18:50
1 Oscar® Nominiert für zwei Golden Globes Broadway-Produzent Max Bialystock steht kurz vor dem Ruin, doch die Idee seines Buchhalters Leo Blooman verspricht Rettung: Ein letzter Flop soll Investorengelder bringen und die Flucht ins Ausland ermöglichen. Mit dem verrückten Drehbuchautor und Altnazi Franz Liebkind, dem völlig überforderten Regisseur Roger De Bris und dem Hippie Lorenzo St. DuBois als Schauspieler soll der Film von vorne herein zum Scheitern verurteilt sein. Doch die Hitler-Revue wird zum Überraschungserfolg. Mel Brooks' Erstling ist eine respektlose und urkomische Persiflage auf die Broadway-Unterhaltung, die aufgrund ihrer Thematik erst 1976 mit acht Jahren Verspätung in die Kinos kam. Ausgezeichnet mit dem Oscar® für das Beste Drehbuch. In der Liste der 100 witzigsten amerikanischen Filmkomödien aller Zeiten des American Film Institute belegte "The Producers" 1998 den 11. Platz. DIE ZEIT schreibt: "'Frühling für Hitler' ist ein einziger grandioser 'sick joke' über die korrupten Verhältnisse im kommerziellen amerikanischen Theater, zugleich auch ein extravagantes Dokument für den verzückten Teutonen-Hass des Filmemachers Mel Brooks."
20:15
Das von chronischem Pessimismus geprägte Weltbild des gescheiterten Physik-Professors Boris Yellnikoff wird noch schwerer erschüttert, als ihm vor seiner New Yorker Wohnung die junge Ausreißerin Melody in die Arme fällt. Mit naiver Selbstverständlichkeit quartiert sich die Schönheit aus Mississippi bei dem paranoiden Besserwisser ein und verliebt sich in ihn, was in eine ungleiche, aber erstaunlich erfüllte Ehe mündet. Doch die Ankunft von Melodys sittenstrengen Eltern stört die vermeintliche Idylle und führt zu einer chaotischen Kette von romantischen Verwicklungen, an deren Ende die Erkenntnis steht: Keine Konstellation ist zu absurd, wenn sie nur glücklich macht. Nach mitreißenden Liebesgeschichten in London ("Match Point") und Barcelona ("Vicky Cristina Barcelona") siedelt der dreifache Oscar®-Gewinner Woody Allen seine neue romantische Komödie in seiner Heimatstadt an: "Whatever Works" ist eine Liebeserklärung an New York, seine exzentrischen Bewohner und die glückliche Macht des Zufalls.
21:45
Nominiert für einen Golden Globe Um seiner Gattin Frenchy ein schönes Leben finanzieren zu können, plant Ray Winkler einen Bankraub. Von einer zur Tarnung eröffneten Bäckerei graben sie einen Tunnel zum Geldhaus, doch der Bruch geht kläglich daneben. Unverhofft aber sind Frenchys Cookies so lecker, dass sie zum Verkaufsschlager werden. Massen von Geldscheinen pflastern den gesellschaftlichen Aufstieg der Winklers. Frenchy engagiert den Emporkömmling David, der dem Ehepaar Nachhilfe in Hochkultur geben soll. Ihm jedoch geht es nur ums Geld - und das sprudelt nur so lange, wie die Erfolgssträhne von Ray und Frenchy anhält.
23:20
Der Anthropologie-Student Markus beschäftigt sich in seinem Studium mit volkstümlichem Aberglauben und dem Poltergeist-Phänomen. Als sein Freund Lukas von einer entlegenen Burg hört, in der es spuken soll, will Markus die Chance nutzen, etwas Paranormales aufzuzeichnen - sie beschließen, eine Woche der bevorstehenden Ferien dort zu verbringen. Seine Freundin Rebecca wird erst eingeweiht, als die drei schon auf dem Weg sind. Die Studenten verschaffen sich unbefugt Zugang zu der düsteren Wasserburg und richten sich für die Nacht ein. Was am Anfang noch ein Spaß zu sein scheint, wird jedoch bald blutiger Ernst: Etwas Dämonisches scheint auf der Burg umzugehen, und die Ereignisse geraten außer Kontrolle. Der im Found-Footage Stil gedrehte Film zeigt die tödlichen Ereignisse der kommenden Tage und Nächte. "Horror vom Feinsten!" (Quelle: Süddeutsche Zeitung) "für Genrefans empfohlen" (Quelle: TV Spielfilm)