14:40
Als Roy Miller 2003 mit seiner Einheit wiederholt in riskante, aber ergebnislos verlaufende Sucheinsätze geschickt wird, beginnt er unangenehme Fragen zu stellen, ob die Informationen über Massenvernichtungswaffen im Irak wirklich zuverlässig sind. Obwohl ihn der Beauftragte des Pentagon aufhalten will, ermittelt Miller unter Lebensgefahr das Versteck eines flüchtigen Generals von Saddam Hussein. Er könnte die Geheimnisse von amerikanischen Regierungs- und Militärkreisen enttarnen, aber auch Miller als verhassten Feind töten. "Wie schon in den letzten beiden Teilen der 'Bourne'-Trilogie inszeniert Paul Greengrass einen atemlosen Thriller, der Matt Damon im permanenten Angriffs- und Einsatzmodus zeigt - nun vor dem Hintergrund eines realen Kriegsschauplatzes. Obwohl Einblicke in Fehleinschätzungen, Manipulationen und Versäumnisse der US-Politik im Irak gegegeben werden, steht nicht der Krieg selbst, sondern die intensive Jagd auf Geheimnisträger im Vordergrund, die eigene Interessen rücksichtslos verfolgen und dafür auch skrupellos töten." (Quelle: Blickpunkt:Film)
16:35
1 Europäischer Filmpreis Nominiert für die Goldene Palme, Cannes William Blake reist in den Westen, um eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Als ihn eine Kugel schwer verwundet, muss er in die Wälder fliehen und wird von dem Indianer Nobody aufgenommen. Von Kopfgeldjägern verfolgt, wird er unfreiwillig selbst zum Gesetzlosen. Jim Jarmuschs eleganter Anti-Western mit Johnny Depp ist mit Stars wie Robert Mitchum und Iggy Pop auch in den Nebenrollen hochkarätig besetzt. Die großartigen Schwarzweiß-Bilder und der ungewöhnliche Soundtrack von Neil Young verleihen dem Film seine düster-lakonische Stimmung.
18:35
Mit dem großen Traum, als Schriftstellerin Karriere zu machen, zieht die talentierte junge Joanna nach New York. Ihr erster Job bei der resoluten Literaturagentin Margaret hat es dann auch in sich. Denn veraltete Technik und strenge Regeln machen den Einstieg in die Branche zur Herausforderung. Doch als ihr befohlen wird, die liebevollen Fanbriefe an den notorisch publikumsscheuen J. D. Salinger ("Der Fänger im Roggen") durch den Reißwolf zu jagen, reift in Joanna ein waghalsiger Plan heran: Die junge Autorin beginnt im Namen des großen Schriftstellers zu antworten. Getragen von Darbietungen der entzückenden ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD-Senkrechtstarterin Margaret Qualley als ehrgeizige Jungautorin und der perfekt besetzten Sigourney Weaver als strenger Chefin, verzaubert der humorvolle Wohlfühlfilm auf ganzer Linie. Die so charmante wie wahre Geschichte einer ehrgeizigen und energievollen Aufsteigerin im traditionsbewussten Literaturbetrieb beruht auf den tatsächlichen Erfahrungen von Autorin Joanna Rakoff.
