16:30
Gäste zum Kaffee
17:00
Beim Kauf oder Verkauf eines Gebrauchtwagens können Mängel, unklare Vertragsklauseln und Fragen zur Haftung schnell zu Streit führen. Wir erklären, welche Rechte und Pflichten Käufer und Verkäufer haben, wann ein Haftungsausschluss wirksam ist, worauf Sie bei der Probefahrt achten sollten und welche Angaben in einen Kaufvertrag gehören. So lassen sich Risiken verringern und teure Fehler vermeiden.
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Die Erdmännchen Jan und Henry sind davon überzeugt, dass in ihrem Vorgarten ein Raumschiff gelandet ist.
19:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Alle wollen sie raus - doch wer bekommt diesmal den Freifahrtschein in ein neues Leben? Vorgestellt werden Hunde, Katzen und andere Tierheimbewohner, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich umzuziehen.
20:15
Sachsen-Anhalt wird zum Brennglas für die politischen Entwicklungen in Deutschland. Unternehmer, Landwirte und Demokratie-Aktivisten aus der Altmark erzählen von einem Bundesland im Umbruch. Der Film begleitet Menschen im Norden Sachsen-Anhalts, deren Leben unmittelbar von den Folgen politischer Entscheidungen betroffen sind: Eine Familie, deren Investitionspläne in ihre Tankstelle von Bürokratie ausgebremst werden. Ein junger Landwirt zwischen Naturschutz und wirtschaftlichem Überlebenskampf sowie Akteure aus Demokratie- und Kulturprojekten, die um die Zukunft ihrer Arbeit bangen. Die Altmark im Norden Sachsen-Anhalts gilt als strukturschwache Region. Viele junge Menschen verlassen ihre Heimat, Innenstädte verlieren Geschäfte und Unternehmen kämpfen mit Bürokratie und anderen Investitionshemmnissen. Gleichzeitig wächst die Unterstützung für die AfD. Für viele Wählerinnen und Wähler ist sie Ausdruck des Wunsches nach Veränderung. Andere sehen darin eine Gefahr für gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Strukturen. Der Film zeigt beide Perspektiven und macht sichtbar, welche Erfahrungen, Hoffnungen und Sorgen hinter den politischen Einstellungen stehen. Im Mittelpunkt stehen Marie-Josephine und Alfred Landsberg aus Arendsee. Vater und Tochter betreiben gemeinsam die Tankstelle "Zum Seeadler" und kämpfen seit Jahren um die Genehmigung eines geplanten Autohofs mit Entertainment-Center. Lange Genehmigungsverfahren, Umweltauflagen und steigende Kosten haben bei der Familie Frust ausgelöst. Gleichzeitig sehen sie im politischen Wandel die Chance auf bessere Rahmenbedingungen für mittelständische Unternehmen und ländliche Regionen. Für die 24-jährige Unternehmerin ist die Tankstelle zugleich Heimat und Zukunftsperspektive. Ohne den Familienbetrieb, sagt sie, wäre auch sie vermutlich längst weggezogen. Rund 60 Kilometer entfernt bewirtschaftet Jacques Köpke gemeinsam mit seiner Familie 1.750 Hektar Land. Der junge Landwirt kämpft mit steigenden Kosten, wachsender Bürokratie und erheblichen Ernteausfällen durch Gänse und Kraniche. Allein der Vogelfraß verursacht nach seinen Angaben Verluste in sechsstelliger Höhe. Während Naturschutzprojekte neue Lebensräume für Tiere schaffen, fühlen sich viele Landwirte mit den Folgen allein gelassen. Köpkes Geschichte steht stellvertretend für die Herausforderungen vieler Familienbetriebe im ländlichen Raum. Einen völlig anderen Blick auf die Entwicklung des Landes bietet Anne Buch aus Salzwedel. Mit Kultur-, Jugend- und Demokratieprojekten engagiert sie sich für Offenheit, Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Erfolg der AfD löst bei ihr große Sorge aus, insbesondere mit Blick auf die Zukunft öffentlich geförderter Demokratieprogramme.
