19:30
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
19:58
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Viele Menschen erfreuen sich am Weitwandern. Ein Kamerateam begleitete eine Gruppe auf ihrer Wanderung von Bozen nach Trient. Die Wanderwoche verlief auf geschichtlich und kulturell interessanten Wegen, in einer Höhenlage zwischen 1300 und 1800 Metern. Von der Landeshauptstadt Bozen ging es bis nach Vetriolo, der auf 1481 Metern höchstgelegenen Therme Europas. Der Weg führt vorbei an den ehemaligen Erzgruben in Kohlern, dem Wallfahrtsort Maria Weissenstein, durch die geologisch einmalige Schlucht des Bletterbachs, dem Trudner Nationalpark mit dem Salumer Wald, sowie über die Salurnerklause in das Cembratal, welches unter anderem als spezielle Weingegend -der Müller-Thurgau Traube - bekannt ist. Außerdem wurde die Tour durch die kulinarischen Abende zu einem abwechslungsreichen und einmaligen Erlebnis.
21:00
Die Gärtner der Isola Bella im Lago Maggiore, ein Essen mit Freundinnen am Luganer See, ein Goldsucher in einem Naturpark und eine angehende Pilotin, die am Comer See ihren Flugschein machen will: Oberitalien und die großen und kleinen Seen sind Sehnsuchtsorte voller großer und kleiner Abenteuer. Die Reise führt vom Lago Maggiore an den Comer See. Hier an den Seen beginnt der Süden. Das milde Klima, die wunderbaren Landschaften, das Licht, die romantischen Städte und Dörfer, all dies macht das besondere Flair aus. Der Film zeigt den Zauber der Seen, die Authentizität der Menschen in Oberitalien und ihre Lebensart. Der Lago Maggiore ganz im Westen. Einer der Orte, die man dort gesehen haben muss, ist die Isola Bella, eine der drei Borromäischen Inseln. Die Isola Bella ist berühmt für ihre barocken Gartenanlagen. Einer der Gärtner hat einen Spezialauftrag vor sich. Eine Palme soll gepflanzt werden. Das Problem: Die Palme ist bereits ziemlich groß, kommt per Fähre über den See und muss dann millimetergenau durch die historischen Gärten bugsiert werden. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Fischreichtum der Seen ein wenig in Vergessenheit geraten, was schade ist für die Kulinarik. Gabriella Monfredini Rigiani möchte das ändern. Sie hat ihre Freundinnen zu einem Abendessen eingeladen. Es wird Fisch aus dem Luganer See geben. Dafür ist Gabriella den ganzen Tag mit dem Boot unterwegs. Den Fisch kauft sie vom Fischer direkt auf dem See, die Süßigkeiten für das Dessert kommen aus einer kleinen historischen Konditorei in Lugano. Jetzt muss der Fisch nur noch in ihrer kleinen Küche zubereitet werden. Aus den Gletschern der Alpen ist Gold in die Seen, Flüsse und Ebenen Oberitaliens geschwemmt worden. Schon die Römer haben hier geschürft. Georgio Bogni ist Geologe, Guide im Naturpark am Fluss Ticino und Amateur-Goldsucher. Die Suche ist Hobby und Leidenschaft zugleich. Der Aero Club Como hat einen besonderen Flugplatz: den Comer See. Der Club bildet Pilotinnen und Piloten für Wasserflugzeuge aus. Und das seit 1930. Isabella ist 16 Jahre alt und möchte ihren Flugschein machen. Ausgebildet wird sie von Cesare, einem erfahrenen Trainer. An diesem Tag wird die Notlandung auf dem See geübt. Die oberitalienischen Seen mit ihren Landschaften sind voller Geschichten, interessanten Menschen und bieten wunderschöne Bilder voller Poesie und Sehnsucht nach einem Italien, das sich den Charme und die Ausstrahlung einer längst vergangenen Zeit bewahrt hat.
21:45
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
22:00
Die Gesprächsrunde wird bereits seit 1979 ausgestrahlt. Die Persönlichkeit und Individualität der jeweiligen Gäste steht im Vordergrund. Hin und wieder wird auch Live-Musik gespielt.
