05:40
Woody Allen spielt Allen, einen fanatischen Filmfan mit einer wiederkehrenden, absurden Halluzination: Humphrey Bogart gibt ihm Tipps, wie er bei Frauen Erfolg haben kann. Seine verheirateten Freunde Dick und Linda verkuppeln ihn mit mehreren heiratsfähigen jungen Damen, aber sein Selbstvertrauen ist so gering, dass er bei allen völlig versagt. Schließlich entdeckt Allen, dass es eine Frau gibt, mit der er ganz er selbst sein kann: Linda, die Frau seines besten Freundes...
07:05
Der Literaturprofessor Humbert Humbert zieht bei der Witwe Charlotte ein und lernt dort deren 12-jährige Tochter Dolores, Spitzname "Lolita", kennen, in die er sich sofort verliebt. Um dem Mädchen nahe sein zu können, heiratet er dessen Mutter, obwohl er diese eigentlich verachtet. Als Charlotte das herausfindet, kommt es zum Streit. Vor Verzweiflung läuft sie vor ein Auto und stirbt. Zusammen mit Lolita beginnt Humbert in einer Kleinstadt in Neuengland ein neues Leben, doch Humbert ist nicht der Einzige, der Interesse an Lolita hat. Regisseur Adrian Lyne schuf mit seinem Drama eine weitere Verfilmung des kontroversen gleichnamigen Literaturklassikers von Vladimir Nabokov. Die Hauptrollen übernahmen Jeremy Irons ("Die Affäre der Sunny von B."), Melanie Griffith ("Die Waffen der Frauen") und Dominique Swain, die 1999 den Young Artist Award erhielt.
09:20
1 Oscar® Nominiert für zwei Golden Globes Broadway-Produzent Max Bialystock steht kurz vor dem Ruin, doch die Idee seines Buchhalters Leo Blooman verspricht Rettung: Ein letzter Flop soll Investorengelder bringen und die Flucht ins Ausland ermöglichen. Mit dem verrückten Drehbuchautor und Altnazi Franz Liebkind, dem völlig überforderten Regisseur Roger De Bris und dem Hippie Lorenzo St. DuBois als Schauspieler soll der Film von vorne herein zum Scheitern verurteilt sein. Doch die Hitler-Revue wird zum Überraschungserfolg. Mel Brooks' Erstling ist eine respektlose und urkomische Persiflage auf die Broadway-Unterhaltung, die aufgrund ihrer Thematik erst 1976 mit acht Jahren Verspätung in die Kinos kam. Ausgezeichnet mit dem Oscar® für das Beste Drehbuch. In der Liste der 100 witzigsten amerikanischen Filmkomödien aller Zeiten des American Film Institute belegte "The Producers" 1998 den 11. Platz. DIE ZEIT schreibt: "'Frühling für Hitler' ist ein einziger grandioser 'sick joke' über die korrupten Verhältnisse im kommerziellen amerikanischen Theater, zugleich auch ein extravagantes Dokument für den verzückten Teutonen-Hass des Filmemachers Mel Brooks."
10:45
Preis der Leser-Jury, Berlin Nominiert für den Goldenen Bären, Berlin "A Prairie Home Companion" - das ist seit 1974 in ganz Amerika eine beliebte Radiosendung mit unterschiedlichsten Elementen, die von Moderator Garrison Kellor zusammengehalten werden. Nun müssen Kellor und seine Gäste erfahren, dass die laufende Sendung die letzte sein soll. Das erhöht die Spannung beträchtlich, und so droht der Abend zusehends aus dem Ruder zu laufen...
12:30
"Riding Giants" erzählt von den Ursprüngen des Surfens in Polynesien, dem Surfverbot durch die christlichen Missionare und seiner Wiederauferstehung in den modernen Surfnationen USA und Australien. Vor allem aber berichtet der Dokumentarfilm von einer ganz besonderen Spielart dieser heutzutage so populären Sportart: Dem Bigwave-Surfen. Hierbei folgen einige wenige Dutzend unerschrockene Surfer den größten Stürmen mit Wellen von bis zu 30 Metern um den ganzen Erdball. Porträts von Big-Wave Pionieren wie Greg Noll und Laird Hamilton zeigen sie in ehrfurchtsgebietenden Wellen mit Namen wie Waimea Bay, Mavericks und Jaws.
