21:45
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
22:00
Die Gesprächsrunde wird bereits seit 1979 ausgestrahlt. Die Persönlichkeit und Individualität der jeweiligen Gäste steht im Vordergrund. Hin und wieder wird auch Live-Musik gespielt.
01:00
Zwischen 2015 und 2018 arbeitete der polnische Hilfspfleger Grzegorz W. als 24-Stunden-Betreuung in 69 deutschen Haushalten. Statt zu pflegen, tötete er: Mit Insulin-Überdosen ermordete er pflegebedürftige Menschen und bestahl sie - Bargeld, Schmuck, sogar Artikel des täglichen Bedarfes wie Klopapier. Die Staatsanwaltschaft München klagte ihn im März 2019 an. Im Oktober 2020 verurteilte das Landgericht München den damals 38-Jährigen wegen dreifachen Mordes und versuchten Mordes zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Sein Motiv: Habgier und der Wunsch nach Ruhe. Der Angeklagte hatte keine pflegerische Ausbildung, nur einen Crashkurs absolviert, und war in Polen vorbestraft. Bei den Vermittlungsagenturen in Polen und Deutschland musste er kein Führungszeugnis vorlegen. Dennoch schickte man ihn jahrelang zu Pflegebedürftigen, deren Angehörige glaubten, ihre Eltern und Großeltern seien in guten Händen. Der Fall offenbart ein tiefes strukturelles Problem: In Deutschland leben über fünf Millionen Pflegebedürftige, rund 80 Prozent werden zu Hause betreut. Viele Familien setzen auf osteuropäische Betreuungskräfte, vermittelt über Agenturen. Doch der Pflegemarkt ist unzureichend reguliert: Arbeitszeiten, Qualifikationen und medizinische Handlungen werden kaum kontrolliert, die Agenturen haften nicht. Der Fall Grzegorz W. gilt als einer der erschütterndsten Kriminalfälle der letzten Jahre - und als Mahnmal für ein System, das dringend Reformen braucht.
01:30
Der ungeklärte Mord an zwei Touristen lässt Birger (Rolf Lassgård) auch nach fast 20 Jahren keine Ruhe. Gemeinsam mit Johan (Erik Ehn) fährt er zu dem damaligen Ermittler Åke (Magnus Roosmann), der sie auf eine neue Spur bringt. Obwohl Johan nie zu dem Kriminalfall vernommen wurde und der Mörder sein könnte, reist Birger mit ihm zusammen nach Finnland. Dort hofft er endlich herauszufinden, wer das unidentifizierte zweite Opfer im Zelt war. Unterdessen trifft sich Mia (Alba August) mit dem Waldarbeiter Björne (Jesper Sjölander), um mit ihm über ihre Mutter zu sprechen. Zwar weiß sie wenig über den Einsiedler, dennoch vertraut sie ihm etwas sehr Privates an.
02:25
Stockholm, 1991. Birger (Rolf Lassgård) und Johan (Erik Ehn) suchen den Ex-Freund von Annie (Pernilla August, Asta August) auf. Die beiden hoffen, von dem in die Jahre gekommenen Hippie Dan (Andreas Kundler) mehr über das zweite Todesopfer aus der Mitsommernacht 1973 zu erfahren. Birger will Dan zudem mit einer schmerzhaften Schuld konfrontieren. Birger und Johan fahren zurück in Schwedens Norden. Sie glauben jetzt zu wissen, wo sie den Mörder von damals suchen müssen. Gerade als Birger glaubt, die ganze Wahrheit zu kennen, nimmt die Aufklärung des Mordfalls jedoch eine unerwartete Wendung.
03:25
Seit 14 Jahren sind die Lehrerin Ines und der Journalist Boris glücklich verheiratet. Nur der Wunsch des Paares nach einem Baby hat sich bisher nicht erfüllt. Vor allem Ines leidet sehr unter ihrer Kinderlosigkeit. Ausgerechnet in dieser Situation wird sie mit einem Kapitel ihres Lebens konfrontiert, das sie über viele Jahre erfolgreich verdrängt hat: In einer neuen Schülerin, der 16-jährigen Clara, erkennt sie ihre Tochter, die sie nach der Geburt zur Adoption freigegeben hatte. Da Boris davon nichts weiß, kann Ines sich nur ihrer besten Freundin Simone anvertrauen. Gegen deren Rat sucht sie auch privat die Nähe zu der nichts ahnenden Schülerin. Dabei gerät sie in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung als Pädagogin und ihren immer stärker werdenden Muttergefühlen.
04:55
Der Vorfall versetzte Sicherheitskreise in helle Aufregung: Im Mai 2023 geht auf dem Rollfeld des Frankfurter Flughafens ein wildfremder Mann auf Bundeskanzler Olaf Scholz zu, der gerade in die Regierungsmaschine einsteigen will. Der Mann umarmt den Kanzler und steigt dann wieder in sein Auto. Der 50-Jährige hatte sich offenbar in den Kanzler-Konvoi eingereiht, der gerade von der 25-Jahr-Feier der Europäischen Zentralbank kam. Die Staatsanwaltschat wirft ihm Gefährdung des Straßenverkehrs und Hausfriedensbruch vor und hat den 50-Jährigen angeklagt. Im April 2025 - fast 2 Jahre nach der Tat - steht er deshalb vorm Amtsgericht Frankfurt und redet dort sehr viel.