05:15
Jona Kepler (Thomas Prenn) sitzt in München in U-Haft, leugnet stoisch. Doch weder die belastenden Tagebücher seiner ermordeten Frau noch weitere Lebensversicherungsabschlüsse zugunsten des Witwers reichen für eine Anklage aus. So erzwingt Kommissarin Rita Berg (Nina Gummich) bei ihrem Vorgesetzten Wilfling (Juergen Maurer) erneut eine Reiseerlaubnis und bricht nach Peru auf, um Zeugen zu vernehmen und die Tatwaffe zu suchen. In Cusco entdeckt sie trotz Kooperationsbereitschaft grobe Ermittlungsfehler bei Comisario Rocas (Ruben Engel) und seinem Team.
06:05
Das deutsch-peruanische Ermittlerteam bricht zum Inka-Pfad auf. In der Nacht wird Kommissarin Rita Berg (Nina Gummich) unweit des Tatorts in ihrem Zelt überfallen. Eine Einschüchterung? Oder gibt es wirklich Räuber, wie Jona (Thomas Prenn) anfangs behauptete? Obwohl Rita nun dank einer akribischen Nachstellung des Tathergangs weiß, dass dessen Schilderung weder faktisch noch ballistisch stimmen kann, fehlen neben Indizien immer noch Beweise. Diese soll eine bislang vernachlässigte Zeugin (Renate Stuurman) mit weiteren Details zum Tathergang liefern. Rita reist zu ihr nach Kapstadt, um diese letzte Chance zu nutzen, Jona schließlich doch zu einem Geständnis zu bewegen.
06:45
07:00
Alex Saltaren Castro hat kein Geld in der Tasche, als er aus Kolumbien in den Rheingau kommt. Aber seinen Traum hat er fest im Blick: einmal den eigenen Riesling produzieren. Der Weg zum eigenen Wein ist nicht immer einfach. Doch aufgeben ist keine Option. Unterstützt wird er von Winzerkollegen, Freunden und Familie.
07:30
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
07:58
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
08:00
Assistenzarzt Oliver Probst und Dr. Ben Ahlbeck übernehmen in der Notaufnahme den Brennmeister Marcel Meißner, der nach einer Explosion in seiner Gin-Brennerei viel Blut verloren hat. Als es bei der anschließenden OP zu Komplikationen mit der Narkose kommt, steht der Verdacht auf Alkoholismus im Raum. Obwohl Marcel vehement ein Alkoholproblem bestreitet, plagt ihn das schlechte Gewissen gegenüber seinem besten Freund und Geschäftspartner Leon Zehbe. Der ist nämlich nicht nur schrecklich besorgt um ihn, sondern muss außerdem den Schaden in der Brennerei mit der Versicherung klären. Aber wie, wenn er sich die Unfallursache nicht erklären kann? Zunächst fühlt sich Sofia Galura nicht zuständig, als Wolfgang Berger in der Eingangshalle mit Madita Holterbrink zusammenrasselt. Doch Maditas schmerzender Rücken veranlasst Wolfgang, auf Nummer sicher zu gehen. Bei der folgenden Untersuchung lassen Maditas merkwürdige Fragen zum Klinikum in Dr. Julia Berger einen Verdacht reifen: Ist die neugierige Dame vielleicht vom Amt und unterzieht das JTK einer Kontrolle? Vorsicht ist geboten! Mikko will die erfolgreiche Veröffentlichung seines Artikels in einem anerkannten Fachforum mit seinen Freunden Ben und Julia feiern, doch wer ist dieser "Dr. Gottinweiß" mit den fiesen Kommentaren im Forum? Schon bald hat Mikko einen Verdacht ...
08:50
Die Arztserie beleuchtet den Alltag in einem Krankenhaus: wie die Patienten umsorgt werden, die Hauptcharaktere aber auch selbst mit privaten und beruflichen Problemen zu kämpfen haben.
