20:00
Die Schule der magischen Tiere: Buch, Film, Tiere Warum ist "Die Schule der magischen Tiere" so beliebt? Team Timster geht dem Erfolgsgeheimnis auf den Grund und zeigt, wie aus einer Idee eine Welt wird, in die man sofort eintauchen will: mit starken Figuren, Humor, Freundschaft - und natürlich den magischen Tieren. Dafür trifft Moderator Tim die Autorin Margit Auer, die Erfinderin der magischen Tiere. In München spricht Tim mit ihr darüber, wie die Geschichten entstehen und woher die Inspiration für die Tiere kommt. Die Folge blickt außerdem hinter die Kulissen der Kinofilme zu Buchreihe. Im Berliner VFX-Studio Lumatic zeigt das Team, wie die "Magischen Tiere" animiert werden - und warum sie im Film so lebensecht wirken. Schauspielerin Emilia Maier (Ida) erzählt außerdem, wie es ist, mit Tieren zu spielen, die beim Dreh noch gar nicht "da" sind. Und weil "Schule der magischen Tiere" längst mehr ist als Buch und Kino, erlebt Tim die Begeisterung auch dort, wo sie ganz direkt spürbar wird: auf der Bühne, bei einer Aufführung von Kindern des "Jungen Theater Bonn".
20:15
Ryuji - Rakugo Wettkampf in Japan Ryuji möchte die Japanischen Jugendmeisterschaften im Rakugo gewinnen. Der Elfjährige liebt die traditionelle Art, Geschichten zu erzählen. Es geht darum, die Fantasie des Publikums anzuregen. Die Konkurrenz ist groß. Der Gewinner des letzten Jahres ist richtig gut und neue Talente sind auch dabei. Ehrgeizig übt Ryuji, so oft er kann. Er möchte seine Zuhörer faszinieren. Beim letzten Wettkampf hat er den Sieg verpasst. Wird es ihm dieses Jahr gelingen?
20:30
Musik in Gebärdensprache - Jana singt mit den Händen Jana (14) liebt Musik über alles. Sie besucht für ihr Leben gern Konzerte. Dann stellt sie sich in die Nähe der Lautsprecher, wo sie die Vibration der Bässe auf ihrem Körper spüren kann. Sie mag es rhythmisch und laut. Unbeschwert das Konzert genießen, kann Jana erst, wenn auf der Bühne neben der Band jemand steht, der sich zur Musik bewegt und die Liedtexte in Gebärdensprache übersetzt. Denn Jana ist gehörlos. Sie spürt die Musik vor allem über die Schallwellen auf ihrem Körper und über die Vibration des Bodens. Einen Teil nimmt sie auch über ihre Hörgeräte wahr. Aber erst durch die sogenannte "Deaf Performance" verbinden sich diese Eindrücke für Jana zu einem mitreißenden Konzerterlebnis. Deaf Performence ist mehr als Liedtexte in Gebärdensprache zu übersetzen. Sie ist eine Kunstform, in der Musik durch Bewegung, Körpersprache und Mimik sichtbar gemacht wird. Jana ist überzeugt: "Jeder Mensch hat das Recht, Musik zu genießen." Deshalb ist ihr Ziel, selbst Deaf Performerin zu werden. Der Film begleitet Jana bei den Vorbereitungen zu einem Auftritt, der ihr besonders am Herzen liegt. Ausgerechnet die Band Loop Roots hat sie eingeladen, auf ihrem Konzert zu performen. Die Band spielt genau die Musik, die Jana liebt: Hip-Hop und Rap. Janas Alltag in ihrer Familie in Baden-Württemberg und im Internat der Samuel-Heinicke-Realschule in München gibt lebendige Einblicke in die Welt gehörloser Menschen. Sie vermittelt einen Eindruck von der Schönheit und Vielfalt der Gebärdensprache und zeigt, wie gut das Leben auch ohne Gehör sein kann. Wenn Gehörlose unter sich sind, fehlt ihnen nichts. Die Barrieren tauchen erst auf, wenn sie in die Welt der Hörenden eintreten.
21:00
Zwischen 21 Uhr und 6 Uhr legt KiKA eine Sendepause ein!