17:00
Neues von hier & Leichter leben
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Die Erdmännchen Jan und Henry werden durch ein seltsames Summen wach gehalten.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Alle wollen sie raus - doch wer bekommt diesmal den Freifahrtschein in ein neues Leben? Vorgestellt werden Hunde, Katzen und andere Tierheimbewohner, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich umzuziehen.
20:15
Grundwasser, Böden, Fließgewässer: Trockenheit auch abseits des Sommers belastet den natürlichen Wasserhaushaltr. Anfang Juni 2026 sprechen die Hydrologen im Thüringer Landesumweltamt von einem rekordtrockenen Winterhalbjahr: 40 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel. Der Klimawandel zwingt uns, das zu managen: Vor allem rund um unsere Flüsse müssen wir mehr Wasser in der Landschaft halten. Der Stapel mit den Masterplänen wird immer höher. Europäische Union, Bund, Landesregierungen - alle haben Strategien. Wieso sind sie nicht längst umgesetzt und worum wird so erbittert gestritten. 90 Prozent der Flüsse in Deutschland sind vom Menschen sehr stark verändert - auch in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. An der Wettera im Südosten von Thüringen erklärt Stephan Gunkel vom BUND Thüringen, wie ein Fluss und seine Aue funktionieren, wenn sie im natürlichen Gleichgewicht sind. Das krasse Gegenteil davon kann man von der Burg Wendelstein an der Landesgrenze Sachsen-Anhalt/Thüringen anschauen: Über Jahrhunderte hinweg haben unsere Vorfahren hier die Landschaft entwässert und dem Fluss Ackerfläche abgetrotzt. Umwelthistoriker Mathias Deutsch erklärt: Was hat unsere Vorväter angetrieben und wie sie vorgegangen? Auenökologe Mathias Scholz vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung erläutert die Folgen: Was passiert dort, wo die Aue einmal war, mit dem Wasser? Was muss dort auf welche Art verändert werden, damit unsere Flusslandschaften wieder ihre natürlichen Funktionen übernehmen können? Das weiß auch Matthias Wiegand, Geschäftsführer eines Agrarbetriebes in Straußfurt nördlich von Erfurt. Zwischen zu trockenen Frühjahren und Sommern, einem Stausee als Wasserreservoir und den vagen Renaturierungs-Plänen für die Unstrut kämpft er um gute Erträge auf seinen Flächen unmittelbar am Fluss. Seit 30 Jahren wird hier von Renaturierung geredet. Seit Frühjahr 2026 ist das Konzept des Landes Thüringen öffentlich: Erst wird der Hochwasserschutz im Unstrut-Tal neu organisiert, danach renaturiert. Der Zeithorizont enttäuscht vor allem Naturschützer: Erst 2051 sollen alle Pläne umgesetzt sein. Sabrina Schulz von der Deutschen Umwelthilfe geht auf die Schwächen der Masterpläne ein, benennt nötige Ressourcen für erfolgreiche Renaturierung und das, was die Politik schnell entscheiden muss. Der Leiter des Labors der Wasserwerke Leipzig, Heiko Schulze, führt das "exactly"-Team in die Mulde-Aue. Dort erklärt er, was die Trinkwasserversorgung der Großstadt mit der Qualität des Mulde-Wassers und den Ökosystem-Dienstleistungen der Aue zu tun hat. Und wieviel für Leipzig davon abhängt, dass dieses System auch künftig funktioniert. Rund um Roßlau in Sachsen-Anhalt haben zwei Flüsse Teile ihrer Auen schon zurückbekommen: Die kleine Rossel und die Elbe als Deutschlands zweitlängster Fluss. Auch da, wo Wasserrückhalt klein anfängt, ist er ein Erfolg. Und da, wo rechtzeitig damit begonnen wurde, inzwischen ein viel beachtetes Beispiel.
