04:03
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
04:05
Mit rund 500.000 Kilometern Flusslauf zählt Deutschland zu den flussreichsten Ländern der Welt. Die großen Flüsse wie Rhein, Donau oder Spree werden besungen und als Lebensadern gefeiert - als Transportwege verbinden sie uns mit der Welt, sie liefern Trinkwasser und Energie. Aber wie geht es eigentlich den Flüssen dabei? Vor allem auch den kleineren Gewässern, die zu den artenreichsten Ökosystemen Deutschlands zählen. Sie sind wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere und auch wir Menschen brauchen sie, um uns an ihren Ufern zu erholen. "Quarks" zieht Bilanz: Gemeinsam mit tausenden Freiwilligen nehmen wir selbst die kleinsten Gewässer unter die Lupe. Wir zeigen, wie der Mensch die Flüsse für seine Zwecke umgebaut hat, wie renaturierte Flüsse wieder lebendig werden und welch großes Potenzial moderne Technik dabei bietet. Außerdem gehen wir auf Spurensuche im Ahrtal: Wie konnte aus dem kleinen Fluss ein reißender Strom werden? Und wieso lohnt sich hier der Blick in die Vergangenheit?
04:50
Claudia Bergstedt kommt ins JTK, um bei Dr. Niklas Ahrend eine IVF-Behandlung zu beginnen. Doch bei der Erstuntersuchung der Frau, die ebenfalls Ärztin ist, entdeckt Niklas eine Raumforderung an ihrer Gebärmutter. Für Claudia, die bereits vor zwölf Jahren an Gebärmutterkrebs erkrankt war, eine schreckliche Situation. Als Niklas deswegen den erfahrenen Onkologen Marc Lindner hinzuzieht, dreht sich die Situation: Claudia lehnt eine Behandlung durch Marc rigoros ab. Denn er ist niemand anderes als ihr Exfreund. Noch am selben Tag trifft Niklas auf Arzu, die gerade für einen Kongress nach Erfurt gereist ist. Er nutzt die Gelegenheit, denn Niklas möchte mehr Zeit mit dem gemeinsamen Sohn Max verbringen. Arzu wehrt ab, das sei doch bloß eine Schnapsidee! Doch Niklas meint es ernst. Derweil muss Ben Ahlbeck zusammen mit Franziska Ruhland eine Frau operieren, der eine Mistgabel aus dem Körper ragt. Doch damit nicht genug: Die Situation wird noch merkwürdiger, als die Patientin Iris von Herder Dr. Ruhland im Verlauf der weiteren Behandlung offensiv anflirtet. Doch davon bekommt die Neurochirurgin nichts mit. Erst Ben hilft dem Glück der beiden auf die Sprünge - nicht ganz uneigennützig. Von ihrem Freund Dr. Markus Brosmann bekommt Prof. Karin Patzelt das Angebot, gemeinsam mit ihm nach Shanghai zu gehen. Und die Chefärztin des Johannes-Thal-Klinikums zieht diesen Schritt ernsthaft in Betracht. Zeit für Wolfgang Berger, eine Charmeoffensive zu starten! Aber kann er Karin überzeugen, in Erfurt zu bleiben?
05:40
Aktuelle Informationen zu Wetter und Klima
05:55
News & Boulevard
06:20
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
06:48
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
06:50
"Die Ratgeber" ist ein multithematisches Ratgeber-Magazin rund um die Themen Verbraucher, Gesundheit, Ernährung, Reise, Haus und Garten und mit Ausflugs- und Freizeit-Tipps. "Die Ratgeber" fragen nach, welche Produkte und Dienstleistungen etwas taugen, wie der Verbraucher Geld spart und zu seinem Recht kommt. Außerdem gibt es jede Menge Tipps, die den Alltag einfacher machen. Im wöchentlichen Wechsel moderieren Anne Brüning, Jennifer Sieglar, Daniel Johé und Kai Fischer die werktägliche Live-Sendung.
07:20
Gaby Nadler hat den Münchner Spitzenkoch Ali Güngörmüs in ihr Zuhause nach Guxhagen eingeladen, um ihn mit einem Hirschrückenbraten mit Kartoffelbaumkuchen, grünem Spargel und Preiselbeerjus zu begeistern. Sie liebt Hunde über alles und ist leidenschaftliche Hobbyköchin. Die ausgebildete Trainerin für Diabetikerwarnhunde sieht sogar eine Verbindung zwischen beiden Leidenschaften: "Es kommt beim Hundetraining und auch beim Kochen immer auf das perfekte Timing an, sonst klappt's nicht!" Bei Familie Nadler kommt fast ausschließlich Selbsterlegtes auf den Tisch, denn Gaby und ihr Mann Matthias haben ein eigenes Jagdrevier im naheliegenden Söhrewald. "Da weiß man einfach, woher das Fleisch kommt" sagt Gaby. Mal sehen, ob der Gourmetkoch es schafft, mit den gleichen Zutaten, ein ganz "anderes", neues Gericht zu erfinden, das auch den von Gaby verwöhnten Mann Matthias überzeugen kann. Eingekauft wird dafür auf dem idyllischen "Bartenwetzer Wochenmarkt" rund um das historische Rathaus in Melsungen.
