04:05
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
04:35
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:05
05:25
Auf der Suche nach Wilderern stößt Jonas (Philipp Danne) im Wald auf den 17-jährigen Julian (Jonathan Lade), der sich mit seiner schwangeren Freundin Lena (Fine Sendel) in einer alten Blockhütte eingerichtet hat. Die beiden Teenager halten sich dort ohne das Wissen ihrer Eltern versteckt, da diese gegen die Beziehung und das Baby sind. Lenas Mutter Carolin (Inka Friedrich) drängt sogar auf eine Adoption. Auf Jonas' dringliche Bitte hin, informieren Lena und Julian die Eltern über ihren Aufenthaltsort, die daraufhin noch mehr Druck ausüben. Als Julian von seinem Vater Ralf (Bernd Michael Lade) erfährt, dass er seine Jugendstrafe antreten muss, weil er Sozialstunden geschwänzt hat, wird es dem jungen Paar zu viel und sie hauen ab. Unterwegs setzten bei Lena die Wehen ein.
06:55
Ottilie aus Chemnitz mag's am liebsten grün, nicht nur Kleidung und Fahrrad hat sie in dieser Farbe. Die 16-Jährige ärgert sich sehr über gedankenloses Kaufen und Konsumieren, oder darüber, wenn Leute Dinge und Lebensmittel einfach wegschmeißen, die noch in Ordnung sind. Weil Ottilie nicht zusehen will, wie Müllberge wachsen, Plastik Flüsse und Meere verdreckt und Ressourcen verschwendet werden, wird sie aktiv. Mit Freunden und Geschwistern hat sie in Chemnitz eine Umweltgruppe gegründet. Kleine Aktionen sollen andere dazu bringen, ihr Handeln zu hinterfragen. Jeder kann etwas tun: weniger kaufen, weniger wegschmeißen, dafür mehr tauschen, recyceln oder teilen. Ottilie macht es vor - denn Ottilie wünscht sich ihre Zukunft grün.
07:20
Sophie ist zwölf Jahre alt und lebt in Thüringen, in einem kleinen Ort in der Nähe von Suhl. Sie hat ein besonderes Talent: Sie versteht die Sprache der Pferde. Die Verständigung zwischen Mensch und Tier geschieht bei ihr auf besonders verständnisvolle Art. Reiter nennen das "Natural Horsemanship". Die Ausbildung der Pferde geschieht dabei sehr sanft. Mit ihrer Körpersprache signalisiert Sophie ihrem Pferd Lexy, was sie von ihm will. Das setzt ein gutes Einfühlungsvermögen voraus. Für die Fahrt zur Reithalle muss Norweger-Mix Lexy jetzt allerdings lernen, auf einen Pferdehänger zu gehen. Viele Pferde scheuen davor zurück. Ob Sophie ihrem Pferd die Angst nehmen kann?
07:45
Die ängstliche Maus Dalli möchte so mutig werden wie ihr verstorbener Vater, der sich einst dem Fuchs Mäusefresser entgegenstellte. Als Dalli mit dem jungen Fuchs Weißbauch aneinandergerät, beginnt eine wilde Verfolgungsjagd, die für beide im Tierhimmel endet. Dort legen sie schließlich ihre Feindseligkeit ab, erkunden gemeinsam das Jenseits und erfahren mehr über das Glück des Lebens, das Rätsel des Todes und das Geheimnis von Freundschaft.
09:05
Beflügelt von der Aussicht, die schöne Biggi zu erobern, tritt Ulf dem Segelsportverein seines Betriebes bei. Weder die spöttischen Kommentare der Kollegen, noch die Tatsache, dass er beim ersten Versuch buchstäblich baden geht, bringen ihn von seinem Vorhaben ab. Auch die Schinderei bei der Reparatur des Slipwagens und an "Kenterjule", die Ulf wieder seetüchtig macht, können den hartnäckigen Romeo nicht schrecken, was die Sportsfreunde mit Anerkennung quittieren. Nur Biggi zeigt ihm weiterhin ungerührt die kalte Schulter. Um seiner Angebeteten ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen, manipuliert Ulf heimlich Biggis Boot. Was er nicht weiß, am nächsten Vormittag soll Biggi mit ihrer Freundin Erna ein wichtiges Regattarennen fahren. Seinetwegen landen die Favoritinnen auf dem blamablen letzten Platz. Der Sektionsvorstand droht damit, Ulf und Biggi rauszuwerfen. Höchste Zeit, dass sich die beiden endlich zusammenraufen.
