04:20
Im 14. Jahrhundert wird das Aztekenreich durch die Vereinigung der Stadtstaaten Tenochtitlan, Texcoco und Tlacopan zu einer Großmacht. Auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung beherrschten die Azteken den größten Teil von Zentralmexiko. Bis heute sind sie berühmt für ihr architektonisches Geschick, mit dem sie Städte von bemerkenswerter Schönheit schufen, aber auch für ihre blutigen Rituale. Den Herrschern gelang es, durch Allianzen, Ehebündnisse, aber auch Mord, ihre Macht zu sichern. Doch diese strahlende Epoche steht vor einer düsteren Wende, als geheimnisvolle Eroberer am Horizont auftauchen.
05:05
Im antiken China entstand vor mehr als 3000 Jahren eine der ältesten Zivilisationen der Welt. Unter dem ersten Kaiser entwickelten die Chinesen eine bahnbrechende Kriegskunst, fortschrittliche Technologien und wegweisendes Denken. Philosophen wie Konfuzius prägten mit ihren Ideen eine neue Weltanschauung und hinterließen einzigartige Errungenschaften. Sie formten die chinesische Kultur, beeinflussten Ethik, Regierungsführung und das gesellschaftliche Miteinander. Die Prinzipien von Konfuzius bilden das Fundament eines tiefgreifenden intellektuellen Erbes, dessen Echo bis in die heutige Zeit reicht.
05:50
Fast 800 Jahre lang herrschten die Kelten in Europa. Sie galten als wilde Krieger, ihre religiösen Führer waren die legendären Druiden. Die Kelten lebten in zahlreichen Stammesverbänden, deren Spuren sich von Irland bis nach Anatolien finden lassen. Antike Funde bei Hallstadt im heutigen Österreich konnten auf die Zeit um 800 v. Chr. datiert werden. Waffen, Schmuck und Gegenstände des täglichen Gebrauchs wurden von ihnen aus Eisen angefertigt. Schon früh entwickelten sie ein ausgeprägtes Handelsnetzwerk, betrieben Viehzucht und Landwirtschaft. Gezeigt wird, wie der Alltag dieses einflussreichen Volkes aussah.
06:25
Alec versucht, einen furchterregenden und teuflisch trickreichen Degenbrecher aus der Zeit der Renaissance herzustellen. Dieser wilde Dolch sollte das Schwert eines Gegners mit Hilfe von Zähnen entlang der Klinge einfangen und diesen entwaffnen. Es wird sich zeigen, ob Alec sich damit zu viel vorgenommen hat.
07:10
Queen Elizabeth II. war die meistfotografierte Person, die je gelebt hat. Die Dokumentation erforscht ihre Beziehung zur Kamera und zeigt anhand von selten gezeigten Filmaufnahmen und Fotografien, wie sich ihr Image im Laufe von sieben Jahrzehnten verändert hat. Durch Interviews mit führenden Adelsexperten und Historikern erzählt, bietet die Dokumentation neue Einblicke. Eine andere Art von Nachruf auf diese außergewöhnliche und weltweit verehrte Persönlichkeit.
08:00
Einige der besten "Forged in Fire"-Champions kehren in die Schmiede zurück, um sich ihrem bisher härtesten Gegner zu stellen: einem der Juroren. Wird ein früherer Champion, der eine komplizierte Vaquero-Machete herstellen soll, beweisen können, dass er das Zeug dazu hat, die Juroren zu schlagen?
08:45
Zwei der besten "Forged in Fire"-Champions kehren in die Arena zurück, um sich mit einem der Jury-Mitglieder zu messen. Sie haben die Aufgabe, die legendäre Tizona von El Cid in acht Stunden herzustellen. Wird ein früherer Champion in der Lage sein, den härtesten Gegner von allen zu besiegen und einen Preisrichter zu schlagen?
09:30
Zwei frühere "Forged in Fire"-Champions duellieren sich in einer fünfstündigen Runde bei der Herstellung eines Pichangatti, um sich das Recht zu verdienen, gegen einen der angesehenen Juroren anzutreten. Der Sieger hat nur acht Stunden Zeit, um den furchterregenden Shamshir herzustellen. Wird es ihm gelingen, einen der Juroren zu schlagen?
10:15
"Forged in Fire" ist auf der Suche nach den besten Klingenschmieden des Landes quer durch Amerika unterwegs. In dieser Sonderausgabe geht es nach Texarkana, Texas, zur "Bill Moran School of Bladesmithing", der ältesten Messerschmiedeschule des Landes, wo drei der besten Schmiede auf eine harte Probe gestellt werden. Nach zwei brutalen Challenges wird nur einer als Sieger hervorgehen und die Bill-Moran-School im Finale vertreten, wo er gegen andere Schmiede aus dem ganzen Land um den großen Preis antritt.
