19:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
20:15
Mit welchen Sommern verbinden wir die meisten Erinnerungen? Wie waren sie, die Ferien an die wir mit Sehnsucht zurückdenken? Die Urlaube in der Kindheit mit den Eltern und Geschwistern, bei Opa und Oma, im Ferienlager oder das erste Mal mit den besten Freunden zelten an der Ostsee - ganz allein, ohne Erwachsene. Auch in diesem Jahr erzählt Moderatorin und Kabarettistin Katrin Weber von spannenden Sommererlebnissen aus der Kindheit unserer Zuschauer. Mit viel Humor und reichlich eigenen Anekdoten werden Erinnerungen geweckt. Die weiten Strände der Ostsee, die imposante Natur im Elbsandsteingebirge oder die versteckten Badeseen in Brandenburg - diese Landschaften sind die Kulisse für die schönsten Sommer-Erinnerungen aus der Kindheit. Was man hier als junger Mensch im Ferienlager, mit der Familie auf dem Zeltplatz oder im FDGB-Ferienheim erlebte, ist bis heute unvergessen und voller Emotionen: die Freundschaften, die Gemeinschaft, die Naturerlebnisse, alles war groß und intensiv und das Gefühl grenzenloser Freiheit. Die Dokumentation begleitet in 90 Minuten unterschiedliche Menschen und bringt sie zurück an die Orte, an denen sie seit Jahrzehnten nicht mehr gewesen sind. Der Film erzählt von Vergangenheit und Gegenwart - von Erinnerung, Vergänglichkeit und Wiederentdeckung, vom Sommerurlaub damals und heute. Eine Zeitreise in die Vergangenheit, die durch private Filme und alte Fotos zu neuem Leben erweckt wird und von Katrin Weber als Moderatorin begleitet wird.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
Die Mauer war Fundament und Bollwerk des Ministeriums für Staatssicherheit. Sie war für den Geheimdienst existenziell und ohne die Staatssicherheit wiederum nur hässlicher Beton. "Mielke und die Mauer" erzählt die Geschichte dieser symbiotischen Beziehung aus der Innenperspektive - aus der Sicht der MfS-Mitarbeiter und ihrer Führung - und gewährt Einblicke in die Mentalitäten und Motivationen der DDR-Geheimdienstler. Wie gingen sie mit dem wohl heikelsten Kapitel um, den Mauertoten und der Vertuschung und Verschleierung dieser Mordfälle? Mit welchen aufwendigen Maßnahmen machte die Stasi Jagd auf Tunnelgräber? Wie "filterte" sie den Einreiseverkehr an den Grenzübergängen zur Gewinnung von inoffiziellen Mitarbeitern? Überall hatten Mielkes Spezialisten und oft auch er persönlich die Hände im Spiel. Mielkes Macht wuchs durch die Perfektionierung des Grenzsystems. Flächendeckend gingen offizielle und inoffizielle Mitarbeiter des MfS jedem noch so kleinen Hinweis auf mögliche Fluchten nach. Die Einmauerung der Bevölkerung schuf für Mielke und die Stasi immer neue Aufgaben- und Betätigungsfelder - und neue Feindbilder: den "Republikflüchtling", den "Grenzverletzer", den westlichen "Fluchthelfer" und die "kriminellen Menschenhändler-Banden", später den "Ausreisewilligen". Für Stasichef Erich Mielke waren diese "Unverbesserlichen" gefährliche "Eiterbeulen", die es mit allen Mitteln und Möglichkeiten zu beobachten, "zurückzudrängen", "auszuschalten" und im Extremfall zu "vernichten" galt. Die Stasi machte sich bei der Sicherung des von der DDR-Propaganda bezeichneten "antifaschistischen Schutzwalls" unverzichtbar. Die Mauer wurde ihr Fundament, ihr Haupttätigkeitsfeld, ihr täglich Brot. Verdankte die DDR der Mauer ihre Fortexistenz und Mielkes Imperium seine Blütezeit, so gingen mit dem Fall der Mauer auf einen Schlag beide sang- und klanglos unter. Ironie der Geschichte - ein MfS-Offizier öffnete am 9. November 1989 den Schlagbaum an der Bornholmer Straße und mit ihm die Berliner Mauer.
22:45
Die Medizinstudentin Hedi aus der DDR und der BRD-Student Karl lieben sich in Zeiten des Kalten Krieges. Sie leben zwar beide in Deutschland, sind aber getrennt durch den Eisernen Vorhang. Damit sie zusammensein können, muss es einer der beiden auf die andere Seite schaffen. 1972 stellt Karl einen Einbürgerungsantrag in die DDR, dieser führt aber zu weitreichenden Verstrickungen mit der Staatssicherheit. In die Enge getrieben, gibt es keine andere Lösung mehr: Hedi muss aus der DDR fliehen. Für ihre halsbrecherische Aktion benötigen sie fremde Hilfe. Gitti, eine enge Freundin, die gerade erst volljährig geworden ist, erklärt sich bereit zu helfen, auch weil sie im Stillen ebenfalls große Gefühle für Karl hegt. Als Urlauber getarnt reisen sie nach Rumänien, um alle Akteure, gleich einem Schachspiel, in Position zu bringen. Es kommt zu fatalen Fehlern und unglücklichen Zufällen - mehrmals drohen sie aufzufliegen. Doch als Hedi per Flugzeug im Westen ankommt und Gitti aus dem rumänischen Polizeigewahrsam entlassen wird, steht eines fest: Die Flucht ist geglückt. Hedi und Karl beginnen ein neues Leben in der BRD.