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4 Oscars® 3 Golden Globes Kevin Spacey spielt Lester Burnham, einen Mann Mitte 40, der eine schwere Midlife-Crisis durchlebt; er ist zynisch geworden und überzeugt davon, dass er keinen Grund hat, weiterzumachen. Lesters Beziehung zu seiner Frau Carolyn ist nicht gerade herzlich; während Carolyn nach außen hin versucht, den Eindruck zu vermitteln, dass sie ihr Leben voll im Griff hat, fühlt sie sich innerlich leer und verzweifelt. Ihre Teenager-Tochter Jane ist ständig deprimiert und hat kein Selbstwertgefühl. Ihre Probleme werden durch ihre beste Freundin Angela nicht besser, die ein angehendes Model ist und glaubt, dass sie allein dadurch ein wertvoller Mensch sei. Jane ist nicht die Einzige, die bemerkt hat, dass Angela attraktiv ist: Lester hat sich unkontrollierbar in sie verliebt, und sie wird Teil seines drastischen Plans, seinen Körper und sein Leben zu verändern. Währenddessen hat Colonel Fitts sein ganzes Leben im Marine Corps verbracht und kann keine andere Lebensweise tolerieren, was seinem Sohn Ricky, einem von Schönheit besessenen angehenden Filmemacher und Teilzeit-Drogendealer, das Leben schwer macht. Der renommierte Theaterregisseur Sam Mendes, der 1998 für die gefeierte Neuauflage von Cabaret und Nicole Kidmans Auftritt in "The Blue Room" verantwortlich war, gab mit diesem Film über die Schattenseiten einer amerikanischen Familie und über das Wesen und den Preis der Schönheit in einer von Äußerlichkeiten besessenen Kultur sein Kinodebüt.
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Goldene Palme, Cannes Beste Darstellerin, Cannes 2 Europäische Filmpreise Nominiert für 1 Oscar® Die USA in den 1960er Jahren: Die tschechische Einwanderin Selma droht zu erblinden und will ihrem 12-jährigen Sohn das gleiche Schicksal ersparen. Zusätzliche Schichten in einer Fabrik sollen eine Operation ermöglichen. Aber als Selma erst ihren Job und dann ihr Erspartes an ihren Nachbarn Bill verliert, kommt es zum Eklat: Nach einem tödlich endenden Handgemenge wird die Arbeiterin des Mordes angeklagt. Doch statt ihr Geld für den dringend benötigten Verteidiger aufzubringen, entscheidet sie sich für ihren Sohn und damit für ihre Hinrichtung. Mit dem abschließenden dritten Teil seiner "Golden Heart"-Trilogie ist Regisseur Lars von Trier der künstlerisch große Wurf zwischen Dogma-Ästhetik und Musical gelungen. Der Lohn für die harte Arbeit, nach der vor allem die isländische Pop-Diva Björk ihre Filmkarriere für immer an den Nagel hängen wollte: Die goldene Palme in Cannes, zwei europäische Filmpreise und Nominierungen für den Golden Globe und den Oscar® (Bester Song). "Zielt direkt ins Herz und trifft ins Schwarze" (Quelle: Rolling Stone) "Ein Film mit der emotionalen Kraft eines Bulldozers" (Quell: Sight & Sound)