09:35
Schön und nachhaltig zugleich? Im Möbelbereich ein schwieriges Verhältnis. In der EU werden jährlich rund 10 Millionen Tonnen Möbel weggeworfen. Immer mehr Hersteller setzen dagegen. Der Stuhlklassiker Nr. 14 von "Thonet" wird immer noch von Hand gefertigt. "Stooly Möbel" kreiert Möbel aus Pappe. Und "Woodio" verwendet Holzspäne, um daraus Waschbecken, Badewannen und Toiletten herzustellen.
10:00
Tamaras Eltern lassen ihr viele Freiheiten, haben aber wenig Zeit für sie. Sie ist sich selbst überlassen, nimmt ihr Leben früh in die Hand und baut sich einen Schutzmantel aus äußerlicher Stärke auf. Nach dem Abitur arbeitet sie zunächst als Schauspielerin am Theater, danach als Journalistin. Sie hat eine glückliche Beziehung und ist beruflich sehr erfolgreich. Doch als eine enge Freundin schwer erkrankt und schließlich stirbt, stellt sie ihr bisheriges Leben infrage. Sie nimmt sich eine Auszeit und entscheidet schließlich, in Berlin einen Neuanfang zu wagen. Dort lernt sie 2000 den bayerischen Regisseur Helmut Dietl kennen. Dietl ist fasziniert von der kühlen Hamburgerin und will sie gleich heiraten. Zweieinhalb Jahre dauert es, bis er sie schließlich "rumkriegt". Schon bald kommt ihr Wunschkind Serafina zur Welt. Doch ihr glückliches Leben zu dritt wird 2014 durch Helmuts Krebsdiagnose schwer erschüttert. Tamara beschließt, ganz für Helmut da zu sein, und pflegt ihn zuhause bis zu seinem Tod. Sie verspricht ihm, sich um seinen Nachlass zu kümmern. Dieses Versprechen löst sie schon bald nach seinem Tod ein und bereitet eine Ausstellung über ihn im Münchner Literaturhaus vor.
10:45
Es ist Trockenzeit in Belize: 40 Grad Hitze, seit Wochen kein Tropfen Regen mehr, der Dschungel ist durstig. Maria Garcia, eine Frau in weißer Tracht mit gebundenem Haar-Knoten, schwenkt eine rauchende Schüssel inmitten der Bäume im Regenwald und ruft dabei in der Sprache ihrer Vorfahren den Regengott an. Maria Garcia ist eine Maya-Heilerin, eine Kämpferin für ihre indigene Kultur und für die Natur. Einige hundert Kilometer weiter südlich bangt der Maya-Bauer Marcelino Teul um seine Mais-Ernte. Genau wie bei seinen Vorfahren, den alten Maya, ist der Mais die Basis seines Lebens. Hauptnahrungsmittel und Haupteinkommensquelle für ihn und seine Frau Dominga. Die beiden leben weit abgelegen tief im Dschungel. Wie werden sie in diesem Jahr über die Runden kommen? Frank Tzib, gerade 23 Jahre alt, steht kurz vor einem großen Umbruch in seinem Leben. Sein großer Traum: sein Wissen um die fast ausgestorbene Maya-Schrift in die Welt tragen, eines Tages Professor werden. Ein Anruf aus den USA bringt ihn ein ganzes Stück näher an die Erfüllung dieses Traums. Frank, Maria, Dominga und Marcelino: Sie alle sind Maya in Belize. Und sie wollen das Erbe ihrer Urahnen am Leben halten, entgegen allen Widrigkeiten.
11:30
Maria, Norma und Nelly: Die drei Schwestern aus der indigenen Gemeinschaft der Kolla teilen sich ein Erbe, um das sie sich seit dem Tod ihrer Mutter kümmern: ein Stück Land - und eine Lama-Herde in der Puna, einer Hochwüste in den argentinischen Anden. Nelly und Norma leben mit ihren Familien im Dorf El Moreno, Marias Familie wohnt in der Stadt Tilcara in der Schlucht "Quebrada de Humahuaca". Aber oben in der Puna fühlen sich die Schwestern zuhause. Der Film nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Entdeckungsreise in die Anden, zu starken Frauen, die ihr Land lieben und die Tradition ihres Volkes auf ihre Weise leben und bewahren.