20:15
1 Oscar® Preis für die Beste Regie, Cannes Preis der ökumenischen Jury, Cannes 1 Golden Globe 3 Europäische Filmpreise Nach dem Unfalltod ihres 17-jährigen Sohnes Esteban kündigt Manuela ihren Job als Krankenschwester und macht sich auf die Suche nach dem verschollenen Vater des Jungen, der nach einer geschlechtsangleichenden Operation nun Lola heißt. Auf der Reise begegnet sie alten Bekannten und muss sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Sie trifft auf Huma Roja, eine Schauspielerin, die eine tragische Rolle beim Tod ihres Sohnes spielte: Esteban wurde, als er auf der Jagd nach einem Autogramm von ihr war, von einem Auto überfahren. Auf den Spuren von Lola begegnet sie Schwester María Rosa, die von Lola mit HIV infiziert wurde. Manuela freundet sich mit den Frauen an, nimmt eine Stelle bei Huma Rojo an und springt in dem Stück "Endstation Sehnsucht" ein. Dabei vergisst sie die Suche nach Lola. Bei der Beerdigung der verstorbenen Rosa trifft Manuela auf Lola und erzählt ihr vom gemeinsamen Sohn. So erfüllt Manuela ihrem Sohn einen Herzenswunsch. Er schrieb vor seinem Tod das Drehbuch mit dem Titel 'Todo sobre mi madre', in dem er bedauert, nie seinen Vater kennengelernt zu haben. Mit seiner "Hommage an die Mütter" lockte der spanische Regisseur Pedro Almodóvar allein in Spanien mehr als zwei Millionen Zuschauer:innen in die Kinos. Dem Drama gelingt es, den Bogen zwischen Krankheit, Liebe und Tod zu spannen, ohne dabei schwer zu wirken. In den Hauptrollen brillieren Cecilia Roth als Manuela, Antonia San Juan als Freundin Agrado, Marisa Paredes als Huma Rojo und Penélope Cruz als Hermana Rosa. Der Film gewann im Jahr 2000 nicht nur einen Oscar® für den Besten fremdsprachigen Film, sondern wurde auch mit dem Golden Globe (für den Besten fremdsprachigen Film) ausgezeichnet und erhielt zwei BAFTA Awards. "Alles über meine Mutter" wurde zudem mit sechs Goya Awards ausgezeichnet.
21:55
Ein Blick und schon ist es um Sheila geschehen: Das leuchtend blutrote Kleid, das sie im Luxuskaufhaus beim Schlussverkauf entdeckt, muss sie einfach haben Sie spürt, dass sich alles in ihrem Leben zum Guten wenden wird, wenn sie es trägt. Sheila kann nicht wissen, dass das Kaufhaus ein finsteres Geheimnis verbirgt und ein uralter Fluch auf dem Kleid lastet. Der Stoff, aus dem Alpträume sind: Kult-Regisseur Peter Strickland und Produzent Ben Wheatley ("High Rise") haben einen intensiven Horrorfilm maßgeschneidert, wie ihn auch Dario Argento und David Lynch nicht unheimlicher und eindringlicher auf die Leinwand hätten zaubern können.
23:50
Nominiert für den Großen Preis der Jury, Sundance Film Festival Michael Peterson ist 22 Jahre alt, als er mit einer abgesägten Schrotflinte ein Postamt in Little Sutton überfällt. Seine Beute: knapp 27 Pfund und sieben Jahre Zuchthaus. Aufgrund verschiedenster Vorfälle innerhalb der Gefängnismauern - darunter Wärtermisshandlungen, Entführungen und Anstiftung zum Gefängnisaufstand - wird seine Strafe fortdauernd verlängert. Von den folgenden 35 Jahren Zuchthaus verbringt er 30 in Isolationshaft. Erst hier vollendet sich Petersons kompromisslose Persönlichkeit. Erst hier wird aus dem Problem-Teenager 'Charles Bronson' die lebende Legende: der gewalttätigste Sträfling Großbritanniens, der bis heute einsitzt. Tom Hardy ("RocknRolla", "Layer Cake") liefert in diesem Molotow-Cocktail aus Action, Gewalt und Kunst seine bisher beste schauspielerische Leistung. "Bronson" gibt Einblick in das Leben Prestons und spannt dabei den Bogen von Humor bis hin zum totalen Entsetzen. Basierend auf der wahren Geschichte Michael Prestons - genannt 'Charles Bronson' - der immer noch sein Dasein im Gefängnis verbringt! "Alleine Tom Hardys furioses und total durchgeknalltes Spiel [...] ist es schon wert, sich die Geschichte um Englands wohl bekanntesten Inhaftierten zu Gemüte zu führen." (Quelle: Movie Maze)