16:25
Die Mongolen waren Nomadenstämme, die ihre Männer umfassend zu Kriegern ausbildeten, die praktisch auf dem Rücken der Pferde lebten. Bis Temujin, der verwaiste uneheliche Sohn eines Häuptlings, sich zum Großkhan des gesamten, nun vereinigten mongolischen Volkes aufschwang und eine unaufhaltsame Kavalleriearmee bildete, bekämpften die Stämme ständig einander und Nachbarn wie die Tataren. Das Reich war auf einer dezimalen Hierarchie und der (erzwungenen) Aufnahme fremder Völker und Technologien aufgebaut, wie z. B. Belagerungstechniken gegen chinesische Städte.
17:15
Kims Il Sungs Ruf als harter Krieger verschafft ihm die Rolle des Führers in Nordkoreas sowjetisch geführter Marionettenregierung. Sein schneller Aufstieg lässt bei antikommunistischen Ländern weltweit die Alarmglocken läuten. Aber es ist der koreanische Bürgerkrieg der Kims Schreckensherrschaft anheizt. Beide Seiten planen, die jeweils andere Seite zu eliminieren. Doch nach dem gescheiterten Attentat des Diktators auf den südkoreanischen Staatschef plant der südkoreanische Geheimdienst ein filmreifes Attentat. Ein Komplott, das fast zwei Jahrzehnte lang ein streng gehütetes Geheimnis bleiben wird.
18:15
Sie nannten ihn "El Jefe", weil er die Dominikanische Republik mit eiserner Faust regierte, während der "blutigsten Ära" in der Geschichte Lateinamerikas. 30 Jahre lang führte Rafael Trujillo Massaker an, folterte, inhaftierte und ermordete jeden, der es wagte, seine Meinung zu äußern. Als Reaktion darauf organisiert die Dominikanische Befreiungsbewegung Militäroperationen, die zu Land und zu Wasser ankommen, um das furchterregende Regime zu beseitigen. Aber es ist Trujillos Versuch, einen anderen Staatschef zu töten, der schließlich zu Plänen für einen internationalen Staatsstreich führt.
19:15
Unter der Herrschaft von Saddam Hussein werden furchtbare Säuberungsaktionen, massenhafte Völkermorde, politische Exekutionen und Invasionen von Nachbarstaaten zur Norm. Frühe mörderische Tendenzen bilden die Grundlage für eine jahrelange rücksichtslose Entschlossenheit, als Hussein grausame chemische Waffen gegen seine Landsleute einsetzt. Als sich die Situation verschlimmert, schmiedet der Mossad mehrere Pläne, um den Diktator zu stürzen, darunter ein explodierendes Buch und ein Raketenangriff während eines Trauerzuges. Warum scheitern die gut durchdachten Pläne dieser Elitekampftruppe?
20:15
Unter der Führung von Erik dem Roten gründet eine erste Welle von Wikingern aus Skandinavien 985 n. Chr. zwei Außenposten entlang der Fjorde Südgrönlands. In ihrer Blütezeit zählten sie etwa 4.000 Menschen, bauten Häuser und bearbeiteten das raue Gelände. Sie züchteten Schafe, Ziegen und Rinder und trieben mit Europa Handel mit Pelzen, Elfenbein aus Walrosszahn und anderen Waren aus der Arktis. Doch trotz ihres wirtschaftlichen Erfolgs verschwanden die Nordmänner zu Beginn des 15. Jahrhunderts plötzlich aus den historischen Aufzeichnungen. Ihr Schicksal beschäftigte die Archäologen bis heute.
21:05
Die Moche lebten von 100-750 n. Chr. in Peru. Sie haben möglicherweise den ersten südamerikanischen Staat gegründet. Durch Eroberung und Expansion konnten sie den Reichtum und die Macht anhäufen, die notwendig waren, um die wichtigste Kultur vor den Inka zu werden. Trotz der Wüstenbedingungen schufen sie eine blühende landwirtschaftliche Zivilisation. Zu ihren Tempeln und Monumenten gehören riesige Pyramidenhügel, die bis heute die Landschaft prägen. Doch um das 6. Jahrhundert n. Chr. werden die Moche von einer Reihe von Katastrophen heimgesucht, die zum Ende ihrer Kultur führen.
21:55
Das Aztekenreich war im 15. und 16. Jahrhundert die letzte große Zivilisation und die dominierende Macht in Mesoamerika. Ihre Hauptstadt Tenochtitlan war ein riesiges Handelszentrum und beherbergte bis zu 140.000 Menschen, was sie zur größten Stadt des präkolumbischen Amerika machte. Die aztekischen Städte schmückten sich mit Tempeln, Palästen und Kunstwerken, die die Verehrung vieler Götter zeigten. Die Azteken entwickelten Schriftsysteme, Kalender und eine Religion, die Menschenopfer verlangte. Ihr mächtiges Reich wurde jedoch durch die Begegnung mit europäischen Kolonisatoren dezimiert.
22:45
Die Minoer werden von vielen als die erste europäische Zivilisation angesehen. Ihre Kultur blühte im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr. auf den Inseln der Ägäis auf, bevor sie schließlich um 1100 v. Chr. verschwanden. Das hochentwickelte Volk hinterließ einzigartige Kunst und Architektur, labyrinthartige Palastanlagen und kostbare Artefakte. Sie beherrschten ein riesiges Handelsnetz, und die Größe ihrer Zivilisation ist durch den Mythos von König Minos und dem Minotaurus unsterblich. Die minoische Zivilisation wurde um 1550 v. Chr. durch ein gewaltiges explosives Ereignis ausgelöscht.
23:35
Zwischen dem 9. und dem 15. Jahrhundert ist das Reich der Khmer eine der mächtigsten Hochkulturen Südostasiens. Der Schlüssel zum Erfolg der Khmer liegt in der Beherrschung des Wassermanagements und des Reisanbaus. Sie bauen komplexe Systeme aus Kanälen und Stauseen und sichern so die Versorgung der Bevölkerung. Doch ihr weit verzweigtes Wassernetz kann das enorme Wachstum des Khmer-Reiches nicht dauerhaft tragen. Eine Dürre und darauffolgende Jahre mit starken Monsunregenfällen lassen das System zusammenbrechen. Die gigantischen Tempelstädte werden aufgegeben und dem Regenwald überlassen.