19:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Physiker Syn Schmitt forscht an der Universität Stuttgart zu Bewegungsabläufen des menschlichen Körpers und baut Roboter, die menschliche Bewegungen nachempfinden können. Dafür entwickelt er ein Simulationsprogramm zur Bewegungsrekonstruktion. Doch seine Erfindung nutzt er inzwischen auch in einem ganz anderen Feld, an das er ursprünglich gar nicht gedacht hat: In der Forensik. Mithilfe seines Programms konnte er beweisen, dass ein bereits als Mörder verurteilter Mann, unschuldig ist. Der sogenannte "Badewannen-Mord" sorgte bundesweit für Schlagzeilen. Das Bayerische Oberlandesgericht erkannte die Simulation menschlicher Bewegungen von Syn Schmitt als neue Beweismethode vor Gericht an. Der Erfinder glaubt, dass seine Methode in der Forensik eine ganz neue Rolle neben der Gerichtsmedizin und polizeilichen Tatortermittlung einnehmen kann. Denn sein System basiert auf objektiven Berechnungen. Die Kriminalbuchautorinnen und True-Crime-Podcasterinnen Nadine d'Arachart und Sarah Wedler stellen das Analyseprogramm des Wissenschaftlers auf die Probe. Sie simulieren mit Unterstützung von einem Stuntmen ein Verbrechen und überprüfen, ob die Erfindung den Tathergang rekonstruieren kann.
20:15
Die Bilder der zerstörten AN 225 "Mrija", des größten Flugzeugs des Planeten, gingen vor drei Jahren um die Welt - der Stolz der Ukraine, von den Russen zerschossen auf dem Flugplatz Hostomel bei Kyjiw, dem Werksflughafen des großen Flugzeugkonstrukteurs Antonov. Erstmals erzählt die TV-Doku "Der Gigant" die ganze Geschichte dieses Flugzeugs. Der Film ist ein Dokument der weltweiten Fliegerei und des Kalten Krieges. Antonov-Testpilot Oleksandr Holunenko lebt heute mit seiner Frau, einer Psychologin, in Butscha bei Kyjiw, in jenem Ort, in dem die russischen Besatzer wenige Tage nach dem Überfall auf die Ukraine mordeten, plünderten, zerstörten. Wie auch auf seinem, nur einen Steinwurf entfernten Heimatflughafen Hostomel. Hier berichtet Holunenko im Januar 2025 von seiner Zeit als Testpilot der legendären AN 225 "Mrija". Der Schmerz ist ihm anzusehen, im Angesicht des zerschossenen Giganten und der furchtbaren Gegenwart. Antonov-Chef Petro Balabujev, ein Ukrainer, hatte das Flugzeug 1988, kurz vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion, auf den Namen "Mrija" getauft. Das schöne ukrainische Wort "Mrija" (der Traum), so Balabujev damals, als "Symbol für das ewige Streben des Menschen nach dem Besten". Die "Mrija" wurde zum Friedenssymbol, als der Eiserne Vorhang fiel. Sie wurde zum Botschafter der unabhängigen Ukraine, überall auf der Welt. Warum die "Mrija" 2022 nicht gerettet wurde, auch das erzählt der Film. Erstmals dokumentiert "Der Gigant" eine exklusive Geschichte: in noch nie gezeigten Filmaufnahmen des Antonov-eigenen Filmstudios, von der größten Luftfahrtmesse der Welt in Le Bourget, in den Erzählungen der Jahrhundertzeugen von Antonov, aufgenommen im Januar 2025 in Kyjiw. Die TV-Doku "Der Gigant" ist ein Muss für Flugzeugfans, ein Dokument der Zeitgeschichte.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Seit der Mensch das Fluggerät erfunden hat, ist es der Traum waghalsiger Piloten, den Atlantik nonstop zu überwinden. Tollkühne Männer und Frauen in ihren knatternden Kisten riskieren ihr Leben dafür. Vor 100 Jahren ist der Transatlantikflug erstmals gelungen. Die Dokumentation erinnert an den Wagemut und technischen Erfindergeist, den Atlantik per Flugzeug zu überwinden, blättert zurück in 100 Jahren Fluggeschichte, erzählt von abenteuerlichen Flugversuchen, von grandiosen Leistungen und Rekorden, umjubelten Helden der Lüfte, aber auch von Rückschlägen und Katastrophen. "Pioniere der Lüfte - Nonstop über den Atlantik" zeigt seltene Originaldokumente - besonders beindruckend: Originalbilder vom ersten Transatlantikflug des Flugschiffes R34 im Jahr 1919. Alles beginnt 1918 mit einem Aufruf der britischen Tageszeitung Daily Mail: 10.000 Pfund wird