen und Bewohner ihres Pflegeheims haben Angehörige im Ausland. Vasile, ehemals Arbeiter in einer Zementfabrik, lebt hier, nachdem seine Kinder emigriert sind. Bei einem Ausflug mit den Bewohnern zum Bicaz-See wird Coca nachdenklich: "Ich weiß nicht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich geblieben wäre." Doch während Coca ihren Weg zurück nach Hause gefunden hat, leben ihre Nichten in Italien - in einer neuen Welt, mit einer neuen Sprache. Die Region rund um Ostia bei Rom, wo sie wohnen, ist Heimat für eine große rumänische Auslands-Community, rund 250.000 Menschen. Auch Cocas Nichte Andra ist hier heimisch geworden. Sie fragt sich, wie viel Rumänien in ihrer kleinen Tochter Gizelle weiterleben wird - und was "Heimat" heute überhaupt bedeutet.
22:55
Lina ist Journalistin in Bukarest und hat seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Ihre Kindheit in Moldawien und Jugend zu Hause waren von Gewalt geprägt. Die Verletzungen, die ihr Vater ihr zugefügt hat, wirken bis heute nach. Dann erreicht sie eine Videobotschaft von ihm. Er lebt inzwischen als Gastarbeiter in Italien und zeigt ihr blaue Flecken und Verletzungen an seinem Körper. Lina beschließt, ihm zu helfen. Sie gibt ihm eine versteckte Kamera und beginnt zu recherchieren: über die Ausbeutung von Arbeitsmigranten, über menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und über die Geschichte ihrer eigenen Familie. "Diese Gewalt in uns" erzählt von einer ungewöhnlichen Begegnung zwischen Vater und Tochter. Der Film bewegt sich zwischen journalistischer Recherche und einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Kann man einem Menschen helfen, der einem selbst so viel Schmerz zugefügt hat? Lina Vdovîi und Radu Ciorniciuc erzählen von Gewalt, Verantwortung und den Spuren, die familiäre Erfahrungen über Generationen hinweg hinterlassen können. Es ist ein Film über den Versuch alte Muster zu durchbrechen.