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In einer Welt ohne Menschen erheben sich die Wüsten, die wir einst gezähmt haben, um unsere größten Errungenschaften zurückzuerobern _ von den glitzernden Lichtern von Las Vegas bis zu den schwindelerregenden Höhen des Burj Khalifa in Dubai. Während Sand, Salz und Sonne unsere Städte zerstören, fordern die Ödlande, denen wir getrotzt haben, still und leise das Land zurück, das wir uns ausgeliehen hatten.
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Nachdem die Menschheit ausgestorben ist, sind die Häuser, die wir gebaut haben, unerbittlichen Bedrohungen ausgesetzt.
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Wenn die Menschheit verschwindet, beginnt sich die riesige und fragile Infrastruktur, die unter der Erde verborgen ist _ von U-Bahnen und Pipelines bis hin zu einer der größten Kohlelagerstätten der Vereinigten Staaten _ aufzulösen. Während Feuer, Überschwemmungen und die Zeit unsere Strukturen von unten zerstören, erhebt sich die Natur, um die Erde zurückzuerobern und unser Vermächtnis auszulöschen.
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Von hoch aufragenden Wolkenkratzern wie dem One World Trade Center bis hin zu undurchdringlichen Tresoren wie Fort Knox _ die stärksten Bauwerke der Menschheit wurden konstruiert, um Katastrophen zu trotzen. Aber in einer Welt ohne Menschen beginnen selbst die mächtigsten von ihnen zu bröckeln. Wenn Zeit, Wetter und Natur die verborgenen Schwachstellen dieser Monumente moderner Ingenieurskunst offenbaren, welche von ihnen werden sich dann als wirklich dauerhaft erweisen?
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Verborgene Gefahren, die einst vom Menschen unter Kontrolle gehalten wurden, brechen mit katastrophaler Wucht aus _ von alltäglichen Gegenständen, die jederzeit explodieren können, bis hin zu Chemiefabriken und Heuschreckenplagen. Wenn Natur und menschliches Erbe aufeinanderprallen, drohen diese tickenden Zeitbomben die Welt in Schutt und Asche zu legen.
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Am 6. August 1945 wurde die erste Atombombe der Welt über Hiroshima abgeworfen _ eine furchteinflößende neue Ära in der Menschheitsgeschichte begann. Dieser außergewöhnliche Dokumentarfilm rekapituliert anhand von Interviews mit Beteiligten und selten gezeigten Archivaufnahmen minutiös die Ereignisse dieses tragischen Tages.
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Am 6. August 1945 verwüstete die erste Atombombe die japanische Stadt Hiroshima. In einer spannenden Parallelmontage erzählt die Dokumentation minutiös, wie sich der Angriff aus Sicht der amerikanischen Bombercrew und von Japanern vor Ort vollzogen hatte. Auch nach mehr als einem Dreivierteljahrhundert sind die traumatischen Folgen spürbar. Das Doku-Drama rekonstruiert den Ablauf der Ereignisse aus der Nahsicht der amerikanischen Forscher und Luftwaffensoldaten. Zugleich schildert es in beklemmender Authentizität, wie sich das Dasein der Bewohner Hiroshimas blitzartig in ein Drama verwandelt.
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Die fünfteilige Dokumentationsreihe erzählt die Geschichte unseres Planeten anhand der Katastrophen, die ihn geprägt haben: von seiner dramatischen Geburt und dem ersten Leben über die fünf großen Massenaussterben bis hin zur Evolution des Menschen. Denn ohne die großen Katastrophen der Erdgeschichte gäbe es das Leben, wie wir es heute kennen, nicht.
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Die ersten Mehrzeller entstehen im flachen Urmeer, das die junge Erde einst bedeckt. Schnell entwickeln die einfachen Organismen einen revolutionären Mechanismus: die Photosynthese. Doch der freigesetzte Sauerstoff löst eine verheerende Kettenreaktion aus. Die Folge: Die Temperatur sinkt drastisch, die längste Eiszeit der Erdgeschichte beginnt. Doch wie wird die Erde zur Schneekugel? Um das herauszufinden, suchen Forscherinnen und Forscher ausgerechnet in der Wüste Südafrikas nach Spuren früherer Gletscher. Schnell offenbart ein Fund dort das Ausmaß der urzeitlichen Katastrophe.
04:40
Während der "Kambrischen Explosion" vor 500 Millionen Jahren entstehen komplexe Lebewesen mit Beinen und Augen. Bizarr geformte Meeresbewohner beherrschen die Ozeane und erobern nach und nach neue Lebensräume. Der evolutionäre Wettlauf beginnt. Die Bewegung der Erdplatten und Klimaschwankungen bringen das Leben im Erdaltertum immer wieder durcheinander und zwingen alle Lebewesen, sich anzupassen. Vor allem frühe Meeresbewohner wie Trilobiten und Kopffüßer entwickeln sich rasant weiter. Schließlich wird der Druck auf die vorhandenen Lebensräume so groß, dass einige Arten neue Gebiete erobern.