18:15
4 Oscars® 3 Golden Globes Kevin Spacey spielt Lester Burnham, einen Mann Mitte 40, der eine schwere Midlife-Crisis durchlebt; er ist zynisch geworden und überzeugt davon, dass er keinen Grund hat, weiterzumachen. Lesters Beziehung zu seiner Frau Carolyn ist nicht gerade herzlich; während Carolyn nach außen hin versucht, den Eindruck zu vermitteln, dass sie ihr Leben voll im Griff hat, fühlt sie sich innerlich leer und verzweifelt. Ihre Teenager-Tochter Jane ist ständig deprimiert und hat kein Selbstwertgefühl. Ihre Probleme werden durch ihre beste Freundin Angela nicht besser, die ein angehendes Model ist und glaubt, dass sie allein dadurch ein wertvoller Mensch sei. Jane ist nicht die Einzige, die bemerkt hat, dass Angela attraktiv ist: Lester hat sich unkontrollierbar in sie verliebt, und sie wird Teil seines drastischen Plans, seinen Körper und sein Leben zu verändern. Währenddessen hat Colonel Fitts sein ganzes Leben im Marine Corps verbracht und kann keine andere Lebensweise tolerieren, was seinem Sohn Ricky, einem von Schönheit besessenen angehenden Filmemacher und Teilzeit-Drogendealer, das Leben schwer macht. Der renommierte Theaterregisseur Sam Mendes, der 1998 für die gefeierte Neuauflage von Cabaret und Nicole Kidmans Auftritt in "The Blue Room" verantwortlich war, gab mit diesem Film über die Schattenseiten einer amerikanischen Familie und über das Wesen und den Preis der Schönheit in einer von Äußerlichkeiten besessenen Kultur sein Kinodebüt.
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Nominiert für 2 Golden Globes Der Film ist Kult, die Story über eines der ungleichsten Filmpaare weltberühmt. Harold und Maude widerlegen alles, was man je über Filmpaare gesehen oder gewusst hat. Bud Cort ist Harold, ein junger, wohlstandsübersättigter Mann mit einer morbiden Faszination für den Tod. Ruth Gordon ist Maude, eine wundervolle alte Exzentrikerin, die allem im Leben etwas Positives abgewinnt und es in vollen Zügen genießt. Hal Ashby ("Coming Home", "Being There") führte die Regie nach Colin Higgins' ("Foul Play") erstem Drehbuch. Cat Stevens komponierte die Musik für diesen liebenswerten Film voll abgründiger Komik, der beweist, dass Liebe keine Grenzen kennt. Ein absoluter Klassiker!
21:45
1 Oscar® 1 Goldener Bär, Berlin Nominiert für 1 Europäischen Filmpreis In diesem Kultfilm der Ghibli-Studios verfahren sich Chihiro und ihre Eltern auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause und stehen plötzlich vor einem Tunnel, der in ein geheimnisvolles Gebäude führt. Dahinter liegt eine verlassene Stadt, wo sich Chihiros Eltern in einem Restaurant gierig über das bereitstehende köstliche Essen hermachen und alsbald in Schweine verwandelt werden. Chihiro ist verzweifelt, wie kann sie ihren Eltern helfen? Da taucht ein mysteriöser Junge namens Haku auf, der ihr erklärt, wie sie in der Zauberwelt überleben und ihre Eltern retten kann. Und so muss sich Chihiro auf eine abenteuerliche Reise begeben...
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1 Silberner Löwe, Venedig FIPRESCI Preis, Venedig Beste Schauspielerin, Venedig 1 Europäischer Filmpreis Maxime und Stéphane betreiben gemeinsam eine Geigenbauwerkstatt und teilen die Leidenschaft für klassische Musik. Die beiden alten Freunde könnten unterschiedlicher nicht sein: Ersterer ein extrovertierter Mann von Welt, Stéphane hingegen ein Einzelgänger, der ganz in seiner Arbeit aufgeht. Doch als Maxime die talentierte Violinistin Camille kennenlernt und sich in sie verliebt, brechen sich auch bei Stéphane ungekannte und verschüttete Gefühle für die attraktive Frau ihre Bahn und eine komplizierte Dreiecks-Geschichte nimmt ihren Lauf.
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Beste Hauptdarstellerin, Cannes Großer Preis der Jury, Cannes Nominiert für 1 Oscar® Frankreich, 1572: Der Protestant Henri de Navarre ist nach Paris gekommen, um die Katholikin Marguerite de Valois, Schwester König Charles IX., zu heiraten. Eingefädelt hatte die Hochzeit gegen den Willen von Marguerite ihre Mutter Catherine de Médicis, um den Religionskrieg in Frankreich zu beenden. Andererseits will sie aber auch die uneingeschränkte Macht für ihren Sohn Charles IX. und plant die Ermordung seines engsten Vertrauten, den protestantischen Generals Coligny. Als das Attentat fehlschlägt, laufen die Ereignisse aus dem Ruder. In der Bartholomäusnacht vom 23. auf den 24. August entfesselt die Pariser Bürgermiliz unter Anführung ihres Lieblingssohnes Anjou ein wahres Gemetzel unter den Hugenotten: 2000 bis 10.000 Protestanten sollen dem Massaker zum Opfer gefallen sein. Lediglich Henri und sein Vetter können entkommen, werden aber im Louvre gefangengesetzt. Margot, wie Marguerite genannt wird, ereilt dasselbe Schicksal, weil sie sich gegen ihre Mutter und Brüder auf die Seite der Unterdrückten schlägt - nicht so sehr aus Überzeugung, sondern eher aus Leidenschaft, denn in der Bartholomäusnacht rettete sie dem protestantischem Musketier La Mole das Leben, mit dem sie, unerkannt statt mit Henri ihre Hochzeitsnacht verbringt.
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Nominiert für die Goldene Palme, Cannes Von einer Sekunde zur anderen verliert ein Mann am Steuer seines Wagens das Augenlicht. Zunächst wird ein medizinischer Sonderfall vermutet, doch als kurz darauf auch seine Frau, sein Arzt und alle Menschen, die mit ihm in Kontakt standen, erblinden, ist die Epidemie schon nicht mehr aufzuhalten. Aus Angst vor Ansteckung werden alle Betroffenen ohne weitere Behandlung in einer ehemaligen Nervenheilanstalt interniert und sich selbst überlassen. Immer mehr Opfer werden in die überfüllten Räume gepfercht, wo bald Chaos, Gewalt und Anarchie um sich greifen. Doch unter ihnen gibt es einen Menschen, der von der Epidemie verschont geblieben ist. Fernando Meirelles ("City of God", "Der ewige Gärtner") wagte sich an den lange als unverfilmbar geltenden Roman von Nobelpreisträger José Saramago und schuf ein meisterliches Epos über eine in Blindheit gestürzte Welt. In dem herausragenden Ensemble brilliert allen voran Julianne Moore als letzte Sehende an der Seite von Mark Ruffalo, Gael García Bernal, Danny Glover und Alice Braga als Blinde.