12:15
Hannah ist im Stress. Das Leben in der Patchwork-Familie mit ihrem neuen Freund, dessen Sohn und ihrer eigenen Tochter hält die Sozialarbeiterin in Atem. Nach einem Unfall ihrer betagten Mutter übernimmt sie auch noch deren Hochzeitsagentur. Durch Zufall findet sie dabei heraus, dass eine ihrer Kundinnen im wahrsten Sinn ihr Eheglück zu verspielen droht. Hannah kann nicht anders: Sie muss auch hier helfen. Irgendwann geht ihr buchstäblich der Gaul durch.
13:45
Reisen abseits ausgetretener Touristenpfade, so, wie man es in keinem Reisekatalog buchen kann - das verspricht die Sendung "Travel Like a local". Diesmal geht es mit hr-Moderator Danijel Stanic in sein Herkunftsland Kroatien. Er hat bis zu seinem 5. Lebensjahr hier gelebt, spricht die Landessprache und kennt sich bestens aus. Seine Reise beginnt in der bunten Hauptstadt Zagreb, um von dort einen abenteuerlichen Roadtrip bis an die Küste nach Split zu unternehmen. Danach geht es weiter auf seine Lieblingsinsel Brac und zu einer Bootstour, auf der eine spannende Entdeckung die nächste jagt. Danijel Stanic zeigt uns sein Kroatien - mit warmherzigen Begegnungen, neuen, überraschenden Perspektiven und einem Land so vielfältig und schön, dass man sich immer wieder kneifen muss.
14:30
Dennis und Sabrina sind vor wenigen Wochen in ihr neues Zuhause auf dem Land in Unterfranken am Main gezogen. Ein mutiger Neustart in einem 1890 erbauten Haus, das sie über Kleinanzeigen entdeckt und für 76.000 Euro erworben haben. Ihr neues Zuhause stand zuvor sieben Jahre leer. Das macht sich bemerkbar: Schlechte Bausubstanz, Siebenschläfer im Haupthaus, Metall-Müll im Garten vom Vorbesitzer, ein fehlendes Fundament- all das fordert täglich Zeit, Energie und Geld. Ihr größter Wunsch fürs Eigenheim: Ein Kamin mit Sims für Deko und Weihnachtssocken, denn die beiden sind große Weihnachtsfans und freuen sich schon aufs Dekorieren. Doch nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung. Im Rheingau hat NDW-Superstar Markus ("Ich will Spaß") ein etwas in die Jahre gekommenes Landhotel übernommen, das er gemeinsam mit Ehefrau Yvonne und Sohn Markus zum Laufen bringen will. Anfang 2025 kauften sie das traditionsreiche Haus in Assmannshausen, direkt am Rhein - genau dort, wo sie einst geheiratet haben. Dieses Haus soll nun neuer Lebensmittelpunkt werden. Gemeinsam mit Hannes, Markus Sohn aus erster Ehe. Doch haben die drei das Zeug zu Hoteliers? Die 13 Zimmer sind in die Jahre gekommen, die Böden erinnern noch an die frühen 80er. Kann das Hotel zu einem echten Zuhause für Familie Mörl werden? Oder werden Renovierungschaos, familiäre Spannungen und hohe Erwartungen ihren Traum vom eigenen Familienhotel gefährden? Alina will mit ihrem Freund Pascal in das geerbte Haus ihres Großvaters in einem Dorf bei Stuttgart ziehen. Davor muss das Haus aber noch von Grund auf renoviert werden - neben ihren Vollzeitjobs. Das stellt ihre noch frische Beziehung auf eine harte Probe. Besonders für Pascal ist der Umzug aus Stuttgart raus aufs Land eine riesige Umstellung. Kommt er mit dem Dorfleben klar? Dazu gehört auch der örtliche Narrenverein, in dem Freundin Alina mittanzt - und Pascal demnächst vielleicht auch. Andreas und Bernd hatten gutbezahlte Jobs in Zürich. Und haben jetzt ein paar Hühner, Schafe und zwei eigensinnige Hundewelpen auf einem ehemaligen Bauernhof mitten im Schwarzwald. Der Neustart auf dem Land war zwar ihr Traum, aber ganz so einfach wie sie sich das Leben in der Natur vorgestellt haben, ist es dann doch nicht. Zum Glück gibt es hilfsbereite Nachbarn, die den Ex-Städtern unter die Arme greifen. Für Anna und Moritz war klar, wenn sie mal Kinder haben, sollen diese nicht in Köln, sondern auf dem Land aufwachsen. Jetzt ist Anna hochschwanger und sie renovieren einen Hof im Westerwald. Das Dorf ist für Moritz Heimat, seine Eltern wohnen am Ende der Straße. Für Anna dagegen als gebürtiges Nordlicht sind die hiesigen Sitten und Gebräuche noch etwas gewöhnungsbedürftig.
