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TV Programm für HR Fernsehen am 26.05.2026

Jetzt

hessenschau 19:30

hessenschau

Regionalmagazin

Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.

Danach

hessenschauwetter 19:58

hessenschauwetter

Wetterbericht

Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Der Camping-Check 20:15

Der Camping-Check: Neues an Diemel- & Möhnesee

Tourismus

Friso und Luki machen sich auf, um neues Campingglück zu entdecken. Zuerst führt sie die Tour mit Kult-Wohnmobil "Pamela" an den nordhessischen Diemelsee. An dem idyllischen Stausee hat Karin zusammen mit ihrem Lebensgefährten Gerd den "Campingplatz Goldbreite" komplett umgestaltet. Hier gibt es jetzt u.a. nagelneue Mietobjekte zum Urlaubmachen und andere zum entspannten Arbeiten. Danach geht es für die Camping-Checker weiter an den Möhnesee. Hier versucht Katrin zusammen mit ihrem Stiefvater Michael ihr Campingglück. Gemeinsam haben sie den Stellplatz "Camp 13" neu gegründet und aufgebaut - inklusive Bistro, verschiedenen Mietcampern und einer Wohlfühl-Sauna mit Seeblick.

Tobis Städtetrip 21:00

Tobis Städtetrip: Sauerland hautnah!

Tourismus

"Das Sauerland ist "Deutschlands inspirierendste Outdoorregion. Klar, dass hr3 Morningshow-Moderator Tobi Kämmerer sich auf den Weg macht, das Sauerland rund um Winterberg zu erkunden. Und es warten scheinbar grenzenlose Möglichkeiten etwas ganz Besonderes zu erleben. Chrsitian Mienert hat den Spaß nach Winterberg gebracht und hat noch jeden Angsthasen zum Fliegen gebracht. Wie wäre es also auch für Tobi mit einem ultimativen Adrenalin-Kick beim Flug mit der Zipline, 60 Meter über dem Boden. ASTENKICK ist die zweitlängste Megazipline Europas: Eine Doppelseilrutsche mit der Tobi über 70 km/h schnell ins Tal fliegt! Ein unvergessliches Erlebnis.Dann lernt Tobi Jens Habich kennen. Der Outdoor-Überlebenstrainer bietet nicht nur Touren durch die Wildnis an, sondern zeigt Tobi wie er den Fluss zähmen kann. Beim Body-Rafting wird sich in die Fluten begeben und die Natur mit all ihrer Kraft am eigenen Leib gespürt. Aber auch zur Ruhe kommen ist angesagt. Gemeinsam mit Christoph und Isabel, zwei Wanderwegkenner, geht es über die schönsten Wanderwege bei Kallenhardt. Die zwei geben auf ihrem Instagram-Kanal viele Tipps für spannende Wanderrouten und zeigen Tobi die Highlights. Danach wird eingekehrt in die Wanderbar. Das wohl gemütlichste, aber auch hippste Wanderer Cafe in der Region. Sabrina Knippschild hat aus einem alten Hühnerstall einen Hingucker gemacht und einen Platz geschaffen, an dem jeder Wanderer, der hier vorbeikommt, einen MUSS-Halt einlegt. Ob Bowls oder Burger oder ein kühles Bier, hier findet Tobi das richtige, um wieder zu Kräften zu kommen. Und dann zeigt Sabrina ihm noch ein besonderes Schätzchen - einen selbst ausgebauten Camper-Van, der gemietet werden kann. Ein echter Hingucker.

hessenschau 21:45

hessenschau

Regionalmagazin

Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.

Tattoos - Ist das Kunst oder macht das Krebs? 22:00

Tattoos - Ist das Kunst oder macht das Krebs?

Dokumentation

Jede vierte Person in Deutschland ist mittlerweile tätowiert. Doch eine aktuelle Studie aus Schweden liefert Hinweise darauf, dass Menschen mit Tattoos einem höheren Risiko ausgesetzt sind, maligne Lymphome zu entwickeln - bösartige Tumore des Lymphsystems. Reporterin Laura Kipfelsberger ist selbst tätowiert und fragt daher: "Was habe ich da unter der Haut? Muss ich mir Sorgen machen?" Sie geht dieser Frage nach und schaut genauer auf die gesundheitlichen Risiken von Tattoos. Denn seit 2022 sind in der EU mehr als 4.000 Schadstoffe in Tattoo-Farben verboten oder beschränkt. Sie trifft extrem stark Tätowierte, Tätowierer und Forscher. Sie fragt sich, ob das Entfernen der Tattoos eine Lösung ist. Doch auch das birgt ein Risiko, da die Pigmente zerstört werden und krebserregende Stoffe entstehen können. Müssen jetzt alle Tätowierten in Panik verfallen?

