13:35
Der Steuerbeamte Leopold führt ein liederliches Junggesellendasein und macht gleich drei Mädchen gleichzeitig den Hof. Seine Hauswirtin Frau Dirmoser nimmt einen harmlosen Kuss, den Leopold ihrer Tochter Franzi gibt, zum Anlass, ihn darauf hinzuweisen, dass er ihre Tochter nun heiraten müsse. Leopold nimmt Abschied von seinen Freundinnen, da läuft ihm das Mädchen Steffi über den Weg.
15:10
Gräfin Ratzenberg hat ein lukratives Angebot bekommen, das ihrem leeren Geldbeutel gut täte. Sie soll eine Amerikanerin als Anstandsdame auf ihre Reise durch Europa begleiten. Doch leider wird die Gräfin krank und Graf Bobby muss die Situation retten. Blitzschnell schlüpft er in die Röcke der Gräfin, da stellt sich heraus, sein Schützling ist ein bezauberndes junges Mädchen.
16:45
Ludwig Grandauer ist mit Kommissar Grüner auf dem Weg zum Tatort außerhalb Münchens. Er ist bedrückt, weil er sich Sorgen um die Gesundheit seiner Frau Agnes macht. Daheim versucht die kleine Luise, die Hausarbeit für die Mutter zu erledigen; sie hat sichtlich Mühe mit den beiden Brüdern. Vater Grandauer hat derweil die Familie eines Mordverdächtigen aufgesucht und ist betroffen über Armseligkeit und Elend der kleinen Leute. Auf der anderen Seite ärgert ihn, dass ein sogenannter General aus Berlin, sich der Münchner Polizei gegenüber maßlos arrogant verhält; dabei sprechen alle Indizien gegen diesen Herrenfahrer.
17:40
Einzug in der neuen Polizeidirektion, der Löwengrube. Der Neue, der siebengescheite Gymnasiast Dannenberg, passt Grandauer gar nicht - und zu allem Übel haben sie seinen Karl auch noch eingezogen. Der ist immer noch nicht zu Hause, als sich im Frühsommer der Todestag von Agnes Grandauer jährt. Auf dem Friedhof begegnet man Herrn Grüner mit Gattin, der zur Aufheiterung einen Ausflug ins Isartal vorschlägt. Grandauer lässt sich von Tochter Luise erweichen, Karls Freund Biwi mitzunehmen, der Heimaturlaub bekommen hat. Der fröhliche Trubel während der Rast in der Waldwirtschaft wird jäh unterbrochen von der Meldung des Attentats auf den österreichischen Thronfolger in Sarajewo.
18:40
Auf dem Gruberhof stehen mal wieder schwere Zeiten an. Nachdem Anne von Franziskas Schwangerschaft erfahren hat, ist sie am Boden zerstört. Wie soll es jetzt weitergehen?
19:25
Der ehemalige Bergretter Walther Senn soll die Geologin Tabea Gollini nach einer Messung ins Tal begleiten. Als die beiden in Streit geraten, lässt er sie zurück - mit fatalen Folgen. Nach Jessis plötzlichem Unfalltod hatte sich Simon tagelang zurückgezogen. Doch weil er es zu Hause nicht länger aushält, will er sich ablenken und wieder mit dem Team zusammenarbeiten.
20:15
Inkassovertreter Fritz Sperling ist ein liebender Ehemann mit einem seltsamen Spleen: Er hält sich für einen großen Erfinder und experimentiert eifrig in seiner Küche, wobei viel Porzellan und Geld verloren gehen - zum Ärger seiner Frau Ilse. Seine neueste Idee ist ein Apparat, der unsichtbar machen soll. Tatsächlich gelingt der Versuch, doch das Gerät geht sofort kaputt, sodass Fritz unsichtbar bleibt. Nur Alkohol macht ihn kurzzeitig sichtbar. In diesem Zustand stiftet er Chaos: Sein Chef entlässt ihn, Ilse will sich scheiden lassen, und seine Schwiegermutter hält ihn für verrückt. Am Ende stellt sich alles als Traum heraus, aus dem Fritz nach einem Sturz aus dem Bett erwacht.
21:40
Der Kriegsheimkehrer Dr. Stefan Heim verliebt sich in die Hotelbesitzerin Christa von Söldern. Gemeinsam bauen sie sich eine Zukunft auf: Stefan eröffnet seine eigene Praxis, die beiden gründen eine Familie, und ihr Glück scheint vollkommen. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken auf - unerwartete Probleme stellen ihr Leben auf eine harte Probe und bringen ihre heile Welt ins Wanken.
23:15
Die junge Annie kommt aus der Provinz nach München, um dort Karriere als Schauspielerin zu machen. Doch das ist leichter gesagt als getan und bald findet sie sich ohne Geld und ohne Job auf einer Parkbank wieder, wo sie von der Polizei aufgegriffen wird. Auf dem Revier täuscht sie Gedächtnisschwund vor und ist überrascht, als sie plötzlich einem Ehepaar gegenüber steht, das behauptet, ihre Eltern zu sein. Damit der Schwindel nicht auffliegt, muss sie mitgehen - nicht ahnend,was die beiden im Schilde führen.