15:15
Märchenhaft schlafen und essen - "herkules"-Moderator Andreas Gehrke testet beides. Zuerst wird geschuftet: In Marburgs "fabelhaften" Gästehäusern gibt es nämlich immer etwas zu tun - schließlich wollen hier die Gäste schlafen wie die Hobbits im Film "Herr der Ringe". Danach geht es zauberhaft weiter auf den Spuren von Rotkäppchen, seiner Herkunft und den Auswirkungen auf das Modeleben in der Schwalm. Und am Ende klärt der "herkules"-Moderator das Rästel, warum Hänsel und Gretel nicht nur Brotkrumen, sondern auch das Rezept für eine leckere Torte kennen.
15:45
Am 22. April 2026 wird das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen feierlich eröffnet. Kosten: Vier Milliarden Euro. Fläche: 60 Fußballfelder. Das größte privatfinanzierte Infrastruktur-Projekt Europas. 3500 Bauarbeiter waren jeden Tag im Einsatz. 200.000 Kilometer Kabel haben sie verlegt, 10.000 Türen und 112.000 Tonnen Stahl verbaut. T3 ist größer als die Flughäfen Hamburg, Köln/Bonn oder Düsseldorf. Mehr als 8000 Komparsen testen aktuell Terminal 3, sie spielen Passagiere, müssen Koffer aufgeben, ihr richtiges Gate finden und mit der neuen Skyline-Bahn fahren. Wie läuft der Testbetrieb? Ist das neue Terminal 3 fit für die ersten Flieger und Passagiere. Kommt es zum Desaster wie bei der Eröffnung des Berliner Flughafens 2020?
16:30
"Die Ratgeber" ist ein multithematisches Ratgeber-Magazin rund um die Themen Verbraucher, Gesundheit, Ernährung, Reise, Haus und Garten und mit Ausflugs- und Freizeit-Tipps. "Die Ratgeber" fragen nach, welche Produkte und Dienstleistungen etwas taugen, wie der Verbraucher Geld spart und zu seinem Recht kommt. Außerdem gibt es jede Menge Tipps, die den Alltag einfacher machen. Im wöchentlichen Wechsel moderieren Anne Brüning und Daniel Johé die werktägliche Live-Sendung.
17:00
Hecke ist nicht gleich Hecke: Während Kirschlorbeer zwar ordentlich aussieht, aber fast keiner Art Nahrung bietet, versorgen heimische Sträucher wie Weißdorn, Kornelkirsche oder Hasel Hunderte Insekten- und Vogelarten. Quarks zeigt, wie Gärten zugleich schön, funktional und artenreich sein können - ohne zusätzlichen Aufwand. Außerdem erklären wir, wie wichtig das Leben unter unseren Füßen ist: Regenwürmer lockern den Boden, verbessern die Wasserspeicherung und schützen vor Erosion. Diese unscheinbaren Helfer machen Gärten stabiler und pflegeleichter - ein Vorteil, den viele unterschätzen. Ralph Caspers nimmt uns mit in die Welt der kleinen Helfer und großen Zusammenhänge - und zeigt, wie aus jedem Balkon oder Garten ein widerstandsfähiger Lebensraum wird. Ohne teure Umbauten, ohne komplizierte Pflege und ohne Perfektionsdruck - aber mit spürbarem Nutzen für Mensch und Natur.