11:00
In dieser Sonderausgabe geht es nach Bigfork, Montana, zur "New Agrarian School", wo drei ihrer besten Schmiede wie nie zuvor getestet werden. Nach zwei zermürbenden Prüfungen wird nur einer übrig bleiben und die "New Agrarian School" im Finale um den ultimativen Hauptpreis vertreten.
11:25
Wie starb Ludwig II., König von Bayern? Bis heute ranken sich Legenden um den rätselhaften Tod des Märchenkönigs, 1886 im Starnberger See. War er geisteskrank? Hat er im Wahn seinen Psychiater erwürgt und sich dann selbst ertränkt? Oder war er gar Opfer eines Staatsstreichs? Wurde der König ermordet? Auf Befehl höchster Kreise. Wurde sein Schuldenberg ihm zum Verhängnis? Oder gab es politische Gründe? Hatte Bismarck seine Finger im Spiel? Was hat es mit dem Uhren-Paradox auf sich? Gibt es Unterwasser-Fußspuren? Vielleicht gibt es nun des Rätsels Lösung _ mit einer völlig neuen Theorie.
12:00
Antarktika ist der kälteste und lebensfeindlichste Kontinent. 98 Prozent des Festlandes sind mit Eis bedeckt. Dennoch hat sich hier eine Fülle des Lebens entwickelt, die ihre Existenz dem Ozean verdankt. Die Strömungen bringen Nährstoffe an die Oberfläche, von denen sich der antarktische Krill ernährt. Mit durchschnittlich 500 Millionen Tonnen ist dessen Gesamtgewicht größer als bei jeder anderen Spezies der Welt und lockt eine Vielzahl von Interessenten an. Bisweilen entstehen kilometerlange Krillschwärme, an denen sich Tausende von Pinguinen, Robben, Albatrossen und Finnwale laben können.
12:50
Asien ist der größte Kontinent der Welt _ und einer der geografisch vielfältigsten: vom Polarkreis bis zum Äquator. Die Tiere sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert. Diese Welten entstanden, als Indien vor 30 Millionen Jahren mit dem Rest Asiens zusammenstieß und den Kontinent, wie wir ihn heute kennen, prägte. Die Tiere haben sich auf fast unglaubliche Weise an die harten Bedingungen angepasst.
13:40
Südamerika ist der artenreichste Kontinent und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Im äußersten Süden des Kontinents durchstreifen Raubtiere die patagonische Landschaft. Östlich der Anden am Amazonas liegt der größte Regenwald der Welt. Doch die Regenwälder sind durch Brandrodung und die Beschneidung des Lebensraumes stark bedroht. Ein paar kleine Flecken des kolumbianischen Waldes bilden die letzte verbleibende Zuflucht einer der seltensten Affenarten der Welt, der Lisztaffen.
14:40
Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeaniens umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Süden in die Abgeschiedenheit. Hier leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt. Über 70 Prozent von Australien ist heute trockenes Land. In der sonnigen, verbrannten roten Mitte regieren Reptilien die Wüste. Doch im Norden dieses Inselkontinents liegt Daintree, einer der ältesten tropischen Wälder der Erde _ Rückzugsgebiet eines Boten aus der Dinosaurier-Zeit, des Kasuars. Doch auch Australiens Tiere stehen durch den Menschen vor einer riesigen Herausforderung. Mehr Säugerarten sind hier ausgestorben als irgendwo sonst auf dem Planeten.
15:30
Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere haben sich anpassen müssen und sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen. Hoch über Gibraltar leben Berbermakaken, Europas einzige Primaten. Auf den Friedhöfen von Wien werden europäische Hamster zu Grabräubern und kämpfen um skurriles Diebesgut. Am äußersten nordöstlichen Rand des Kontinents, versteckt in den riesigen Wäldern Finnlands, leben Braunbären, und am Rande des Polarkreises hallen über die offene Tundra Klänge titanischer Schlachten: Moschusochsenbullen gehen aufeinander los, um für ihr Zuchtrecht zu kämpfen.
16:10
Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Im Yukon-Territorium kann der Winter brutal sein, bis zu zwei Meter Schnee fallen bisweilen an einem Tag. Da es keine Ost-West-Bergkette gibt, die Nordamerika durchquert, kann die arktische Luft ungehindert bis in die südlichen Sümpfe strömen. Dann passiert Ungewöhnliches: Alligatoren werden in der Eisdecke eingefroren, und Seekühe fliehen auf der Suche nach wärmerem Wasser. In den Präriegebieten bringt der Sommer ein außergewöhnliches Wetter. Warme Luft aus dem Golf von Mexiko trifft auf arktische Luft und wirbelt sich zu bedrohlichen Tornados auf.
