23:30
Durchschnaufen, ein Stoßgebet, zu allem bereit: Matvey, bewaffnet mit einem Hammer, den er hinter seinem Rücken versteckt, drückt die Klingel einer typisch russischen Hochhauswohnung. Die Türe öffnet sich und Andrey, brutal aussehender Polizist und Vater von Matveys Freundin Olya, steht vor ihm. Es dauert nicht lange, da bricht in der spießigen Wohnung die Hölle los und Blutfontänen spritzen, Knochen zersplittern und aus der einst so geordneten Moskauer Vorstadtwohnung wird in kürzester Zeit ein Schlachtfeld, auf dem sich die beiden Kontrahenten einen gnadenlosen, unbarmherzigen Kampf auf Leben und Tod liefern. Ein fehlgeleiteter Schuss aus einer Schrotflinte offenbart ein unglaubliches Geheimnis, das für eine krasse Wendung sorgt - und erst der Auftakt ist für zahlreiche weitere WTF?! Momente. "Why Don't You Just Die!" ist eine bitterböse, schwarzhumorige Splatter-Komödie im Stil des Kultregisseurs Quentin Tarantino ("Pulp Fiction", "Reservoir Dogs"). Mit absurd brutaler Gewalt, einer rasanten Kameraführung und irrwitzigen Plot-Twists führt Kirill Sokolov den Zuschauer in seinem Regiedebüt durch einen wendungsreichen, blutigen Endkampf der Protagonisten. Ein Mordsspaß bei dem sich die Frage stellt: Wie viel Schmerz kann ein Mensch aushalten? Kirill Sokolovs Antwort: Unvorstellbar viel!
01:05
Die junge Künstlerin Kyoko feiert immerzu rauschende Erfolge: Ob als Supermodel, Malerin oder Beststellerautorin - Kyoko triumphiert einfach überall. Allerdings ist ihr der schnelle Ruhm zu Kopf gestiegen: Und so lässt sie ihre dekadenten Neigungen gerne an ihrer Assistentin Noriko aus. Diese muss wie ein gehorsamer Hund an der Leine spazieren oder soll die Rolle der unterwürfigen Dienerin in obszönen Rollenspielen übernehmen. Doch plötzlich gibt es Anzeichen, dass dieses schrille und ausschweifende Verhältnis womöglich nur in einer trügerischen Scheinwelt existiert. In Wirklichkeit liegen die Dinge ganz anders und sind noch viel schlimmer!
02:20
Preis für den Besten Hauptdarsteller, Cannes 1 Europäischer Filmpreis 1 Deutscher Filmpreis Das legendäre Hongkong der 1960er Jahre. Hier treffen sich der junge Zeitungsjournalist Herr Chow und die schöne Sekretärin Frau Chan das erste Mal bei der Suche nach einer Wohnung. Sie werden Nachbarn und begegnen sich fortan immer wieder auf ihren einsamen Gängen durch die Stadt. Ihre Ehepartner seien beruflich viel unterwegs, sagen sie. Doch eines Abends sprechen sie aus, was beiden schon längst klar war: Ihre Partner haben eine Affäre miteinander. Die folgenden Treffen sind zaghafte Versuche, den Verrat zu begreifen. Doch aus dem Begreifen wird ein Gefühl. Herr Chow und Frau Chan verlieben sich unaufhaltsam ineinander. Wong Kar Wais "In the Mood for Love", der im Jahr 2000 bei den Filmfestspielen von Cannes mehrfach ausgezeichnet wurde, ist ein Meilenstein der Filmgeschichte. Selten wurde die Melancholie einer unmöglichen Liebe in schöneren Bildern, berührenderer Musik und bewegenderer Poesie eingefangen. "In the Mood for Love" ist ein Glanzstück und Meisterwerk des Kinos, wie es nur ganz selten in dieser Perfektion gelingt.
03:55
Die Suche nach ihrer leiblichen Mutter führt den ängstlichen Metzger Norman und seine extrovertierte Zwillingsschwester Annabelle nach Down Under. Doch die Einwohner der australischen Gemeinde Two Heads Creek sind ihnen von Beginn an nicht geheuer. Hier scheint etwas gehörig faul zu sein. Als das ungleiche Zwillingspaar das Geheimnis lüftet, entwickelt sich ihr Trip zu einem blutigen Schlachtfest. Politisch inkorrekte und blutig-makabere Splatterkomödie aus Australien, in der Tradition von "Zombieland" und "Shaun of the Dead". "Eine herrlich geistesgestörte Horror-Komödie, die von Blut und Witz überquillt." (Quelle: Film Threat) "... fühlt sich so an, als ob Monty Python und Braindead Peter Jackson gemeinsam Ferien in der Hölle neu verfilmt hätten." (Quelle: Screen-Space)