08:05
Gnadenthal, das ist ein kleines Dorf zwischen Limburg und Frankfurt, ein ganz normales Dorf auf den ersten Blick - aber die meisten Menschen hier haben sich für ein ungewöhnliches Leben entschieden. Die Kommunität Gnadenthal besteht aus Brüdern, Schwestern und Familien unterschiedlicher christlicher Konfessionen. Sie betreiben eine eigene Landwirtschaft und bieten Stille-Wochenenden und Wander-Einkehrtage für Gäste an. Leben in einem Kloster, in einer religiösen Gemeinschaft - ist das noch zeitgemäß im 21. Jahrhundert? Und wie funktioniert das, wenn Familien und zölibatäre Brüder und Schwestern zusammenleben? Was zeichnet diese besondere Gemeinschaft aus, was hält sie zusammen, wie ist es um den Nachwuchs bestellt? Der Film zeigt die unterschiedlichen Motivationen der Bewohner der Kommunität - Familie, Bruder, Schwester, Künstlerin - und das, was das klösterliche Dorfleben in Gnadenthal für Gäste und Besucher bietet.
08:50
"Ein Kloster ist ein großer Talentschuppen. Man entdeckt Dinge an sich, von denen man vorher keine Ahnung hatte." Das sagt Schwester Thekla, die erst im Kloster St. Hildegard in Rüdesheim den Beruf der Winzerin erlernte - weil es gebraucht wurde. Zum Kloster gehören ausgedehnte Weinberge, in denen Trauben für den klostereigenen Weiß- und Rotwein geerntet werden. Schwester Thekla wandert auch mit Besuchergruppen durch das Weingut. Der Weinbau ist ebenso wie der Klosterladen, die Goldschmiede oder die Keramikwerkstätten ein eigener Wirtschaftszweig, mit dem das Klosterleben in Rüdesheim finanziert wird. Jede Nonne hat einen eigenen Beruf. Was treibt die Klosterschwestern an? Sind Nonnen noch zeitgemäß? Welche Angebote hat die Abtei St. Hildegard für die Menschen von heute? Seit der Heiligsprechung der Hildegard von Bingen 2012, an der die Forschungen der Nonnen im Rüdesheimer Kloster einen großen Anteil hatten, nimmt die Zahl der Touristen und Wallfahrer auf den Spuren der mittelalterlichen Mystikerin noch zu. Es gibt einen regelrechten Hype rund um die Heilige Hildegard. Trotzdem versuchen die Klosterschwestern in der Abtei St. Hildegard, einen geschützten Rückzugsraum für die eigene Spiritualität zu erhalten - ein Spagat, der die Nonnen jeden Tag von Neuem herausfordert.
09:35
Für ein großes Osterfrühstück eignet sich Fingerfood besonders gut. Es gibt kleine Häppchen, man kann so mehr probieren, und es lässt sich gut vorbereiten. Die Köche im Sheraton-Hotel am Frankfurter Flughafen haben viel Erfahrung damit und zeigen, welche Variationen es gibt und wie man sie zubereitet. Da gibt es etwa Walnuss-Brot mit gefüllten Kalbfleischscheiben oder Wachtelspiegelei auf Krabbensalat. Ganz besonders schön zu Ostern: ein Rührei im Ei. Zu Ostern muss es auch Süßes geben. In der Konditorei Vogel in Braunfels wird ein wunderbares Osterbrot gebacken und noch so einiges andere. Die Münzenberger Landfrauen steuern eine köstliche Eierlikörtorte bei.
