21:50
Ende 1940 - Hitlerjunge Rudi Grandauer kommt zum Ärger von Oma und Vater Karl spät aus dem Kino nach Hause; die Reifen seines Fahrrades sind zerstochen worden. Für Rudi ist die Sache klar, das waren welche von den Stenzen, die sich durch ihre langen Haare deutlich von der Staatsjugend unterscheiden. Auf einem Bahngleis wird ein Jugendlicher tot aufgefunden. Was zunächst als Selbstmord oder Unfall erscheint, führt Karl Grandauer zu einer komplizierten Ermittlung. Der Tote hat Einstiche im Arm und ist offensichtlich an der zu hohen Dosierung eines Medikaments gestorben. Grandauer gelingt es, die Zusammenhänge zu klären, aber der Täter entkommt.
22:45
Anfang 1945 brennt das Haus, in dem die Grandauers wohnen, in einer Bombennacht nieder. Die Obdachlosen finden - wie früher schon die Soleders - Unterschlupf in der Bäckerei Kreitmeier. Max ist auch derjenige, der handelt, als Sara einem mysteriösen Gestellungsbefehl folgen soll. Er sorgt dafür, dass die Jüdin gemeinsam mit der Oma und den Kindern zu Verwandten seiner Frau Kathi gebracht wird und sich dort versteckt hält. Bei Kreitmeiers hat man die Backstube zum Luftschutzkeller umfunktioniert; ein junger Deserteur sucht Zuflucht und wird aufgenommen. Am 30. April 1945 marschieren die Amerikaner in München ein. Im Büro der Löwengrube verhaften sie Karl Grandauer und seinen Kollegen Kargus.
23:45
Als ein Ehepaar mit ihrem bewusstlosen Kind in der Schwarzwaldklinik auftaucht und schnelles Handeln lebenswichtig ist, ist der Anästhesist spurlos verschwunden. Dr. Ackermann muss deswegen zu einer unerlaubten Methode greifen, um das Kind zu retten. Dr. Schübel hat derweil private und somit auch finanzielle Probleme. Er sieht nur noch einen Ausweg darin, Professor Brinkmann um Hilfe zu bitten.