10:20
Die Nachricht von der Schwangerschaft treibt Susanne und Christoph in ein Chaos der Gefühle. In die anfängliche Euphorie mischen sich Vorbehalte. Sind sie beide stark genug, jung genug für ein Kind? Was bedeutet es für ihre Beziehung, wenn Susanne das Kind erneut verliert? Der Moment der Entscheidung steht bevor: Bei der Besprechung mit Susannes Frauenärztin müssen sie Farbe bekennen: Wollen sie das Kind behalten? Nach einem Besuch von Marie fällt Jonas in ein Loch. Fieberhaft sucht er nach einem Weg, um wenigstens das Umgangsrecht für die Zwillinge zu bekommen. Den Vorschlag seiner Anwältin, mit Marie eine Mediation zu machen, sieht er als gangbaren Weg zu einer Einigung. Aber dann werden seine Hoffnungen mit einem Schlag zunichte gemacht: Marie hat Jonas wegen Stalking angezeigt! Susanne Mertens springt für einen kurzfristig ausgefallenen Kollegen auf der Galopp-Rennbahn als Pferde-Tierärztin ein. Beim Check-up der Pferde verhält sich einer der Hengste auffällig. Doch sein Besitzer will unbedingt, dass das Pferd an den Start geht und Geld einbringt. Gegenüber den Demonstranten lässt Susanne durchblicken, dass sie deren Proteste für durchaus angemessen hält. Dennoch ist sie Amal gegenüber loyal, als Henry versucht, sie auf seine Seite zu ziehen. Die Zoodirektorin bekommt ohnehin massiv Druck von OB Herrenbrück. Der will das Achterbahn-Projekt endlich unter Dach und Fach haben! Amal hat in Henrys Vita einen dunklen Punkt entdeckt und ist nun überzeugt, dass sie ihn damit zum Nachgeben zwingen kann. Die Zoodirektorin erwartet Henry Keanes Zustimmung, aber der reagiert völlig unerwartet. Karoline hofft, mit Löwin Sarabi wieder eine Aufzucht im Leipziger Zoo starten zu können. Aber Sarabi leidet seit ein paar Tagen an unerklärlichen Symptomen. Alle Versuche, sie zu kurieren, scheitern. Charlotte, Enkeltochter Luisa und deren Freundin Romy sind fest entschlossen, eine geplante Mülldeponie zu verhindern. Sie setzen auf dem vorgesehenen Gelände streng geschützte Zauneidechsen aus. Alles läuft nach Plan, bis sie auf frischer Tat von der Polizei ertappt werden.
11:10
Adas Vater Peter Holländer steht plötzlich vor ihrer Tür und bittet sie um Hilfe. Widerstrebend bringt Ada ihn zu Romy, die sich freut, Adas Familie kennenzulernen. Der Fall ist ernst: Peter wurde wegen Körperverletzung angezeigt. Zusammen mit seinem Busfahrerkollegen Dustin Rogge soll er einen Fahrgast niedergeschlagen haben. Das Opfer ist ein Abiturient, der nun mit einer Kopfverletzung im Krankenhaus liegt. Peter behauptet, der Abiturient Vincent Wellenbrink hätte sich aggressiv verhalten und sei dann unglücklich mit dem Kopf gegen den Ticketentwerter geprallt. Ada ist hin- und hergerissen: Ist ihr Vater vielleicht nur zu ihr gekommen, weil er Hilfe braucht? Soll sie ihrem Vater glauben? Ringo, der von der Sache erfährt, lehnt Peter völlig ab. Auch für Romy bekommt der Fall eine private Note, denn Peters Kollege Dustin lässt sich von Bens neuer Freundin Nayong vertreten. Als Romy den verletzten Abiturienten Vincent befragt, wird deutlich, dass es offenbar einen weiteren Zeugen für den Vorfall gegeben haben muss. Romy stellt ihren Vater Paul Heiland wegen seiner Affäre mit der jungen Lektorin zur Rede, doch das Gespräch endet in einem Desaster. Frustriert landet Romy am Abend in Rudi Illics Armen.
