12:50
Dr. Niklas Ahrend hat das Klinikum vor einer Woche verlassen. Seine Position als Ausbilder hat er an Dr. Marc Lindner übertragen, und der hat damit alle Hände voll zu tun. Gerade will Wolfgang Berger endgültig einen Strich unter sein Leben mit Hannah setzen, das gemeinsame Haus verkaufen und sich beruflich weiterentwickeln, da wird Hannah in der Notaufnahme eingeliefert. Wolfgang sieht gar nicht ein, wegen einer derart kleinen Verletzung bei seiner baldigen Exfrau seine Pläne zu ändern. Doch durch das anhaltende Fieber drohen Hannah schlimme Auswirkungen. Dr. Philipp Brentano, der in Vertretung für Niklas einige seiner OPs übernimmt, spricht Ben Ahlbecks aufkommende Probleme mit seiner Prothese an und bietet ihm sogar einen Platz in einer Forschungsgruppe an. Ben lehnt ab, muss aber auch stetig realisieren, wie ihn sein Bein einschränkt und wie gefährlich das im Umgang mit Patienten sein kann. Mitten im Stress um die baldige Zwischenprüfung kommt Manja Kuhn als neue Assistenzärztin ans Klinikum. Sie hat spontan zugesagt, als Prof. Patzelt sie als Nachrücker für die freie Stelle von Eva haben wollte. Vivi mag die quirlige junge Frau und verbucht es deswegen unter Nervosität, als sie bemerkt, dass Manja mit sich selbst redet. Theresa ist da etwas skeptischer, und so fällt ihr auf, dass Manja nicht nur mit sich selbst redet, sondern zudem auch psychisch ziemlich instabil wirkt. Während Theresa Nachforschungen anstellt, muss sich Elias Bähr bei Dr. Ruhland beweisen.
13:35
Felicitas Ossur, einst vor dem angolanischen Bürgerkrieg nach Deutschland geflohen, wird nach einem Reitunfall aufgrund eines Asthma-Anfalls in die Klinik eingeliefert. Die Folgen des Sturzes erweisen sich als harmlos. Ein Allergietest ergibt allerdings, dass Felicitas gegen Pferdehaare allergisch ist. Sie hat gerade erst eine Ausbildung zur Pferdepflegerin begonnen - die müsste sie nun aufgeben, und damit würde sie ihre Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland verlieren. Eine Abschiebung nach Angola droht. Die Sozialarbeiterin Ilse Bossenkamp überredet den Chef des Reitstalls dazu, das Mädchen die Ausbildung trotz der Allergie fortsetzen zu lassen, wenn sie eine Desensibilisierung beginnt. Schon zu Beginn der Behandlung bekommt Felicitas einen allergischen Schock. Ilse Bossenkamp beschließt nun, Felicitas zu adoptieren, um ihr so zur deutschen Staatsangehörigkeit zu verhelfen. Doch plötzlich bricht Ilse wegen einer Hirnblutung zusammen. Sarah Marquardt kümmert sich um Elvira, die Tochter ihrer Schwester Katja. Elvira will ein paar Tage im Pflegedienst als Aushilfe arbeiten - aber nur, um sich an Dr. Brentano heranzumachen ...
