17:45
Die sogenannte "letzte Eiszeit" begann vor etwa 115.000 Jahren und endete etwa 11.600 vor heute. Weite Teile Europas waren von einer Tausende Meter dicken Eismasse bedeckt. Diese Eiszeit hat nicht nur Europas Landschaft nachhaltig geprägt, sondern auch die Entwicklung der Menschheit. Neue Forschungsergebnisse zeigen diese nun in einem neuen Licht. Mirko Drotschmann ist zu den Hotspots der Eiszeitforschung unterwegs.
18:35
"Völkerwanderung" _ so nennt man in Deutschland die turbulente Epoche zwischen Antike und Mittelalter, in der germanische Kriegerverbände das Römische Weltreich zum Einsturz gebracht haben. Zweifellos ist die Völkerwanderung einer der epochalen Einschnitte in der europäischen Geschichte. Heute steht die Zeit der "Völkerwanderung" weniger für das Ende des Römischen Reiches als vielmehr für die Verbindung der Kulturen und Traditionen, die Europa bis heute prägen.
19:25
Im 17. Jahrhundert wollten die meisten Könige und Fürsten Europas losgelöst vom alten Adel und Klerus herrschen. Die Alleinherrschaft erschien nach dem Chaos des Dreißigjährigen Krieges ideal, um Stabilität und Ordnung zu sichern. Gestützt auf neueste Forschungen zeigt Mirko Drotschmann, dass die europäische Realität viel differenzierter war. Der Absolutismus wurde auch zum Wegbereiter für Fortschritt _ in der Wissenschaft und bei der Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten.
20:15
Mit neuen Informationen über die schwierigen Umstände im Sumpf verstärkt das Team seine Suchbemühungen und erzielt spannende Ergebnisse.
21:00
Bei Ausgrabungen im Süden Englands werden eine bisher unbekannte römische Stadt, ein unter einem Steinbruch begrabenes Schiff aus der Tudorzeit und Beweise für finanzielle Fälschungen durch Heinrich VIII. unter dem Tower of London entdeckt.
22:05
Im Westen des Vereinigten Königreichs gibt es ein spektakuläres Monument, das älter ist als Stonehenge, eine 200 Jahre alte Mine, die in der Zeit gefangen ist, und ein verschollenes mittelalterliches Kloster.
23:10
Als bei einer Routinegrabung auf dem Land in England menschliche Überreste gefunden wurden, fiel dem Archäologenteam nichts Ungewöhnliches auf. Erst als die Knochen genauer untersucht wurden, kam etwas Ungewöhnliches zum Vorschein: ein Nagel im Fersenbein eines der Skelette. Könnte dies ein Beweis für eine römische Kreuzigung sein? Wenn ja, wäre das eine Sensation. Das einzige bisher bestätigte Beispiel stammt von einer Ausgrabung in Jerusalem. Die Dokumentation bringt Experten zusammen, um herauszufinden, wer diese Person war, wie sie lebte und warum sie zu einem grausamen Tod verurteilt wurde.