17:15
Für die Tiere Afrikas ist die größte Bedrohung der Mensch. In der Natur haben sie eigene Strategien. Der große afrikanische Grabenbruch, das "Great Rift Valley", ist ein wahres Paradies für Tiere. Als die tieferen Flüsse des Tals die Ebene überfluteten, entstanden atemberaubende Seen. Sie sind die reichsten Süßwasserlebensräume der Welt. Afrikas Serengeti-Graslandschaft ist die Heimat der größten Antilopen-, Gnu- und Zebraherden. Ihren Wanderungen folgen stets die Raubtiere. Die Wüsten Afrikas nehmen ein Drittel des Kontinents ein. Das Leben in diesen trockenen Gebieten ist unvorstellbar rau.
18:20
Viele kennen Kolumbus, wenige Amerigo Vespucci. Und dennoch wurde für die entdeckte Neue Welt Vespuccis Vorname Amerigo Namenspate. Wie kam es dazu? Und wer war dieser kaum bekannte Italiener? Ein Betrüger, wie später oft behauptet wurde? Oder ein wagemutiger Seefahrer, der erst erkannte, was Kolumbus da entdeckt hatte? Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Mannes, nach dem Amerika benannt wurde.
19:30
Für Naturliebhaberinnen und -liebhaber zählen die unberührten Landschaften Nordamerikas zu den schönsten der Erde. Die Dokumentation entführt in abgelegene, menschenleere und wilde Gegenden in Kanada und den USA. Vom hohen Norden des nordamerikanischen Kontinents bis weit in den wilden Westen, den entlegenen Osten und tief in den Süden. Der Film lädt zum Träumen ein und stellt Sehnsuchtsorte und besondere Menschen vor, die sich mit großer Begeisterung für diese versteckten Paradiese einsetzen.
20:15
Bauern, Fischer und Grundbesitzer haben im ländlichen Queensland schon oft UFOs gesehen. Andy Gault glaubt, das Lockyer Valley sei Australiens "Area 51". Er filmt seit Jahren UFOs auf seinem Grundstück. In Bundaberg hatten die Journalistin Angeline Lowther und der Farmer Trevor Garrad eine Reihe von UFO-Begegnungen. An der Küste Papua-Neuguineas gibt es einen Ort, von dem ein Harvard-Astrophysiker glaubt, dass es sich um den Ort einer außerirdischen Bruchlandung von 2014 handeln könnte. An der Küste hatte der UFO-Forscher Gerald Vandaele eine UFO-Begegnung auf einem Fischtrawler.
21:05
Am Stadtrand von Melbourne wird der "Westall Flying Incident" von 1966 untersucht, bei dem es sich vermutlich um die größte UFO-Massensichtung der Geschichte handelt. Die australische und die US-Regierung bemühten sich, Zeugen zum Schweigen zu bringen und zu vertuschen, was dort geschehen ist. Der ehemalige New Yorker Feuerwehrmann Andrew Radziewicz hat täglich Begegnungen mit UFOs. Melbourne hat eine lange und weltweit beachtete Geschichte von UFO-Sichtungen. Ben Hurles ländliches Anwesen in Victoria wurde von mysteriösen Lichtern und silbernen Fluggeräten heimgesucht.
21:55
In dieser Folge wird gezeigt, wie ein Hummer Archäologen zur Entdeckung einer 8000 Jahre alten neolithischen Unterwassersiedlung geführt hat. Außerdem wird ein geheimer Ort in Dorset besucht, um die Ausgrabung einer eisenzeitlichen Hockerbestattung mitzuerleben, und im Londoner East End besucht die Reporterin Naoise Mac Sweeney eine moderne Baustelle, die die Geheimnisse eines elisabethanischen Schauspielhauses preisgibt. Außerdem kehren Archäologen zu einer römischen Ausgrabungsstätte zurück, die erstmals in den späten 1700er Jahren untersucht wurde, als man eine Reihe beeindruckender Mosaike fand.
23:00
Das Team sucht nach Artefakten aus dem Zweiten Weltkrieg. Es begleitet Meeresarchäologen im Solent, die den einmaligen Fund eines Fairey Barracuda-Sturzkampfbombers bergen. Außerdem wird eine Ausgrabung im Lake District vorgestellt, die die Geschichte der Windermere Boys erzählt und die Rolle, die die Region bei der Rehabilitierung dieser Kinder spielte, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Konzentrationslagern der Nazis befreit wurden. In Aldbourne, Wiltshire, wird nach der berühmtesten amerikanischen Einheit der US-Armee, der "Easy Company", gesucht, die hier 1943 und 1944 stationiert war.