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Anlässlich des 50. Jahrestages des Stammheim-Prozesses im Mai 2025 liefert das Dokudrama einen ungewöhnlichen Einblick in die Lebenswelt der ersten Generation der RAF, als sie in Stuttgart vor Gericht stand. Es war eine der aufwändigsten juristischen Aufarbeitungen der Bundesrepublik und hielt die Welt in Atem: Der Stammheim-Prozess gegen die Führung der ersten Generation der RAF, der am 21. Mai 1975 begann, war ein Gerichtsverfahren der Superlative. Zahllose Tonbänder, 15.000 Seiten mit Wortprotokollen und seltenes Archivmaterial machen den Prozess auch zu den am besten dokumentierten in der Geschichte. Durch den Prozess wurde Stammheim zum identitätsstiftenden Ort der RAF. Das Dokudrama rekonstruiert die Lebenswelt von Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Jan-Carl-Raspe und Ulrike Meinhof im siebten Stock der JVA Stammheim und zeigt das Geschehen auf der öffentlichen Bühne im benachbarten Gerichtssaal. Vom Prozess und vom Untersuchungsausschuss existieren Originalaufnahmen, die in diesem Dokudrama mit Inszenierungen verwoben werden. Die szenischen Teile des Dokudramas, die am Originalschauplatz im siebten Stock der JVA Stammheim gedreht wurden, stützen sich auf Protokolle, Kassiber und die Erinnerungen damals handelnder Personen.
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Die Rollbrücke Ost hat tiefe, gefährliche Risse im Boden. Täglich rollen hunderte Flugzeuge über die Brücke an der A3. 4000 Quadratmeter Rollbahn müssen saniert werden unter Zeitdruck. Für Projektleiter Axel Konrad eines seiner größten Bauprojekte am Flughafen. Ein Kilometer lang ist die hochsensible Baustelle. Mit schweren Baumaschinen dürfen sie nicht arbeiten, die würden die Brücke beschädigen. Tausende Tonnen Beton, Stahl und Geröll müssen bewegt werden. Die reinste Materialschlacht für die 100 Mitarbeiter. - Ein Meer aus blinkenden Gelblichtern ist am Horizont zu sehen. Sie kommen: drei riesige Schwertransporter. Auf der Ladefläche: Die neuen Fluggastbrücken für Terminal 3. Eine ist fast 40 Meter lang, vier Meter breit und 45 Tonnen schwer. Zum Abladen und Aufbauen der Brücken sind vier Autokrane nötig. Noch heute Nacht müssen sie ans neue Terminal angebracht werden. Für Projektleiter Christian Belser die spannendste Aufgabe in seiner Karriere.
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Eine geteilte Welt, ein kühner Visionär - der Politthriller-Zweiteiler beginnt mit dem unaufhaltsamen Aufstieg von Alfred Herrhausen an die Spitze der Deutschen Bank in den späten 1980er Jahren. Der mehrfach ausgezeichnete Oliver Masucci brilliert in der Titelrolle des mächtigen Wirtschaftsbosses, der im November 1989 drei Wochen nach dem Mauerfall einem bis heute ungeklärten Bombenattentat zum Opfer fiel. Was Herrhausen zum Verhängnis wurde, verdichtet das akribisch recherchierte Drehbuch von Grimme- und Filmpreis-Gewinner Thomas Wendrich. In der exzellenten Besetzung spielen Julia Koschitz als Ehefrau, August Zirner als Mentor, Sascha Nathan als Helmut Kohl und David Schütter als Assistent wichtige Vertraute des visionären Vordenkers. Teil 2 sendet Das Erste am 3. Oktober 2024 um 21:45 Uhr. Als vierteilige Miniserie ist "Herrhausen - Der Herr des Geldes" ab 30. September 2024 in der ARD Mediathek zu sehen.
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Eine geteilte Welt, ein kühner Visionär - der Politthriller-Zweiteiler beginnt mit dem unaufhaltsamen Aufstieg von Alfred Herrhausen an die Spitze der Deutschen Bank in den späten 1980er Jahren. Der mehrfach ausgezeichnete Oliver Masucci brilliert in der Titelrolle des mächtigen Wirtschaftsbosses, der im November 1989 drei Wochen nach dem Mauerfall einem bis heute ungeklärten Bombenattentat zum Opfer fiel. Was Herrhausen zum Verhängnis wurde, verdichtet das akribisch recherchierte Drehbuch von Grimme- und Filmpreis-Gewinner Thomas Wendrich. In der exzellenten Besetzung spielen Julia Koschitz als Ehefrau, August Zirner als Mentor, Sascha Nathan als Helmut Kohl und David Schütter als Assistent wichtige Vertraute des visionären Vordenkers. Teil 2 sendet Das Erste am 3. Oktober 2024 um 21:45 Uhr. Als vierteilige Miniserie ist "Herrhausen - Der Herr des Geldes" ab 30. September 2024 in der ARD Mediathek zu sehen.
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Im Dokudrama, das auf einem Drehbuch von Stefan Aust und Niki Stein beruht, spielen Lilith Stangenberg (Gudrun Ensslin), Henning Flüsloh (Andreas Baader), Tatiana Nekrasov (Ulrike Meinhof) sowie Rafael Stachowiak (Jan-Carl Raspe) die vier Hauptinhaftierten. In weiteren Rollen sind u.a. Moritz Führmann (Horst Bubeck), Heino Ferch (BKA-Beamter Alfred Klaus) und Hans-Jochen Wagner (Vorsitzender des Untersuchungsausschusses) zu sehen. Stammheim - Zeit des Terrors ist eine Produktion von Spiegel TV im Auftrag von SWR (Federführung), NDR und rbb für die ARD.
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Die Rollbrücke Ost hat tiefe, gefährliche Risse im Boden. Täglich rollen hunderte Flugzeuge über die Brücke an der A3. 4000 Quadratmeter Rollbahn müssen saniert werden unter Zeitdruck. Für Projektleiter Axel Konrad eines seiner größten Bauprojekte am Flughafen. Ein Kilometer lang ist die hochsensible Baustelle. Mit schweren Baumaschinen dürfen sie nicht arbeiten, die würden die Brücke beschädigen. Tausende Tonnen Beton, Stahl und Geröll müssen bewegt werden. Die reinste Materialschlacht für die 100 Mitarbeiter. - Ein Meer aus blinkenden Gelblichtern ist am Horizont zu sehen. Sie kommen: drei riesige Schwertransporter. Auf der Ladefläche: Die neuen Fluggastbrücken für Terminal 3. Eine ist fast 40 Meter lang, vier Meter breit und 45 Tonnen schwer. Zum Abladen und Aufbauen der Brücken sind vier Autokrane nötig. Noch heute Nacht müssen sie ans neue Terminal angebracht werden. Für Projektleiter Christian Belser die spannendste Aufgabe in seiner Karriere.