12:00
Das Fichtelgebirge liegt zwischen Frankenwald und Tschechien ganz im Nordosten Bayerns - ein hufeisenförmiges Mittelgebirge mit Höhen bis etwas über 1.000 Metern. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde durch die bayerische Staatsbahn Bayerns Norden eisenbahntechnisch erschlossen, alle Strecken führten jedoch um das Fichtelgebirge herum. Zwischen 1877 und 1902 erkämpften sich dessen Bewohner nach und nach sieben Stichbahnen ins Gebirge, die der Region den "Anschluss an die große Welt" brachten. Heraustransportiert wurden vor allem Granit und Holz, während per Bahn je nach Saison Sommerfrischler oder Skifahrer und Rodler die faszinierenden Landschaften von Ochsenkopf und Kösseine besuchen konnten. Von all diesen Stichbahnen ist heute nur noch ein knapp 23 Kilometer langer Teil der ehemaligen Stichbahn Bayreuth bis Warmensteinach übriggeblieben, der von einer Regionalbahn betrieben ist. Der ganze Rest ist stillgelegt und größtenteils abgebaut. Viele Trassen sind schon zu Radwegen umgebaut, es sollen Wanderwege darauf angelegt werden - das Konzept des Naturparks Fichtelgebirge möchte die historischen Wege nutzen, um neue zu begehen. Obwohl die Eisenbahn im Fichtelgebirge schon lange keine Rolle mehr spielt, gibt es dort noch Menschen, die "ihr Bähnchen" nicht vergessen können und nostalgische Blicke zurückwerfen. "Eisenbahn-Romantik" ist mit ihnen auf Spurensuche gegangen und hat festgestellt: Auf ganz unterschiedliche Weise haben sie alle doch auch vehement die Zukunft im Sinn.
12:30
Das Erzgebirge gilt vielen noch immer als Region der Traditionen, des Kunsthandwerks und der Weihnachtsbilder. Dieser Film aber schaut auf eine jüngere Generation, die ihre Heimat mit neuen Ideen, eigenen Bildern und großer Reichweite sichtbar macht. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die das Erzgebirge nicht hinter sich lassen wollen, sondern es auf ihre Weise weitererzählen. Zum Beispiel der Graffiti-Künstler André Morgner, der mit seinen "Boys from the Wood" erzgebirgische Räuchermännchen neu interpretiert und sich zum Instagram-Phänomen gemausert hat. Sein Credo: "Das erzgebirgische Kunsthandwerk ist ein Kulturgut, das wir bewahren sollten. Mein Ziel ist, es zu entstauben und für andere Zielgruppen zugänglich zu machen. Ich würde gern das Erzgebirge zurück auf die Landkarte bringen!" Markus Füchtner tickt da ganz ähnlich. Der Seiffener Nussknackerhersteller, der das Familienhandwerk in achter Generation weiterführt und dabei zwischen Tradition und modernen Figuren balanciert, betont immer wieder: "Wenn ich Beiträge in den sozialen Medien poste, geht es mir nicht ums Verkaufen, sondern um das ganze Erzgebirgsfeeling, um positive Nachrichten, die dem Image, das uns Erzgebirgern manchmal aufgedrückt wird, entgegenwirken." Da dürfen es dann auch mal Räucherfrauen und Heavy-Metal-Nussknacker sein. "Mrs. Bellringer" - so nennt sich Johanna Glöckner auf Instagram. Sie macht das Erzgebirge mit Cupcakes und Macarons ein bisschen süßer. So verbindet sie Handwerk, Kreativität und Heimatverbundenheit. Letzteres ist auch Motorsportler Dustin Rothe aus Grünhainichen wichtig, der in Borstendorf ein Trainingsgelände für den Nachwuchs aufgebaut hat. Sie alle sind "ERZfluencer" - kreative Content Creators, die zeigen, wie vielfältig ihre Region ist. In Stories, Reels, Shorts, TikToks, Posts und Beiträgen in Social Media machen sie ihr #hERZland für eine Community aus der ganzen Welt sichtbar. Sie balancieren dabei zwischen Verwurzelung und Offenheit und zeigen, dass das Erzgebirge mehr ist, als sein Klischee vermuten lässt.
