21:45
Im England der 20er-Jahre, in aristokratischen Verhältnissen, sitzen die beiden Cousinen Fanny und Linda auf dem Lande in Oxfordshire fest und warten ungeduldig darauf, dass das Leben beginnt. Lindas Vater Lord Alconleight ist besessen von der Vorstellung, dass alles Fremde nur Verderben bringt und isoliert seine Tochter systematisch von der Außenwelt. Nur ihre Cousine bringt Abwechslung in das abgeschottete Leben. Als sie sich endlich losreißen kann, verliebt sich Linda sofort hoffnungslos und lässt Fanny mit dem Gefühl zurück, alleine gelassen worden zu sein.
22:35
Obwohl Linda und Fanny inzwischen beide verheiratet sind, könnte ihr Leben nicht unterschiedlicher sein. Fanny nimmt die Mutterschaft an und versucht, ihre Rolle als 'gute' Ehefrau für Alfred, einen Professor, zu erfüllen. Währenddessen heiratet Linda schlussendlich Tony. Bereits auf der Hochzeitsfeier befällt sie allerdings der Verdacht, dass die Heirat ein schrecklicher Fehler war. Sie stürzt sich in ein ausschweifendes Partyleben und trifft eine folgenschwere Entscheidung, als sie einen charismatischen Kommunisten kennenlernt.
23:30
Linda landet in Paris bei ihrem neuen französischen Liebhaber Fabrice. In England ist Fanny wütend, dass Linda die Regeln der Gesellschaft missachtet, während sie sich in das enge Korsett ihrer Ehe gezwungen fühlt. Doch als der Krieg ausbricht und Europa zu zerreißen droht, müssen die beiden Cousinen sich entscheiden, ob sie sich versöhnen können, bevor es womöglich zu spät ist.