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TV Programm für HR Fernsehen am 31.03.2026

Jetzt

7 Tage ... 22:00

7 Tage ...: Hippiefestival

Gesellschaft und Soziales

Es gilt als Europas größtes Hippiefestival und ist sogar ein Jahr älter als das legendäre Woodstock: das Herzberg-Festival. Rund 10.000 Menschen pilgern jedes Jahr in den 580-Seelen Ort nach Breitenbach am Herzberg für Live-Konzerte, Yoga-Kurse und Folklore-Märkte. Die Veranstalter werben für ein friedliches Miteinander, bei dem Alter, Herkunft oder Status keine Rolle spielen sollen. Ist "Love & Peace" bloß Nostalgie oder eine Haltung, die vielen Menschen gerade in Zeiten von Krisen und Krieg Orientierung geben kann? Wie viel echtes Hippie-Leben steckt wirklich dahinter? Für "7 Tage" taucht Reporterin Isabell Kramer ein in diese bunte Parallelwelt. Was zieht die Menschen mitten aufs Feld, unter Gleichgesinnte? Ist das Herzberg-Festival noch ein Sehnsuchtsort für echte Hippies oder längst ein kommerzieller Selbstläufer? Isabell macht mit, wohnt wie die anderen Hippies im Camper, hört Geschichten von Idealisten, Freigeistern und Familien. Und sie sucht nach Antworten - zwischen Räucherstäbchen und Rockmusik.

Danach

Ukraine - Hilfe für ein versehrtes Land 22:30

Ukraine - Hilfe für ein versehrtes Land

Dokumentation

In der Ukraine gibt es durch den russischen Angriffskrieg mittlerweile Zehntausende von Amputationsverletzten, vor allem unter Soldaten. Das stellt die ukrainische Gesellschaft vor riesige Probleme. "Unser Land ist nicht auf Menschen wie uns vorbereitet", sagt Vitalii Saiko-Kazakow, der selbst an der Front schwer verwundet wurde. Um dazu beizutragen, dass möglichst viele der schwerverletzten Menschen wieder in ein normales Leben zurückkehren können, hat sich "Life Bridge Ukraine", eine Berliner Hilfsorganisation, ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie will nicht nur Soldaten mit Prothesen versorgen, sondern gleichzeitig auch junge ukrainische Trainees ausbilden, damit dank ihrer Mitarbeit auch in Kiew ein modernes Prothesenzentrum betrieben werden kann. Eine gewaltige Kraftanstrengung, für alle Beteiligten. Alles, was für dieses Projekt nötig ist, wird Janine von Wolfersdorff, die Gründerin der Hilfsorganisation, über Monate organisieren, wird mit Behörden verhandeln, Spenden einwerben und sich persönlich um die verletzten Soldaten kümmern. Die Story begleitet die Patienten Vitalii und Zhenya von der ersten Woche ihrer Behandlung in Berlin bis zu ihrer Rückkehr in die Ukraine; sie beobachtet, mit wie vielen Schwierigkeiten die jungen Männer auch jenseits der medizinischen Versorgung zu kämpfen haben. Und schließlich dokumentiert der Film der Eröffnung der Prothesenwerkstatt in Kiew im Herbst 2025. Nach zehn Monaten Bauzeit sind aus einer "Müllhalde" im Keller des "Krankenhauses No.12" topmoderne Arbeitsräume geworden. Ein mittleres Wunder - und ein großes Stück Hoffnung für ein versehrtes Land

Herr Braun und der grüne Stahl 23:15

Herr Braun und der grüne Stahl

Dokumentation

ArcelorMittal, der zweitgrößte Stahlkonzern der Welt, betreibt ein Werk in Hamburg, mit dem das Unternehmen Geschichte schreiben will. Es soll das erste Stahlwerk werden, das "grünen", also nahezu CO2-neutralen Stahl mithilfe von Wasserstoff herstellt. In dieser Langzeitbeobachtung begleitet die Doku den CEO des Hamburger Stahlwerks, Uwe Braun, über drei Jahre hinweg auf dieser Mission mit der Kamera. Der Chef des Hamburger Stahlwerks, Uwe Braun, ist überzeugt: Der Übergang zu grünem Stahl wird die nächste industrielle Revolution einläuten. Denn die Stahlindustrie ist eine der CO2-intensivsten überhaupt. Ohne eine erfolgreiche Transformation der Stahlindustrie sind die deutschen und europäischen Klimaziele nicht zu halten. "Herr Braun und der grüne Stahl" ist mehr als ein Film über ein Stahlwerk; es ist ein Film über die unsichere Zukunft einer Schlüsselindustrie in Deutschland. Ein Film über die Transformation der deutschen Schwerindustrie, ohne die der Kampf gegen die Erderwärmung nicht zu gewinnen ist.