16:35
Die Schülerin Brigitte Schneider stiehlt ihrem Vater einen Liebesbrief, den sie im Mathematikunterricht verliert. Ihr Lehrer denkt natürlich, dass er ihr gehört und wendet sich an ihre Eltern. So ist ihr Vater Dr. Felix Schneider scheinbar als Ehebrecher mit heimlicher Geliebter entlarvt. Statt das Missverständnis auf der Stelle aufzuklären, verhärtet Schneider auf ungeschickte Weise die Vorwürfe gegen ihn sogar noch mehr.
18:05
Die Erkenntnis nach Siegfrieds Zusammenbruch ist folgenreich. Noch während er im Krankenhaus liegt, beginnt Vera, die Konsequenzen zu ziehen: Sie kündigt den Vertrag mit dem Tea-House und jenen mit dem Tabak-Shop läßt sie erst gar nicht in Kraft treten. Onkel Ludwig hat seinen Entschluß auszuziehen, rückgängig gemacht. In der Absicht, etwas Gutes zu tun, berichtet er Siegfried im Krankenhaus tröstend, wie prächtig Vera aus allen Verträgen herausgekommen sei. Ludwig merkt nicht, was er damit anrichtet. Allein zurückgeblieben, fühlt sich Vater Siegfried entmündigt und fällt in ein Stimmungstief, aus dem er nur durch eine Überraschung wieder herausfinden wird.
19:10
Bei einer Verkehrskontrolle sollte Onkel Ludwig seine Papiere vorweisen, aber ehe sich die Polizeibeamten versehen, ist er davongerast. Wenig später wird er gestellt und wegen eines bestehenden Haftbefehls in die Darmstädter Haftanstalt eingewiesen. Mit 31000 Mark kann er ausgelöst werden. Doch das ist für Siegfried schier unmöglich. Er möchte helfen, weiß aber nicht wie. Die Renovierung der alten Mühle hat alles Geld aufgebraucht, und er hat nur noch Schulden. Als die Einweihungsparty für Haus und Geschäft auf vollen Touren läuft, erhält Mutter Vera einen Anruf, der nach all den Katastrophen eine Überraschung für sie bringt, mit der sie nicht gerechnet hätte.
20:15
Der Hausmeister eines Wohnblocks findet, durch einen anonymen Anruf alarmiert, in einem Luxusappartement die Leiche eines jungen Mädchens, das ermordet worden ist. Die Kripo steht vor einem Rätsel, denn zunächst deutet nichts darauf hin, dass das Mädchen Feinde oder Neider hatte. Als Kommissar Keller aber herausfindet, dass sie junge Frau einen väterlichen Gönner hatte, entdeckt er bald ein mögliches Tatmotiv.
21:20
In einer psychiatrischen Klinik ist ein Mord geschehen, auf den - fast unter den Augen der herbeigerufenen Polizei - unmittelbar ein zweiter Mord folgt. Nur ein entflohener Mann kommt als Täter in Frage. In fieberhafter Eile untersucht Keller dessen Vorleben. Dabei macht er eine entsetzliche Entdeckung: Das Leben von weiteren Menschen ist in Gefahr, denn der Wahnsinnige ist von dem Gedanken einer tödlichen Mission besessen. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
22:20
Gärtner Bessmer, Buchhändler Sasse und Großfabrikant Roth sind beste Freunde. Die Spritztouren, die sie einige Male im Jahr unternehmen, sind Kapriolen von Biedermännern, die das kleine Abenteuer suchen. Die letzte "Vergnügungsfahrt" nach Wien scheint allerdings weniger harmlos. Die telefonische Morddrohung eines Mannes aus Wien gegen die drei Freunde ist jedenfalls kein Scherz, wie sich bald zeigt. Auf offener Straße treffen den Bessmer tödliche Schüsse, die aus einem Auto mit einem Wiener Nummernschild abgegeben werden. Der Kommissar muss den Mörder finden, bevor auch die Morddrohungen gegen die beiden anderen Männer wahr gemacht werden. Was geschah in Wien?
23:20
Spaziergänger finden in einem abseits gelegenen Moor die Leiche einer Frau. Die Untersuchungen der Polizei ergeben, dass die Frau ermordet wurde. Obwohl es sich als schwierig erweist, eine Spur zu finden, gelingt es der Kripo, die Tote zu identifizieren, ihre letzten Tage zu rekonstruieren und den Zeitpunkt und die Umstände des Mordes zu klären. Schon glaubt Kommissar Keller, den Mörder in der Falle zu haben, da geschieht ein zweiter Mord unter ähnlichen Umständen. Weiß Doktor Strobel, der in der Nähe des Moorgebietes sein Wochenendhaus hat, mehr als er zugibt?