20:15
Im Wald wird ein Toter gefunden. Die Kripo stellt Mord fest, aber weder der Tathergang noch ein Motiv lassen sich rekonstruieren. Der Kommissar und seine Mitarbeiter befragen die Bevölkerung in der Umgebung und stoßen dabei auf eine schlichte und idyllische Sommerpension, deren Besitzerin sich durch Vermietung an Leute im Rentenalter über Wasser hält. Da alte Leute Zeit haben und oft genau beobachten, will Kommissar Keller hier einhaken und mietet sich in der Pension selbst ein Zimmer. Bald spürt er, dass alle um ihn herum Entscheidendes verschweigen. Die gehbehinderte Tochter der Pensionsleiterin wird zur Schlüsselfigur des Mordfalls.
21:15
In einem Bach im Englischen Garten wird ein toter Mann gefunden. Die Obduktion ergibt, dass er völlig betrunken gewesen sein muss. Die Umstände lassen vermuten, dass der Mann ertränkt und beraubt wurde. Kommissar Keller und seine Assistenten finden das Lokal, in dem sich der Tote sinnlos betrunken hatte. Doch die Zeugenaussagen widersprechen sich, und so lässt Kommissar Keller einige alte Rentner, die vermutlich mehr über die Sache wissen, überwachen, was zu einer überraschenden Lösung des Falls führt.
22:20
Seit fünfzig Jahren steht Herr Josef in Diensten der Bankiersfamilie Türkheim. Zu seinem Dienstherrn hat er ein gutes Verhältnis, nur mit dessen Schwester Gusti kommt er nicht zurecht. Als Josef ein kleiner Hund zuläuft, gibt es ernste Probleme. Gusti wünscht keine Haustiere, darum bleibt dem Diener keine andere Wahl, als den Hund wegzugeben. Doch der Vierbeiner reißt aus, und alles Bitten, das Tier doch noch im Haus behalten zu dürfen, hilft nichts. Josef muss seinen geliebten Hund ins Heim stecken. Voller Verzweiflung will sich der alte Diener umbringen.
23:50
Krankenpfleger Mischa hat ein großes Problem. Ihm wird unterstellt, dass er der toten Frieda Baskow 450 Mark gestohlen hätte. Leider hat er keine Gegenbeweise und wird wegen Diebstahls und Unterschlagung angezeigt.