22:00
Die Gesprächsrunde wird bereits seit 1979 ausgestrahlt. Die Persönlichkeit und Individualität der jeweiligen Gäste steht im Vordergrund. Hin und wieder wird auch Live-Musik gespielt.
01:10
Woran starben die drei Babys von Natalja M.? Über Jahre hinweg beschäftigen sich Polizei und Staatsanwaltschaft in Mittelhessen mit dieser Frage. Dreimal wird Natalja M. Mutter und immer wieder sterben die Kinder im Alter von wenigen Wochen. "Plötzlicher Kindstod" lautet die Erst-Diagnose in allen Fällen. Auch die Obduktionen ergeben zunächst keine auffälligen Befunde. Doch der Gießener Rechtsmediziner Reinhard Dettmeyer bleibt hartnäckig: Drei solcher Unglücke in derselben Familie? Das ist statistisch nahezu ausgeschlossen. Schon bald richtet sich ein schrecklicher Verdacht gegen die Mutter. Am 7. April 2004 wird die ehrenamtliche Notfallseelsorgerin Hedi S. alarmiert, um Natalja M. beizustehen, deren neugeborene Tochter aus unerklärlichen Gründen verstorben ist. Natalja M. steht unter Schock. Der Notarzt konnte nur noch den Tod ihres Babys feststellen. Bei der anschließenden Obduktion finden die Rechtsmediziner keine Auffälligkeiten. Der Tod des Babys wird deshalb dem Phänomen "Plötzlicher Kindstod" zugeordnet. Doch 2006 und 2009 kommt es zu weiteren Todesfällen in der Familie. Wieder sterben hier Säuglinge. Auch in diesen beiden Fällen geht man zunächst von "Plötzlichem Kindstod" aus. Doch Kriminalpolizei und Rechtsmedizin kommen Zweifel. Professor Reinhard Dettmeyer vom Rechtsmedizinischen Institut Gießen glaubt nicht, dass es in einer Familie dreimal zum Plötzlichen Kindstod kommen kann und beginnt, nachzuforschen. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Phänomen "Plötzlicher Kindstod". Sein Ergebnis: Die Kinder von Natalja M. müssen durch Fremdeinwirkung umgekommen sein. Plötzlich steht die unfassbare Frage im Raum: Hat die Mutter Natalja M. ihre drei Kinder umgebracht? Und wenn ja, warum? War sie allein, gab es Mittäter? Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft beginnen mit Ermittlungen. Da es keine Beweise gibt und auch keine Zeugen, brauchen die Ermittler ein Geständnis. Doch die Eltern schweigen. Sie scheinen noch immer geschockt und in Trauer versunken zu sein. Am 7. September 2011 werden die Eltern zu einer letzten Zeugenbefragung in die Polizeidirektion Limburg-Weilburg geladen. Für die Kriminalbeamten die letzte Chance, doch noch die Wahrheit herauszufinden
01:40
Im Waschsalon von Erik nehmen persönliche Dramen ihren Lauf. Als Klaus' Lieblings-T-Shirt in den Weiten der Waschmaschine schrumpft, versucht Erik, den Schaden zu begrenzen. Studentin Jenny sucht eine neue Wohnung in Offenbach, was sich schwierig gestaltet. Inmitten dieses Trubels taucht Walter auf, ein einsamer Witwer, am Tod seiner Frau verzweifelt. Fein erzählte, komödiantische Unterhaltung mit skurrilem Humor und einem kultigen Setting.
02:10
Melanie trifft auf den leidenschaftlichen Kickers-Offenbach-Fan Günther, der darunter leidet, dass die Kickers seit Jahren in der Regionalliga dümpeln. Und Melanie hat noch eine Mission: Sie will ihrer Tochter Nele, 20, einen Job in Eriks Waschsalon vermitteln. Aber Nele ist nicht einfach. Sie war in Syrien mit einem IS-Kämpfer verheiratet und möchte jetzt lieber was mit Internet machen. Eine Gesellschaftssatire, die unser modernes Großstadtleben auf die Schippe nimmt.
02:35
Rapmusik dröhnt aus dem Waschsalon. Eric hat Rapper Abbas das Hinterzimmer für ein paar Euro untervermietet. Sexarbeiterin Kamilla will sich nach 30 Jahren Gewerbe zur Ruhe setzen und nur noch ein paar Stammkunden bedienen. Zu denen zählt der Philosophiestudent Julian, der derweil im Salon genussvoll an Kamillas Wäsche schnüffelt. Julian und Abbas kennen sich aus dem Studium. Es entspinnt sich ein Gespräch über Heidegger und Kant. Erik verliert den Verstand. Comedy mit skurrilem Humor.
03:00
Erik möchte seinen defizitären Waschsalon an Kaufinteressentin Dünya verkaufen. Um Eindruck zu machen, bittet er Trude, eine Obdachlose, die zufriedene Stammkundin zu mimen. Doch Trude macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Derweil kommt Sozialarbeiterin Gisella und erzählt Erik, dass sie Offenbach verlassen will, um in Berlin Theater zu inszenieren. Mit Trude findet sie eine perfekte Darstellerin für ihr Theaterstück. Erik ist fassungslos.
03:30
Eric versucht, der französischen Studentin Juliette beizubringen, dass im Deutschen das H ausgesprochen wird - das klappt nicht so ganz. Da steht Detlev im Waschsalon. Er stellt sich als Oberarzt im Offenbacher St. Joseph-Krankenhaus vor. Detlev diagnostiziert Erik innerhalb von wenigen Minuten eine Zwangsstörung: Mysophobie. Was Erik jedoch nicht erfährt: Detlev ist aus der geschlossenen Psychiatrie geflüchtet.
04:00
Der Waschsalon läuft nicht, Erik ist geplagt von Geldnöten. Sein Freund Rüdiger schlägt vor, eine Bank auszurauben. Aber auf Kriminelles will Erik sich nicht einlassen. Kommt die Rettung mit Silvina, einer Galeristin, die eine Ausstellung in Eriks Waschsalon zu arrangieren will? Als Silvina im Salon erscheint, kommen die beiden schnell ins Geschäft. Erics Probleme scheinen gelöst, doch es kommt anders als gedacht. Am Ende erwartet Erik eine böse Überraschung.
04:30
"Unerschrocken! - Echte Heldinnen" ist eine Serie kurzer Animationsfilme über mutige Frauen aus aller Welt, von der Antike bis in die Gegenwart. Jede Folge stellt eine Frau vor, die auf ihrem Gebiet Revolutionäres geleistet und ihre ganz eigene Geschichte geschrieben hat. Ob Freiheitskämpferin, Sportlerin, Künstlerin, Kaiserin, Astronautin, Banditenkönigin oder Kriminalistin - jede der 30 Folgen stellt eine Frau vor, die auf ihrem Gebiet Revolutionäres geleistet und ihre ganz eigene Geschichte geschrieben hat.