denjenigen versprochen, die "... als erste den Atlantik mit einem Flugzeug von jedem beliebigen Punkt in den USA, Kanada oder Neufundland nach Großbritannien oder Irland in maximal 72 Stunden überfliegen." Vier Teams versuchen 1919 von Neufundland aus den Start. Es sind allesamt arbeitslose Kriegsflieger. Nur zwei kommen durch: John Alcock und Arthur Whitten Brown. Als sie mit ihrem zweimotorigen Doppeldecker am 15. Juni 1919 in Irland landen, haben sie den Atlantik auf dem Luftweg zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit bezwungen. Eine Ungerechtigkeit der Geschichte, dass die beiden Engländer mit ihrem Langstreckenrekord bald in Vergessenheit gerieten. In den 20er Jahren folgten zahlreiche weitere Versuche und Rekorde. Amelia Earhart, Hermann Köhl oder Charles Lindbergh - sie wurden gefeiert wie Popstars, erhielten Orden, reisten umjubelt durch die Lande. Berühmt wird jedoch das "Bremen"-Trio, das 1928 Geschichte schreibt: Hermann Köhl, Ehrenfried Freiherr Günther von Hünefeld und der Ire James Fitzmaurice. Es sind dramatische Szenen, die Köhl später genauestens beschreibt: ein stotternder Motor, Sturm und Nebel, Hunger, Kälte und schließlich die Furcht, sich gänzlich verflogen zu haben. Das eigentliche Ziel, New York, wo Tausende auf sie warten, verpassen die Abenteurer. Aber sie erreichen mit ihrer Notlandung auf Greenly Island nordamerikanischen Boden und haben damit als erste den Atlantik in Ost-West-Richtung bezwungen. Wer glaubt, die Transatlantikfliegerei sei ein reines Männerthema, irrt. In kaum einem anderen Bereich sind damals Frauen so präsent wie als Pilotinnen. Die Amerikanerin Amelia Earhart ist 1932 die erste Frau, die den Atlantik in West-Ost-Richtung bezwingt. Allein in einem Flugzeug. "Pioniere der Lüfte - Nonstop über den Atlantik" geht der Frage nach, was waghalsige Abenteurer(innen) vor 100 Jahren dazu bewegte, den Atlantik auf dem Luftweg zu bezwingen. Erzählt werden persönliche Geschichten von Menschen, die durch ihren Mut und ihre Entschlossenheit zu Helden wurden und zu Wegbereitern einer neuen Art des Reisens von Kontinent zu Kontinent.
22:55
Ann Burden (Margot Robbie) lebt und arbeitet allein auf einer Farm in den Bergen. Die umgebenden Felsen, eigenes Grundwasser und besondere Wetterbedingungen haben die junge Frau vor einer nuklearen Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes geschützt. Die Stadt im Tal, in die sie nur kurze Ausflüge unternimmt, ist verlassen und verseucht. Mit der Zeit hat Ann sich damit abgefunden, möglicherweise der letzte Mensch auf Erden zu sein. Doch dann begegnet sie auf ihren Streifzügen dem Ingenieur John Loomis (Chiwetel Ejiofor). Der wundert sich, dass sein Geigerzähler hier keine Strahlung zeigt, entledigt sich übermütig seines Schutzanzuges und springt zum Baden in einen Teich. Doch das Oberflächenwasser ist kontaminiert und er erleidet eine Strahlenvergiftung. Ann nimmt ihn bei sich auf und pflegt ihn gesund. Gemeinsam schmieden sie Pläne für ein langfristiges Überleben auf dem Hof und kommen sich mit der Zeit näher. Dann aber endet die Zweisamkeit mit der Ankunft von Caleb (Chris Pine), eines jungen Mannes, der die Katastrophe in einem Bergwerk überlebt hat. Die unfreiwillige Schicksalsgemeinschaft wird zunehmend auf die Probe gestellt, als der Neuankömmling in Ann eine Seelenverwandte zu erkennen glaubt und diese ihrerseits immer mehr in einen Konflikt gerät, zwischen ihrer Loyalität zum älteren John und der Anziehung, die der attraktive Caleb auf sie ausübt.
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Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
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MDR hilft
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Geschichten aus dem Leipziger Zoo
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Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
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In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".