18:35
Lässt sich das Universum ohne Gott überhaupt denken? Oder werden Naturgesetze und damit auch unser Leben von einer "höheren Macht" bestimmt? Bis heute versuchen große Denker immer wieder, Gott näherzukommen. Manche sind sich sicher: Seine Existenz ist längst bewiesen. In der ersten Folge wagt sich Harald Lesch an die vielleicht bedeutendste aller Fragen: Was kann die Wissenschaft über Gott sagen _ und was nicht? Sind Wissenschaft und Religion ein Widerspruch, der nicht aufzulösen ist _ oder lassen sie sich doch versöhnen? Eine abenteuerliche Suche nach dem Schöpfer selbst.
19:25
Die Suche nach Sinn ist Teil der menschlichen Natur. Das zeigen unsere persönlichen Lebensgeschichten genauso wie die globale Geschichte der Menschheit. Lässt sich bei so vielen Sinnsuchern eine allgemeingültige Antwort finden? Oder ist jeder Sinn nur Illusion? In der zweiten Folge treibt die Frage nach dem Sinn Harald Lesch bis an die Grenzen des menschlichen Denkens. Aktuelle Untersuchungen der Entwicklung unserer Vorfahren geben Hinweise, wo wir am ehesten Sinn und Erfüllung finden könnten. Aber was wäre, wenn sich kein Sinn finden ließe?
20:15
Vor der Küste von Nova Scotia liegt eine kleine Insel voller Rätsel: Oak Island. Augenzeugen wollen im 17. Jahrhundert mysteriöse Lichter an Land gesehen haben. Diejenigen, die dieser Sache nachgingen, kehrten nie wieder zurück. Geheimnisvolle Markierungen und Einkerbungen im Erdboden weisen auf einen Schatz hin, der hier begraben sein soll. Fallen und ein ausgeklügeltes System an Kanälen, das Überschwemmungen auslöst, verhindern bis heute Bohrungen in die Tiefe. War die Insel ein altes Fort Knox oder ist hier sogar die Bundeslade versteckt? Im Laufe der Jahre haben sich viele Fragen angehäuft. Doch eines scheint sicher: Jemand wollte sichergehen, dass etwas nie gefunden wird. Die Brüder Rick und Marty Lagina aus Michigan haben es sich zum Ziel gesetzt, das Rätsel der Insel zu lüften. Mit Hilfe von High End-Equipment und Expertenwissen wollen sie das schaffen, was Schatzsuchern, Forschern und Glücksrittern, wie Franklin D. Roosevelt und John Wayne, bisher nicht geglückt ist.
21:00
Professor Alice Roberts unternimmt eine Zugreise, die 600 Jahre des Osmanischen Reiches nachzeichnet. Sie beginnt im Südosten der Türkei und führt bis nach Budapest. Ihre Mission ist es, mehr über dieses riesige Reich zu erfahren, das im 14. Jahrhundert mit einem Traum begann.
21:50
Ein römischer Villenkomplex wird westlich von Oxford ausgegraben. Auf der Insel Anglesey entdecken Metallsucher ein Pferdezaumzeug und ein Teil eines Streitwagens. Alice reist nach Llantwit Major, wo sie sich Archäologen anschließt, die nach einem verschollenen Kloster suchen, das einst das Zentrum des Christentums in Großbritannien gewesen sein soll. Im Küstenstädtchen Ilfracombe haben Archäologen bei Ausgrabungen die Überreste eines Bauernhauses aus dem 17. Jahrhundert entdeckt und Funde gemacht, die zeigen, welche Rolle Kaufleute aus Devonshire im transatlantischen Sklavenhandel spielten.
22:55
Auf dem Killerton-Anwesen in Devon ist der National Trust auf der Suche nach den Überresten eines Herrenhauses, das irgendwo auf dem Gelände vergraben ist. Das Haus spielte eine zentrale Rolle im englischen Bürgerkrieg. Im Zentrum Londons stoßen Archäologen auf einen der besterhaltenen römischen Friedhöfe, die je entdeckt wurden. Der Romani-Archäologe John Henry Phillips leitet ein Team, das die Stätte eines "Zeltlagers" im New Forest untersucht. Diese Ausgrabung bringt eine reiche, einzigartige Kultur ans Licht, die trotz schwieriger Zeiten lebendig geblieben ist.