17:45
Moderatorin Claudia Schick informiert die Zuschauer über aktuelle Verbraucherthemen. Ihr Team hat aus den kursierenden Brennpunkten die wichtigsten ausgewählt und präsentiert sie den Zuschauern.
18:30
Boulevard, News und Lifestyle am Sonntag
19:00
Luna Luce ist nach Frankfurt gekommen, um sich neu zu erfinden. Als Kind vom bayerischen Dorf war sie schüchtern, in der Großstadt lebt die 23-Jährige jetzt die unterschiedlichen Seiten ihrer Kreativität aus: Tanzen, Bildende Kunst, Kampfsport - wird sich bewahrheiten, was die Königin der Schwerter aus Lunas Tarotkarten prophezeit? Mike wohnt mit seiner Hündin Marla auf der Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel, wo ihn die meisten Vorbeilaufenden ignorieren. Das hält er nur mit Crack und Heroin aus. Sobald er genug Geld hat, möchte er den Zug zu seiner Schwester nach Polen nehmen, um endlich den Entzug zu machen. Wird er es schaffen, von Frankfurt loszukommen? Für Nicola ist Frankfurt eine Station auf der steilen Karriereleiter als Bankerin. Sie leitet das Risk-Management bei der J.P. Morgan SE. Ihr Leben findet auf den oberen Etagen von Frankfurt statt: im Büro in der 22. Etage des Taunus-Turms, im Hochhaus-Fitness-Studio und im Luxus-Apartment mit Blick über die Stadt. Wie erlebt sie ihre 70-Stunden-Woche, und wie Frankfurt nach Stationen in London und New York für die Bankerin an?
19:30
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
19:58
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Schwarzer Rauch zieht über die Ostsee nach Travemünde. Für Seenotretterin Leonie Hintze (18) ist klar: "Hier geht es um Leben oder Tod!" Die Crew rückt sofort aus, der Skipper des brennenden Boots rettet sich per Sprung über Bord ins Wasser.
20:45
Ein Segelboot ist bei Windstärke 5 Beaufort und bis zu drei Meter hohen Wellen in Not geraten. An Bord befindet sich ein Segler mit einer Kopfverletzung, die dringend medizinische Versorgung erfordert. Doch die Zeit drängt, denn mit der voranschreitenden Ebbe droht das Boot auf Grund zu laufen oder gar zu kentern. Der 3. Vormann Ingo Peters manövriert die "EUGEN" durch den starken Seegang, während weitere Seenotrettungseinheiten der DGzRS unterwegs sind. Die Anfahrt ist ein Kampf gegen Wind, Wellen und die Strömung. Gelingt es der Crew, die Segler rechtzeitig zu erreichen? Peters weiß: Die Nordsee verzeiht keine Fehler. Auch die Freiwilligen-Station der DGzRS in Travemünde steht vor einem besonderen Auftrag: Havarist mit festsitzendem Anker. Eine Rettungsmission der speziellen Art, denn vor Ort wird klar: Bei diesem Problem hilft nur Muskelkraft. In voller Montur und bei 30 Grad und Sonnenschein kommt die Travemünder Crew mächtig ins Schwitzen. "Eigentlich nicht unsere Kernaufgabe - aber wir machen's ja doch!", sagt Bootsführer Jens Liermann und lächelt.