10:20
Am "Turiner Grabtuch" scheiden sich die Geister: Für die einen ist es das Grabtuch des Jesus von Nazareth, andere halten es für eine Fälschung aus dem Mittelalter. "Das Grabtuch ist wie ein schwarzes Loch. Wenn man ihm zu nahekommt, wird man eingesaugt und kommt nicht mehr davon los", sagt der Chemiker Luigi Garlaschelli: "Weil es so viele offene Fragen gibt. Ein Leben ist nicht genug." Der Wissenschaftler sagt das, obwohl er durch Experimente und Selbstversuche für sich zum Schluss gekommen ist, dass es sich beim Turiner Grabtuch um eine geniale Fälschung handelt. Aber ganz sicher ist auch er sich nicht. "Ein Leben ist nicht genug" - das trifft auch auf den Privatforscher Joe Marino aus Ohio zu. Ein Taschenbuch über das Turiner Grabtuch brachte ihn vor vielen Jahren zum Glauben. Er studierte Theologie und trat in ein Kloster ein. "Ich fühle mich dazu berufen, das Grabtuch zu studieren und darüber zu informieren", sagt Marino, der inzwischen mehrere Bücher und über hundert Artikel zum Thema verfasst hat - in der Überzeugung, "dass es das authentische Grabtuch von Jesus ist." Die Dokumentation über das Turiner Grabtuch ist als kriminalistische Spurensuche angelegt, von der Grabeskirche in Jerusalem bis in die Unterwelt von Istanbul, wo das Grabtuch - der Überlieferung nach - lange Zeit verborgen war. Im französischen Lirey wurde es im Jahre 1354 - historisch belegt - erstmals ausgestellt. Und seit gut 300 Jahren wird es in Turin - in einer eigens errichteten Kapelle - aufbewahrt; ergriffen verehrt von den einen, kritisch beäugt von den anderen.
11:50
Karin (Maren Kroymann) fällt im Ruhestand die Decke auf den Kopf. Ihr Ehemann Harald (Günther Maria Halmer) spart lieber auf einen Treppenlift, als mit Karin endlich auf Überseereisen zu gehen. Um Frische in ihr Leben zu bringen, folgt die topfitte Seniorin dem Beispiel ihrer flippigen Schwägerin Philippa (Barbara Sukowa), die junge Eltern ehrenamtlich als Leih-Oma unterstützt. Anders als Philippa, von Beruf Erzieherin und Oma, hat Karin wenig Praxiserfahrung mit Kindern. Schnell gelingt es ihr jedoch, nicht nur das Vertrauen des vernachlässigten Jannik (Julius Weckauf) zu gewinnen. Sogar dessen pubertierende Schwester Merle (Maya Lauterbach) findet die geradlinige Seniorin cool. Auch Karins alter Freund Gerhard (Heiner Lauterbach), den sie zur Großelternagentur mitgeschleppt hat, behauptet sich wesentlich besser als erwartet. Der vereinsamte Ex-Mediziner will dem liebenswerten Patenenkel Viktor (Bruno Grüner) helfen, sich in der Schule und im Leben zu behaupten. Karins Mann Harald dagegen verbleibt in seinem alten Trott und merkt nicht einmal, dass bei seiner Frau weitere Lebensgeister erwachen: Als ihr Kai (Dominic Raacke), der fast gleichaltrige Papa von Jannik, eindeutige Avancen macht, fühlt sie sich nicht mehr nur als "Oma". Nun erwacht der Wunsch, noch mehr Neues zu wagen.
13:25
"Entdeckungen an Eder und Edersee" entführt in nordhessische Regionen, die an Naturschönheiten viel zu bieten haben - wie etwa das Weltnaturerbe im Nationalpark Kellerwald-Edersee mit seinen traumhaften Buchenwäldern. Golden wird die Eder genannt, weil sie auch heute noch Gold mit sich führt. Generationen haben hier ihr Glück mit der Goldsuche versucht. Heute wird hier nur noch zum Spaß Gold gewaschen. Seinen hundertsten Geburtstag hat der Edersee gerade hinter sich gebracht, und er ist für Nordhessen ein Wahrzeichen. Für Urlauber, Wassersportler und Wanderer aus ganz Europa ist diese zauberhafte Seenlandschaft von 27 Kilometer Länge ein wahres Eldorado. Wenn im Sommer das Wasser des Edersees abgelassen wird, um die Schiffbarkeit auf der Oberweser zu stützen, bietet das den Besuchern des Sees die einmalige Möglichkeit, versunkene Ortschaften, die dadurch wieder ans Tageslicht gelangen, zu besichtigen. Vom Edersee geht die Entdeckungsreise über Fritzlar bis nach Edermünde, wo die Eder in die Fulda mündet. Außerdem wird eine 400 Jahre alte Mühle besucht, die immer noch das Mehl für das Umland liefert, die Folterkammer von Schloss Waldeck, der Wildpark am Edersee, und es wird eingekehrt in die besten Restaurants dieser wundervollen Ferienregion, natürlich bei leckerem Fisch und einem Glas Weißwein.