20:45
Unseren Flüssen und Seen geht das Wasser aus. Vielerorts fallen die Pegel in diesen Tagen auf rekordverdächtige Tiefstände. Die anhaltende Dürre stellt weite Teile Deutschlands vor eine existenzielle Frage: Wie viel Wasser haben wir noch, und wer darf es nutzen? Bürgerinnen und Bürger werden seit Wochen zum Wassersparen aufgefordert. Die Entnahme aus öffentlichen Gewässern ist streng verboten. Doch zugleich steigt der Wasserbedarf der Industrie ungebremst. Die boomenden Chipfabriken werden in absehbarer Zeit fast 50 Prozent des gesamten Wassers im Großraum Dresden verbrauchen. Für Kontroversen sorgt auch die Idee eines sogenannten "Überleiters". Mit dem Projekt soll Wasser aus der Elbe abgezapft und in die Spree gepumpt werden, um die Austrocknung des Spreewalds zu stoppen und die Trinkwasserversorgung Berlins langfristig zu sichern. Wie sinnvoll ist das? Rettet der eine Fluss den anderen? Und zu wessen Lasten? Darüber diskutieren Friederike Schicht und Andreas F. Rook im MDR-Talk "Fakt ist!" aus Dresden mit Bürgerinnen und Bürgern und u.a. mit diesen Gästen: - Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU), Sächsischer Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft - Grit Ebert, Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung e.V. - Uwe Ritzer, Journalist und Autor
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Hauptkommissar Andreas Keppler, gerade am Leipziger Flughafen gelandet, wird von seiner Kollegin Eva Saalfeld auf direktem Weg zu einem Tatort gerufen. Ein junger Afghane ist in den frühen Morgenstunden auf einer Wiese verbrannt. Die Kommissare entnehmen den Ausweispapieren, dass es sich um Arian Bakhtari handelt, der Hochfrequenzphysik an der Universität Leipzig studierte. Als sie sehen, dass ganz in der Nähe die Halle eines Deutsch-Afghanischen Freundschaftsvereins abgebrannt ist, nehmen sie auch dort die Ermittlungen auf. Die Kommissare finden heraus, dass der Tote noch vor kurzem für den Vermieter der Halle, den Spediteur Norbert Müller, gearbeitet hat. Er wurde entlassen, weil er sich an der Ladung, die Müller über den Leipziger Flughafen an deutsche Einrichtungen in Afghanistan transportiert, zu schaffen machte. Die Kommissare fragen sich, ob Arian die Halle angezündet hat, um sich an Müller zu rächen, und sich dabei versehentlich selbst tötete. Auch Müllers Tochter Mette hatte Kontakt zu dem toten Arian. Er hat ihr geholfen, ihren afghanischen Freund Deniz Ghubar illegal nach Deutschland zu schleusen. Mette ist verzweifelt auf der Suche nach Deniz, der seit dem Brand verschwunden ist. In der abgebrannten Halle stoßen die Kommissare auf Reste eines großen Haschischlagers. Die Spur führt die Kommissare zur Tante des Verbrannten, Jamila Nazemi, die allerdings bestreitet, etwas von diesem Lager gewusst zu haben. Als die Kommissare im Studentenwohnheim von Arian die Hülle einer Signalrakete entdecken, nimmt der Fall eine neue Dimension an.
23:40
Hoch die Tassen! Vor allem jene, die Olaf Schubert nicht mehr im Schrank hat. Seine vergnüglichen Tresentalks mit seinen Gästen sind nicht weniger als kleine Meisterwerke des absurden Humors. In Olafs Klub werden bedeutungslose Fragen zelebriert, Philosophisches banalisiert und Sinnloses zementiert. Antworten sind erwünscht, aber es geht auch ohne. Wer zu tief ins Glas dabei schaut, merkt schnell: Im skurrilen sächsischen Gehirn von Olaf Schubert will man nicht wohnen. Aber Samuel Beckett seine Oma würde sofort einziehen.