14:10
Die andalusische und die marokkanische Küste sind als Urlaubsparadies beliebt. Dennoch war bis vor wenigen Jahren weder der Wissenschaft noch der Öffentlichkeit bekannt, welch ein Naturparadies die Meerenge von Gibraltar, eine schmale Wasserstraße zwischen den Kontinenten Europa und Afrika, darstellt: Hier leben mehr Walarten auf engstem Raum als irgendwo sonst auf der Erde. Doch die Meerenge ist auch ein Nadelöhr des globalisierten Warenflusses mit einer weltweit einmaligen Dichte an Schiffsverkehr: Täglich durchqueren über 300 riesige Containerschiffe die Meerenge mit hohem Tempo. Die Wale werden gerammt, geraten in die Schrauben, werden durch Abwässer vergiftet oder verlieren ihre Nahrungsgrundlage durch Überfischung. "The Last Giants" überrascht mit erstaunlichen Fakten und faszinierenden Unterwasseraufnahmen von Walen und Delfinen. Zugleich erzählt der Film die Geschichte einer einzelnen Frau, der ehemaligen Schweizer Modeschöpferin Katharina Heyer, die sich seit über einem Jahrzehnt für das bedrohte Naturparadies vor Europas Küste einsetzt. Ihr großes Engagement gleicht dem Kampf von David gegen Goliath. "Wer kein Herz aus Stein hat, dem geht dieser Film nahe." (Quelle: Kino.de)
15:45
Der gefürchtete wie geachtete Restaurant-Kritiker und Autor eines Gastronomieführers, Charles Duchemin, versucht, den Großindustriellen Tricatel zu enttarnen, der in seiner Kette von Fastfood-Restaurants synthetisch erzeugte Lebensmittel anbietet. Zusammen mit seinem Sohn Gérard, der heimlich in einem Wanderzirkus als Clown arbeitet und das Erbe seines Vaters antreten soll, dringt Duchemin in Tricatels Fabrik ein. Der Plan geht zwar auf, jedoch verliert der Feinschmecker seinen Geschmackssinn, da er gezwungen wird, verdorbene Speisen zu essen. Bei einer TV-Sendung lässt er Tricatel mithilfe der gesammelten Beweise auffliegen und findet seinen untrüglichen Geschmackssinn wieder. "Eine der besten Komödien mit Frankreichs Superkomiker Louis de Funès ('Der Gendarm von Saint-Tropez', 'Fantomas'), dessen Slapstick wie immer zündet. Vom originellen Vorspann des im Scope-Format gedrehten Spaßes um Kochkultur bis zur Vater-Sohn-Story eine gelungene Attacke auf Massenware." (Quelle: Mediabiz.de) prisma-online meint: "Louis de Funès glänzt als cholerischer Gourmet und Restaurantkritiker, der gegen Plastik-Essen kämpft und sich eine große Schlacht gegen die skandalösen Fehlleistungen der Lebensmittelindustrie liefert."
17:30
Teddy Jury Award, Berlin Laure trägt ihre Hosen am liebsten weit und die Haare kurz. Wie ein Mädchen sieht sie nicht aus und möchte am liebsten keins sein. Laure ist ein Tomboy - ein Mädchen, das sich wie ein Junge kleidet, fühlt und benimmt. Als sie mit ihren Eltern umzieht nutzt sie ihre Chance und stellt sich ihren neuen Freunden als Michael vor. Geschickt hält sie ihr intimes Abenteuer vor den Eltern geheim. Für ihre Familie bleibt sie Laure, doch für die anderen Kinder ist sie Michael, der rauft, Fußball spielt, und in den sich die hübsche Lisa verliebt. Laure kostet ihre neue Identität aus, als ob der Sommer ewig so weitergehen könnte. Mit frappierender Authentizität, Leichtigkeit und Natürlichkeit erzählt die Regisseurin Céline Sciamma in "Tomboy" vom entscheidenden Sommer eines Mädchens, das anders sein möchte. "Tomboy" ist dabei ein heiterer, spannender Sommerfilm über den erstaunlichen Mut und Erfindungsreichtum der 10-jährigen Laure. Indem sie ihren inneren Impulsen folgt, wagt Laure das aufregende Experiment ihre Identität mit einer kleinen Lüge neu zu erfinden. Regisseurin Céline Sciamma ("Watelilies") hat "Tomboy" innerhalb weniger Monate im Sommer geschrieben, besetzt und gedreht, daraus entstand eine Spontanität, Direktheit und Frische, die man dem Film in jedem Bild ansieht.