14:20
Im "Märchenwald" Wolfratshausen wird von einem Angestellten ein Handtaschenräuber festgehalten. Als Hubert und Staller eintreffen, nutzt der Täter das allgemeine Chaos zur Flucht, stolpert aber in der Aufregung über die Beine eines Mannes, der auf einer Parkbank sitzt. Hubert will sich für die Mithilfe bedanken, doch der Beinsteller zeigt keine Reaktion - der Mann ist tot. Er wird als Wladimir Tscherpenko identifiziert, ein russischer Artist, der im "Märchenwald" als Clown und Animateur anfangen sollte. Die Untersuchung ergibt, dass er ermordet worden ist. Franz Pernikar, der Chef des "Märchenwaldes", ist über den Tod seines zukünftigen Mitarbeiters entsetzt, zumal Tscherpenko große Begeisterung für seinen neuen Job gezeigt hatte. Er war direkt aus Russland gekommen und hatte in Deutschland keinerlei Kontakte. Wer sollte also Interesse am Tod des Mannes haben? Einzig Peter Dressel, der schon seit Jahren als Clown im "Märchenwald" arbeitet, hätte ein Motiv, sich die begabte Konkurrenz aus dem Osten vom Hals zu schaffen. Doch Dressel war zur Tatzeit mit der Verfolgung des Handtaschenräubers beschäftigt und hat somit ein Alibi. Das trifft auch auf Dressels Frau Ina zu, die als Sekretärin für die geschäftlichen Belange des "Märchenwaldes" zuständig ist und als mögliche Komplizin ihres Mannes in Frage kommen würde. Revierleiter Girwidz befürchtet schon, dass das organisierte Verbrechen hinter dem Mord steckt und nun auch im beschaulichen Wolfratshausen aktiv wird. Noch rätselhafter wird das Ganze für Hubert und Staller, als Dr. Licht bei der Obduktion feststellt, dass Tscherpenko mit einem sehr seltenen Pfeilgift getötet wurde. Wer könnte im Besitz eines solchen Giftes und fähig sein, mit dem gefährlichen Stoff umzugehen?
15:10
Könnte Flusspferdschweiß zu einem Verkaufsschlager werden? Immerhin bietet er UV-Schutz, ist antiseptisch und kühlt. Eine Doktorandin will dies herausfinden und Proben bei Rosi und Maik nehmen. Außerdem: Kleine Boas sind ja ganz niedlich. Aber werden sie auch ihr Futter, die kleinen Ratten, annehmen? Hoffentlich, denn andernfalls könnten sie verhungern.
16:00
Der Nachmittag im hr-fernsehen: "hallo hessen" zeigt Hessen in seiner ganzen Vielfalt, spricht über Themen, die die Menschen in Hessen bewegen und beschäftigen. "hallo hessen" bietet jede Menge Service - Tipps und Kniffe -, die das Leben leichter machen, gibt nützliche Alltagstipps, stellt wunderschöne Ausflugsziele und köstliche Rezeptideen vor. Täglich erzählen Menschen aus Hessen ihre ganz eigene spannende Geschichte. Die Meinung der Zuschauer ist "hallo hessen" wichtig: Sie können Fragen an die Experten und Studiogäste stellen, live per Telefon oder per E-Mail.
16:45
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
17:00
Der Nachmittag im hr-fernsehen: "hallo hessen" zeigt Hessen in seiner ganzen Vielfalt, spricht über Themen, die die Menschen in Hessen bewegen und beschäftigen. "hallo hessen" bietet jede Menge Service - Tipps und Kniffe -, die das Leben leichter machen, gibt nützliche Alltagstipps, stellt wunderschöne Ausflugsziele und köstliche Rezeptideen vor. Täglich erzählen Menschen aus Hessen ihre ganz eigene spannende Geschichte. Die Meinung der Zuschauer ist "hallo hessen" wichtig: Sie können Fragen an die Experten und Studiogäste stellen, live per Telefon oder per E-Mail.
17:45
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
17:55
"maintower", das regionale Boulevardmagazin des hr-fernsehens, bietet mehr Informationen aus Hessen für Hessen. Von Montag bis Freitag zeigt "maintower" das Wichtigste vom Tage, live und ganz nah dran an den spannenden, emotionalen und skurrilen Geschichten. "maintower" hält auf dem Laufenden, schnell, aktuell und auf den Punkt gebracht, mit allen aktuellen Informationen und Geschichten, die mitten ins Herz treffen. "maintower" zeigt, was in Hessen passiert und was die Hessen bewegt.
18:00
News & Boulevard
18:25
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:45
"Die Ratgeber" ist ein multithematisches Ratgeber-Magazin rund um die Themen Verbraucher, Gesundheit, Ernährung, Reise, Haus und Garten und mit Ausflugs- und Freizeit-Tipps. "Die Ratgeber" fragen nach, welche Produkte und Dienstleistungen etwas taugen, wie der Verbraucher Geld spart und zu seinem Recht kommt. Außerdem gibt es jede Menge Tipps, die den Alltag einfacher machen. Im wöchentlichen Wechsel moderieren Anne Brüning, Jennifer Sieglar, Daniel Johé und Kai Fischer die werktägliche Live-Sendung.