Das Mädchen mit den Goldhaaren - eine Spurensuche im Holocaust 22:30

Das Mädchen mit den Goldhaaren - eine Spurensuche im Holocaust

Reportage

Los Angeles 1932. Der Deutsche Walter Meyer gewinnt als Ruderer Gold bei den Olympischen Spielen. Er ist Erbe einer Industriellenfamilie, wohlhabend und weltgewandt. Doch nur sieben Jahre später nimmt er als einfacher Soldat am deutschen Überfall auf Polen und der Vertreibung der dortigen jüdischen Bevölkerung teil. In seinem Gepäck: ein Foto, das Jahrzehnte später zum verstörenden Beweisstück wird. Der Film begleitet den Journalisten und Bestsellerautor Malte Herwig bei der Entschlüsselung eines dunklen Familiengeheimnisses. Der Olympiasieger und Soldat ist sein Großvater. Auslöser ist ein unscheinbares Fotoalbum, gebunden in bunten Stoff, gefüllt mit privaten Schnappschüssen aus dem Krieg im Jahr 1939. Jahrzehntelang lag es auf dem Dachboden. Es zeigt den Alltag eines Wehrmachtssoldaten in Polen. Doch der zweite Blick offenbart einen Abgrund. Das Album des Großvaters enthält nie zuvor veröffentlichte, einzigartige Fotografien vom Beginn des Holocausts in Osteuropa. Im Zentrum steht das Foto, das den Titel der Dokumentation prägt: Darauf sind ein Mädchen mit blonden Locken und ein Junge während der Vertreibung 1939 in Polen zu sehen. Sie sitzen auf Gepäckstücken mitten auf einem Marktplatz - und blicken direkt in die Kamera. Wer sind diese Kinder? Was war ihr Schicksal? In seiner ersten Fernsehdokumentation konfrontiert Herwig auf persönlich-radikale Weise das deutsche Klischee "Opa war kein Nazi". Der Film stellt die bohrende Frage, welche Rolle die eigenen Vorfahren tatsächlich im Dritten Reich spielten. Und was erzählen ihre privaten Bilder, wenn man bereit ist, wirklich hinzusehen? Ein Film über den blinden Fleck der Erinnerung und die Macht der Bilder.

Fritz Bauers Erbe - Gerechtigkeit verjährt nicht 23:15

Fritz Bauers Erbe - Gerechtigkeit verjährt nicht

Dokumentarfilm

In den vermutlich letzten NS-Prozessen der Geschichte standen in den vergangenen Jahren ehemalige SS-Männer wie John Demjanjuk, Oskar Gröning, Johann R. und Bruno Dey wegen ihrer Mittäterschaft an den Verbrechen in deutschen Konzentrationslagern vor Gericht. Viele Jahrzehnte zu spät, denn lange Zeit scheiterte die deutsche Justiz an der strafrechtlichen Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus. Es galt die Rechtsauffassung, dass die jeweilige Schuld nur durch einen individuellen Tatnachweis an einer einzelnen Tötungshandlung zu beweisen sei. Die Justiz konnte somit dem wahren Umfang der Massenverbrechen des Nationalsozialismus nicht gerecht werden. Fast 20 Jahre nach den Nürnberger Prozessen, in denen die Alliierten prominente Mitglieder der politischen, militärischen, juristischen und wirtschaftlichen Führung des nationalsozialistischen Regimes verurteilten, wurde 1963 zum ersten Mal vor einem deutschen Gericht der Massenmord in Auschwitz zur Anklage gebracht. Der damalige hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (1903-1968) klagte die Verbrechen mit einem neuen Ansatz an. Dieser besagt, dass "...jeder SS- Angehörige in Auschwitz, vom Wachmann bis zum Buchhalter, der an dieser Mordmaschine hantierte, der Mitwirkung am Mord schuldig (ist), was immer er tat". Fritz Bauer forderte somit, auch diejenigen ehemaligen SS-Männer als Mittäter zu ahnden, denen im Einzelfall keine konkrete Tötungshandlung bewiesen werden konnte, die aber die grauenhaften Verbrechen durch ihre Tätigkeit im Lager mit unterstützten und die sich dem nicht verweigert haben. Dieser Ansatz konnte sich in der deutschen Justiz aber nicht durchsetzen. Und es kam, trotz der umfassenden Erkenntnisse zu dem industrialisierten und arbeitsteiligen Massenmord und zu den mutmaßlichen Tätern, nicht zu einer Prozessflut - die Strafverfolgung von NS-Verbrechern ging sogar während der folgenden Jahrzehnte zurück. Es dauerte mehr als ein halbes Jahrhundert, bis die Justiz auf Fritz Bauers Rechtsauffassung zurückgriff, um die noch ungesühnten NS-Verbrechen endlich aufzuarbeiten. In der Zwischenzeit waren viele Menschen, die an der Tötungsmaschinerie des nationalsozialistischen Deutschlands beteiligt waren, der Strafverfolgung entgangen. Erst heute stehen in Folge der veränderten Rechtsauffassung frühere SS-Leute vor Gericht, die längst im Greisenalter sind. Sie werden nach Jugendstrafrecht verurteilt - waren sie doch zum Tatzeitpunkt erst 18 oder 19 Jahre alt. Die Nebenkläger in diesen Prozessen, die letzten KZ-Überlebenden, sind ebenfalls hochbetagt und kommen aus der ganzen Welt, um gegen jene Männer auszusagen, die zumindest Beihilfe zu den ungeheuerlichen Morden der NS-Zeit geleistet hatten und somit Teil der industrialisierten Massenmordmaschine waren. Vor allem aber geht es den Opfern darum, endlich ihre Geschichte vor Gericht zu erzählen und auch gehört zu werden.