22:25
Bei jedem Wettkampf sind die Cheerleaderinnen des Teams "Nice Ladies" die ältesten, doch für die Frauen aus Charkiw in der Ukraine geht es nicht ums Gewinnen - und ihr Sport ist weit mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung. Mitten im eskalierenden Ukrainekrieg wird das Team jedoch auf eine harte Probe gestellt, und der scheinbar unzerstörbare Zusammenhalt der Cheerleaderinnen gerät ins Wanken. Sie alle stehen vor ihrer schwersten Entscheidung: zwischen Heimat und der Sicherheit für sich und ihre Familien, zwischen Gehen und Bleiben. Sveta, ein Mitglied des Kernteams, flieht mit ihrer Familie in die Niederlande, während Kapitänin Valia und Trainerin Nadia in der wiederholt bombardierten Stadt Charkiw ausharren. Trotz Terror, Herzschmerz und Svetas Schuldgefühlen als Geflüchtete versuchen die beiden Frauen, den Kontakt zueinander zu halten und einen kühlen Kopf zu bewahren. Regisseurin Mariia Ponomarova traf die Gruppe lange vor dem russischen Überfall auf die gesamte Ukraine und war beeindruckt von der Freude und dem Teamgeist der "Nice Ladies". Ihr Film ist eine Langzeitbeobachtung, die die Höhen und Tiefen des Lebens einfängt, aber vor allem eine Geschichte über die Liebe zum eigenen Körper, zum Sport und zur Freundschaft.
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Ein Jahr lang ist das Filmteam durch die Ukraine und in andere Länder Europas gereist und hat ukrainische Frauen gebeten, ihre Geschichten zu erzählen - in einer extra für den Film konzipierten, aus Holz gebauten Videobox: unverstellt, ohne Interviewer, ohne Zeitlimit. Geflüchtete, die jeden Tag mit der Entscheidung ringen, ihr Land verlassen zu haben und seither zwischen zwei Welten zerrissen sind. Frauen, die geblieben sind und gelernt haben, mit der anhaltenden Bedrohung zu leben; die ihren Job als Hebamme, Lokalpolitikerin oder Bäckerin unter neuen Bedingungen weitermachen oder sich eine neue Aufgabe gesucht haben, die Männer im Kriegsgebiet unterstützen, ihre Fabrikräume zu einem Bunker umgestalten oder einfach ihre Familie schützen. Ukrainerinnen, die sich entschlossen haben an der Front zu kämpfen, um ihre Heimat, ihr Land zu verteidigen. Sie alle erzählen, was sie erleben und erleiden. Die weibliche Perspektive. "Stimmen aus dem Krieg - Ukraine 2022" ist eine dichte Erzählung, emotional aufwühlend, das Panorama eines Krieges, der vor unserer Haustür tobt. "Stimmen aus dem Krieg - Ukraine 2022" ist eine Produktion von LOOKSfilm, Yard44 (UK), One Planet (FR) und MMDPRO (UA) in Koproduktion mit rbb, BR, MDR, NDR, SWR, WDR in Zusammenarbeit mit Canal+ Docs, SVT und LRT. Gefördert durch das British Film Institute, die Mitteldeutsche Medienförderung und das Medienboard Berlin-Brandenburg.
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Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
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Vier Menschen, vier psychische Belastungen: In der zweiteiligen Anima-Doku erzählen Anna, Zoë, Nicholas und Anne in sehr persönlichen Statements, wie es sich anfühlt, mit einer Depression, einer Angst-, einer Essstörung oder mit Borderline leben zu müssen und im Alltag scheinbar zu funktionieren. Illustriert werden die intensiven Schilderungen mit Animationen des Leipziger Comiczeichners Schwarwel. Im ersten Teil berichtet Anna Feuerbach, wie sie sich ihrer Essstörung bewusst wurde und welche Funktionen sie für sie erfüllte. Anna gibt Einblick in den Kampf gegen gesellschaftliche Erwartungen, Kontrollverlust und ihre Reise zur Genesung. Zoë Beck beschreibt, wie ihre Depression mit Stress und Ängsten verbunden ist und erzählt darüber, wie sich ihr Denken und ihre Wahrnehmung während depressiver Episoden verlangsamen. Der Film "Nicht gesellschaftsfähig - Alltag mit psychischen Belastungen" setzt sich intensiv mit dem Thema mentale Gesundheit auseinander, will die Vorurteile über psychische Erkrankungen durchbrechen und zu einem breiteren Verständnis für die Vielschichtigkeit des Themas beitragen.
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Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
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In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
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Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.