13:15
Eine Schmetterlingsraupe wird auf einem Zitronenbaum geboren. Hier soll sie wachsen, bis sie sich erst in eine Puppe und dann in einen Schmetterling verwandelt. Aber ein Gewitter macht alles zunichte und führt dazu, dass die kleine Raupe von ihrem Baum fällt und von Wind und Regen davongetragen wird. Die Raupe hat nur drei Tage, um zu ihrem Baum zurückzufinden, nur dort kann ihre Verwandlung in einen Schmetterling stattfinden. Durch die Reise ums Überleben einer kleinen Raupe entdeckt man den unglaublichen Reichtum der Mikrowelten. Mit opulenten Bildern entführt der Film in eine andere Welt. Die Welt im Kleinen, die uns jeden Tag umgibt. Die Filmautoren begleiten eine kleine Raupe auf ihrer großen Reise durch verschiedene Ökosysteme, immer mit dem Ziel zu überleben. Der Film taucht ein in die Welt dieser Raupe, wo eine Wiese ein unendliches Gräsermeer, ein Teich, ein Ozean und ein Gartenweg eine Wüste ist. Liebevoll und mit viel Aufwand produziert, faszinieren die fantastischen Bilder dieses Mikrokosmos. Unter unseren Füßen und überall um uns herum existieren unzählige Parallelwelten in denen es nur so von Leben wimmelt: Millionen von Tier- und Pflanzenarten gedeihen dort, ohne dass der Mensch es auch nur wahrnimmt.
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
Zusammen mit den Kabarettisten Tom Pauls und Gunter Böhnke entdeckt Felix Räuber seine Liebe zum Heimatdialekt und lernt dabei erneut die pure Schönheit seiner Muttersprache und die gemütliche Sprachmelodie der Sachsen kennen.
14:25
Für einen hochseetüchtigen Segler werben die Wassersportenthusiasten der Genossenschaft um finanzielle Unterstützung. Doch beim Vorstand treffen die Bitten auf taube Ohren. Lediglich Hauptbuchhalterin Irma hat Feuer gefangen: für das Segeln und Freizeitkapitän Ali. Ein überraschender Ministerbesuch scheint ihr die Gelegenheit, Vorsitzenden Fritz Scheffel dem Ansinnen gewogener zu machen. Scheffel will nämlich die Fürsprache des Ministers erlangen in einer Auseinandersetzung um Weideflächen mit der benachbarten Pflanzenproduktion. Den Minister zu beeindrucken, wird Vorstandsmitglied Arno beauftragt, unverzüglich eine Betriebssportgemeinschaft ins Leben zu rufen. Aber bei der Gründung einer Sektion Segeln stellt sich Scheffel weiterhin stur. Der Lagerraum, wo die Segler ihre Boote unterstellen und warten, soll gar zu einer Sporthalle umfunktioniert werden. Dabei liegt der Kaufvertrag für eine Segeljacht unterschriftsbereit in Irmas Schreibtisch und wenn Scheffler nicht bald auf Kurs gebracht werden kann, geht das Schmuckstück womöglich an einen anderen Interessenten.
15:30
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
15:35
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
17:30
Deutschland ist voller schöner Sehenswürdigkeiten. "Deutschlands schönste Schlösser" ist eine ARD Kooperation, die einen bildstarken Überblick quer durch die Republik bietet. Ob das Schloss Herrenchiemsee in Bayern, das Schloss Moyland in Nordrhein-Westfalen oder das "Humboldt Forum" (früher Berliner Stadtschloss) in Berlin - jedes Bauwerk erzählt seine eigene, unverwechselbare Geschichte.
18:00
18:15
Zu den Stationen gehören das beeindruckende Oberharzer Wasserregal in Buntenbock, das geheimnisvolle Torfhausmoor und der sogenannte "Harzer Grand Canyon" - das spektakuläre Untere Bodetal. Doch ihre Tour führt Marie und Nadine auch mitten hinein in die lebendige Kultur des Harzes: So lernen sie das traditionelle Peitschenknallen der Fuhrmänner kennen. "Früher haben sich die Fuhrmänner so angekündigt, wenn sie mit ihren Pferdekarren unterwegs waren. Sie haben praktisch gehupt", sagt Christian Simon. Er ist im Harzklub und zelebriert schon seit Jahren das Brauchtum des Peitschenknallens. Außerdem probieren sich Marie und Nadine im Line Dance in "Pullman City Harz" und im Jodeln mit Harzer Jodelmeister Andreas Knopf. Immer wieder treffen die beiden Reporterinnen auf neue Herausforderungen. Trotz guter Planung zeigt sich unterwegs: Auch erfahrene Wanderinnen müssen manchmal spontan umdenken und kleine Abenteuer meistern. "Unterwegs in Sachsen-Anhalt: Entdeckungen auf dem Harzer-Hexen-Stieg" verbindet eindrucksvolle Landschaften mit persönlichen Erlebnissen, Humor und regionaler Kultur - und macht Lust auf Wandern im Harz.
