21:05
Giles Milton führt uns zu den entscheidenden Orten in der Normandie, an denen die Invasion des D-Day am 6. Juni 1944 erfolgreich war. Von den Gleitern, die sich lautlos hinter die feindlichen Linien begaben, über die Fallschirmjäger, die wichtige deutsche Generäle in einen Hinterhalt lockten, bis hin zu den Soldaten, die an den Stränden unter Maschinengewehr- und Mörserbeschuss gerieten. Wir hören von Experten aus der Region und dem 100-jährigen Veteranen William Gladden, der an dem Luftlandeangriff teilnahm, bei dem die entscheidenden Brücken in der Normandie erobert wurden und der zum Sieg am D-Day beitrug.
21:55
In dieser Doku-Reihe erzählt der Oscarpreisträger die Geschichte des größten und verlustreichsten Kriegs der Geschichte. Die Reihe beleuchtet sowohl die Ursachen des Kriegs als auch entscheidende Momente. Die Episoden behandeln Kriegsereignisse wie den Überfall auf Polen, die Schlachten um Westeuropa, die Invasion der Sowjetunion, Pearl Harbor bis hin zum D-Day. Parallel thematisiert die Reihe den Holocaust und greift weniger bekannte Themen wie Rassismus in den US-Streitkräften auf. Grundlage sind selten gezeigtes Archivmaterial sowie Einschätzungen renommierter Historikerinnen und Historiker.
22:45
Der Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs kommt an der Ostfront mit Hitlers gescheiterter Offensive zur Eroberung der sowjetischen Ölfelder und der katastrophalen Schlacht von Stalingrad. Als Deutschland 1942 in den Kaukasus und nach Stalingrad vorrückt, leistet die Sowjetunion Widerstand. Die Gegenoffensive von General Schukow umzingelt und vernichtet Hitlers Eliteeinheit, die 6. Armee, und zerstört damit den Mythos der Unbesiegbarkeit der Nazis. Der sowjetische Sieg bei Kursk markiert den unumkehrbaren Niedergang der deutschen Ostoffensive und Stalins Aufstieg zur dominierenden Macht der Alliierten.
23:35
Im 16. Jahrhundert wurde die erste englische Kolonie in Amerika gegründet. Doch nur wenige Jahre später fehlt von Roanoke und seinen Bewohnern jede Spur. Jetzt scheint das Rätsel gelöst. Am 4. März 1650 verschwand eine Flotte von fünf Schiffen der niederländischen Ostindienkompanie scheinbar spurlos in den Gewässern vor Süd-Sulawesi. Die gesamte Besatzung überlebte, aber die Schiffe verschwanden. Außerdem fehlt noch immer jede Spur vom Heer des persischen Königs Kambyses, das im Jahr 524 vor Christus nach einem Sandsturm in der ägyptischen Wüste umgekommen sein soll.