14:55
Rauer Seewind, steile Klippen, endlose Sandstrände, legendäre Kulturschätze und authentische Menschen: Das ist es, was die Normandie auszeichnet. Wir sind unterwegs von der Alabasterküste und ihren Kreidefelsen im Osten bis zum magischen Mont-Saint-Michel am westlichen Ende der Normandie. Die Zuschauer tauchen ein in die Zeitgeschichte von Rouen, probieren Birnenschaumwein im Département Orne und erkunden die Welt der Percheron-Pferde im Nationalgestüt Haras du Pin. Von Bayeux bis Granville begegnen sie der bewegten Geschichte, radeln mit Hugo Guillochin und erfahren bei der "Pêche à Pied" die maritime Lebensart der Normannen.
15:55
Für die einfachen Dinge des Lebens fehlt dem Erfolgsmenschen Vincent (Lambert Wilson) die Zeit. Jede freie Minute füllt der Tech-Pionier, Medienstar und Lebemann mit einer neuen Idee, die selbstverständlich durch die Decke gehen wird. Als der vielseitige Workaholic mit einer Autopanne in den Alpen liegen bleibt, hilft ihm der wortkarge Landwirt Pierre (Grégory Gadebois). Auf dessen entlegenem Berghof findet Vincent für ein paar Stunden etwas, das er seit Langem vermisst: Ruhe! Nach der Rückkehr in sein selbst gebautes Turbo-Hamsterrad erleidet Vincent eine schwere Panikattacke. Um sich zu erholen, bittet er ausgerechnet Pierre um Unterkunft. Obwohl ihn der rastlose Städter nervt, willigt der Einsiedler ein, der sich um seine attraktive, verwitwete Schwägerin Camille (Marie Gillain) und deren Tochter Zoé (Betty Pierucci Berthoud) kümmert. Nach und nach findet Vincent heraus, wer Pierre in seinem früheren Leben war - und warum er in der Abgeschiedenheit lebt. Je besser sich die Männer kennenlernen, umso mehr lassen sie sich darauf ein, voneinander zu lernen.
17:30
Hessen hautnah erleben: In der wöchentlichen Erlebnis-Reportage schaut "herkules" hinter die Kulissen besonderer Orte und trifft Menschen mit spannenden Geschichten in der Heimatregion Nord- und Osthessen. Auf der Entdeckungsreise scheuen die Moderatoren keine Herausforderung: ob als Baumläufer in gefährlicher Höhe, als Kuhfriseur, als Vorkoster von Ahle-Wurscht-Schokolade oder Skispringer für einen Tag. "herkules" - ein Herz für die Heimat.
18:00
Pilgern, ohne religiös zu sein - geht das? Und dann noch fast vor der eigenen Haustür? Eigentlich gehört zum Pilgern eine lange Reise in die Fremde, religiös motiviert, für's Seelenheil, zur Buße, aus Dankbarkeit. Der "Hape-Kerkeling-Effekt" hat Pilgern in Deutschland zu breiterer Popularität verholfen. Die Sehnsucht nach Langsamkeit, der Wunsch zu sich selbst zu finden, die Suche nach Alternativen zu touristischen "Hotspots" - das führt Menschen auf Pilgerwege, auch wenn sie mit Religion so gar nichts am Hut haben. Danny Morgenstern hat das ausprobiert, auf einem Teil des berühmten Jakobspilgerwegs zwischen Fulda und Frankfurt. Er ist alles andere als ein durchtrainierter Wanderer, nicht religiös, immer etwas aufgedreht. Mal ist er allein, mal mit einer Gruppe unterwegs. Oder wird von Menschen begleitet, die mit Begeisterung solche Pilgerwanderungen organisieren. Man braucht sich nicht nach Santiago de Compostela in Spanien aufzumachen lautet ein Fazit. Pilgern ist tatsächlich auch vor der eigenen Haustür möglich, von der Fulda an den Main zum Beispiel. Denn der Weg ist das Ziel. In Zeiten von Corona eine wichtige Erfahrung im Selbstversuch.
