22:00
Die Frauen hoffen, den Bestatter mit Hilfe ihrer Anwältin vor Gericht zu bringen. Der Anwalt des Bestatters diagnostiziert den Frauen Rachegelüste. Die junge Mutter sagt: "Ich hätte ihm nie mein Kind anvertraut, wenn ich gewusst hätte, was er für ein Mensch ist." Haben die Frauen genug gegen ihn in der Hand? Wird die Staatsanwaltschaft Anklage erheben? Oder kann der Bestatter sein Spiel mit den Trauernden weiterspielen? Dieser Film wurde im Jahr 2022 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.
22:25
David G. gibt sich als Mediziner aus. Er nimmt Kontakt zu jungen Frauen auf, die mit Kleinanzeigen auf Jobsuche sind und fragt sie, ob sie Teil einer wissenschaftlichen Studie werden wollen. Es soll um Schmerzempfindlichkeit bei Stromschlägen gehen. David G. verspricht eine Aufwandsentschädigung. Die Frauen sollen sich mit einer selbstgebauten Apparatur Elektroschocks verpassen. Über Skype gibt er ihnen Anweisungen, schaut zu, filmt sie. 5 Jahre lang. Dann fliegt er auf. Die Staatsanwaltschaft klagt ihn schließlich am Landgericht München II wegen versuchten Mordes an - in 88 Fällen. Ende 2019 beginnt der Prozess gegen den 30-Jährigen.
23:35
Rocco Schiavone (Marco Giallini) und die Questura bekommen auf Anordnung von ganz oben Verstärkung. Ausgerechnet der Vice-Questore muss jetzt sein geräumiges Büro räumen - und das trotz seiner erfolgreichen Arbeit unter schwersten Bedingungen! Als die Leiche einer unbekannten Transsexuellen am Flussufer gefunden wird, ist Rocco eigentlich beleidigt - sollen doch Italo (Ernesto D'Argenio), Caterina (Claudia Vismara) und die anderen den Fall allein lösen! Er möchte in seinem neuen Dienstzimmer lieber schmollen. Lange hält es Rocco aber doch nicht aus - schon bald erwacht sein Jagdinstinkt. Dass es kaum verwertbare Spuren gibt, macht den erfahrenen Ermittler misstrauisch. Wird da etwas vertuscht? Und von wem? Sehr wundern muss sich Rocco auch über seine neue Kollegin Michela Gambino (Lorenza Indovina), die überall geheime Machenschaften vermutet. Warum also nicht auch im Aostatal? Rocco glaubt aber nur, was er selbst mit seiner untrüglichen Spürnase herausbekommt. Er kann nicht anders, als sich mit seiner kantigen Art mit den Mächtigen anzulegen.