19:15
Aktuelle Informationen zu Wetter und Klima
19:30
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
19:58
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Hessen hat außergewöhnliche Kochtalente - doch der Weg an die Spitze ist hart. Die Dokumentation "Spitzenküche - Alles für den Stern" wirft einen seltenen Blick in den Arbeitsalltag zweier Köche, die unterschiedlicher kaum sein könnten und dennoch denselben Traum verfolgen: den Michelin-Stern. Einer von ihnen ist Alexander Mayer, Küchenchef des Sternerestaurants La Vallée Verte auf Schloss Hohenhaus in Herleshausen. Sein Restaurant steht vor einem Umzug - neue Räume, Baustellen, zusätzliche Belastung. Trotzdem muss Mayer mit seinem Team täglich Spitzenleistung abliefern. Seine Küche verbindet klassische französische Technik mit regionalen Produkten. Sein Ziel: der zweite Michelin-Stern. Doch kulinarische Exzellenz verlangt hohen persönlichen Einsatz. Ganz anders, aber ebenso konsequent arbeitet Isabelle Pering. In ihrem Restaurant "bellasLOKAL" in Bad Soden kocht sie eine moderne deutsche Küche mit Fokus auf hochwertige regionale Produkte. Als junge Küchenchefin behauptet sie sich in einer nach wie vor männlich dominierten Sternegastronomie. Ihre Strategie: authentisch bleiben und sich nicht verbiegen lassen. Der Stern ist für sie Ziel und Antrieb - aber nicht um jeden Preis. In ihrem Film begleitet Christiane Rau zwei Ausnahmetalente im Küchenalltag und zeigt, wie viel Leidenschaft, Disziplin und persönlicher Verzicht hinter dem Streben nach Sterneküche stehen.
21:00
Sie trotzen dem Bäckersterben mit neuen Ideen und besinnen sich aufs traditionelle Handwerk: Bäckereien wie die von Familie Fink aus Steinau an der Straße. Bei ihnen gibt es keine Brote aus Backmischungen, wie sie in Großbetrieben verwendet werden. Sie beziehen ihr Mehl von einer der letzten regionalen Mühlen. Daraus machen sie hochwertige Teige, deren Geheimnis vor allem eines ist: Zeit! Mit mobilen Holzbacköfen fahren sie auf Märkte, wo die Kundschaft sehnsüchtig ihre natürlichen Brote erwartet. Auch Marco Langsdorf aus Gießen kämpft ums gute Brot und lädt zum 'Backen im Schaufenster' ein. Man kann ihm zuschauen, Fragen stellen und erfahren, was die Qualität von Backwaren ausmacht. Der Film zeigt außerdem, wodurch es zu Versorgungsengpässen bei Mehl und Getreide kommt. Und wie Forscher zusammen mit Landwirten und Bäckern wieder eine Weizen-DNA-Vielfalt auf die Felder bringen wollen - auch als Antwort auf den Klimawandel. Wird das neue Mehl die Erwartungen erfüllen? Können sich die Bäckereien mit ihren neuen Konzepten behaupten? Und hat das traditionelle Bäckerhandwerk eine Zukunft?
21:45
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
22:00
Reporterin Sophie, 29, lebt seit vier Jahren in einer WG mitten in Frankfurt. Ihr Zimmer kostet 640 Euro. Jetzt will sie da raus. Für "7 Tage..." macht sie sich auf die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung. Schafft sie das? Denn Wohnen wird immer mehr zum Luxus. In den Metropolen finden selbst Menschen mit mittlerem Einkommen und festem Job kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Die Folgen: Verdrängung, soziale Spaltung, stundenlange Pendelwege. Wer zentral wohnen will, muss es sich leisten können. Und was passiert mit Menschen, die weniger Geld, weniger Optionen und mehr Druck haben? Welche Möglichkeiten haben junge Menschen wie Sophie, wenn selbst ein Vollzeitjob nicht für ein Dach über dem Kopf reicht? Hätte sie ein Anrecht auf eine Sozialwohnung? Oder doch raus auf's Land?