18:45
Das Kloster Lorsch zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Europas. Seit 1991 ist es UNESCO-Weltkulturerbe, das erste in Hessen. Bis zu 350.000 Menschen besuchen dieses Zentrum von Bildung, Kunst und Macht im frühen Mittelalter jedes Jahr. Die berühmte Torhalle ist eines der besterhaltenen Bauwerke aus karolingischer Zeit: "Sie gilt als architektonisches Meisterwerk und einzigartiges Zeugnis frühmittelalterlicher Baukunst", so Historiker Dr. Hermann Schefers. Er leitet die Welterbestätte und wohnt auf dem Gelände. Zusammen mit seinem Team macht er die Welterbestätte erlebbar. Im Schaugarten hinter der Zehntscheune, den die Kräutergarten AG ehrenamtlich pflegt, finden Besucher Heilkräuter, die im Lorscher Arzneibuch vorkommen. Es ist das älteste Medizinbuch des abendländischen Mittelalters und mittlerweile auch Weltdokumentenerbe. Zu den bedeutendsten Schriften des Klosters zählt das Lorscher Evangeliar. Das Original ist mit Goldtinte geschrieben und in Elfenbein eingefasst. Selbst das Faksimile hütet Museumspädagogin Patricia Scheuermann wie einen Schatz im Tresor. Um mehr über das Leben damals herauszufinden, untersucht Anthropologin Silke Strohmenger Menschenknochen, die bei Ausgrabungen auf dem Klosterhügel gefunden wurden. Ein Mönchsschädel blieb so gut erhalten, dass Wissenschaftler sein Gesicht rekonstruieren konnten. Das Leben außerhalb der Klostermauern erforscht Claus Kropp. Der Archäologe leitet das Freilichtlabor Lauresham ganz in der Nähe von Kloster Lorsch. Wer wissen möchte, wie die Menschen vor 1200 ihre Lebensmittel und Kleidung hergestellt haben, kann hier die Zeitreise starten.
19:30
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
19:58
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Fischland-Darß-Zingst: Malerische Orte, urwüchsige Natur und ihre Lage zwischen zwei Gewässern machen die Halbinsel zu einem Paradies für Wassersportler und für Besucher, die Ruhe und Weite suchen. Dazu Kultur und ganz viel Fischer- und Seefahrertradition. Judith Rakers erkundet das faszinierende Land zwischen Ostsee und Bodden im Norden Deutschlands. Die 45 km lange Halbinsel an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns zwischen Rostock und Stralsund ist knapp 200 Quadratkilometer groß. Hier leben gerade einmal 9.600 Menschen, aber mehr als eine halbe Million Besucher kommen alljährlich hierher. Einst waren das Fischland, der Darß und der Zingst einzelne Inseln, aber Abtragung, Versandung und Schließung der Flutrinnen durch den Menschen machten im Laufe der Jahrhunderte aus den kleinen Inseln eine zusammenhängende Halbinsel. Eine sehr attraktive noch dazu. Hier stapeln sich die Postkartenmotive: die weißen feinsandigen Strände, die schnuckeligen Kapitänshäuser, die bunten geschnitzten Holztüren, der urwüchsige Weststrand, dazu die Ostsee und das Boddengewässer. Auf ihrer Inselreise versucht sich Judith Rakers im Wingsurfen in Wustrow, in Ahrenshoop steigt sie auf eines der typischen Zeesboote mit den braunen Segeln. Bei einem Rundflug über die Halbinsel lernt sie die vielfältige Landschaft von oben kennen. Sie erlebt, wie sich Strand, Natur und Kunst in Prerow vereinigen, und lernt, welche wichtige Rolle Wasserbüffel beim Landschaftsschutz spielen.
21:45
Die Gesprächsrunde wird bereits seit 1979 ausgestrahlt. Die Persönlichkeit und Individualität der jeweiligen Gäste steht im Vordergrund. Hin und wieder wird auch Live-Musik gespielt.
23:45
Für die einfachen Dinge des Lebens fehlt dem Erfolgsmenschen Vincent (Lambert Wilson) die Zeit. Jede freie Minute füllt der Tech-Pionier, Medienstar und Lebemann mit einer neuen Idee, die selbstverständlich durch die Decke gehen wird. Als der vielseitige Workaholic mit einer Autopanne in den Alpen liegen bleibt, hilft ihm der wortkarge Landwirt Pierre (Grégory Gadebois). Auf dessen entlegenem Berghof findet Vincent für ein paar Stunden etwas, das er seit Langem vermisst: Ruhe! Nach der Rückkehr in sein selbst gebautes Turbo-Hamsterrad erleidet Vincent eine schwere Panikattacke. Um sich zu erholen, bittet er ausgerechnet Pierre um Unterkunft. Obwohl ihn der rastlose Städter nervt, willigt der Einsiedler ein, der sich um seine attraktive, verwitwete Schwägerin Camille (Marie Gillain) und deren Tochter Zoé (Betty Pierucci Berthoud) kümmert. Nach und nach findet Vincent heraus, wer Pierre in seinem früheren Leben war - und warum er in der Abgeschiedenheit lebt. Je besser sich die Männer kennenlernen, umso mehr lassen sie sich darauf ein, voneinander zu lernen.