18:45
Als es um die Zukunft eines vom Borkenkäfer gezeichneten Landstriches ging, startete Peggy Volk zusammen mit Kollegen und einem Förster das Projekt Schulwald. Auf 7.000 Quadratmetern sind die Schülerinnen und Schüler der Michaelisschule und Montessori-Gemeinschaftsschule Bad Lobenstein für die Wiederaufforstung und Pflege der Bäume verantwortlich. Peggy Volk sah den Wald sterben, das tat ihr in der Seele weh. Sie möchte nicht jammern, sondern Bewusstsein fördern und selbst Hand anlegen. Als Christin freut es sie, dass in der Mitte des Schulwaldes ein Kreuz aus unterschiedlichen Baumarten wächst. Es wird aus der Vogelperspektive deutlich erkennbar sein, bei Google Maps zum Beispiel. Doch bis dahin dauert es noch einige Jahre. Jugendliche Schüler und die Kleinen aus der Grundschule werkeln zusammen auf einem Gelände, das einmal gesunder Mischwald werden soll. Sie sind motiviert, sich anzustrengen, durchzuhalten und Verantwortung zu übernehmen - Peggy Volk weiß, wie gut gemeinsame praktische Arbeit beim Lernen hilft. Genau für diesen Ansatz ist sie vor 25 Jahren Montessori-Pädagogin geworden.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54
Plumps findet ein altes Grammophon. Das Küken will wissen, was das für ein Ding ist. "Ein Auto", sagt Plumps. Es gibt turbulente Szenen auf dem Plattenteller.
19:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Die Sehnsucht nach einer großen alten Liebe hat das "Biwak"-Team in den Osten der Slowakei gelockt - in die Berge der Tatra. Für die fünfteilige Reihe ist das Bergfilm-Team um "Biwak"-Moderator Thorsten Kutschke zurückgekehrt ins kleinste Hochgebirge der Welt, wo zu DDR-Zeiten wohl fast jeder Bergfreund und jede Bergfreundin mindestens einmal Urlaub gemacht und alpine Gipfel erklommen hat. "Wir wollten wissen, wie sich dieses Wiedersehen anfühlt", sagt Kutschke. "Wir wollten sehen, wie die Tatra heute aussieht, wie die Menschen dort leben, was die Bergsteiger und Wanderinnen dort machen." Ziel waren weniger die allseits bekannten Wege und Attraktionen. Das "Biwak"-Team hat sich auf die Suche nach Neuland begeben, nach den versteckten Schönheiten im nördlichsten Gebirgszug der Karpaten. Die Überschreitung des Hauptkamms in der West-Tatra wird zum abenteuerlichen Trip durch Wind und Wetter, gemeinsam mit einem Alpin-Veteran aus Leipzig: Ralf Brummer (70) hat diesen Kamm zu DDR-Zeiten mehrfach traversiert, meist im bitterkalten und stürmischen Winter. Die Faszination von Niederer Tatra und slowakischem Paradies entdeckt das "Biwak"-Team gemeinsam mit einem gebürtigen Thüringer: Marko Weiß aus Altenburg lebt seit 20 Jahren in der Slowakei, hat dort seine Familie und betreibt eine kleine Berghütte. Mit Marko und seinen wanderfreudigen Kindern erkundet BIWAK abseits belebter Touristenpfade ein oftmals noch fast unberührtes Bergsport-Paradies. Natürlich locken auch die Gipfel der Hohen Tatra: Der formschöne Krivan fehlt noch in der Gipfelsammlung der "Biwak"-Männer, auf dem Weg dahin wird an die schier übermenschlichen Leistungen der Tatra-Bergsteiger an den höchsten Bergen der Welt erinnert. "Über Reinhold Messner gibt es mehr als hundert Bücher. Was die Tatra-Alpinisten im Himalaya für Heldentaten geleistet haben, das weiß kaum jemand", staunt Thorsten Kutschke. In einem der unberührtesten Tatra-Täler, im Ticha Dolina ("Stilles Tal") nimmt das Filmteam schließlich die Spuren der vielleicht größten Attraktion des Gebirges auf: die kletternden Bären der Tatra - eine Weltsensation!
