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TV Programm für MDR Sachsen am 28.04.2026

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Einfach genial 19:50

Einfach genial: Smart Home auf dem Campingplatz

Infomagazin

Batteriestand des Wohnmobils checken oder Beleuchtung und Diebstahlsicherung steuern, Erfinder Gabor Wraight aus Bayern hat eine Smart-Home-Lösung für Camper entwickelt. Eine kleine Box funktioniert als smartes Steuerungssystem. Sie übernimmt die gesamte elektrische Verteilung im Fahrzeug. Nach Auskunft des Erfinders soll man damit jeden Camper aufrüsten können. Die Bedienung erfolgt über eine App. Außerdem gibt es Anschlüsse für Sensoren, die z. B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Füllstände von Wassertank und Gasflaschen messen. Wie gut sich Gabors Erfindung in der Praxis schlägt, schaut sich der YouTuber und Home Assistant Tester Simon Oberstedt an.

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Umschau 20:15

Umschau

Infomagazin

Im Bann des Hexenbesens 21:00

Im Bann des Hexenbesens: Sagen und Abenteuer

Dokumentation

Im nördlichsten Zipfel Thüringens, in Rothesütte, wimmelt es vor kleinen Hexen und Zauberern. Aufgeregte Kinder sind auf dem Weg zu den Riesenrutschen am weltgrößten Hexenbesen. Danach soll es in die Hexenküche zum Zaubertränke-Brauen gehen und dann zur Besenflugschule oder in den Schatz-Suche-Tunnel. Bislang lag der Thüringer Harz eher im touristischen Dornröschenschlaf, trotz der schönen Landschaft und den vielen Ausflugsmöglichkeiten. Mit der Erlebniswelt soll sich das ändern. Alles begann mit der alten Grenzkaserne bei Rothesütte nahe der Landesgrenze. Die Stadt Nordhausen wollte das Objekt touristisch nutzen und so entstand die Idee zur Hexen-Erlebniswelt, weil der Harz nun mal für Hexen und Mystik berühmt ist. Wie all die Ideen für das Abenteuerland entstanden und was das alles mit der Geschichte der kleinen Hexe Aelfi zu tun hat, erzählt die Chefin der Erlebniswelt Veronika Töpfer. Warum der Harz eigentlich ein Hexen-Gebirge ist, wird mit drei Hexensagen erhellt. Im Steinmühlental, nahe der "Hex"-Erlebniswelt, spielen die Darsteller von der "Schattenwelt Südharz" die Sagen nach. Warum das Hexen-Thema so populär geworden ist, wird bei der Kräuterfrau Simone Detto und der Harz-Hexen-Krimi-Autorin Kathrin R. Hotowetz erkundet. Warum die Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert in Thüringen trotz der Reformation besonders schlimm wütete, erklärt der Historiker und Hexen-Experte Dr. Kai Lehmann. Was es mit den inzwischen so beliebten "Hexenfesten" Walpurgis und Halloween ursprünglich auf sich hatte, wird an uralten Opferplätzen gezeigt.

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Die Tränen der Kinder. Wochenkrippen in der DDR 22:10

Die Tränen der Kinder. Wochenkrippen in der DDR

Zeitgeschichte

Die DDR Mitte der 50er Jahre. Es gilt die 6-Tage-Woche. Die junge Republik braucht Arbeitskräfte. Auch Frauen sollen beim Aufbau des sozialistischen Staates helfen. Doch wohin mit den vielen Säuglingen und Kleinkindern, wenn die Mütter bereits sechs Wochen nach der Geburt wieder zur Arbeit gehen müssen? Die rettende Idee scheint einfach und effizient zugleich: Die Wochenkrippe wird aus der Taufe gehoben. Jeder kann jetzt sein Kind am Montag früh in einer solchen Einrichtung abgeben und am Samstag wieder mitnehmen. Damit gehen nicht nur Väter normal zur Arbeit, auch Mütter können durch die staatliche Kinderbetreuung voll am Erwerbsleben teilnehmen, das Studium beenden und Karrierechancen ergreifen. Eine sehr sozialistische und auch sehr emanzipierte Idee. Mindestens einhunderttausend Kinder waren zwischen 1950 und dem Ende der DDR in den Wochenkrippen untergebracht. Und nicht nur in der DDR, auch in anderen sozialistischen Staaten wie in der Tschechoslowakei glaubte man an die kollektive Dauerbetreuung der Kleinsten. Doch schon früh ließen erste Forschungen Zweifel aufkommen. Von Hospitalismuserscheinungen und Entwicklungsstörungen alarmiert, brach man in anderen sozialistischen Staaten das Betreuungsmodell wieder ab. In der DDR dagegen wurde es bis in die achtziger Jahre hinein immer weiter perfektioniert. Viele der ehemaligen Wochenkinder beklagen heute schwere seelische Schäden, die in der frühen Phase ihrer Kindheit begründet liegen. Betroffene nehmen uns mit in die Vergangenheit, berichten von Spätfolgen und ihren Ängsten, die sie bis heute in sich tragen. Auch Mütter und Krippenerzieherinnen schildern ihre Sicht auf die heute umstrittenen Einrichtungen, an denen die DDR bis zum Ende festhielt. Aber ist es tatsächlich so, dass die Unterbringung in Wochenkrippen zu Traumatisierungen geführt hat, die auch Jahre später noch spürbar sind? Die Kinder- und Jugendpsychiaterin Dr. med. Agathe Israel, der Ethiker Prof. Dr. Karsten Laudien, der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Florian von Rosenberg und die Sozialwissenschaftlerin Heike Liebsch beleuchten die 40-jährige Geschichte der DDR-Wochenkrippen und untersuchen die Auswirkungen auf die Betroffenen.

Vier Wände für zwei 22:55

Vier Wände für zwei

Tragikomödie

Sara (Juana Acosta), eine erfolgreiche Managerin Ende 30, lebt in Sevilla und ist seit acht Jahren mit Daniel (Daniel Grao) verheiratet. Nicht mehr an die Zukunft ihrer Ehe glaubend, macht sie sich hinter dem Rücken ihres Mannes auf die Suche nach ihren eigenen vier Wänden. Zusammen mit dem unerfahrenen Immobilienmakler Óscar (Carlos Areces) besichtigt sie eine wunderschöne Wohnung im Zentrum von Sevilla, die abgesehen von den scheußlichen Tapeten zwar absolut perfekt wäre, jedoch einen entscheidenden Haken hat: Die Wohnung wird mit Nießbrauch verkauft, die jetzige Besitzerin Lola (Kiti Mánver) darf demnach bis zu ihrem Ableben in der Wohnung bleiben. Lola stellt sich als wortgewandte, kettenrauchende und freigeistige Überlebende eines dreifachen Bypasses heraus. Eine Naturgewalt, deren Lebensfreude und Leidenschaft mit Saras eher konservativer Einstellung kollidiert. Als Sara entdeckt, dass ihr Mann sie betrügt, sucht sie Trost und Rat bei Lola, der ähnliches widerfuhr. Nach und nach schließen die beiden Frauen, die so unterschiedlich sind, eine ungewöhnliche Freundschaft.