21:00
Ein Camper-Roadtrip quer durch Deutschland! Die Camping-Freunde Friso und Lukas starten direkt an der Elbe auf der "Marina Coswig" zwischen Berlin und Leipzig. Hier in Sachsen-Anhalt hat sich Nicole mit ihrem Mann Ron nicht nur den Traum vom eigenen Campingstellplatz erfüllt, sondern auch das Feriendorf "Festung Mittelelbe" gebaut - mit märchenhaften Ferienwohnungen im Mittelalter-Stil. Danach geht es für Friso und Lukas mit Oldtimer-Wohnmobil "Pamela" in den hessischen Westerwald zum "Wäller Camp". Dort gibt es viel Neues auf dem Campingplatz von Patrick, Sedric, Lisa & Sven. Die drei Geschwister haben zusammen mit ihrem Schwager an Hessens ältestem Stausee ihre Idee vom perfekten Campingplatz verwirklicht. Friso will herausfinden, ob es wirklich große Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Campingplätzen gibt.
21:45
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
22:00
Das Horrorgenre boomt - ob auf der Leinwand, in Spielen, Podcasts oder bei Live-Events. Obwohl die Realität genug Schrecken bietet, suchen viele Menschen trotzdem freiwillig die Nähe zu Monstern und Geistern. Aber warum eigentlich? Reporterin Jessica Trommer versteht diese Faszination zwar nicht, will ihr aber auf den Grund gehen und wird dafür sieben Tage lang Teil der Horrorwelt. Sie trifft Menschen, die bei Horror-Events zu Monstern werden und schlüpft selbst in die Rolle der "Erschreckerin". Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Inszenierung und Realität: Was macht den perfekten Schreckmoment aus? Was treibt Menschen dazu, anderen Angst einzujagen? Und was passiert, wenn Horror keine Show mehr ist? Wenn Dinge geschehen, für die sich keine einfache Erklärung finden lässt? Um das zu beantworten, begibt sich Jessy gemeinsam mit Geisterjägern auf die Suche nach dem Paranormalen und untersucht Orte, an denen es spuken soll. Was, wenn es wirklich Wesen gibt, vor denen wir Angst haben sollten?
22:30
Zum 5. Jahrestag erzählt Susanne Jäger diesen Film aus der Perspektive der Tochter, die ihren 90-jährigen Vater in der Flut in Bad Neuenahr verloren hat. Und sie erzählt von anderen Menschen aus der Weststraße, in der ihre Eltern gewohnt haben. Auch deren Leben wurde durch diese Nacht für immer verändert. Viele von ihnen beschäftigt bis heute die Frage: Warum wurden sie nicht rechtzeitig gewarnt?
23:15
Am 31. Dezember 1999 erklärt Russlands Präsident Boris Jelzin seinen Rücktritt und begrüßt einen schmächtig und unscheinbar wirkenden Mann mit schütterem Haar und großen Augen. Wladimir Putin, seinen Nachfolger. 25 Jahre ist es her. Mit dieser Inszenierung im Fernsehen beginnt der Aufstieg des politischen Neulings zum mächtigsten Mann Russlands. Zu einem Autokraten, der das Land nach seinen Vorstellungen und Phobien formt. Und letztlich zum Diktator, der Krieg in Europa vom Zaun bricht und die Welt ins Wanken bringt. Aber was hat ihn geprägt? Was hat ihn radikalisiert? Warum sucht er die Konfrontation mit dem Westen? Was treibt den Mann an, der versucht, das Schicksal Europas und sogar der Welt zu bestimmen? Der Film erzählt nicht Putins Biografie nach, sondern skizziert Putins Psychogramm, lässt die Zuschauer in sein Denken, in seine Welt eintauchen. Die "Putin-Versteher" in diesem Film sind Menschen mit erlittener Erfahrung des Putin-Systems. Die Schriftsteller Michail Schischkin und Viktor Jerofejew, die Politologen Ekaterina Schulmann und Alexander Baunow, die Historikerin Irina Scherbakowa und die Politaktivistin Alla Gutnikowa blicken auf ihn - aus der scheinbar sicheren Distanz des Exils. Schulmann und Baunow gelten als "Auslandsagenten". Gutnikowa stand ein Jahr lang unter Hausarrest, wurde zu zwei Jahren Strafarbeit verurteilt, konnte aber nach Deutschland fliehen.