21:15
Ein alter Kutter meldet Wassereinbruch, doch dann bricht die Funkverbindung ab: Das ist nie ein gutes Zeichen ..., weiß Ingo Peters, der 3. Vormann des Seenotrettungskreuzers "EUGEN" der Station Norderney der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Rund 25 Minuten braucht die Mannschaft ins Einsatzgebiet. Dort wird schnell klar: Dieser Einsatz wird anders verlaufen als ursprünglich geplant. Die Pumpe muss rüber und bei heftigem Seegang auch noch ein Stromkabel. Alarm für die Freiwilligen-Station Schilksee der DGzRS: Ein erschöpfter Surfer treibt in der Eckernförder Bucht abseits der Küste. Er kann aus eigener Kraft nicht mehr auf sein defektes Board steigen. Sofort starten der 28-jährige Vormann Marek Jacobsen und seine Crew mit dem Seenotrettungsboot "JÜRGEN HORST" Richtung Havarist. Die Retter benötigen selbst mit ihrem schnellen Spezialschiff rund 20 Minuten, um den Surfer zu erreichen; Zeit, in der Wind, Kälte und Strömung zum ernsten Risiko werden.
21:45
Sonntagsspiele Fußball Bundesliga, 31. Spieltag - VfB Stuttgart - Werder Bremen - Borussia Dortmund - SC Freiburg
22:10
Quizmaster Jörg Bombach begrüßt vier hessische Kandidaten, die ihr Wissen rund ums Hessenland unter Beweis stellen müssen. Die Fragekategorien sind hessische Politik, Wirtschaft, Klatsch und Leute, Geschichte und vor allem Mundart. Zu gewinnen gibt es eine Traumreise in ferne Länder.
22:55
Comedy-Quiz rund um Menschenkenntnis präsentiert von Roberto Cappelluti strassenstars: Serhan (Bischofsheim), Mecki (Göttingen), Daniela (Ober-Mörlen)
23:25
Comedy-Quiz rund um Menschenkenntnis zum Mitraten mit Roberto Cappelluti strassenstars: Olaf (Marburg), Maria (Fulda), Claudia (Frankfurt)
23:55
Muttersein ist das Natürlichste auf der Welt. So scheint es. Doch die Ansprüche an Frauen mit Kindern sind oft überladen und widersprüchlich. Auf Glücksversprechen folgen Benachteiligung, Überforderung und Schuldgefühle. Ist das Mutterbild zu einem künstlich glorifizierten Ideal geworden, das mit der "Natur der Frau" legitimiert wird? Wir leben in einer Zeit, in der drei Menschen von sich behaupten könnten, die Mutter desselben Kindes zu sein: Eizellspenderinnen geben ihre Gene zur Zeugung von Kindern, Leihmütter tragen Babys aus, die sie unmittelbar nach der Geburt abgeben und auch Männer ziehen Kinder groß - ganz ohne Frau an ihrer Seite. Die Berliner Regisseurin Antonia Hungerland stellt in (M)OTHER die Frage: Was macht einen Menschen überhaupt zu einer richtigen Mutter? Als Ausgangspunkt wählt Hungerland sich selbst. Wenn sie und ihre Frau sich entschlössen, ein Kind zu bekommen, wer wäre in ihrer Beziehung dann die Mutter? In einem persönlichen und kaleidoskopartigen Gedankenspiel begegnet sie in dem in Deutschland und Kanada gedrehten Dokumentarfilm unterschiedlichsten Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen, denen jedoch allen gemeinsam ist, nicht dem klassischen Mutterbild zu entsprechen. Auf einer poetisch dokumentarischen Entdeckungsreise trifft die Regisseurin unter anderem eine alleinerziehende Mutter, die sich selbst als Rabenmutter bezeichnet, weil ihre Kinder, nach dem Aus ihrer Ehe, bei ihrem Ex-Mann aufgewachsen sind, Hungerland spricht mit Leihmüttern und einer Eizellspenderin über Schwangerschaften, Verträge und Familie und sie portraitiert gleichgeschlechtliche Eltern in Deutschland und Kanada.