21:50
Ludwig Grandauer ist mit Kommissar Grüner auf dem Weg zum Tatort außerhalb Münchens. Er ist bedrückt, weil er sich Sorgen um die Gesundheit seiner Frau Agnes macht. Daheim versucht die kleine Luise, die Hausarbeit für die Mutter zu erledigen; sie hat sichtlich Mühe mit den beiden Brüdern. Vater Grandauer hat derweil die Familie eines Mordverdächtigen aufgesucht und ist betroffen über Armseligkeit und Elend der kleinen Leute. Auf der anderen Seite ärgert ihn, dass ein sogenannter General aus Berlin, sich der Münchner Polizei gegenüber maßlos arrogant verhält; dabei sprechen alle Indizien gegen diesen Herrenfahrer.
22:50
Einzug in der neuen Polizeidirektion, der Löwengrube. Der Neue, der siebengescheite Gymnasiast Dannenberg, passt Grandauer gar nicht - und zu allem Übel haben sie seinen Karl auch noch eingezogen. Der ist immer noch nicht zu Hause, als sich im Frühsommer der Todestag von Agnes Grandauer jährt. Auf dem Friedhof begegnet man Herrn Grüner mit Gattin, der zur Aufheiterung einen Ausflug ins Isartal vorschlägt. Grandauer lässt sich von Tochter Luise erweichen, Karls Freund Biwi mitzunehmen, der Heimaturlaub bekommen hat. Der fröhliche Trubel während der Rast in der Waldwirtschaft wird jäh unterbrochen von der Meldung des Attentats auf den österreichischen Thronfolger in Sarajewo.
23:45
In Flensburg werden Apothekeneinbrüche begangen, die Pia und Lorenz mit Ollis Hilfe vom heimischen Arbeitsplatz aus aufklären müssen. Auf einem Ausflug mit Merle entdeckt Kalle im Gebüsch - versteckt in einem alten Boot - ein Mädchen in Merles Alter.