22:35
Im Laufe ihrer gemeinsamen Zeit sind die vier Frauen zu einer wichtigen Stütze füreinander geworden. Offen tauschen sie sich über die Herausforderungen und Ziele in den Wechseljahren aus. Doch beim gemeinsamen Rudern entstehen Spannungen, die die Gruppe auf die Probe stellen. Bettina plant einen mehrtägigen Rudertrip - ein Schritt in eine neue Lebensphase? Jacqueline steht vor der Entscheidung zur Hormonersatztherapie. Heike sucht gezielt nach effektivem Muskeltraining gegen ihre Beschwerden. Nicole kämpft weiter mit Selbstzweifeln, will aber endlich sich und ihren Körper akzeptieren. Die dritte Folge zeigt Mut, neue Perspektiven und die Suche nach dem eigenen Weg in den Wechseljahren.
23:20
Nora Kaminski (Tanja Wedhorn) hat in Dr. Hannes Stresow (Benjamin Grüter), der aus der Schweiz nach Rügen zurückgekehrt ist, die ideale Verstärkung für ihre "Praxis mit Meerblick" gefunden. Der bestens organisierte Kollege ist die perfekte Ergänzung zu der spontanen "Ärztin ohne Doktortitel", die sich leidenschaftlich für ihre Patienten einsetzt. Umso erstaunter ist Nora, wie emotional Hannes auf einen ehemaligen Klassenkameraden reagiert, der bei ihr mit rätselhaften Symptomen in Behandlung ist. Zwischen Hannes und Thorsten Thieme (Kai Ivo Baulitz), heute Schulleiter in Sassnitz, muss zu DDR-Zeiten etwas vorgefallen sein, das die beiden Männer immer noch beschäftigt. Es dauert nicht lange, bis der schwelende Konflikt aufbricht. Für Thieme, der unter einer Herzschwäche leidet, sind Kummer und Aufregung alles andere als ungefährlich. Um ihm Mut für die dringend notwendige medizinische Behandlung zu machen, ist Nora nicht nur als Ärztin gefordert. Mit Optimismus und Beharrlichkeit versucht sie, das Vertrauen des schwierigen Patienten zu gewinnen. Ein schmerzhaftes Kapitel der eigenen Vergangenheit lässt sich für Nora nicht so leicht bewältigen. Dass sich ihr Exmann Peer (Dirk Borchardt) ein Boot auf Rügen zugelegt hat und nun mit seiner neuen Frau Doro (Julia Schäfle) noch häufiger auf "ihre" Insel kommen möchte, passt Nora überhaupt nicht. Auch wenn es sich die selbstbewusste Ärztin nicht eingestehen will: So ganz ist es mit Peer nicht vorbei.