20:15
Karin (Maren Kroymann) fällt im Ruhestand die Decke auf den Kopf. Ihr Ehemann Harald (Günther Maria Halmer) spart lieber auf einen Treppenlift, als mit Karin endlich auf Überseereisen zu gehen. Um Frische in ihr Leben zu bringen, folgt die topfitte Seniorin dem Beispiel ihrer flippigen Schwägerin Philippa (Barbara Sukowa), die junge Eltern ehrenamtlich als Leih-Oma unterstützt. Anders als Philippa, von Beruf Erzieherin und Oma, hat Karin wenig Praxiserfahrung mit Kindern. Schnell gelingt es ihr jedoch, nicht nur das Vertrauen des vernachlässigten Jannik (Julius Weckauf) zu gewinnen. Sogar dessen pubertierende Schwester Merle (Maya Lauterbach) findet die geradlinige Seniorin cool. Auch Karins alter Freund Gerhard (Heiner Lauterbach), den sie zur Großelternagentur mitgeschleppt hat, behauptet sich wesentlich besser als erwartet. Der vereinsamte Ex-Mediziner will dem liebenswerten Patenenkel Viktor (Bruno Grüner) helfen, sich in der Schule und im Leben zu behaupten. Karins Mann Harald dagegen verbleibt in seinem alten Trott und merkt nicht einmal, dass bei seiner Frau weitere Lebensgeister erwachen: Als ihr Kai (Dominic Raacke), der fast gleichaltrige Papa von Jannik, eindeutige Avancen macht, fühlt sie sich nicht mehr nur als Oma. Nun erwacht der Wunsch, noch mehr Neues zu wagen.
21:55
Karin (Maren Kroymann) kehrt nach ihrem Jahr als Granny-Nanny in Neuseeland beschwingt nach Hause zurück. Das Fernweh ist fürs Erste gestillt, ihren Leuchtturm Harald (Günther Maria Halmer) vermisst sie regelrecht. Doch dass Karin ihren Gatten früher als geplant mit ihrer Rückkehr überrascht, hätte sie besser angekündigt. Denn: Harald hat ihre Abwesenheit nicht gänzlich alleine überbrückt. Ausgerechnet die Nachbarin Sigrid (Imogen Kogge) umsorgt den Strohwitwer. Rein platonisch. Pikiert zieht Karin zu ihrem grantigen Freund Gerhard (Heiner Lauterbach), um sich eine Auszeit von der Ehe zu nehmen. Ein neues Abenteuer muss zur Ablenkung her - gelegen kommt da der Hilferuf von Philippas (Barbara Sukowa) hochschwangerer Tochter Annika (Marie Burchard), die für ihren Schülerladen händeringend eine Vertretung sucht. Unbeeindruckt von Annikas anfänglichen Bedenken legen Karin, Philippa und Gerhard sofort los. Dass einen Streich spielen jetzt "pranken" heißt, ist dabei nicht das einzige Learning für die lebenserfahrenen Betreuer. So lernt zum Beispiel Witwer Gerhard durch den spitzzüngigen Aydin (Ercan Durmaz), dass es für eine neue Liebe im Leben nie zu spät ist.
23:33
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
23:35
Wisting (Sven Nordin) reist auf eigene Faust nach Litauen. In Vilnius trifft er eine Interpol-Kollegin (Shelley Conn), um Ignas Valotka (Pijus Narijauskas) zu vernehmen. Agnetes Eltern beschuldigen den ehemaligen Austauschschüler, Agnete während seines Aufenthalts bei den Kronborgs vergewaltigt zu haben. Könnte er auch den Mord an Tone Vaterland begangen haben? Was der wegen Mordes an seinem Vater verurteilte Häftling berichtet, macht die Ermittlungen noch komplexer. Als nach Wistings Rückkehr eine DNA-Untersuchung den verurteilten Daniel (Kristian Repshus) entlastet, misstraut der Kommissar der neuen Indizienkette. Kann es sein, dass sich ein Polizeiirrtum wie von selbst aufklärt?