20:15
Die Mordkommission ist in ein Mietshaus gerufen worden: Ein junger Mann und der Hausmeister haben Schüsse in der Wohnung eines Mädchens gehört. Kommissar Keller stellt einen Mord fest. Das Mädchen hatte, wie sich bald herausstellt, ein beachtliches Bankkonto. Aber warum hat man sie ermordet? Die Vernehmung eines jungen Mannes lässt auf Erpressung deuten, die man dem Verdächtigen auch nachweisen kann. Doch für den Zeitpunkt des Mordes hat er ein perfektes Alibi.
21:20
Das Ehepaar Brandes hat sich auf einen einsam gelegenen Bauernhof zurückgezogen. Ihr Sohn ist infolge einer Hirnhautentzündung in seiner Entwicklung stark zurückgeblieben. Eine eigens engagierte Kinderpflegerin soll alle täglichen Aufregungen von ihm fernhalten. Das gelingt aber nur bis zu dem Tag, an dem die Mordkommission erscheint, weil ganz in der Nähe ein junger Mann erschossen wurde. Das Ehepaar Brandes ist nicht bereit, private Probleme mit Kommissar Keller zu erörtern. Erst ein scheinbar banaler Hinweis klärt den Kommissar über die Hintergründe des Falls auf.
22:20
Nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Mann Eberhard kommt Helga Wichmann nicht nach Hause. Sie wurde beim Verlassen einer Bar vor ein Auto gestoßen - mit tödlichen Folgen. Derrick ist über das Verhalten der Familie erstaunt.
23:20
Oberinspektor Derricks Sandstreuen vor seinem Haus endete mit einem Gipsbein. Und so hockt er mürrisch in seinem Büro und wartet voller Spannung auf die ersten Informationen, die ihm sein Kollege Harry Klein vom Tatort durchtelefonieret: Noch unter dem Eindruck der schrecklichen Entdeckung stehend, führt die Hausangestellte Luise Staller Inspektor Klein ins Schlafzimmer von Frau Gerdes. Dort hatte sie die Tote gefunden. Ein frischer Blumenstrauß im Wohnzimmer lässt sie stutzig werden. Mit Bestimmtheit weiß sie, dass der Strauß zuvor noch nicht da gestanden hat. Auch Derrick teilt Kleins Vermutung: Es sieht so aus, als habe der Mörder seinem Opfer Blumen mitgebracht.