01:00
Zwischen 2003 und 2006 ermordet und vergewaltigt der Kraftfahrer Marco M. drei Frauen und verletzt eine weitere schwer. Er geht brutal vor, seine Opfer wählt er zufällig. Manchmal missbraucht er die Frauen erst nach ihrem Tod. Danach entsorgt er sie wie Müll. "Es ging ihm darum, den Körper der Frauen zu dominieren - tot oder lebendig. Das macht solche Täter so gefährlich", sagt Kriminalpsychologin Dr. Gilda Giebel. Seine Tatorte sind Köln, Düsseldorf, Dillenburg und Kassel, meist in der Nähe von Autobahnen. Er ist immer in Bewegung, bleibt lange unbehelligt. Früh deuten Spuren auf einen Lkw-Fahrer mit festen Routen hin. Doch die verschiedenen Tatorte in unterschiedlichen Bundesländern erschweren den Fall. Statt zusammenzuarbeiten agieren die SOKOS getrennt. Die föderale Struktur behindert den Austausch. Auch der Datenschutz bremst die Ermittlungen: Ein Blick in die Führerscheindaten der LKW-Fahrer könnte helfen, doch das Kraftfahrtbundesamt verweigert den Zugriff - aus Datenschutzgründen. Das gilt auch für die Mautdaten. Jeder neue Tatort bringt neue Ermittler, neue Akten, neue Fragen. Nur eines bleibt gleich: der Täter. Erst nach der Aussage des einzigen überlebenden Opfers kann ein Phantombild erstellt werden - doch der entscheidende Hinweis fehlt. Die Morde gehen weiter. Im Oktober 2005 verschwindet eine Frau in Dillenburg und wird 30 Kilometer entfernt tot in einem Wald entdeckt. Keine brauchbaren DNA-Spuren, ein Zusammenhang wird nicht erkannt. Als 8 Monate später in Kassel eine Schülerin verschleppt und ermordet wird, gibt es erstmals eine vollständige DNA-Spur. Ein Abgleich zeigt: alle Taten hängen zusammen. Doch der Täter bleibt ein Phantom. Er ist nicht registriert. Ein Jahr später bringt der Zufall die Wende: Eine winzige Hautschuppe an einem BH liefert den entscheidenden Beweis: Es handelt sich um einen Täter. Sein Phantombild aus Köln wird erneut veröffentlicht - diesmal auch in Hessen. Zwei Hinweise führen zu Marco M. - einem unauffälligen Familienvater aus dem mittelhessischen Haiger. Der Mann lässt sich widerstandslos festnehmen. Seine Taten gesteht er emotionslos: Er wisse auch nicht warum, es sei einfach über ihn gekommen. Im Juni 2007 verurteilt das Landgericht Limburg Marco M., bekannt als "Brummi-Mörder", zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Das psychiatrische Gutachten bescheinigt ihm volle Schuldfähigkeit - und eine extrem hohe Gewaltbereitschaft.
01:30
Die illegalen Geschäfte im Knast werden neu geordnet und Momo (Xidir) soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Nun bekommt er es mit dem korrupten Wärter (Anatole Taubman) zu tun, der ihn im Auftrag seines Onkels Ámar (Stipe Erceg) auf die Seite der kriminellen Familie holen soll. Momo hofft auf eine Chance, ins Fußballteam zu kommen. Dem Trainer (Uwe Preuss) und seinem Kumpel Wiktor (David Kross) muss der Fast-Profi beweisen, dass er nicht nur der Beste ist, sondern auch ein Teamplayer sein kann
02:15
Momo nimmt die knallharten Knastregeln an: Alles ist erlaubt, um nicht kaputtzugehen. Wenn er schon dealen muss, dann richtig! Seine Freundin Daniela, die eisern zu Momo hält, schmuggelt für ihn. Die Geschäfte laufen top, rücken Momo aber ins Zentrum des Revierkampfs zwischen seinem Onkel Ámar und dem Knastpaten. Unterdessen fürchtet Momos Mutter, auch ihren jüngeren Sohn zu verlieren.
02:55
Eigentlich wollte Julia zu Hohenberg ihren Hochzeitstag am Strand von Hawaii verbringen. Wichtige Geschäfte ihres Mannes Felix führen sie jedoch in den Dschungel von Borneo, wo die distinguierte Gräfin eine für ihr weiteres Leben folgenreiche Entdeckung macht: Durch die illegale Rodung großer Waldflächen verringert sich der Lebensraum der Orang Utans drastisch und die Tiere sind vom Aussterben bedroht. Zu allem Überfluss ist ihr Mann offensichtlich in die Machenschaften der Holzmafia verstrickt.
04:20
Am 11. Dezember 1981 trifft die 16-jährige Trixi S. auf dem Heimweg von der Disko auf ihren Mörder. In einem Frankfurter Einkaufszentrum wird sie von hinten angegriffen, erstochen und anschließend vergewaltigt. Ein Gerüstbauer gerät ins Visier der Polizei, hat aber ein Alibi. Jahrzehnte später führt die Spur erneut zu ihm - und die DNA-Spurenbank nennt einen Treffer. Der Mann gibt die Begegnung mit Trixi zu, bestreitet aber den Mord. Kann die Staatsanwaltschaft ihm diesen nachweisen? Denn alles andere ist bereits verjährt.