23:30
Ein Arzt wird aus Habgier zum Mörder. Er hält sich für schlauer als die Polizei. Es beginnt ein spannendes Spiel mit den Ermittlern, bis die ihn am Ende überführen können. Er wird wegen Mordes verurteilt. Nach der Haft beginnt er ein neues Leben. Doch das Spiel beginnt von vorne. "Auf den Spuren von Dr. Mord" gibt einzigartige Einblicke in die menschlichen Abgründe eines eiskalten Mörders. Die Dokureihe zeigt einen Mann, der zu seinem eigenen finanziellen Vorteil zweimal tötet. Nur mit hartnäckiger kriminalistischer Arbeit gelingt es den Ermittlern Dr. R. dingfest zu machen. Perserteppiche, teure Kunst, schickes Auto. Das Beste ist gerade gut genug für den Orthopäden Dr. R. Er besitzt eine gutgehende Praxis im kleinen Städtchen Höchst im Odenwald. Doch er will mehr. Kurz vor Silvester 1984 brennt die Praxis. Die Feuerwehr findet in den Trümmern die Leiche des Vermieters. Schnell verdächtigt die Kripo den Arzt. Sie findet Versicherungsunterlagen. Dr. R. würde von dem Brand profitieren. Weiterhin finden die Ermittler heraus, dass der Arzt große Pläne hat: Eine noch größere und schönere Praxis in München. Musste der Vermieter sterben, damit R. die Pläne in die Tat umsetzen kann? Der Orthopäde leugnet hartnäckig. Detail um Detail tragen die Ermittler zusammen, am Ende steht die Anklage. Es kommt zu einem Indizienprozess, in dem Dr. R. schuldig gesprochen wird. Er sitzt eine "lebenslängliche" Strafe ab, 17 Jahre lang. Die gesamte Zeit über beteuert der Arzt seine Unschuld und beklagt, Opfer einer Verschwörung zu sein. Nach Haftentlassung zieht er nach Bayern. In der Nähe seines Wohnortes kommt es 2008 zu einem weiteren Mord. Zuerst deutet nichts auf Dr. R. hin. Der vorbestrafte Mörder arbeitet wieder als Arzt. Doch schnell wird klar: Seine Geldgier hat ihn erneut zum Mörder gemacht. In "Auf den Spuren von Dr. Mord" lässt Autor Markus Cebulla vor allem die Ermittler erzählen. Sie geben hochspannende Einblicke in die Polizeiarbeit und zeigen, wie sie Puzzlestücke zusammensetzen, um am Ende das Bild eines Mannes zu sehen, der für seine Geldgier über Leichen geht.
23:55
Auch eine gottgleiche Gourmet-Instanz kann sich mal irren: Wie aus heiterem Himmel bekommen Eifel-Wirtin Toni und ihre Mutter Adelheid einen Stern für ihre Kochkünste. Dabei gibt es in ihrer "Kupferkanne", idyllisch an der Landstraße gelegen, nur einen Mittagstisch mit bürgerlicher Hausmannskost. Natürlich handelt es sich um einen Fehler im Adressteil des renommierten Restaurantführers, der den Kölner Star-Koch Rufus teuer zu stehen kommt: Ohne den prestigeträchtigen Stern droht seinem namensgleichen Gourmettempel das Aus. Als seine versnobten Stammgäste zu Tonis "Kupferkanne" umschwenken, bekommt die bodenständige Wirtin kalte Füße: Während Mutter Adelheid die Gunst der Stunde nutzen will, damit sich die jahrelange Plackerei der beiden Frauen endlich auszahlt, will ihre Tochter den Irrtum so schnell wie möglich aus der Welt schaffen. Am besten ginge das im Team mit Rufus, nur leider endete Tonis erstes Zusammentreffen mit ihm in einem Fiasko. Seine Ex-Freundin, die Journalistin Sunny, hat eine Idee. Sie schlägt ein medienwirksames Kochduell im Fernsehen vor: Gourmetküche gegen Hausmannskost. Nun muss Rufus seinen ganzen Charme einsetzen, um Toni dafür weichzukochen, ohne das Wohlwollen von Mutter Adelheid dafür aufs Spiel zu setzen.