18:50
Nominiert für 1 Oscar® Der ewige Pechvogel Charlie Brown nimmt am nationalen Buchstabierwettbewerb teil und leitet das schlechteste Baseballteam in der Geschichte des Baseballs. Linus verliert seine Schmusedecke und findet sie wieder. Snoopy, der Beagle, tanzt wild und spielt Shortstop. Die jähzornige Lucy Van Pelt trickst Charlie Brown beim Football aus und schickt ihn auf die Matte. Obwohl er den Buchstabierwettbewerb verliert, heißen seine Freunde Charlie Brown bei seiner Rückkehr freudig in der Stadt willkommen. Snoopy und alle Kultfiguren aus "Peanuts" feiern ihr Leinwand-Debüt in diesem Animationsfilm, der auf dem beliebten Comic von Charles M. Schulz basiert.
20:15
Beste Regie, Cannes Nominiert für 5 Oscars® Nominiert für 3 Golden Globes Nominiert für die Goldene Palme, Cannes Der Ringer und einstige Olympiasieger Mark Schultz hat den Höhepunkt seiner Karriere bereits überschritten, als er ein Angebot bekommt, das er nicht ablehnen kann: Der exzentrische Multimillionär John du Pont lädt ihn ein, auf sein luxuriöses Anwesen zu ziehen und dort gemeinsam mit dem US-Ringer-Team für die Olympischen Spiele 1988 in Seoul zu trainieren. Marks älterer Bruder und Mentor Dave, ebenfalls Ringer und gemeinsam mit seinem Bruder Doppel-Olympiasieger vier Jahre zuvor, soll sich auch anschließen. Während Mark sich schnell von den Verlockungen des reichen Lebens einlullen lässt, zögert der reifere, überlegtere Dave. DuPont, waffenvernarrter Neurotiker und Patriot mit Hang zum Größenwahn, verwickelt Mark währenddessen in eine gefährliche Abhängigkeit - Lob und Luxus werden gepaart mit Trainingsqualen und Psychospielen. Als sich Dave eines Tages doch überreden lässt, Teil von "Team Foxcatcher" zu werden und mit Frau und Kindern auf das Anwesen zu zieht, entfalten divergierende Ansichten, unterschwellige Aggressionen und du Ponts wachsende Paranoia eine desaströse Dynamik.
22:25
Die Menschheit steht an der Schwelle zu einer neuen Ära: Die Eroberung des Mars steht unmittelbar bevor, eine letzte Mission bereitet den epochalen Griff nach den Sternen vor. Astronautin Sarah befindet sich kurz vor dem Moment, auf den sie ihr gesamtes Leben hingearbeitet hat. Doch je näher der Start rückt und je härter die Ausbildung wird, umso größer wird der Druck, der auf Sarah lastet. Denn um ins All zu fliegen, muss Sarah ihre Tochter auf der Erde zurücklassen... Zwischen hochrealistischem Science-Fiction aus der unmittelbaren Zukunft und intimer Poesie innerster Emotionen spannt die preisgekrönte Filmemacherin Alice Winocour ("Mustang") den Bogen ihres faszinierenden Dramas über persönliche Opfer im Namen des menschlichen Fortschritts. Mit Eva Green ("Casino Royale"), Matt Dillon ("L.A. Crash"), Lars Eidinger ("25km/h") und Sandra Hüller ("Toni Erdmann") hochkarätig und international besetzt.