20:45
Im Januar legte ein Sabotageakt großflächig das Stromnetz in Berlin lahm. 100.000 Menschen hatten im tiefsten Winter keinen Strom. Nur einer von zahlreichen Anschlägen. Dahinter stehen mutmaßlich lose organisierte Öko?Anarchisten, die sich in anonymen Bekennerschreiben "Vulkangruppen" nennen und im Netz Bauanleitungen für Brandsätze teilen. Ist das die neue Öko-RAF? Die Reportage folgt Ermittlern, Insidern und Experten und zeigt, wie sich klimaideologische Motive radikalisieren - und warum die Behörden seit Jahren im Dunkeln tappen. Sie stellt die Frage: Entsteht in Deutschland ein neuer Ökoterrorismus, dem der Staat kaum gewachsen ist?
21:15
Seit einigen Jahren erlebt der Nachtzug eine leise Renaissance. Zwischen Ost und West entsteht ein Netz, geprägt von Idealismus, wirtschaftlichem Risiko und wachsendem Druck, klimaschonender zu reisen. Michal Jaros (29), ein junger Steward aus Prag, schaute schon als Kind sehnsüchtig den Zügen hinterher. Inzwischen arbeitet er für das tschechische Bahn-Unternehmen CD Night und fährt regelmäßig mit dem Nachtzug Canopus von Prag nach Zürich. CD Night arbeitet in Kooperation mit der deutschen Bahn, die 2016 alle ihre Nachtzüge als unrentabel abgestoßen hat. Michal und seine Kollegen sind voll Idealismus in ihrem Glauben an die Zukunft der Nachtzüge. "Prag ist ein Knotenpunkt zwischen Ost und West", sagt er begeistert. "Unsere Züge verbinden Europa - das macht diesen Job so spannend." Gegen Abend erwacht der Bahnhof zum Leben: Nachtzüge rollen in alle Richtungen - nach Österreich, in die Ukraine, nach Polen und Richtung Norden nach Deutschland. Aber die unterschiedlichen nationale Regelungen und die Verspätungen durch die Baustellen der Deutschen Bahn machen ihnen sehr zu schaffen. Europa brauche ein vereintes Netz an Nachtzugverbindungen und keinen Flickenteppich, meint Bernhard Knierim vom Bahn Netzwerk Back on Track. Er organisiert eine Pyjamademo in Berlin, bei der Menschen in Schlafanzügen mehr Schlafwagen und bezahlbare Nachtzugverbindungen fordern. Das Besondere an der Demo: sie findet auf 20 Bahnhöfen in ganz Europa gleichzeitig statt. Ein Symbol! Auch in Malmö, Paris, Stockholm oder Lissabon fordern Menschen, dass Reisemöglichkeiten auf der Schiene ausbaut werden.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:15
Die 16-jährige Amanda wird nachts verwirrt und verletzt mitten in Dresdens Innenstadt aufgefunden. Sie hat ein blutiges Skalpell bei sich und wiederholt immer wieder aufgelöst, ihr Vater würde sie verfolgen. Bei der Befragung im Kommissariat Dresden fleht sie Kommissarin Leonie Winkler um Hilfe an: Sie sei eingesperrt in einem Keller aufgewachsen. Ihr Vater lasse sie hungern, wenn sie nicht "artig" sei. Und noch immer sei ihre Schwester im Verlies gefangen, ohne Nahrung. Amanda wirkt verwirrt und ist gewaltbereit. Kommissariatsleiter Schnabel zweifelt die Geschichte der jungen Frau an, ebenso wie die erfahrene Psychologin der Jugendanstalt, in der Amanda untergebracht wird. Leo Winkler glaubt ihr, obwohl Amanda sie angreift, doch Amanda kann nicht beschreiben, wo sich der Keller befindet. Von der Großstadt, durch die sie stundenlang irrte, ist sie überfordert. Verletzungen zeigen, dass Amanda versucht hat, sich umzubringen. Am Skalpell, das sie bei sich trug, befindet sich das Blut von Personen, die mit ihr verwandt sein müssen. Amandas Vater wird mithilfe eines DNA-Abgleichs gefunden - und behauptet, er kenne das Mädchen gar nicht. Fieberhaft fahnden die Kommissare nach Amandas Mutter. Für die Ermittler beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Kleinste Details, Geräusche, Gerüche in Amandas Schilderungen helfen. Das Verfolgen ihrer Erinnerungsfetzen wird zur Schnitzeljagd. Vieles deutet bald auf einen anonymen Wohnblick in einem Neubaugebiet hin. Als Schnabel in der Nähe eine Ärztin erstochen auffindet, wird Amanda vom Entführungsopfer zur Hauptverdächtigen in einem Mordfall.
23:45
Comedy and more und mehr