22:30
Ein letzter Blick auf den Ozean, dann startet der junge Portugiese sein Moped und fährt los. Ist es Schicksal oder Zufall, dass der Motor in einem kleinen deutschen Städtchen am Rande des Odenwaldes streikt? 1962 gibt es dort zwei Fabriken und Arbeit. Der junge Mann bleibt in Groß-Umstadt hängen. Wenige Jahre später sind dort von 12.000 Einwohnern über 2.000 Portugiesen; die im Verhältnis größte portugiesische Gemeinde Deutschlands. Aber der Mann mit dem Moped soll der Erste gewesen sein und heute behaupten viele, irgendwie mit ihm verwandt zu sein. Als Kinder kommen die Geschwister Alice, Carlos und Adolfo nach Groß-Umstadt. Der älteste Sohn darf nicht weiter auf die höhere Schule gehen, der jüngere muss die Schule verlassen, als er 14 ist. Sie montieren nun Kronleuchter in einer Fabrik und helfen den Eltern, deren Traum zu erfüllen: schnell Geld verdienen für ein besseres Leben in Portugal. Eines Tages ist es so weit; die Eltern gehen zurück. Womit sie nicht gerechnet haben: dass ihre Kinder in Groß-Umstadt zu Hause sind. Die Söhne rebellieren und bleiben. Die erst 15-jährige Alice muss mit den Eltern zurück und weint bis Portugal. Aber anders als ihre Brüder hat sie studiert, ist heute Deutschlehrerin und hat doch immer diese traurig-schöne Sehnsucht, portugiesisch Saudade.Adrian Oeser erzählt in seiner Dokumentation vom Fortgehen, Ankommen und Bleiben mehrerer Generationen von Gastarbeitern. Super-8-Aufnahmen und private Videos machen die Zeit lebendig. Ob es den ersten Portugiesen tatsächlich so gab, wie man sich erzählt, bleibt ein Rätsel. Aber so einen gibt es überall.
23:15
Das Porträt einer Familie, die sich über gesellschaftlich-kulturelle Grenzen zwischen Deutschland und Mosambik hinwegsetzt. Sarah konnte erst als Jugendliche Kontakt mit ihrem Vater aufbauen. Er war zu DDR-Zeiten mosambikanischer Vertragsarbeiter in Deutschland und musste nach der Wiedervereinigung zurück in sein Heimatland. Sarah möchte ihrer kleinen Tochter Luana die familiären Beziehungen ermöglichen, die ihr als Kind lange verwehrt blieben und reist dafür mit ihr zu ihrem eigenen Vater Eulidio nach Südafrika, sowie zum Kindsvater Eduardo nach Mosambik. Doch die Begegnung mit Eduardo, der plötzlich erwachsen werden muss, als Sarah mit seiner Tochter vor der Tür steht, stellt beide vor große Herausforderungen. Währenddessen reflektiert Eulidio die fast vergessene und ungerechte Geschichte der ehemaligen DDR-Vertragsarbeiter. In seinen Tagträumen kehrt er zurück zum Ursprung seiner europäischen Familie und ihrer plötzlichen Trennung - ein Schicksal, das er mit vielen anderen deutsch-mosambikanischen Familien teilt. 20.000 Mosambikaner:innen wurden in der DDR als Vertragsarbeiter beschäftigt und für ihre harte Arbeit nie rechtmäßig ausgezahlt. Dieses Kapitel deutscher Geschichte ist bislang nicht als Teil des kulturellen Gedächtnisses aufgearbeitet worden. Protagonistin Sarah erzählt im Film von ihren Erfahrungen als schwarzes Kind im Osten Deutschlands nach dem Fall der Mauer und spricht damit für viele afrodeutsche Kinder. Sarah realisiert, dass ihre Identität für sie kein Widerspruch, sondern eine Bereicherung ist. Ihre Geschichte zu erzählen, bedeutet, afrodeutsche Identität & Familie sichtbar und emotional begreifbar zu machen.