18:05
Oma Drombusch freut sich auf das Weihnachtsfest bei ihrer Familie. Doch die Enkel Marion, Chris und Thomi wollen kein Fest in der Familie feiern. Nach einigen Unstimmigkeiten laden ihre Eltern, Siegfried und Vera, schließlich doch Oma Drombusch ein, und alle holen gemeinsam die Weihnachtsfeier nach.
19:10
Aus dem Kurzbesuch von Oma Drombusch bei ihrer Familie sind drei Wochen geworden - die gereizte Stimmung eines überlangen Besuchs ist zu spüren. Es hat sich viel angestaut, was nun im offenen Konflikt ausbricht: Da ist zum einen die Frage, wer letztlich für Thomis Schularbeiten verantwortlich ist, zum anderen sind es Marions Schlagersängerinnen-Ambitionen, die die Gefahr heraufbeschwören, als Sprechstundenhilfe entlassen zu werden, und drittens sorgt ihr Freund Gerd Schräpper für zusätzlichen Ärger, weil er findet, daß die Eltern das alles gar nichts angeht. Das ruft wiederum Chris auf den Plan, der als junger Polizist andere Vorstellungen von Solidarität hat als der Freund der Schwester.
20:15
Oma Drombusch hat endlich ihr Ziel erreicht, und Vera sieht ihrem Einzug mit Bedenken entgegen, denn für sie ist die alte Dame keineswegs das hilflose Geschöpf, für das sie von der übrigen Familie gehalten wird. Zum offenen Machtkampf kommt es, als Oma Drombusch die Küche beansprucht, um die Familie zu versorgen. Währenddessen gerät Chris in eine bedrohliche Situation: Als er versucht, auf einer Demonstration schlichtend auf Sitzstreikende einzuwirken, sieht er sich plötzlich dem gezogenen Messer eines Jugendlichen gegenüber. Marions Freund, der Fotojournalist Gerd Schräpper, hält den Kampf Szene für Szene einseitig im Bild fest und beschwört so neue Konflikte herauf.
21:15
Auf der Suche nach einem weiteren Betätigungsfeld entdeckt Oma Drombusch den Antiquitätenladen. Aber hier stößt sie auf Siegfrieds entschiedenen Widerspruch. Statt seine gutwillige, aber unkundige Mutter zu bemühen, sucht er eine Kunststudentin, eine hübsche natürlich. Das ruft Vera auf den Plan: Sie hegt den Verdacht, Siegfried sei ehemüde. Als sich die Kunststudentin vorstellt, ist Veras Eifersucht auf das Mädchen so groß, daß ihr jede andere Aushilfskraft willkommen ist. Oma Drombusch sieht ihre Chance.
22:20
Oma Drombusch kann ihre Enttäuschung nicht verbergen: Herr Diehl hat eine Verabredung nicht eingehalten. Den nächsten Tag verbringt sie gekränkt im Bett, so daß Siegfried seiner Mutter ins Gewissen reden muß. Sie steht schließlich unter dem Vorwand auf, daß man sie gebeten habe, einen Klavierabend zu geben. Eigentlich will Chris das "Konzert" seiner Großmutter ebenfalls miterleben, aber die Hilfsbereitschaft einem Kollegen gegenüber macht das nicht möglich. Sein Einspringen führt zu einer Katastrophe. Chris überrascht einen Mann beim Einbruch. Als der unvermittelt seine Gaspistole zieht, passiert etwas Verhängnisvolles.
23:20
Oma Drombusch und Herr Diehl sind einander nähergekommen und verbringen einen schönen Sommertag. Zuhause ist Siegfried ungehalten, weil er findet, daß mit seiner Mutter im Geschäft kaum mehr zu rechnen ist. Er sucht seine arbeitslose Tochter auf, um ihr vorzuschlagen, sie im Antiquitätenladen einzustellen. Aber Marion lehnt ab. Vera erhält den Anruf einer Französin, der ihr beweist, daß in den vergangenen Jahren Siegfrieds Geschäftspartner nicht ein Mann, sondern eine Frau war. Als sie feststellt, daß diese Frau auch noch in den besten Jahren ist, kommt es zum Eklat.