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Die Moche lebten von 100-750 n. Chr. in Peru. Sie haben möglicherweise den ersten südamerikanischen Staat gegründet. Durch Eroberung und Expansion konnten sie den Reichtum und die Macht anhäufen, die notwendig waren, um die wichtigste Kultur vor den Inka zu werden. Trotz der Wüstenbedingungen schufen sie eine blühende landwirtschaftliche Zivilisation. Zu ihren Tempeln und Monumenten gehören riesige Pyramidenhügel, die bis heute die Landschaft prägen. Doch um das 6. Jahrhundert n. Chr. werden die Moche von einer Reihe von Katastrophen heimgesucht, die zum Ende ihrer Kultur führen.
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Nirgendwo ist die Vielfalt an Pflanzen größer als in den Tropen. Ein Lebensraum, der geprägt ist von großer Hitze, starken Regenfällen und enormer Konkurrenz ums Licht. In Mittelamerika hat eine Baumart dabei eine besondere Strategie entwickelt _ der Balsa. Er kann pro Jahr mehrere Meter wachsen. So erreicht der Balsa als erster das lichtdurchflutete Kronendach _ doch das schnelle Wachstum hat einen Nachteil. Der Balsabaum kann keine solide Holzschicht anlegen. Und so stirbt er oft schon nach nur dreißig Jahren, während die langsamere Konkurrenz Hunderte von Jahren alt wird.